Magische Nordlichter e. V.

  

 

 

 

 

Verein der Freunde der Zauberkunst von Deutschland 

 

 

Hallo Magische Nordlichter !

 

Hallo Freunde der Magischen Nordlichter!

 

 

Hier ist unsere „Textversion“ von unserem Rundbrief.

 

Mitglieder erhalten ihn kostenlos (mit Fotos usw.)

Persönliche Daten (Geburtstage, Adressen usw.) habe ich nicht mit eingefügt.

 

Die Redaktion hat:       Fred Husmann,

                                     Tel.: 042 41 – 34 02

                                     Fax: 042 41 – 97 93 53

                                     Fred.Husmann@t-online.de

 

 

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Rundbrief Januar 2002 (Auszug)

                                         

Liebe Nordlichter

„Na, gut reingekommen?“ – Diese Frage kann ich mir wohl ersparen, denn natürlich seid ihr aus dem Jahr 2001 magisch verschwunden und im selben Moment zauberhaft im Jahr 2002 wieder er­schienen. Das ist ja auch wohl `n Klacks, nicht nur für’n Hamburger Jung, sondern erst recht für ein Magisches Nordlicht. Und mit diesem Schritt habt ihr dann ja auch die Reihe der schönen Tage vorerst beendet und seid reumütig in den schnöden Alltag zurückgekehrt. Aber das ist noch nicht alles, denn als nächstes habt ihr gleich einen schweren Fehler eures Schriftführers zu verkraften, denn der hat etwas dazu gelernt. Mhmm! Im neuen Jahr benutzt man auch einen neuen Kalender! Und das bedeutet, dass das erste Mo­natstreffen im Jahr 2002 nicht auf den 17. Januar, sondern natürlich auf den 19. Januar fällt!!!

Textfeld: Das nächste Monatstreffen der Magischen Nordlichter findet am 19. Januar 2002 statt. 
Und natürlich kommt auch unser Seminarist JURI  
an diesem 19. Januar, und nicht wie irrtümlich angekündigt, am 17. Januar.

 

 

 

 

 

 

Und damit es auch alle mitbekommen und keiner zwei Tage schlot­ternd vor dem Vereinsheim sitzen muss (Hasse ma n ½ €?), wird hier­mit noch einmal offiziell und deutlich bekannt gegeben:

Bis dahin also viele Grüße    Fred          

                                  

Monatstreffen im Dezember

Eine Weihnachtsfeier ohne die „Heinzelmännchen“ Addi und Ingrid? Und unser routinierter Tellerwäscher MJnfred ist auch nicht da? Ob das gut geht?

Aber es ging gut. Über­pünktlich trafen genügend helfende Hände mit den daran hängenden Zauber­freunden im Vereinsheim ein. Klaus, der Kopf des Vereins, setzte denselben durch und so wurden die Tische diesmal nicht in der alten U-Form aufge­stellt, sondern zu Grup­pentischen drapiert. Sah ja auch wirklich viel unge­zwungener aus. Die ersten Kuchen und Torten trafen ein, so dass auf zwei Tischen ein ansehnliches Kuchenbüfett anwuchs, über das sich die Schar der Gäste denn auch bald hermachte.

Der Adventskranz und die Servietten ließen einen Hauch von Weihnachtsstimmung aufkommen, aber auf die eigentlich erwartete zauberhafte Atmosphäre wollte auch keiner verzichten. Und so drängten denn auch bald die ersten Künstler nach vorne und verpackten ihre Kunststücke so gut es ging in ein weihnachtliches Drumrum. Da wurde die alte DM weggezaubert, Seile änderten magisch ihre Länge oder die Anzahl ihrer En­den, Karten, Geldbeträge und die Lieblingsgetränke von Prinzen wurden vorherbestimmt, Tücher ver- und ent­knoteten sich von ganz alleine und ließen dabei auch noch einen Luftballon platzen, ja sogar die Hand einer ahnungslosen jungen Dame drohte für einen Moment einem gewaltigen Messer zum Opfer zu fallen – welch eine Bescherung!

In lockerer Folge präsentierten die Künstler ein buntes Programm, das sicherlich bei allen Gästen Anklang fand. Was sie im einzelnen dachten, wird uns wohl für immer verborgen bleiben, wer aber während der Vorführung sein Auge von der Faszination des Zaubers löste und in die andere Richtung schaute, der sah bei den Zuschauern die unterschiedlichsten Regungen: 

 

     

Na, dann war wohl für jeden was passendes dabei und wir können den Nachmittag als gelungen betrachten    -    wenn da nicht diese riesigen Mengen an Geschirr wären, die noch gespült werden müssen. Aber auch hier fanden sich schnell einige Helfer und bald sah das Vereinsheim wieder aus, als sei nichts geschehen.

Fred Husmann

 

 

 

Beitragszahlung durch Abbuchung

Im Februar/März werden die Jahresbeiträge abgebucht. Sollten sich die Daten eurer Bankverbin­dung geändert haben, so gebt das bitte umgehend dem Kassenwart bekannt!            Gebbi

 

                       

 

Stand: 12. 1. 2002

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

Monatstreffen am19. Januar um 14 Uhr.  Seminar mit JURI

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um 19oo Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040-218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 1700 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 040-7644454).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet am 06.02.2002 um 19 Uhr bei Vassili (ehemals Costa) in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

19.01.2002: Magische Nordlichter. 14 Uhr Monatstreffen.  Ab 14.30 Uhr Seminar: Juri Obrezkow, der sympathische Zauberkünstler aus Petersburg zeigt eine interessante magische Mischung aus dem Bereich Close-up und Bühnenzauberkunst. Gäste zahlen 15 €.

 

15.02.2002, 19.30 Uhr: Magiculum, Hamburg: Seminar mit Haraldini

 

16.02.2002: Magische Nordlichter. 14 Uhr Monatstreffen.  Thema: Der Fingerring in der Zauberkunst

 

22. – 24.03.2002: Hölzerner See (bei Berlin): 6. Wochenendseminar. Programmgestaltung für Kinder. Preis 40 €. Info und Anmeldung: Helmut Bobbenkamp Tel.: 033708 – 20893

 

05. – 07.04.2002: Hamburg-Wilhelmsburg, Bürgerhaus: 20 Jahre Magische Nordlichter e.V. – Kongress der Zauberer

 

 

 

 

 

 

Ein Hinweis in eigener Sache

Wenn ihr Termine von Zauberveranstaltungen in unserer Nähe kennt oder rechtzeitig von Fernsehsendungen mit zauberhaftem Inhalt erfahrt, dann teilt sie mir doch bitte umgehend mit, sofern sie mit dem nächsten Rundbrief noch aktuell sind (Anschrift siehe Impressum, Seite 1).

 

Rundbrief Februar 2002

                                        

Liebe Nordlichter

Diesmal gibt es viel zu berichten, so dass für meine einleitenden Worte nicht viel Platz übrig bleibt. Das ist aber auch ganz gut so, denn es fällt mir gar nicht leicht, jedes Mal etwas Neues zu schreiben, ohne euch dabei zu langweilen oder auf den Wecker zu gehen. Und darum will ich mich heute ganz kurz fassen und euch nur mit einem kleinen Bildchen auf das Thema des Monats hinweisen: Fingerringe in der Zauberkunst. Kommt also in Scharen, um mal wieder aktiv zu zaubern. Bis dahin also viele Grüße    Fred    

Textfeld: Seminar  Seminar  Seminar  Seminar

Wann?	18.03.2002
(Achtung! Das ist ein Montag.)
Wo?		Magiculum,
Max-Brauer-Allee 116,
227765 Hamburg
Wer?		Alexander de Cova   (D)
und
Gaetan Bloom              (F)
Zeit?		Beginn ca. 19.00 Uhr
Dauer   ca. 3 Stunden
Kosten?	40 €

                                    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Seminar wird von den beiden Semi­na­risten veranstaltet und in den Räumen des Ma­giculum durchgeführt. Die Teilnehmer­zahl ist nicht begrenzt. Der Preis ist mit 40 € zwar un­gewöhnlich hoch, dafür bekommt man aber zwei Topp-Seminaristen direkt in Hamburg zu se­hen.

Alexander de Cova ist in Deutschland durch Seminare, Publikationen und Video-Seminar­bän­der bekannt, soll aber in die­sem Se­minar neue  Routi­nen zeigen.

Gaetan Bloom habe ich persönlich noch nie gesehen, aber ich habe viel über ihn gelesen und gehört. Danach muss er sehenswert sein. Bekannt ist er auch durch eine verrückte Routine „Potty Bicycle“, ein Spiel mit zwei Fahrradpumpen a la Chinastäbe (vertrieben durch ZZM). Wer In­teresse hat, an diesem Superseminar teilzunehmen, der möchte mich bitte anrufen: Klaus, 040 – 218490. Wir möchten mit dem Magischen Zirkel Hamburg absprechen, wann (genaue Uhrzeit) und ob das Seminar statt­findet.                                                                          Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im Januar

Wenn das kein Bilderbuchstart war! Gleich beim ersten Treffen im neuen Jahr hatten wir einen Seminaristen. Dazu noch einen von der besonderen Art – JURI Obrezkov, zuletzt Haus- und Hofzauberer bei der EXPO 2000 und Seminarist und Gala-Künstler beim Zauberkongress in Waddewarden. Mehr als 40 Zauberfreunde füllten den Vereinsraum und warteten gespannt auf den sympathischen Mann mit den flinken Fingern. Der kam pünktlich und betrat bescheiden, ja fast unscheinbar, das Ver­einsheim – auf dem Rücken trug er einen kleinen Rucksack, wie ihn Jugendliche beim Einkaufen tragen. War das etwa alles?

Kein Zauberkoffer, kein gar nichts?? Wozu - JURI ist ja im Vollbesitz seiner zehn Finger, die er  immer dabei hat. Und das sollte für einen JURI allemal reichen. Wozu andere ein Gimmick in Form eines halben Fingers benötigen, da reichen JURI die bloßen, unbewaffneten Hände. Als Jugendlicher hatte er einmal einen Zaube­rer mit einer DS gesehen, wusste aber nichts von diesem

 

 

Hilfsmittel. Also übte er so lange, bis er das Verschwinden eines Tuchs ohne Gimmick beherrschte! Andere würden diese Fähigkeit stolz für sich behalten, doch JURI erklärte uns alle Bewegungen haarklein und forderte uns sogar auf, es ihm nachzutun. In seiner typischen Bescheidenheit ließ JURI uns in dem Glauben, dass das der ein­zige Griff sei, den er beherrsche und dass damit alles möglich sei. Gesagt, getan, schon erschienen und verschwanden Schwammbälle oder kleine Bällchen waren mal im Becher und mal nicht, oder sie änderten einfach ihre Farbe oder ihre Größe. Jeder weiß, dass zum Abschluss dieser Routine eine Zitrone oder – wie bei JURI – ein Tennisball im Becher erscheint. Aber auch Zauberer sind schier verzaubert, wenn Juri fragt: „Haben Sie gesehen, woher der Tennisball kam? – Nein? Dann haben Sie auch diesen … und diesen verpasst.“ Und schon purzelten in lo­ckerer Folge drei Tennisbälle nachein­ander aus einem kleinen Becher. Schnell war uns klar: Das ist nicht zu toppen. Aber wir hatten uns geirrt, denn nun kam der Eierbeutel ins Spiel. Alter Hut, dieser Beutel, klar. Aber nicht in JURIs Händen! Schon der Anfang war gut – aber dann kam das dicke Ende! Juri ließ sich von zwei Zuschauern die Handgelenke festhalten, während er den Eierbeutel weit weg von seinem Körper hielt. Beide Zuschauer prüften den Beutel und befanden ihn übereinstimmend und eindeutig als leer. Und ohne dass JURI seine Finger von dem Rand des Beutels genommen hatte, war plötz­lich ein Ei im Beutel. Aber das ist alles keine Kunst, sondern – wie JURI mit leichtem Akzent betonte - nur eine Frage der Abli-enkung. Und genau so einfach durchdrangen sich denn auch zwei Gummibänder – sogar in der Hand des Zuschauers. Spätestens jetzt brauchte ich einen Kaffee zur Be­ruhigung. Andere fachsimpelten lieber mit dem Künstler und manchen standen die Haare so zu Berge, dass sie schon regelrecht abgehoben hatten.

Passend zur Raucherpause durchdrangen danach auf unterschiedlichste Weise Tücher eine Zigar­renhülse und das, was manche Raucher in die Luft blasen können, sahen wir auch kurz darauf – Ringe! Auch diesen Klassiker setze JURI in ein völlig neues Licht und ich glaube, ich habe wirklich gesehen, wie sich die massiven Ringe miteinander ver­schmolzen und eine Einheit bildeten. Der prüfenden Zuschauer hatte sie sogar lange Zeit in den Händen und konnte sie nicht auseinander be­kommen. Und „nickst desto von trotzdem“ (O-Ton JURI) fie­len sie sofort wieder auseinander.

Wenn so harte Re­quisiten willenlos werden, was geschieht dann erst mit Spielkarten? Um es kurz zu machen: Unglaubli­ches. Zerrissene und gemischte Karten fanden wieder zueinander, auch dann, wenn Zu­schauer ihre Finger im Spiel hatten und die Reihen­folge beliebig bestimmten oder kurz vor Ende der Routine noch einmal veränderten. Und eine Karte fand sogar ganz leicht den Weg zu den Zuschauern – die Visitenkarte, nicht nur von JURI unterschrieben, sondern auch noch mit einer (fast) persönlichen Widmung versehen.

Zum Ausklang saß dann noch eine kleinere Gruppe im „Zeppelin“ zusammen, wo wir passend zum Lokalnamen in die Geheimnisse der Luftleitkarte eingewiesen wurden.                        Fred Husmann

 

 

 

 

 

Beitragszahlungen

Ende Februar werden die Vereinsbeiträge abgebucht. Wenn eine Einzugsermächtigung vorliegt, dann wird der Beitrag automatisch abgebucht. Alle anderen Mitglieder überweisen bitte selbstständig den Beitrag bis zum Monatsende (Erwachsene 62 €, Kinder, Jugendliche und Familienangehörige 35 €) auf das Vereinskonto:

Postbank Hamburg, BLZ: 20010020, Konto: 2503 78-206.                                Gebhard Meyer-Bartels

 

                              

 

 

Wie schon im letzten Rundbrief angekündigt, findet am 15.02.2002 im Magiculum ein Seminar statt. Aber nicht mit Haraldini, sondern mit Hardini. Hardini aus Tönning/Eider ist von Beruf Polizist und Hersteller von Trickrequisiten, vor allen Dingen aus Mahagoni. Er setzt auch Zauberkunst in der Verkehrserziehung für Kinder ein. Auf sein Seminar bin ich persönlich schon sehr gespannt.             Klaus-Joachim Schröder

 

 

Monatstreffen im Februar unter dem Motto Fingerringe in der Zauberkunst

Fast jeder Zauberkünstler hat in seinem Programm ein Kunststück mit einem geliehenen Fingerring. Am bekanntesten ist der verschwindende Ring, der dann in einem verschnürten Mehrfachkästchen wieder auftaucht. Aber es gibt auch viele andere interessante Routinen mit Salzstreuern, Ringmühlen, Schlüsseltaschen, Kästchen, Schachteln, Zauberstäben, Tüchern u.v.m.

Also schaut bitte mal nach, was ihr da alles angesammelt habt: Erprobtes, Gekauftes, noch Verpacktes …  Viel Spaß beim Ringen!                                                                Klaus-Joachim Schröder

 

 

 

Monatstreffen am 16. Februar um 14 Uhr.  Thema: Fingerringe in der Zauberkunst

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um 19oo Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040-218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 1700 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 040-7644454).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet am 06.03.2002 um 19 Uhr bei Vassili (ehemals Costa) in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

Eine weitere Vorstandssitzung findet am 13.03.2002 statt. An diesem Tag soll das Heft „20 Jahre Magische Nordlichter e.V. + Galaprogramm“, gesammelt von Klaus und erstellt von Arnold, durchgesehen werden, damit es in den Druck gegeben werden kann.

 

 

15.02.2002, 19.30 Uhr: Magiculum, Hamburg: Seminar mit Hardini

 

16.02.2002: Magische Nordlichter. 14 Uhr Monatstreffen.  

 

02.03.2002, 15.00 Uhr: Zauberfreunde Norderstedt, Vicelin-Shalom Kirche, Immenhorst 3, 22850 Norderstedt: Seminar „Zaubern für Zielgruppen“ von CRATO.

Kosten: 16 €. Die Zauberfreunde Norderstedt freuen sich auch über Gäste an ihren Zirkelabenden. Termine, Programm, Info: Hans-Peter Müller, Tel.: 040 – 5291953

 

09.03.2002, 19.00 Uhr: Scandic Hotel Lübeck: 2. Lübecker Festival der Magie mit internationalen Illusionisten [Peter Marvey (Schweiz), Carlos Herero (Spanien), Marc Antoine (Frankreich), Thomas Huska (Slowakei), Jan Mattheis (Deutschland)], internationalem Spezialitätenbuffet und einem Aperitif. Tombola mit hochwertigen Preisen. Einlass: 18.00 Uhr. Kosten: 65 € / 80 € / 95 €.

 

22. – 24.03.2002: Hölzerner See (bei Berlin): 6. Wochenendseminar. Programmgestaltung für Kinder. Preis 40 €. Info und Anmeldung: Helmut Bobbenkamp Tel.: 033708 – 20893

 

26.03.2002: Jugend- und Labor-Treff für alle Magischen Nordlichter, die aktiv bei der 20-Jahre-Feier mitmachen.

 

05. – 07.04.2002: Hamburg-Wilhelmsburg, Bürgerhaus: 20 Jahre Magische Nordlichter e.V. – Kongress der Zauberer

 

 

Rundbrief April 2002

 

Liebe Nordlichter

Wieder haltet ihr einen druckfrischen Rundbrief in den Händen und wieder ist er farbig. Ich habe ihn nämlich – wie immer – im letzten Moment fertig be­kommen und dann bleibt einfach keine Zeit mehr zum kopieren. Also muss mein Dru­cker herhalten und alle Rundbriefe im Original drucken. Das macht zwar ordentlich was her, ist aber auf Dauer wohl nicht durchzuhalten.

Am Sonnabend gibt es zwar kein Seminar, aber Klaus hat sich mal wieder super vorbereitet und wird uns sicherlich einen schönen Nachmittag präsentieren. Also, auch wenn der Terminka­lender in den nächsten Wochen voll ist (Mo­natstreffen März, Wochenend­seminar Hölzerner See, 20 Jahre Magische Nordlichter und Monatstreffen April), solltet ihr trotz­dem den Weg ins Vereinsheim finden.  Bis dahin also viele Grüße    Fred 

 

Monatstreffen im März

Teil A: Ludwig Döbler, geb. am 5. Oktober 1801 in Wien, war in seiner aktiven Zeit als Zauberkünstler der Superstar in Europa und wurde so berühmt, dass eine Straße nach ihm benannt wurde. Sein 200. Geburtstag wurde in Wien mit einer großen Ausstellung gewür­digt und eine Sonderbriefmarke wurde herausgegeben. Wer war Ludwig Döbler und was machte ihn so berühmt?

Das wollen wir in einer Reise durch die Geschichte der Zauberkunst in Wort und Bild herausfinden.

Teil B: Der Kleine Zauberer. Klaus zeigt zum ersten Mal bei den Magischen Nordlichtern die Darbietung „Der kleine Zauberer“. Ein Zuschauer bekommt eine spezielle Jacke angezogen und kann dann zaubern. (In Wirklichkeit zaubert natürlich der Zauberkünstler.) Klaus zeigt die speziell hergestellten Hilfsmittel.

Bis zum 16.03.02 viele magische Grüße vom kleinen Zauberer und … Klaus-Joachim Schröder

Monatstreffen im Februar

Beim gut besuchten Monatstreffen im Februar ging es um Fingerringe. Klaus, wie immer umfas­send vorbereitet, zeigte uns verschiedene Ausführungen des im Prinzip be­kannten Kunststücks „Ring im 3,5 oder 7fachen Kästchen“. Erstaunlich, wie viele der Anwesenden dieses Kunststück in ihrem Programm verwenden. Hörbie zeigte uns, wie sein selbst gebautes Kaschee verräterisches Klackern verhindert. Mich würden auch unterschiedliche Vorträge zu diesem Verschwinden und Wandern interessieren. Danach fanden das abschließbare Kästchen, Ring auf Schlüssel, Ring auf Rose, Ring in Dose Erwähnung. Mehrere Ansichtsexemplare vom Salzstreuer, der sich für solche Vorführun­gen eignet, waren vorhanden und kursierten im interessierten Zuhörerkreis. Klaus präsentierte eine selbst gebastelte Version von „Entliehener Ring am Schlüsselbund“. Mehr theoretisch wurde die Verkettung zweier entliehener Zuschauerringe abgehandelt, ein anspruchsvolles Kunststück, das im Handel für relativ viel Geld verkauft wird. Die Arbeit mit sogenannten „Ringziehern“ (engl. reel) erfordert sorgfältige Vorbereitung, Abstimmung auf die Körper- und Kleidungsmaße und etwas Übung.

Ganz praktisch dagegen demon­strierte Hörbie das Auffädeln eines entliehenen Ringes auf eine Schnur samt Sicherung mit einer Sicher­heitsnadel, während zwei Zuschauer je ein Ende des Seils in den Händen halten. Ein starker Effekt, der unter der Nase der Zuschauer gezeigt werden kann, aber eine sichere Prä­sentation, sprich etwas Übung bzw. Erfahrung im Umgang mit Zuschauern verlangt.

Bei der Vorführung mit Fingerringen sollte bedacht werden, dass die Requi­siten auch vom Publikum gut gesehen werden kön­nen, ansons­ten verpuffen selbst gute Effekte.

Als Gedan­kenstütze verteilte Klaus eine schöne Übersicht mit eigenen Zeichnungen zu den abgehandelten Requisiten, ein sogenanntes mind-mapping. Anschaulich und knapp findet man alle Kunststücke zum Thema - eine Idee, die Nachahmung bei anderen Seminaristen oder Referenten verdient.                                                                      Arnold Lungershausen

 

 

 

 

Wolfs Zauberecke

Tipps aus der Praxis für die Praxis

Im Rundbrief September 1998 beschrieb ich für eine Vorhersage mit eingeschränkter Wahl, dass sich dafür eine Zaubertafel ( Magic Board) gut eignet. Diese Tafel ist in Kaufhäusern für ca. 2 € zu bekommen. Der Tenyo Artikel Occult Board brachte mich auf die Idee, aus der Zaubertafel mit mi­nimalem Aufwand eine kostengünstige Tricktafel zu machen. Schwarze Plastikfolie (z.B. eines Schnellhefters) wird passend zugeschnitten und beidseitig in die Tafel geschoben. Auf einer Tafel­seite wird ein weißer Zettel mit den notierten Vorhersagemöglichkeiten angebracht. Dafür eignet sich wieder einmal ein Pritt Klebe-Roller non-permanent. Diesen Zettel verdeckt man mit einem Überleger, welcher auch aus schwarzer Plastikfolie zugeschnitten und über den Zettel in die Tafel geschoben wird. Die Tricktafel ist schon aus kürzester Entfernung nicht mehr als solche erkennbar. Lichtverhältnisse prüfen! Um die Tafel zu beschreiben benutze ich zurzeit einen Wax Giants 790001 Kreidestift. Mit etwas Druck lässt sich Geschriebenes mit einem harten Schwamm wieder entfernen. Spucke und Daumen tun es auch. An dieser Stelle ein einfaches Anwendungsbeispiel. Notiert von einem gelegten Skatspiel alle Werte und ihre Positionen auf dem weißen Zettel. Das Kartenspiel wird falsch gemischt und abgehoben. Falls ein Zuschauer abheben möchte müsstet Ihr eine lange oder kurze Karte in das Spiel bringen, um bei einem letzten Abheben den ursprünglichen Zustand wieder herzustellen. Lasst euch 1-3 Zahlen zurufen welche Ihr nach dem Vorzeigen der Tafel untereinander auf den Überleger schreibt. Verschiebt den Überleger und schreibt die ablesba­ren Kartenwerte neben die Zahlen. Der Überleger wird zurück geschoben, die Kartenwerte gezeigt und die betreffenden Karten an den genannten Zahlen aus dem Kartenspiel heraus gesucht. Todsi­chere Übereinstimmung! Übrigens klein schreiben und lesen könnt Ihr doch? Und nun wie immer Gut Trick!                     Wolf Fr. Rischau

   

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Monatstreffen am 16. März um 14 Uhr.  Thema: Ludwig Döbler und „Der kleine Zauberer“

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um 19oo Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040-218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 1700 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 040-7644454).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet am 03.04.2002 um 19 Uhr bei Vassili (ehemals Costa) in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

Eine weitere Vorstandssitzung findet am 13.03.2002 statt. An diesem Tag soll das Heft „20 Jahre Magische Nordlichter e.V. + Galaprogramm“, gesammelt von Klaus und erstellt von Arnold, durchgesehen werden, damit es in den Druck gegeben werden kann.

 

22. – 24.03.2002: Hölzerner See (bei Berlin): 6. Wochenendseminar. Programmgestaltung für Kinder. Preis 40 €. Info und Anmeldung: Helmut Bobbenkamp Tel.: 033708 – 20893

 

18.03.2002: Magiculum: Seminar mit Alexander de Cova (D) und Gaetan Bloom (F) (siehe Seite 1)

 

26.03.2002: Jugend- und Labor-Treff für alle Magischen Nordlichter, die aktiv bei der 20-Jahre-Feier mitmachen.

 

03. – 28.04.2002: Hamburg, Glacichaussee 4: Fliegende Bauten. Schwarzes Theater Prag. Das berühmteste Illusionstheater der Welt.    Tel.: 040 – 39907266

 

20.04.2002: Magische Nordlichter. 14 Uhr Monatstreffen.  

 

23.04.2002: Lübeck, Helmholtzstr. 12a: Seminar mit Anam Cara

 

 

 

Rundbrief Mai, geschrieben von Fred Husmann:

 

 

Liebe Nordlichter,

da sitze ich nun vor dem leeren Monitor und weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Nicht etwa, weil es nichts zu schreiben gäbe, sondern genau das Gegenteil ist der Fall: Es gibt nicht nur viel zu be­richten, sondern ich habe auch noch die Qual, eine Auswahl aus über 200 Fotos zu treffen. Also schreibe ich nicht lange am Vorwort, sondern mache mich gleich an die Arbeit.

Viele Grüße    Fred

 

20 Jahre Magische Nordlichter – Kongress der Zauberer

Vom 5. – 7. April feierten die Nordlichter ihr 20-jähriges Beste­hen – eine Feier, an die alle Beteiligten wohl noch lange denken werden. Das Bürgerhaus in Hamburg-Wilhelmsburg bot dafür wieder einmal den geeigneten Rahmen. Die große Ein­gangshalle füllte sich am Freitagmorgen sehr schnell mit den erwartungsvollen Gästen. Jeder wollte noch vor den Seminaren, Shows und Wett­bewerben einen Blick auf die attraktiven Händlerstände werfen, sei es, um ein Schnäppchen zu erste­hen oder einfach nur, um zu gucken und zu staunen oder um an den Tischen bei einer Tasse Kaffee mit alten Freun­den und Bekannten zu plaudern. So verging der Vormittag wie im Flug und schon bald saßen alle im großen Saal und ließen sich in der kleinen Eröff­nungsshow von TOPAS  mit seiner bekannten Nummer mit den Sonnen­brillen und den Glöckchen auf das zau­berhafte Wochenendgeschehen einstimmen. Kurz darauf begann die erste Staffel des Jubiläums­wettbewerbs, in dem 13 Künstler um die von Jakub von Altona ausgesetzten Preisgelder (2000 €, 1500 € und 1000 €) „kämpften“. Die Jury, besetzt mit hochkaräti­gen Künstlern (RIESE, ARGOLA, MATHEIS, TOPAS, KNUDSEN), entschied am Ende der dritten Staffel, die am Samstagnachmittag statt­fand, dass der jüngste Teilnehmer, Norman Alexan­der aus Heiligenstadt, den dritten Preis be­kommen sollte. Er hatte mit einer professionellen Darbietung in der Sparte „Allgemeine Magie mit Musik“ geglänzt und nicht zuletzt sein jugendli­cher Charme hatte ihm die Gunst der Zuschauer eingespielt. Auf Platz zwei kam Jouri Obrezkow, der mit viel Geschick und pointiert eingesetzter Sprache mit den Zuschauern spielte. Den ersten Platz belegte Alexander Mabros mit einer Manipulationsnum­mer, die er als Wilhelm Tell in eine ge­schlossene Handlung mit entsprechen­der Kulisse gebettet hatte.

 

Aber auch die übrigen Teilnehmer hat­ten teilweise sehr originelle und se­henswerte Beiträge zu diesem Wettbe­werb beigesteuert und sicher ist es der Juri nicht immer ganz leicht gefallen, die Punkte zu verteilen.

 

Zwischen den Wettbewerben und den Abendveranstal­tungen hatten die Besucher die Möglichkeit, insgesamt drei Seminare zu besuchen. Juno zeigte einen Querschnitt aus seinen Seminaren und gab allerlei Tipps, wie man als erfolgreicher Zauberkünstler vor sein Publikum treten sollte – zumindest für diejenigen, die ihn noch nicht kannten, war es eine interessante und sehenswerte Veran­staltung. Ted Mc Koy, der schottische Holländer oder holländische Schotte, begeisterte mit Tipps und Tricks aus seinem Straßenprogramm und wir alle waren über­zeugt, dass er damit Jung und Alt schier aus dem Häus­chen bringen kann. Christian Knudsen weihte uns in seine  Geheimnisse des Table hopping ein und er hatte das eine oder andere Bon­bon in der Tasche, so dass ich manchmal dachte „Na, vielleicht solltest du das auch mal probieren…“

 

Am Freitagabend wartete die erste große Festveranstaltung auf uns – im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Küche hatte sich wohl etwas über­schätzt, als sie meinte, 150 – 200 hungrige Mäuler könne man in einer Stunde stopfen. Und so mussten die Künstler hinter der Bühne geduldig warten, bis auch der letzte sein Bauernfrühstück ver­tilgt hatte. Dann aber ging es mächtig ab. Unter der schnodderi­gen und fetzigen Moderation von Hertha Schwätzig erlebten wir eine bunte Mischung, die nicht nur Zau­berei beinhaltete, aber immer zauberhaft war. Unser Ehrengast Joro machte den Auftakt und ver­mehrte Geldscheine, die er locker ins Publikum warf. Topas klagte uns singend sein Leid, wenn ihn Leute immer wieder auffordern: „Du kannst doch zaubern…“. Einer der ältesten Zauberkünstler Deutschlands, vielleicht der kleinste (in laufenden Metern ausgedrückt) unter den ganz großen, Dondo Burghardo, glänzte mit einer Manipulationsnummer, bei der die meisten von uns sich die Finger verbogen hätten und ich meine gesehen zu haben, wie in seinen Augen mehrmals das spitzbübische Glänzen wie bei einem kleinen Jungen zu entdecken war. Bei seiner Darbietung des Ringspiels war er an diesem Abend wohl der erste,  der das Gimmick in die Hände eines Zuschauers gibt. Wie man Geräusche sammelt erklärte uns Topas und Geräu­sche, die in Form von klarer Sprache aus einer Handpuppe kommen, demonstrierte Sascha Gram­mel in höchster Per­fektion und äußerst anspruchsvoll. Topas zeigte eine seiner neuesten Ideen, eine Musiknummer, bei der er den Text von Howard Carpendale mit witzigen Einfällen mimisch und gestisch in Szene setzte. Den Abschluss bildete Joro mit dem „Mann, der immer so geht“ – endlich habe auch ich diese Nummer mal live gesehen!

 

Eine wichtige Unterbrechung, deren Erwähnung hier nicht fehlen darf, erfuhr dieser Abend, als unser Ehrenmitglied Jakub von Al­tona die beiden Adingas (Ingrid und Adi Tödt) mit der Goldenen Ehrennadel auszeichnete. Und Klaus erhielt für seine aufopfernde Vereinsarbeit erstmals in der Geschichte der Magischen Nordlichter die Goldene Ver­dienstmedaille – wenn das nichts ist!!

 

Die Gala der der Meister am Samstagabend wurde von Juno begleitet. Er verband die einzelnen Auftritte mit kleinen amüsanten Zaubereien und ver­sprühte so viel Charme, dass man sich immer wieder auf seine Zwischen­spiele freute. Was nicht heißen soll, dass der Rest des Abends nicht gut war – ganz im Gegen­teil! Jan Matheis manipulierte mit Tüchern, Kerzen, Karten und Bällen so rasant und gekonnt, da konnte man schon an Wunder glauben. Roxanne als Mystische Spinnenfrau versetzte das Publikum kurzerhand in eine Traum­welt und ließ uns alle an ihrem Rendezvous im Spinnennetz teilhaben. Santo ließ sich in atemberaubender Geschwindigkeit beliebige Dinge von den Zu­schauern zeigen und im selben Mo­ment konnte seine Frau Monique trotz verbundener Augen den Gegenstand benennen. Das Zauber­team Flic-Flac zeigte Großillusionen, bei denen Men­schen schwebten und verschwanden und die Zauderer krönten den Abend mit einer witzigen Nummer, in der Zauberei und Slap­stick raffiniert miteinander ver­bunden waren. Natürlich durften auch die Gewinner des Han­sepreises nicht fehlen und so sahen wir im Laufe des Abends noch einmal Norman Alexan­der, Jouri und Alexander Mabros mit ihren Wettbe­werbsnummern. Das große Finale wurde dann noch mit einer kleinen Besonderheit been­det: Das gesamte Publikum sang für den Zaude­rer Martin Sierp ein Geburtstagsständchen.

 

Und wer nun meint, damit sei das überaus zau­berhafte Wochenende been­det gewesen, der irrt, denn am Sonntagmorgen – der Wettergott meinte es immer noch gut mit den Zauberern – trafen sich die meisten Gäste noch einmal an den Lan­dungsbrücken, um mit dem Zauber­schiff auf der Elbe zu schippern. Von der Elbe haben die meisten aber wohl nur wenig gesehen, denn es wurde ununterbrochen an den Tables gehoppt und aus der anfangs kleinen Schar der dafür vorgesehenen Künstler entwi­ckelte sich kurzerhand ein regelrechter Stab an Zaube­rern –  der sogenannte Zauberstab.

Fred Husmann

 

Rundbrief Mai 2002

 

Liebe Nordlichter,

da sitze ich nun vor dem leeren Monitor und weiß gar nicht, was ich schreiben soll. Nicht etwa, weil es nichts zu schreiben gäbe, sondern genau das Gegenteil ist der Fall: Es gibt nicht nur viel zu be­richten, sondern ich habe auch noch die Qual, eine Auswahl aus über 200 Fotos zu treffen. Also schreibe ich nicht lange am Vorwort, sondern mache mich gleich an die Arbeit.

Viele Grüße    Fred

 

20 Jahre Magische Nordlichter – Kongress der Zauberer

Vom 5. – 7. April feierten die Nordlichter ihr 20-jähriges Beste­hen – eine Feier, an die alle Beteiligten wohl noch lange denken werden. Das Bürgerhaus in Hamburg-Wilhelmsburg bot dafür wieder einmal den geeigneten Rahmen. Die große Ein­gangshalle füllte sich am Freitagmorgen sehr schnell mit den erwartungsvollen Gästen. Jeder wollte noch vor den Seminaren, Shows und Wett­bewerben einen Blick auf die attraktiven Händlerstände werfen, sei es, um ein Schnäppchen zu erste­hen oder einfach nur, um zu gucken und zu staunen oder um an den Tischen bei einer Tasse Kaffee mit alten Freun­den und Bekannten zu plaudern. So verging der Vormittag wie im Flug und schon bald saßen alle im großen Saal und ließen sich in der kleinen Eröff­nungsshow von TOPAS  mit seiner bekannten Nummer mit den Sonnen­brillen und den Glöckchen auf das zau­berhafte Wochenendgeschehen einstimmen. Kurz darauf begann die erste Staffel des Jubiläums­wettbewerbs, in dem 13 Künstler um die von Jakub von Altona ausgesetzten Preisgelder (2000 €, 1500 € und 1000 €) „kämpften“. Die Jury, besetzt mit hochkaräti­gen Künstlern (RIESE, ARGOLA, MATHEIS, TOPAS, KNUDSEN), entschied am Ende der dritten Staffel, die am Samstagnachmittag statt­fand, dass der jüngste Teilnehmer, Norman Alexan­der aus Heiligenstadt, den dritten Preis be­kommen sollte. Er hatte mit einer professionellen Darbietung in der Sparte „Allgemeine Magie mit Musik“ geglänzt und nicht zuletzt sein jugendli­cher Charme hatte ihm die Gunst der Zuschauer eingespielt. Auf Platz zwei kam Jouri Obrezkow, der mit viel Geschick und pointiert eingesetzter Sprache mit den Zuschauern spielte. Den ersten Platz belegte Alexander Mabros mit einer Manipulationsnum­mer, die er als Wilhelm Tell in eine ge­schlossene Handlung mit entsprechen­der Kulisse gebettet hatte.

 

Aber auch die übrigen Teilnehmer hat­ten teilweise sehr originelle und se­henswerte Beiträge zu diesem Wettbe­werb beigesteuert und sicher ist es der Juri nicht immer ganz leicht gefallen, die Punkte zu verteilen.

 

Zwischen den Wettbewerben und den Abendveranstal­tungen hatten die Besucher die Möglichkeit, insgesamt drei Seminare zu besuchen. Juno zeigte einen Querschnitt aus seinen Seminaren und gab allerlei Tipps, wie man als erfolgreicher Zauberkünstler vor sein Publikum treten sollte – zumindest für diejenigen, die ihn noch nicht kannten, war es eine interessante und sehenswerte Veran­staltung. Ted Mc Koy, der schottische Holländer oder holländische Schotte, begeisterte mit Tipps und Tricks aus seinem Straßenprogramm und wir alle waren über­zeugt, dass er damit Jung und Alt schier aus dem Häus­chen bringen kann. Christian Knudsen weihte uns in seine  Geheimnisse des Table hopping ein und er hatte das eine oder andere Bon­bon in der Tasche, so dass ich manchmal dachte „Na, vielleicht solltest du das auch mal probieren…“

 

Am Freitagabend wartete die erste große Festveranstaltung auf uns – im wahrsten Sinne des Wortes, denn die Küche hatte sich wohl etwas über­schätzt, als sie meinte, 150 – 200 hungrige Mäuler könne man in einer Stunde stopfen. Und so mussten die Künstler hinter der Bühne geduldig warten, bis auch der letzte sein Bauernfrühstück ver­tilgt hatte. Dann aber ging es mächtig ab. Unter der schnodderi­gen und fetzigen Moderation von Hertha Schwätzig erlebten wir eine bunte Mischung, die nicht nur Zau­berei beinhaltete, aber immer zauberhaft war. Unser Ehrengast Joro machte den Auftakt und ver­mehrte Geldscheine, die er locker ins Publikum warf. Topas klagte uns singend sein Leid, wenn ihn Leute immer wieder auffordern: „Du kannst doch zaubern…“. Einer der ältesten Zauberkünstler Deutschlands, vielleicht der kleinste (in laufenden Metern ausgedrückt) unter den ganz großen, Dondo Burghardo, glänzte mit einer Manipulationsnummer, bei der die meisten von uns sich die Finger verbogen hätten und ich meine gesehen zu haben, wie in seinen Augen mehrmals das spitzbübische Glänzen wie bei einem kleinen Jungen zu entdecken war. Bei seiner Darbietung des Ringspiels war er an diesem Abend wohl der erste,  der das Gimmick in die Hände eines Zuschauers gibt. Wie man Geräusche sammelt erklärte uns Topas und Geräu­sche, die in Form von klarer Sprache aus einer Handpuppe kommen, demonstrierte Sascha Gram­mel in höchster Per­fektion und äußerst anspruchsvoll. Topas zeigte eine seiner neuesten Ideen, eine Musiknummer, bei der er den Text von Howard Carpendale mit witzigen Einfällen mimisch und gestisch in Szene setzte. Den Abschluss bildete Joro mit dem „Mann, der immer so geht“ – endlich habe auch ich diese Nummer mal live gesehen!

 

Eine wichtige Unterbrechung, deren Erwähnung hier nicht fehlen darf, erfuhr dieser Abend, als unser Ehrenmitglied Jakub von Al­tona die beiden Adingas (Ingrid und Adi Tödt) mit der Goldenen Ehrennadel auszeichnete. Und Klaus erhielt für seine aufopfernde Vereinsarbeit erstmals in der Geschichte der Magischen Nordlichter die Goldene Ver­dienstmedaille – wenn das nichts ist!!

 

Die Gala der der Meister am Samstagabend wurde von Juno begleitet. Er verband die einzelnen Auftritte mit kleinen amüsanten Zaubereien und ver­sprühte so viel Charme, dass man sich immer wieder auf seine Zwischen­spiele freute. Was nicht heißen soll, dass der Rest des Abends nicht gut war – ganz im Gegen­teil! Jan Matheis manipulierte mit Tüchern, Kerzen, Karten und Bällen so rasant und gekonnt, da konnte man schon an Wunder glauben. Roxanne als Mystische Spinnenfrau versetzte das Publikum kurzerhand in eine Traum­welt und ließ uns alle an ihrem Rendezvous im Spinnennetz teilhaben. Santo ließ sich in atemberaubender Geschwindigkeit beliebige Dinge von den Zu­schauern zeigen und im selben Mo­ment konnte seine Frau Monique trotz verbundener Augen den Gegenstand benennen. Das Zauber­team Flic-Flac zeigte Großillusionen, bei denen Men­schen schwebten und verschwanden und die Zauderer krönten den Abend mit einer witzigen Nummer, in der Zauberei und Slap­stick raffiniert miteinander ver­bunden waren. Natürlich durften auch die Gewinner des Han­sepreises nicht fehlen und so sahen wir im Laufe des Abends noch einmal Norman Alexan­der, Jouri und Alexander Mabros mit ihren Wettbe­werbsnummern. Das große Finale wurde dann noch mit einer kleinen Besonderheit been­det: Das gesamte Publikum sang für den Zaude­rer Martin Sierp ein Geburtstagsständchen.

 

Und wer nun meint, damit sei das überaus zau­berhafte Wochenende been­det gewesen, der irrt, denn am Sonntagmorgen – der Wettergott meinte es immer noch gut mit den Zauberern – trafen sich die meisten Gäste noch einmal an den Lan­dungsbrücken, um mit dem Zauber­schiff auf der Elbe zu schippern. Von der Elbe haben die meisten aber wohl nur wenig gesehen, denn es wurde ununterbrochen an den Tables gehoppt und aus der anfangs kleinen Schar der dafür vorgesehenen Künstler entwi­ckelte sich kurzerhand ein regelrechter Stab an Zaube­rern –  der sogenannte Zauberstab.

Fred Husmann

 

Rundbrief August 2002

                                         

Liebe Nordlichter,

Noch nie hatten wir so lange Herbstferien wie in diesem Jahr - könnte man in Anbetracht des Wet­ters glatt behaupten. Da wird es also langsam Zeit, sich wieder der Zauberei zu widmen, vorausge­setzt man findet die Zeit und muss nicht gerade seinen Keller von den 150 Litern „Heiter bis wol­kig“ befreien. Legt also die Sandsäcke bereit, damit eure Familie nicht ganz unvorbereitet ist, und macht euch auf den Weg ins Vereinsheim, um euch von der Zauberei fesseln zu lassen.

Bis dahin viele Grüße    Fred

 

Monatstreffen im August

Unser nächstes Monatstreffen befasst sich mit Fesseln in der Zauber­kunst. Bei diesem Thema fällt einem immer gleich Harry Houdini (USA, 1877-1926) ein, oder der aus Deutschland stammende Moretti, der sich mit 20 Handschellen, 6 Fußschellen, 30 Meter Stahlkette und 100 Si­cherheits­schlössern fesseln lässt, um sich dann mit verbundenen Augen, an einem brennenden Seil unter ei­nem Hubschrauber hängend, in 300 Metern Höhe zu befreien.

Es geht aber auch einfacher, kleiner und doch publikumswirksamer. Oft gezeigt wird die Daumen­fessel und das Wandern einer Jacke von einem Zuschauer auf die vorher gefesselte Assistentin. Ich habe viele Routinen, Literatur und Videoausschnitte zusammengestellt - zusammen mit euren Bei­trägen muss das ein fesselndes Monatstreffen werden.            Klaus-Joachim Schröder

 

Sommerfest im Berenberg-Gossler-Haus

Am 16.07.02 fand in unserem Vereinsheim (Berenberg-Gossler-Haus) das jährliche Sommerfest statt. Bei gutem Wetter kamen sehr viele Gäste in den Garten hinter dem Haus.

Im Unterhaltungsprogramm traten die Fin­kenwerder Speeldeel, die Stimmungssängerin Margot Schöneberger und der bekannte Zau­berkünstler Klaus-Joachim Schröder auf.

 

Monatstreffen im Juni

Da hatten doch einige das gute Wetter genutzt und waren schon heimlich in Urlaub gefahren!! Aber das angetretene harte Dutzend der diensteifrigen Nordlichter war wild entschlossen, tief in die Glä­ser zu gucken, auch wenn diese meist leer waren. Klaus ließ einen bunten Federbusch durch eine Röhre gleiten, obwohl diese mit einem Glas verstopft war. Das muss ihn wohl verwirrt haben, denn danach wollte er Wasser in eine Zeitung gießen, nahm aber gedankenverlo­ren den Becher heraus, bevor er das Wasser einfüllte. Dennoch tropfte nichts, denn er stellte den Becher einfach nach dem Wasser in die Zeitung und nahm ihn gefüllt wieder heraus!

Kurt füllte in drei leere Gläser klares Wasser, das sich sogleich in leuchtend rotes, gelbes und grü­nes Wasser verfärbte. Ob das wohl an den farbigen Bändern lag, die er sofort danach aus den mit Wasser gefüllten Gläsern zog?

Elmutio zeigte ein The­rapiespiel aus der Trin­kerheilanstalt: Er wollte drei Gläser aufeinander stel­len, doch immer wenn er oder jemand anders das dritte Glas auf das zweite stel­len wollte, fiel der ganze schöne Turm wieder um. Für den Fall, dass unerwartete Gäste kommen, konnte er aus einem Seitenfach der Rotweinflasche, aus der er gerade noch einen Wein eingeschenkt hatte, ein weite­res gefülltes Glas entnehmen.

Sonja verwandelte eine leere Bierflasche kurzerhand in ein Sparschwein und füllte es sogleich mit einer Münze, die leider nicht durch den Flaschenhals passte. Deshalb schlug sie die 50 Cent einfach durch den Flaschenboden. Und weil Iris die Münze nicht wieder heraus bekam, ließ Sonja sie noch einmal den Flaschenboden durchdringen - die Münze, nicht Iris!

Klaus beendete mit einer Münzwanderung und ei­nem geheimnisvollen Schüttelkästchen die gesel­lige Runde, die gar nicht so trocken war, wie man beim Anblick der leeren Gläser vermutet hätte. Und wo war nun der Inhalt der Gläser geblie­ben? - Nun, er hing als freigelassener Sturm im Was­serglas friedlich an der Wand - in Form eines Gemäldes.                  Fred Husmann

 

Monatstreffen im September

Am 21.09.02 kommt der bekannte Zaubergerätehändler und Zauberkünstler Alfred Kellerhof nach Hamburg, um ein Seminar bei den Magischen Nordlichtern zu präsentieren. Er wird auch einen Verkaufsstand aufbauen und Produkte aus dem Hause Kellerhof anbieten.

Achtung!!!                             Seminare sind für Mitglieder der Magischen

Nordlichter kostenlos, Gäste zahlen 15 Euro.

 

 

Gala im Berenberg-Gossler-Haus

An unserem Monatstreffen am 16.11.02 soll eine Zaubergala stattfinden. Als Zauberkünstler haben bisher zugesagt: ALMITRO (Arnold Lungershausen), JOKLARI (Klaus-Joachim Schröder) und HÖRBIE (Herbert Witthöft). Alle die außerdem noch mitmachen möchten, bitte ich, sich rechtzeitig zu melden; schriftlich oder kurz anrufen: 040-218490 und mir die Art und Länge der Darbietung mitteilen.                 Klaus-Joachim Schröder

 

 

My Parents

Unser ehemaliges Mitglied Thai Cong (Zauberkunst mit Tauben und Feuer) hat nach seinem Mode­design-Studium ein Fotobuch mit dem Titel „My Parents“ herausgebracht. Dazu gibt es noch bis zum 18.08.02 eine Ausstellung zu sehen: Kunsthaus HH, Klosterwall 15. Di. - So., 11 - 18 Uhr.

Übrigens, die Vernissage zur Ausstellung am 01.07.02 glich einem kleinen Nordlichter-Treffen teils ehemaliger Mitglieder: Dr. Hannah Hoffmann, Christel und Dieter Böhnke, Torge Lehmann, Stefan Brühl und Klaus.                   Klaus-Joachim Schröder

 

Als neue Mitglieder begrüßen wir: Alscho alias Alfred Scholz, Martin Rieckmann und Olaf Beyer

 

 

Textfeld: OKITO-Glas gesucht
Suche ein Kunststoff-OKITO-Glas, das einem Bistroglas ähnelt und sich nach unten verjüngt. Der Innenteil muss zylindrisch (nicht Konisch) sein. 
Angebote bitte an Kurt Sievers, kasino 20@wtnet.de, TELEFON/FAX: (0 40) 5 25 24 23

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

 

Monatstreffen am 17. August um 14 Uhr.  Thema: Fesseln in der Zauberkunst

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19oo Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040-218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 1700 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 040-7644454).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet am 04.09.2002 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

13.-15.09.2002: Würzbach (Thüringen). 25. Magisches Wochenende.

Info: P. Schmidt 036603-88086

 

02.09.2002: Zauberfreunde Norderstedt: Anwärterprogramm mit anschließender Diskussion.

 

21.09.2002: Magische Nordlichter: 14 Uhr Monatstreffen. Seminar mit  Alfred Kellerhof

 

03.-06.10.2002: MAGICOLON Leverkusen / Forum: Deutsche Meisterschaften der Zauberkunst. Magischer Zirkel e.V.  80 Wettbewerbsteilnehmer, 60 Aussteller, Seminare Workshops, Straßen­zauberei für Kinder. Info: www.magicolonia2002.de oder Kongressbüro: Marion Urbahn, Jäger­straße 29, 51503 Rösrath. Tel.: 02205-83522

08.-10.11.2002: Berlin, Werkstatt der Kulturen, Klissmannstraße 31-33, 12049 Berlin (Neukölln): 9. Prix Juventa Magica. Kosten: 12-28 Jahre 60 €, darüber 90 €. Info: Magischer Zirkel Berlin, Schöneberger Ufer 61, Tel.: 3338-757400

Tipp: Auch dieses Jahr werden wieder Nordlichter teilnehmen: Hörbie, Klaus, Fred, Sonja, Manfred, Wolf, Ulf, … und Arne im Wettbewerb (?)!

 

21.-26.07.2003: FISM. Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL).

Info: Tel.: 00 31 2 04 16 62 66 oder www.fism2003.de

noch ´n Tipp: Anmeldungen zum Prix Juventa in Berlin und für die FISM Weltmeisterschaften in Den Haag liegen im Berenberg-Gossler-Haus!

 

Rundbrief September 2002

 

Liebe Nordlichter,

nun sind wohl auch die letzten Urlauber zurückgekehrt (außer Manfred), die Mücken sind noch da, stechen aber nicht mehr und die Tage werden wieder kürzer. Zeit also, sich auf lange Herbst- und Winterabende vorzubereiten. Und da ist es natürlich günstig, wenn sich ein Zaubergerätehändler als Seminarist ankündigt. Bestimmt hat er viele Kunststücke im Gepäck und ganz sicher hat er so viele davon, dass er sie schon verkaufen muss.

Bis dahin viele Grüße    Fred

 

 

Monatstreffen im September

Am 21.09.02 kommt der bekannte Zaubergerätehändler und Zauberkünstler Alfred Kellerhof nach Hamburg, um ein Semi­nar bei den Magischen Nordlichtern zu präsentieren. Er wird auch einen Verkaufsstand aufbauen und Produkte aus dem Hause Kellerhof anbieten.

Achtung!!!

Seminare sind für Mitglieder der Magischen

Nordlichter kostenlos, Gäste zahlen 15 Euro.

Klaus-Joachim Schröder

 

 

Achtung! Clowns im Rudel in Hamburg

Zum vierten Mal zeigt die Vollzeitausbildungsklasse Clown-Komik-Theater-Hannover ihre Ab­schlussarbeit. Es ist immer wieder spannend, was für verschiedene kreative Darbietungen gezeigt werden. Also nicht vergessen und unbedingt Karten vorbestellen!

11.10.2002 im Goldbeckhaus, Moorfurthweg 9, 22310 Hamburg, Tel.: (0 40) 27 87 02 10

Klaus-Joachim Schröder

 

 

Monatstreffen im Oktober

Im Oktober werden wir uns mit „speziellen Kartenspielen“ beschäftigen. Viele Freunde der Zau­berkunst haben den Einstieg in die Zauberei über ein Svengali-Kartenspiel gefunden, das sie viel­leicht bei einem fliegen­den Händler auf der Straße erstanden haben. Es gibt eine Unzahl von spe­ziellen Spielen, die den Nachteil haben, dass sie nur für einen Effekt zu verwenden sind. Anderer­seits kann aber auch ein ungeübter Anfänger mit solch einem Spiel starke, verblüffende Effekte zeigen.

Also mal nachschauen, was sich so angesammelt hat: Einweg-, Zweiweg-, Dreiwegforcierspiel, Stripper-Spiel,Al Koran-Spiel, Reverso, Kartensteiger, halb und quer geschnittene Spiele, Rauh-glatt etc. Ich habe schon mal herausgesucht „Ihre gedachte Karte hat einen Namen - er kann nur Willi sein“ oder das Mentalwunder von Braunmüller „Ihr Alter“.

„Svengalispiel (Svengali Deck): präpariertes Kartenspiel, bei dem jede zweite Karte den gleichen Wert hat und kürzer ist. Das Svengalispiel enthält also 26 normale verschiedene und 26 gekürzte gleiche Karten.“

(Wedler, Hubert: Wörterbuch der Zauberkunst, Berlin 1990, S.206)

Klaus-Joachim Schröder

 

 

Monatstreffen im August

Wie fesselnd kann Zauberkunst sein? Das wollten 20 Nordlichter wissen und so trafen sie sich ganz spontan zum Monatstreffen im Vereinsheim. Klaus hatte wieder einmal alles gut im Griff und nach kurzen formellen Ansagen (im September kommt Alfred Kellerhof, im November veranstal­ten die Nordlichter eine Gala und im Dezember gibt es dafür keine Weih­nachtsfeier) trug er uns einen kurzen historischen Hintergrund über Fes­seln in der Zauberkunst vor. Hierbei durften die Namen Houdini und Bo­retti natürlich nicht fehlen. Klaus erwähnte aber auch die Fluchtkiste, die sich dann schnell in eine Flimmerkiste verwandelte, in der uns Alf ein missglücktes Kunststück mit einem ver­brannten Geldschein zeigte. Wer Alf ist? Na, dieses komi­sche Monster aus dem Fernsehen, das ich noch nie wirklich gesehen habe, weil ich es nicht ausstehen kann. Aber hier hatte der Fernseher seine Berechtigung, denn auf dem Video war auch noch einiges zum Thema zu sehen: Glenn Falken­stein und Willard Frances mit Gypsy Mystery und Rope Es­cape, das Duo Kaiser mit einer Jackenillusion und einer Zwangsjacke und natürlich Wittus Witt, der trotz gefesselter Daumen immer wieder einen Ring auffing. Die Sache mit der gefesselten Assistentin hatte es uns angetan. Obwohl der Meister sie perfekt eingeschnürt hatte und sie offenbar ihre Arme nicht bewegen konnte, riss sie einem Zuschauer in Windeseile das Jackett vom Leib, um es sich selbst anzuziehen. Selbstver­ständlich war sie danach immer noch gefesselt - und zwar über dem Jackett. Das wollten wir na­türlich auch ausprobieren und so musste Arne kurzerhand als Assistentin herhalten. Auch die Daumenfessel konnte Klaus uns präsentieren und wie es so seine Art ist, hatte er natürlich auch gleich einige Varianten anzubieten. Weil so eine Daumenfessel also nicht sicher genug ist, wen­deten wir uns Gebbis Handwerkszeug zu: den Handschellen. Aber auch hieraus konnte sich Klaus nach kurzer Zeit befreien, allerdings nur unter Deckung eines kleinen Säckchens. Jetzt wissen wir also, warum die Polizei die Gauner nicht in einen Sack steckt. Unser neues Mitglied Roland wollte das aber wohl mal gerne ausprobieren, denn er ließ sich von Henning in einen solchen einschnüren. Doch kurz darauf stand er lächelnd ne­ben dem Sack und der Knoten war unversehrt an der alten Stelle. Fesseln in der Zauberkunst sind für den Künstler eben doch nicht so fesselnd wie der gefesselte Zuschauer glaubt.

Fred Husmann

 

 

Gala im Berenberg-Gossler-Haus

An unserem Monatstreffen am 16.11.02 soll eine Zaubergala stattfinden. Als Zauberkünstler haben bisher zugesagt: ALMITRO (Arnold Lungershausen), JOKLARI (Klaus-Joachim Schröder) und HÖRBIE (Herbert Witthöft). Alle die außerdem noch mitmachen möchten, bitte ich, sich rechtzeitig zu melden; schriftlich oder kurz anrufen: (0 40) 21 84 90 und mir die Art und Länge der Darbietung mitteilen.

Karten können wie immer bei Gebbi vorbestellt werden: (0 40) 5 51 91 17

Klaus-Joachim Schröder

 

Kinder-Ferienprogramm im Berenberg-Gossler-Haus

Am 9. Oktober findet eine Zaubergala für Kinder statt unter dem Motto „Ein Nachmittag zum Stau­nen und Lachen mit Zaubertricks, die Freude machen“. Veranstalter ist Herr Udo Ringenberg, Mit­wirkende sind Klaus-Joachim Schröder und …???...

Beginn der Veranstaltung ist um 15 Uhr. Karten gibt es für Kinder ( 3 € ) im Büro des Berenberg-Gossler-Hauses. (Erwachsene, die sich reinschleichen, werden ins Geisterkabinett gesperrt.)

 

 

 

 

Fertige Finger auf Tour

Die „Fertigen Finger“, eine genial-skurrile Zauber-Comedy-Truppe aus Hamburg, Mün­chen, Frankfurt, Tübingen und Stuttgart, machen eine Deutschland-Schweden Tour­nee. Am 10. Oktober 2002 gastieren sie in Hamburg (weitere Informationen s. Ter­mine).

 

Termine

Monatstreffen am 21. September um 14 Uhr.  Seminar mit  Alfred Kellerhof

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19oo Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 1700 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet am 02.10.2002 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

13.-15.09.2002: Würzbach (Thüringen). 25. Magisches Wochenende.

Info: P. Schmidt 03 66 03 - 8 80 86

 

03.-06.10.2002: MAGICOLON Leverkusen / Forum: Deutsche Meisterschaften der Zauberkunst. Magischer Zirkel e.V.  80 Wettbewerbsteilnehmer, 60 Aussteller, Seminare Workshops, Straßen­zauberei für Kinder. Info: www.magicolonia2002.de oder Kongressbüro: Marion Urbahn, Jäger­straße 29, 51503 Rösrath. Tel.: 0 22 05 - 8 35 22

 

09.10.2002: Hamburg, Berenberg-Gossler-Haus: 15 Uhr. Zaubergala für Kinder. Eintritt: 3 €

 

10.10.2002: Kampnagel, Jarrestraße 20, 22303 Hamburg: 20 Uhr. Die Fertigen Finger. (Deutsch­land-Schweden Tournee) Karten gibt es ab Mitte September unter Tel. (0 40) 27 09 49 49 oder bei allen großen Vorverkaufsstellen.

 

11.10.2002: Goldbeckhaus, Moorfurthweg 9, 22310 Hamburg: Abschlussarbeit der Vollzeitausbil­dungsklasse Clown-Komik-Theater-Hannover. Kartenvorbestellung: (0 40) 27 87 02 10

 

19.10.2002: Magische Nordlichter: 14 Uhr Monatstreffen. Thema: Spezielle Karten in der Zauber­kunst.

 

08.-10.11.2002: Berlin, Werkstatt der Kulturen, Klissmannstraße 31-33, 12049 Berlin (Neukölln): 9. Prix Juventa Magica. Kosten: 12-28 Jahre 60 €, darüber 90 €. Info: Magischer Zirkel Berlin, Schöneberger Ufer 61, Tel.: 33 38 - 75 74 00

Tipp: Auch dieses Jahr werden wieder Nordlichter teilnehmen: Hörbie, Klaus, Fred, Sonja, Manfred, Wolf, Ulf, … und Arne im Wettbewerb (?)!

 

27./28.12.2002: Hamburg, CCH 1: 20 Uhr. Hans Klok mit seiner neuen Show „History of Magic“. Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

21.-26.07.2003: FISM. Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL).

Info: Tel.: 00 31 2 04 16 62 66 oder www.fism2003.de

 

Rundbrief Oktober 2002

 

Liebe Nordlichter,

Gerade wieder rechtzeitig fertig geworden ist der neue Rundbrief, und dass obwohl meine Gedanken immer wieder abschweiften zum gestrigen Abend. Da nämlich hatte mich meine Tochter (Insider kennen sie als Sonja) zu Jürgen von der Lippes Show „So bin ich“ eingeladen. Ich habe heute noch Muskelkater vom Lachen. Vielleicht habt ihr ja auch die Möglichkeit, ihn noch zu sehen, denn in dieser Woche kommt er sogar nach Hamburg. Nur solltet ihr nicht ver­gessen, auch zu unserem nächsten Monatstreffen zu kommen.

Bis dahin viele Grüße    Fred

 

Dies und das von Klaus

Bitte denkt an unser Monatstreffen am 19.10.2002 mit dem Thema „Spezielle Kartenspiele“. Ich habe schon eine riesige Menge von Spielen aus meinem Fundus zusammengesucht.

 

Unser Mitglied Frank Schimank war in einen schweren Autounfall verwickelt. Er liegt jetzt im AK Harburg, 21075 Hamburg, Eißendorfer Pferdeweg 52. Herbert Witthöft hat ihn schon besucht. Wir wünschen schnelle Genesung!

 

Am 29.09.2002 fand ein Frühstücksbüfett für die Helfer unseres Jubi­läumskongresses statt. 20 Zauberfreunde trafen sich morgens am Kamin­feuer des Lokals SternChance und hatten magische Freude über unseren Überraschungsgast Christian Knudsen, der als Nachtisch mit Table hop­ping begeisterte und so manch einen zum Nachmachen animierte.

 

Für unsere Gale am 16.11.2002 suchen wir noch Helfer fürs Cafe, auch Kuchenspenden werden gerne angenommen.

 

Unter dem Titel „Fauler Zauber“ soll eine TV-Sendung in Las Vegas produziert werde. Die frühere „Explosiv“-Moderatorin Barbara Eligmann soll die Show, die um die Weihnachtszeit ausgestrahlt wird, präsentieren. Also alle Videorekorder in Lauerstellung, um „Beweisma­terial“ zu sammeln.

 

Hans Klok kommt am 27./28.12.2002 nach Hamburg, um seine Show „History of Magic“ im Hamburger CCH-Saal 1 zu präsentieren. Karten von 38,60 € bis 53,60 € sind beim Hamburger Abendblatt unter der Nummer (0 40) 3 03 73 20 zu bestellen.

Klaus-Joachim Schröder

Monatstreffen im September

Wieder einmal war unser Vereinsheim rappeldicke voll. Zauberei? Na klar! Und der Trick dabei? Wir hatten Alfred Kellerhof einge­laden! Der sympathische Zauberkünstler und Zauber­gerätehändler war mit seiner Frau aus Bon angereist, um uns mit einem Seminar zu verzaubern. Auf der kleins­ten Bühne, auf der er jemals gestanden hatte, zeigte er uns einen bunten Reigen von Zauberkunststücken, von denen die meisten durch den brillanten Vortrag von Alfred Kellerhof erst richtig zur Geltung kamen. So war z.B. die Schwieger­mutter schon längst wieder zwischen den Jungvermählten, obwohl sich diese gerade fest verbunden und im stillen Kämmerlein eingeschlossen hatten. So erhalten Seidentücher doch gleich eine andere Bedeutung. Eine der we­nigen Damen (hallo Sonja!) musste natürlich - wie immer - als Assistentin herhalten und gleich zu Anfang schon viel Ver­trauen in den Künstler setzen, hatte dieser doch vor, ihr den Zeigefinger mit einer Riesenkarte zu durchtrennen. Doch ob­wohl sie den Widerstand der Karte deutlich spürte, durchdrang die Karte ihren Finger und alle im Spiel be­findlichen Karten wie­sen nur das eine Loch auf, durch das der Finger gesteckt war. Ebenso leicht durch­drangen sich zwei Seil­ringe, ohne dass heimlich die Knoten gelöst worden wären. Das begeisterte na­türlich die Zuschauer und einer wollte das Seil sogleich untersuchen. „Sind Sie Arzt, das Seil ist gesund.“ konterte Alfred Kellerhof und hatte die Lacher auf seiner Seite. (Allein dieser Spruch war doch wohl schon das Eintrittsgeld wert!)

Nachdem ein Tuch einige Kapriolen geschlagen hatte, verwan­delte es sich in der Hand eines Zu­schauers (ausgerechnet in meiner) in ein verführerisches Seiden­höschen. Ups, da hatte ich mich wohl auf etwas Falsches konzentriert. Nun versuchte Kellerhof sich mit Karten, da kann ja nicht so viel schief gehen. Aber egal, was er auch anstellte, in dem Sta­pel roter Karten war doch immer wie­der eine schwarze dabei, obwohl er sie jedes Mal sorgfältig eliminierte und in die Tasche steckte. Da klappte es dann schon besser mit dem bewährten Medium: Sonja durfte aus einer Tüte willkür­lich und ohne hin­einzugucken farbige Kugeln herausnehmen und jedes Mal konnte Alfred Kellerhof genau die gleiche Farbe ergreifen. Wenn das keine Übereinstim­mung ist!! Weit weniger ein­trächtig muss es wohl in dem Harem zugegangen sein, von dem Herr Kellerhof berichtete, denn ei­nige der Da­men wollten ihrem Herrn ent­fliehen. Sie wurden jedoch durch zwei massive Seile, mit denen sie an einen Pfahl gefesselt waren, an ihrem Vorhaben gehindert. Erst mit Hilfe eines Ma­giers konnten sie die Fesseln überwinden, ohne sie dabei auch nur im Geringsten zu beschädigen.

In der Pause gab es wieder kostenlosen leckeren Kuchen von Ingrid (Das ist kein running gag, son­dern grenzenlose Fürsorge - wie können wir nur die Grenze nach Spanien schließen, damit Ingrid bei uns bleibt?) und doch zog es einige nach draußen, um sich von der Herbstsonne und dem Prominentenglanz be­scheinen zu lassen.

Die Kellerhof’sche Variante des Kartenseils ließ mich nach der Pause an der Notwendigkeit meines Zylin­ders zweifeln, schließlich geht es mit einer einfachen Brötchentüte genauso gut und man braucht vor allem nicht so viel Gepäck (nur aufsetzen sollte ich die Brötchentüte dann nicht!). Wie aus einem unbeliebten Trick doch noch ein Kunst­stück werden kann, zeigte uns Alfred Kellerhof anhand des BH-Tricks, den er so charmant vor­führte, dass ich für einen Moment überlegte, ob ich ihn nicht doch in mein Programm aufnehmen sollte.  - Was macht eigentlich einen Altmeister aus? Vielleicht, dass er ohne große Fingerfertigkeit, ohne Vorbereitung und ohne Hilfsmittel (lediglich vier Mün­zen und ein Glas, aber das gibt es in jedem Haushalt) ein minutenlanges Kunststück mit höchstem Unterhal­tungswert vorführt: die Münzwanderung! (Aus lauter Begeisterung habe ich davon gar kein Foto gemacht)  - Eine weitere Übereinstimmung erlebten wir mit großen Spielkarten, die nach Zuschaueransage in einen Ständer gestellt wurden, und den­noch waren beide Reihen vollkommen identisch. Den Ab­schluss bildete eine Seilroutine, die ganz und gar unglaublich ist. Ein lan­ges Seil wird zu kleinen Schlaufen zusammengelegt, die jeweils ver­knotet werden. So erhält man viele zusam­menhängende kleine Ringe. Nun zer­schneidet der Vorfüh­rende die Verbindungen zwischen die­sen Ringen und es entstehen - nein, nicht viele einzelne Ringe, es entsteht ein einziges unzerschnittenes langes Seil! Zauberhaft! Was haben wir an diesem Nachmittag also gelernt? Man nehme wenig Gepäck, einfache Requi­siten, einige (gar nicht mal so spektakuläre) Kunststücke und den charmanten Plau­derton des Alfred Kellerhof - und schon kann es losgehen. Vielleicht treten ja demnächst einige von uns in diese Fußstapfen - fleißig mitgeschrieben haben jedenfalls viele.

Fred Husmann

 

Zaubergala für Kinder

Unter diesem Titel fand am 09.10.2002 ein Kindernachmittag im Berenberg-Gossler-Haus statt. Die Veranstaltung wurde von Herrn Udo Ringenberg organisiert, das Programm gestalteten Herbert Witthöft, Klaus-Joachim Schröder und Matthias Erdmann.

Über 60 Kinder kamen und hatten magischen Spaß.                                          Klaus-Joachim Schröder

 

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Monatstreffen am 19. Oktober um 14 Uhr.  Thema: Spezielle (?  ;-) ?) Karten in der Zauberkunst

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet am 05.11.2002 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

16.11.2002: Magische Nordlichter: GALA

 

08.-10.11.2002: Berlin, Werkstatt der Kulturen, Klissmannstraße 31-33, 12049 Berlin (Neukölln): 9. Prix Juventa Magica. Kosten: 12-28 Jahre 60 €, darüber 90 €. Info: Magischer Zirkel Berlin, Schöneberger Ufer 61, Tel.: 33 38 - 75 74 00

 

27./28.12.2002: Hamburg, CCH 1: 20 Uhr. Hans Klok mit seiner neuen Show „History of Magic“. Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

21.-26.07.2003: FISM. Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL).

Info: Tel.: 00 31 2 04 16 62 66 oder www.fism2003.de

 

Rundbrief November 2002

 

Liebe Nordlichter,

gerade habe ich ein wunderschönes Wochenende in Berlin erlebt und in meinem Kopf jagen sich noch die schillernden Eindrücke von Spitzensemi­naren (Kellerhof, Juri, Topas), bunten Händlerständen, anre­genden Fach­simpeleien bei Buletten und Würstchen, einer witzig spritzi­gen Gala mit Topas, Roxanne und den Zauderern und natürlich von den über 20 tollen Wettbewerbsbeiträgen, die es der Jury bestimmt nicht leicht gemacht haben.  Und diese bunten Bilder werden so langsam verdrängt von meinem grellen Bild­schirm, der mit ei­ner Reihe von mehr oder weniger sinnvoll verbundenen Buchstaben gefüllt wer­den möchte, damit ihr diesen Rundbrief möglichst noch vor unserem nächsten Treffen lesen könnt.                                Bis dahin viele Grüße    Fred

 

Der Norden lädt ein

Mit diesen Worten beginnt die Einladung zu einem Tageskongress am 23. November 2002 in Wil­helmshaven. Der Veranstalter Norbert Hadwiger verspricht einen Tag voll Zauberei und guter Laune in gepflegter Atmosphäre. Geboten werden drei Seminare mit Reinhard Sandermann, Mi­chael Sondermeyer und Joro. Als Händler hat sich der sic!-Verlag angemeldet. Am Abend findet eine Gala statt mit Zampano (Norbert Hadwiger), Jan Forster (viel Rauch), Michael Sondermeyer und Sascha Grammel (Berlin, Bauchzauberer). Durch das Programm führt Felix Gaudo. Die gesamte Veranstaltung, die um 9.00 Uhr mit ei­nem magischen Flohmarkt für jeden beginnt und um ca. 22.30 Uhr mit der Gala endet, kann man wohl an einem Tag besuchen, am besten mit einer magischen Fahrgemeinschaft. Interesse haben angemeldet: Peter Grieme, Gerhard Maack, Herbert Witthöft und Klaus-Joachim Schröder.

 

Klaus-Joachim Schröder

Monatstreffen im Oktober

Gut zwei Dutzend Nordlichter waren pünktlich zum Monatstreffen erschienen - pünktlich? Nein. Martin Riekmann, unser neuestes Mitglied, kam fast eine Stunde später. Aber als Kölner hat er den weitesten Anfahrtsweg und dann darf er das schon mal. Außerdem zeigte er als Neuling gleich ei­nige schöne Kartenroutinen und gab damit einen tollen Einstieg. - Aber vielleicht sollte ich doch lieber chronologisch berichten. Klaus stellte in seinen einleitenden Worten fest, dass der Dezember sehr nahe an Weihnachten liegt (??), leitete dann aber bald auf das Monatsthema „Spezielle Karten­spiele“ über, auf das er natürlich wieder bestens vorbereitet war. Kartenspiele mag er besonders gern, und deshalb hat bei ihm auch jede Karte einen eigenen Namen. Die vom Zuschauer frei gewählte Karte hieß z.B. Willi, was Klaus natürlich schon vorher gewusst hatte. Es ist schon erstaunlich, was man mit Schneiderkreide alles machen kann! Anni, unsere neue Assistentin, hob ein Kartenspiel an beliebiger Stelle ab und merkte sich die Karte. Und genau diese Karte fehlte in einem zweiten Kartenspiel, so sehr Anni es auch durchsuchte. Sie war aber nicht ganz verschwunden (die Karte - Anni war noch da), sondern fand sich in Klaus Himberwallet wieder (sealed secret).

Nach der obligatorischen Stärkung an Ingrids und Adis Futterkrippe übernahm Wolf das zauberhafte Kommando. In einer seiner Routi­nen schrieb er eine Zahl auf eine Spielkarte und genau die gleiche Zahl stand auch auf der Karte, die Günter anschließend aus dem Päckchen zog (Nachzulesen in „Zaubern für Dummies“ - pardon, Günter, das ist jetzt nicht persönlich gemeint!).

Henning wollte einem Zuschauer das Zaubern beibringen und benutzte dazu Riesenkarten, deren Wert buchstabiert wer­den musste, aber irgendwie fiel es Arnold ein bisschen schwer, seinem Zauberlehrer zu folgen.

Armin, der lange Jahre „ver­schollen“ war und nun als Salzharry mit seiner Tochter Anni wieder aufgetaucht ist, ließ auf wundersame Weise eine Karte aus einem Kartenspiel aufsteigen, wobei er das Spiel nicht ein­mal anfasste (Jetzt weiß ich auch, warum ich im Physik-Unterricht besser hätte aufpassen sollen.). Klaus machte dann einen Abstecher in die Geschichte, wobei der Begriff „Magna carta“ mit seiner vorhersagenden Klappkarte eine ganz andere Bedeutung erhielt.

Bei Jogi wanderte eine Karte immer wieder nach oben - eigentlich kennen wir das ja schon von vielen Zauberern - nachdenklich stimmte uns nur, das das Kartenspiel gar kein Spiel war, sondern sich in meiner Hand in einen einfachen, ungehobelten Holzklotz verwandelte - das hat aber jetzt nicht irgendwie eine Beziehung, oder? Mit dem nächsten Kartenspiel vollführte er dann einige Ka­priolen, die ich kaum beschreiben kann. Zunächst war auf der Längsseite des Kartenspiels ein Schriftzug zu lesen, der sich im Laufe der Mischorgien ständig veränderte und zum Schluss die ge­wählte Karte anzeigte. Stefan beruhigte uns, denn für dieses Kunststück braucht man lediglich ei­nige in/outer Faro-Mischvarianten mit zwei- und dreifachen Injoggs und doppeltem Rittberger. Ach, ist das einfach!!!      Martin, unser Neuer (s. oben), hatte da bodenständige­res zu bieten. Mit einem herkömmlichen Ta­cker, den er allerdings erst einmal zum Leben erwecken musste, nagelte eine in einem Briefumschlag verschlossene Karte an ein Brett (gut, dass bald Weihnachten ist und nicht Os­tern!). Und obwohl hier eigentlich jegliches Entkommen unmöglich ist, befand sich in dem Umschlag dennoch eine ganz andere Karte.

Den Abschluss bildete Klaus mit einigen Spezialspielen. So konnte er mit einer Zauberbrille (!) eheime Zeichen auf den Spielkarten ablesen, ein zum Daumenkino umgewandeltes Kartenspiel zeigte einen „Kurzfilm“, in dem ein Messerwerfer genau die vom Zuschauer gewählte Karte traf, einfache Spielkarten verwandelten sich in ein Blumenmeer. Und ein Foto von Klaus in jungen Jahren (wahrscheinlich mit einer Lochkamera aufgenommen) veränderte sich trotz der Original-Zuschauerunterschrift so, dass der ur­sprünglich gehaltene Kartenfächer nur noch die vom Zu­schauer gewählte Karte zeigte.

Spezielle Kartenspiele - eigentlich nicht jedermanns Sache. Betrachtet man aber die zufriedenen Gesichter der Anwesenden, dann kann man nur sagen: Der Nachmittag hat sich gelohnt!

Fred Husmann

 

Wolfs Zauberecke

Es lohnt sich immer, auch Beschreibungen von Händlerangeboten durchzulesen. Den Symbol-Trick (W. Geissler-Werry, „Magische“ Welt, 45. Jg. Sept. 1996), der ohne Griffe auskommt, versuchte ich nachzuvollziehen. Es ist mir mit Hilfe des leichten Kunstgriffes Glissieren (Schleifen) gelungen.

Zubehör: Karo 7, 8, 9, 10, Bube, eine Duplikat-Karte Karo Bube, welche an den Längsseiten auf der Bildseite mit einem Strich „Pritt Non permanent“ versehen wird, ein Glas.

Präsentation: Der Vorführende zeigt das Kartenpäckchen von der Bildseite in der Reihenfolge Karo Bube (der auf der Duplikatkarte haftet), Karo 10, 9, 8, 7. Die Karten werden egalisiert, rückenoben gedreht und gemischt. Beim Mischen ist darauf zu achten, dass der Karo Bube nebst Duplikat an der untersten Position bleibt. Das Kartenpäckchen wird nun mit der Rückseite zum Publikum gehalten, der Karo Bube vom Duplikat getrennt und mit der Rückseite zum Publikum in das Glas gestellt. An unterster Position befindet sich nun  also die mit dem Klebefilm behaftete Duplikat­karte. Diese Karte wird nun glissiert und die jeweils folgende Karte wird rückenoben auf das Kar­tenpäckchen gelegt, bis ein Zuschauer „Stop“ sagt. Der Karo Bube wird dem Zuschauer gezeigt und der Vorgang wird mit zwei weiteren Zuschauern wiederholt. Während nun die Zu­schauer nach den Kartenwerten gefragt werden, die sie gesehen haben, wird das Kartenpäckchen einmal abgehoben und etwas zusammen gedrückt. Alle Zuschauer nennen den Karo Buben. Der Vorführende zeigt, dass sich in seiner Hand nur vier (!) Karten befinden. Der Karo Bube ist nicht dabei, denn der steht im Glas!            Und nun, gut Trick.

Wolf Fr. Rischau

 

Monatstreffen im Dezember

Unser letztes Treffen am 21. Dezember 2002, also kurz vor Weihnachten und dem Jahreswechsel, möchten wir ganz locker gestalten, möglichst mit Beiträgen aus dem Bereich der Zauberkunst. Also mal nachdenken und im Fundus kramen unter dem Thema „Ich hatte da doch mal …?“. Beliebte Orte sind Keller, Boden, unterste Schublade, wo man Dinge finden kann, die noch einmal einen Kreativschub a là 2002 entwickeln lassen. Natürlich sind auch Gäste gern gesehen.

Klaus-Joachim Schröder

 

 

 

Monatstreffen am 16. November: Das gewohnte Monatstreffen fällt aus! Stattdessen gibt es eine Doppel-Gala, d.h. zwei (fast identische) Vorstellungen: um 16 Uhr und um 20 Uhr.

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Donnerstag, den 05.12.2002,  um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

21.12.2002: Magische Nordlichter: Monatstreffen.

Thema: Zauberhafte Weihnachtsfeier mit (weihnachtlichen) Zaubereien

 

27./28.12.2002: Hamburg, CCH 1: 20 Uhr. Hans Klok mit seiner neuen Show „History of Magic“. Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

 

21.-26.07.2003: FISM. Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL).

Info: Tel.: 00 31 2 04 16 62 66 oder www.fism2003.de

 

 

 

Rundbrief Dezember 2002

 

                                         

Liebe Nordlichter,

Wieder geht ein Jahr zu Ende und wieder einmal können wir ganz zu­frieden darauf zurückblicken und uns gleichzeitig vornehmen, das Neue Jahr genauso schwungvoll in Angriff zu nehmen. Doch zunächst ein­mal gilt es, das auch ein bisschen feierlich zu untermauern. Des­halb treffen wir uns wieder einmal (vollzählig!) zur alljährlichen Weihnachtsfeier.

Bis dahin viele Grüße    Fred

 

Monatstreffen im Dezember

Im Dezember weihnachtet es natürlich wieder bei den Nordlichtern. In gemütli­cher Runde wollen wir uns in der bekannten und bewährten Art ab 14 Uhr zu­sammensetzen und Weihnachtslieder singen. Wenn allerdings genügend Nord­lichter (weihnachtliche) Zaubereien im Ärmel haben, dann können wir das Singen auch ausfallen lassen. Kuchen und Kekse können wir ne­benbei genüsslich verzehren, vorausgesetzt ihr bringt ge­nügend davon mit. Für Kaffee und andere Getränke sorgt Klaus. Freunde und Verwandte der Magischen Nordlichter sind natürlich - wie immer - gern gesehen (e Opfer für unsere Vorführungen).

 

Seminar Bauchreden

Der Zauberkünstler und Bauchredner MANTRA (Hans-Peter Müller) bietet ein zweitägiges Seminar Bauchreden an. Inhalte des Seminars: Sprachtechnik, Gestik, die Puppe, Vortrag, weitergehende Techniken, Gesundheitsrisiken usw. Das Seminar beginnt Sonntag, den 12.01.2003 um 14.00 Uhr in Norderstedt. Der zweite Seminartag findet ca. zwei Wochen später statt. Die Kosten belaufen sich auf 250 € für beide Semi­nartage inklusive einer Übungspuppe sowie Verpflegung mit Kaffee, Kuchen und Tagungsgetränken. Die notwendigen Unterlagen werden nach Eingang des Seminarbeitrages zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 27.12.02., die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

 

Monatstreffen im November:    

Gala der Magischen Nordlichter e.V.

 

Diesmal hatten sich die Macher der Magischen Nordlichter etwas ganz besonderes vorgenommen. Weil die Karten für die geplante Gala schon im Vorfeld wie warme Semmeln weggingen, sollte es in diesem Jahr eine Doppelgala geben, also gleich zwei Vorstellungen hintereinander.

Und so kam denn auch schon am frühen Nachmittag Leben in die Bude. Sehr früh standen die ersten Gäste vor dem Saal und warteten gespannt auf den Einlass, während drinnen noch die letzten Vorbereitungen getrof­fen wurden. Viel Zeit hatte ja nicht zur Verfügung gestanden, denn der Raum war am Vormittag noch durch eine andere Gruppe genutzt worden. Aber es klappte. Pünktlich konnten die Gäste eingelassen werden und exakt um 16 Uhr begrüßte Almitro in seiner bekannt gekonnten Art die Gäste. Zunächst mussten sie ihre Konzentrationsfähigkeit beweisen und besonders die kleinen Zuschauer, von denen es in der Nachmittagsvorstellung nicht nur eine ganze Reihe gab, sondern sogar fast zwei, rieten eifrig mit, wie viele Punkte wohl auf der Rückseite der Karte von Almitro zu sehen waren.                      Gerhard präsentierte einen Schnellkurs in Knotologie und zauberte so manchen Knoten in ein Seil und natürlich auch wieder hin­aus. Das Seil durchdrang sogar seinen Hals und auch einen massiven Ring, der sich auf unerklärliche Weise immer wie­der mit dem Seil verband, um sich im selben Moment wieder von ihm zu lösen. Nach diesen vielen Schlaufen und Ösen mussten die Gedanken erst einmal wieder in eine gerade Bahn gelenkt werden. Das versuchte Fabian, einer unserer Jüngsten. Er konnte mit verbunde­nen Augen die von den Zuschauern zugerufenen

Begriffe hören! Gut, das hatte jetzt weniger mit den verbundenen Augen zu tun. Aber Fabian merkte sich 30 ihm willkürlich genannte Begriffe, während Arnold sie fein säuberlich auf einer Tafel notierte, damit wir sie hinterher trotz Alzheimer kontrollieren konnten. Und damit Fabian hier nicht spicken konnte, waren ihm die Augen verbunden worden (ach so!). Tatsächlich - er schaffte es, alle Begriffe richtig zu nennen, und zwar in exakt der gleichen Reihenfolge, wie sie ihm genannt worden waren - auf Wunsch sogar rückwärts oder nach der Nummer, an der sie in der Liste standen. Eine wahrhaft beachtliche Gedächtnisleistung! Aber man kann auch ohne große Gedächtnisleistung große zauberhafte Dinge vollbringen - und das zeigte uns Hörbie. Er ließ einen kleinen Ball aus einer unsichtbaren Geldbörse erschei­nen, der sich sofort verdoppelte, um dann aus Hörbies Hand in die Hand einer kleinen Zuschauerin zu wandern. Auf ähnlich mysteriöse Weise erschien plötz­lich eine brennende Zigarette in seinem Mund und Hörbie hatte natürlich nichts Besseres zu tun als sie in dem Jackett eines unbescholtenen Zuschauers wieder auszudrücken. Zum Glück gab es keine bleibenden Schäden, auch nicht am Ja­ckett. Schwieriger wurde es schon mit einem Ehering, den ihm eine nette, gut­gläubige Dame ausgeliehen hatte. Leider passierte Hörbie an dieser Stelle ein schwerer Fehler, denn der zu treuen Händen gegeben Ring war plötzlich ver­schwunden. Einfach weg! Oder hatte das etwas mit dem zweiten Zuschauer zu tun, einem gewissen Stefan, der mir von Anfang an nicht so ganz geheuer vor­kam? Oder lag es gar am Tuch, das sich ja von Anfang an geweigert hatte, auf die Bühne zu kom­men. Wie auch immer. Hörbie bewies, dass er einiges auf dem Kasten hat, oder besser in demsel­ben, denn genau dort fand die nette Dame ihren Ring unversehrt wieder.

Nachdem so viele Dinge hin und her gewandert waren, wollte auch Almitro etwas wandern lassen. Zu diesem Zweck mussten einige Zuschauer ihre Lieblingskarte aus einem Spiel nehmen und sich stark darauf konzentrieren. Almitro ließ nun die Gedanken jedes einzelnen Zuschauers von dessen in seinen Kopf wandern und konnte uns exakt die frei gewählten Karten nen­nen.

Zauberei hat ja auch etwas Märchenhaftes an sich. Klaus zeigte uns das sehr eindrucksvoll an einem Märchen von einem reichen Mann, der einer armen, alten Frau ein Stück Brot verweigerte. Daraufhin wurde sein Herz zu Glas. Auf der Suche nach Hilfe traf er eine Hexe, die ihm für sein ganzes Geld Hilfe versprach. Sie legte sein Herz zwischen die Herzen zweier Lie­benden und durchbohrte sie mit Amors Pfeil, damit das Blut in das gläserne Herz fließe. Doch weil der Reiche nur an sein Geld gedacht hatte, waren die Herzen der Liebenden durchbohrt, sein Herz war aber nach wie vor aus Glas. Das alles erzählte Klaus natürlich nicht ein­fach so, sondern bei untermalender Musik zeigte er uns den entscheidenden Moment an einem rich­tigen Herz aus Glas, das auch nach der Durchdringung durch einen Pfeil gänzlich unversehrt war. Kaum war der Applaus verklungen, da stand Klaus schon wieder auf der Bühne und hängte an eine Wä­scheleine Buchstabenkarten, die sich nach und nach zu dem Wort Pause formten.

Nachdem sich die Zuschauer ein we­nig gestärkt hatten, füllte sich nicht nur der Saal, sondern auch die Bühne. Große Requisiten ließen große Dinge erwarten. Doch nach Almitros Moderation kamen erst einmal zwei „kleine Dinger“, nämlich Ani und Steffi. Obwohl sie noch sehr jung sind und der Auftritt eine Premiere war, zeigten sie in professionellem Outfit mehrere Großillusionen: Ani ließ auf offener Bühne einen Tisch schweben, der ihr wohl im Weg gestanden hatte, um sich gleich danach an ihrer Freundin Steffi zu vergreifen, die sie kurzer­hand an einen Marterpfahl fesselte. Aber sie befreite sie kurz darauf auch wieder mit einem einzigen Griff, doch eigentlich nur, um sie im nächsten Augenblick in eine Kiste zu sperren und verschwinden zu lassen.

Leider muss meine Berichterstattung an dieser Stelle abbrechen, da ich die Gala wegen einer ande­ren Veranstaltung frühzeitig verlassen musste. Ich habe mir aber sagen lassen, dass Henning, Matthias und Stefan den zweiten Teil großartig bestritten und beendet haben.

Die zweite Gala am Abend war so gut wie ausverkauft, das Durchschnittsalter der Zuschauer war beträchtlich höher und die Leistungen der Künstler waren mindestens ebenso gut wie am Nachmit­tag. Auch wenn es für die Künstler und Helfer ein anstrengender Tag war, der Erfolg und die Zu­friedenheit der Zuschauer waren eine gute Entschädigung für die Mühen. Ich glaube, alle Beteilig­ten behalten diesen Tag in positiver Erinnerung und die Magischen Nordlichter können wieder ein­mal mehr einen gelungenen Tag für sich verbuchen.

Fred Husmann

 

 

 

 

Monatstreffen im Januar

Zu Beginn des neuen Jahres wollen wir uns gleich um die dankbarsten Zuschauer der Zauberkunst kümmern, nämlich um die Kinder. Sucht also schon mal während der Weihnachtstage nach allen möglichen Kunststücken, die die Kinderherzen erfreuen - und das nicht nur zur Weihnachtszeit …!

Fred

 

Termine

Monatstreffen am 21. Dezember: ab 14 Uhr: Zauberhafte Weihnachtsfeier mit (weihnachtlichen) Zaubereien

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt.

Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Donnerstag, den 02.01.2003,  um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der MN können ohne Voranmeldung daran teil­nehmen.

 

27./28.12.2002: Hamburg, CCH 1: 20 Uhr. Hans Klok mit seiner neuen Show „History of Magic“. Karten bei allen bekannten Vorverkaufsstellen

 

18.01.03: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Zaubereien für Kinder

 

12.01.2003: Norderstedt. Zweitägiges Seminar Bauchreden mit MANTRA (Hans-Peter Müller,  Zauberkünstler und Bauchredner) (siehe auch Artikel auf Seite 1)

 

21.-26.07.2003: FISM. Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL).

Info: Tel.: 00 31 2 04 16 62 66 oder www.fism2003.de

 

         Wir wünschen allen Mitgliedern, Verwandten, Bekannten und Freunden der Magischen Nordlichter ein Frohes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch und ein zauberhaftes 2003.

 

 

 

 

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