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Verein der
Freunde der Zauberkunst von Deutschland
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Hallo Magische
Nordlichter ! Hallo Freunde der Magischen Nordlichter! Hier ist unsere „Textversion“ von unserem Rundbrief. Mitglieder erhalten ihn kostenlos (mit Fotos usw.) Persönliche Daten (Geburtstage, Adressen usw.) habe ich nicht mit eingefügt. Die Redaktion hat:
Tel.: 042 41 – 34 02 Fax: 042
41 – 97 93 53
Fred.Husmann@t-online.de |
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Rundbrief Januar 2003 Liebe Nordlichter, aus Platzmangel gibt es heute mal keine nichtssagenden einleitenden
Worte - wir sehen uns beim Monatstreffen. Bis dahin viele Grüße Fred Hiermit laden wir alle Mitglieder unseres Vereins herzlich zum nächsten Monatstreffen ein. TOP 1: Entlastung des Kassenwarts Anschließend wird natürlich gezaubert. Monatstreffen im Januar Wie
angekündigt: Zauberkunst für Kinder. Gibt es eigentlich Literatur über dieses
Thema? Habt Ihr etwas in eurem Bücherschrank stehen? Mitbringen! Vielleicht
auch aus der Rubrik „Habe ich mal gekauft, wollte ich immer mal vorführen.“
Habt Mut, wir sind ja unter uns. Klaus-Joachim Schröder
Fundstücke
Es gibt ja leider in Hamburg
keinen Zauberladen und die Reste von Zauber Bartel werden gerade im Internet
verscherbelt ( ☺ ? Frenchy’s Modebedarf, Valentinskamp 32: Bühnengarderobe, Federboas, Federn, Glimmer ☺ ? Fahnen Fleck (neu), Neuer Wall 57: Deko, Scherzartikel, Festartikel … ☺ ? Cheerio-Fundus (toller Laden, riesengroß), Rahlau 8-10: Kostümverleih u. -verkauf. Hier gibt es einfach alles - vielleicht wollt ihr ja mal als Känguru auftreten? ☺ ? What’s new?, Hammer Hof, Jungfernstieg 26-30: Verrückte Sachen, die kein Mensch braucht. Aber toll!! Auch magische Dinge, z. B. schwebende Weltkugel u.s.w. Internet: www.whats-new-shop.de Klaus-Joachim Schröder Mitteilung
des Kassenwartes
Hallo Magische Nordlichter! Es ist bald so weit, die Beiträge für das Jahr 2003 sind fällig. Die Beiträge können ab sofort auf
unser Konto überwiesen werden: Bankleitzahl 200 100 20, Kontonummer: 2503 78 – 206 Bei einer vorliegenden Einzugsermächtigung wird der Beitrag Ende Februar eingezogen. Wichtig: Teilt mir bitte Änderungen eurer Konto-Daten mit! (Eine Rückbuchung kostet uns 6 €, die ich auch in Zahlung stelle!) Monatstreffen
im Dezember
In diesem Jahr fiel unsere Weihnachtsfeier
etwas kleiner aus als in den Vorjahren, schließlich hatten wir uns ja fast
alle mit Freunden und Verwandten schon im November zur großen Gala
versammelt. Aber immerhin fanden sich 30 Feierfreudige ein, so dass der
Platz an den feierlich gedeckten Tischen schon sehr knapp wurde. Nach den
einführenden Worten von Klaus ging es denn auch gleich zur Sache: Heino, ein
sympathischer Neuling in unseren Reihen, gab sein Debüt und spielte auf
einer Konzertmundharmonika (wusste gar nicht, dass es so was gibt) „Oh du
fröhliche…“ und „Vom Himmel hoch, da komm’ ich her“. Zwar nicht so weihnachtlich, aber höchst unterhaltsam trug Arnold das
Gedicht vom „Flohchen“ vor und ich fragte mich, hat er das nun für uns gemacht,
oder nutze er nur die Gelegenheit, Iris als Partnerin an seiner Seite zu
haben??? Klaus berichtete von seiner Tante, deren Lippenstift während einer
Seance den Wert einer vom Zuschauer gewählte Karte auf einen Spiegel schrieb
- und das im Innern einer Handtasche. Heino spielte noch einmal wieder auf und an den Tischen wurde in
kleinen Gruppen geplauscht, zugehört, gezaubert, gestaunt oder ganz einfach
weihnachtlich in sich gegangen… Auch wenn zwischendurch vereinzelt manchmal ein wenig die Luft raus
war, am Ende waren doch alle glücklich und zufrieden - auch So fand ein schönes, erfolgreiches Zauberjahr einen würdigen
Abschluss. Unser Mitglied
Stephan Eichler (Hektor) lädt ein zu einem Eröffnungsempfang in Bargteheide
am 10.01.2003 ab 15 Uhr. Es ist ein kleines, nettes und gemütliches
Zauberrestaurant mit einer kleinen Bühne und einem kleinen separaten Raum. An
den blauen magischen Tischen können 42 Gäste sitzen. Die Dekoration ist
natürlich mit Magie versehen und auch eine Hexenecke ist vorhanden. Also:
Reinschauen und erfahren, wann gezaubert wird und wann Stammtischtreffen ist!
Vielleicht hat der eine oder andere am Eröffnungstag auch etwas
Zauberhaftes in den Taschen, um es den Gästen und der Presse vorzuführen.
Auch Armin Schulz aus Hannover kommt mit seinen beiden hübschen jungen Damen
angereist. Frau Barbara Wessel, die Inhaberin, möchte diese nette Lokalität
auch für Kinder, Privatfeiern usw. zur Verfügung stellen. Außerdem ist eine Gala in Planung,
die ein paar Straßen weiter in dem dort ansässigen „Kleinen Theater“ stattfinden
soll. Als neues (altes) Mitglied begrüßen wir Eumelio
alias Edgar Bielfeld. TERMINE ?
TERMINE ? TERMINE ?
TERMINE ? TERMINE Monatstreffen am 18. Januar: ab 14 Uhr: Zauberkunst für Kinder Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter
findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im
Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender
Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 -
7 64 44 54). Die nächste Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet
Mittwoch, den 05.02.2003, um 19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voranmeldung daran
teilnehmen. 15.02.03: Magische
Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Rund ums Becherspiel (inkl. Chop Cup) 21.-26.07.2003: FISM. Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL). Info: Tel.: 00 31 2 04 16 62 66 oder www.fism2003.de
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Rundbrief Februar 2003 Liebe Nordlichter, wenn ihr demnächst mit dem Frühjahrsputz anfangt, dann solltet ihr
nicht ganz so gründlich sein wie sonst. Zumindest alles, was irgendwie mit Zaubern
zu tun hat, solltet ihr vor dem natürlichen Gang zur Mülldeponie bewahren.
Vielleicht lässt sich ja das eine oder andere gute Stück noch in klingende
Münze umsetzen, um davon wieder ein neues Schnäppchen zu erstehen, das ihr
dann beim übernächsten Frühjahrsputz vor dem natürlichen Gang … Nun ist aber
Schluss, bevor ich ins Pseudo-Philosophische abgleite. Werft lieber einen
Blick auf den Kasten unten links! Bis zum nächsten Monatstreffen am Samstag viele Grüße Fred Monatstreffen im Februar Wie
bereits angekündigt, wollen wir uns mit dem Becherspiel befassen. Fast jeder
Zauberkunstliebhaber hat doch irgendwo diese
drei Becher mit den Bällen im gestrickten Pullover herumliegen. Laut
Anleitung kann man in diesen Bechern vor den Augen der Zuschauer riesige
Bälle, Zitronen u.s.w. erscheinen lassen. Geht das denn wirklich? Also packt
alles ein, was dieses Thema berührt: Becher mit und ohne Magnete, Schalen,
Schüsseln, Bälle aller Arten. Mein Beitrag zu diesem Thema ist meine
Lieblingsroutine mit Bechern und dem Chop-Cup. Und genau das könnte auch euer
Beitrag sein. Mit magischen Grüßen Klaus-Joachim Schröder
Am
14. Juni 2003 veranstalten die Magischen Nordlichter in Zusammenarbeit mit
dem Magischen Zirkel Hamburg den 1. Norddeutschen Zaubermarkt im
Berenberg-Gossler-Haus.
Also
Urlaubsreisen, Hochzeiten usw. absagen und ein riesiges Kreuz in den Kalender
machen!
Monatstreffen im Januar
Da unsere Dauerurlauber immer noch unter Spaniens Sonne liegen, war
das Café nach wie vor geschlossen, doch dank der von Klaus zur
Weihnachtsfeier neu angeschafften Kaffeemaschine sind wir inzwischen ja fast
so was wie Selbstversorger - wenn da nicht die Sache mit dem Kaffeepulver
wäre, das man ja schließlich auch noch braucht. Aber nachdem wir die einzigen
vier Pakete mit abgelaufenem Haltbarkeitsdatum entsorgt und unseren Jüngsten
mal eben zum Einkaufen um die Ecke geschickt hatten, konnte es losgehen. Und was ist mit Zaubern? - Geduld, geht ja schon los! Dietmar begann
mit einer Gasteinlage und zauberte diverse Dinge aus einer leeren Papiertüte,
ein aus dem Stegreif entstandener Impromptu-Trick, wie er uns versicherte
(Kinder hatten ihn bedrängt, doch mal eben schnell was zu zaubern), und so waren
wir denn mitten drin in unserem Monatsthema „Zaubern für Kinder“. MJnfred präsentierte einen Ausschnitt aus
seinem Kinderprogramm und ließ Elefanten von einer Hülle zur anderen
wandern. Die bekannte Wasserzeitung demonstrierte er rückwärts, indem er
sie von der als Mutter fungierenden Iris füllen ließ, was „Sohn“ Frank mit
kessen Sprüchen kommentierte. Lange nicht gesehen und doch wiedererkannt: Edgar, unser Ex- und
Neu-Mitglied ist noch nicht aus der Übung. Unter dem Motto „für kleine Leute
braucht man auch kleine Requisiten“ zeigte er zunächst die Schirmillusion
mit kleinen Schirmchen und dann einen Minihexenbesen, der sich auf der Hand
selbstständig aufrichtete. Ich vermute, er trägt die Bezeichnung SM-Besen,
wobei SM für self moving (selbst bewegend) steht, aber als ich das Gimmick
in Form eines kleinen Angelhakens sah, hatte ich den Verdacht, es handele
sich wohl doch eher um die allgemein bekannte Abkürzung. - Eigentlich wird in
einem Klingelbeutel ja etwas gesammelt, aber die Umkehrung, die Edgar zeigt,
dürfte bei Kindern viel beliebter sein, denn mit Iris’ Hilfe füllte er den
leeren Beutel quasi im Handumdrehen (!) mit leckeren Schokotalern. Die Variante, aus einer drawer-box Dauerlutscher zu produzieren, ist
dagegen sicherlich bekannter, hat aber bei den Kids den gleichen
durchschlagenden Erfolg. Arnold warnte uns vor einem kleinen Frosch, den ein gewisser Harry
aus irgendeinem Magischen Zentrum vertreibt. Dieses Pappbild soll mittels
einer angebrachten Nadel in den Pullover eines Kindes eingehakt werden, damit
es dann auf dessen Rücken erscheint. Peinlich nur, wenn das Kind im Sommer
gar keinen Pullover trägt!!! Für eine Kindervorstellung zur Weihnachtszeit bietet sich natürlich
die Geschichte von Rudolf Rotnase an, der den Weihnachtsschlitten ziehen
soll, sich zunächst aber selber entzieht und Gelb- und Grünnase vorschickt.
Klar, dass die Geschichte ein Happy-End hat, sonst wäre sie für eine Kindervorstellung
ja nicht geeignet. Bei den Zahlenkarten habe ich dann wohl nicht mehr ganz aufgepasst,
denn ich weiß gar nicht mehr, worum es ging. Aber auch Wolfs Zauberecke Diese Routine wurde 1996 vom Magischen Ring Friesland (NL) als Kongressgeschenk
herausgegeben. Der Originaltitel lautet „De prijzenslag“. Hier meine sehr
freie, gekürzte Übersetzung mit deutschen Begriffen und deutschem
Titel: Diese fiktiven Preise hätten Sie gewinnen können. Zubehör: 7 Karten mit den Begriffen Silber, Gold, Flugreise, Villa, Mercedes, Million und Nichts. In einem Umschlag befindet
sich eine weitere Karte mit dem Begriff Nichts
als Vorhersage. Präsentation: Der Vorführende zeigt einem Zuschauer die
Karten (ohne den Begriff Nichts).
Die Karten liegen rückenoben in der o.a. Reihenfolge, also oben Silber, unten Nichts. Der Mitspieler hebt ab, so oft er möchte. Der Vorführende
legt die Karten rückenoben gegen den Uhrzeigersinn im Kreis aus. Der Mitspieler
wird gebeten, auf eine Karte zu tippen. Diese Karte wird angesehen. Ist es
die Karte mit dem Begriff Nichts,
öffnet der Vorführende den Vorhersage-Umschlag. Die übrigen Karten werden mit
den Worten gezeigt: „Diese fiktiven Preise hätten Sie gewinnen können.“ Tippt
der Mitspieler z.B. auf den Begriff Villa,
wird diese Karte angesehen, entfernt und der Begriff Villa wird im Uhrzeigersinn auf den folgenden Buchstaben
buchstabiert. Die Karte, auf welche der letzte Buchstabe fällt, wird
angesehen, entfernt und die weiteren Begriffe werden bis zur letzten Karte
angesehen, entfernt und buchstabiert. Die letzte Karte ist die Karte mit dem
Begriff Nichts. Eine Ausnahme ist
unbedingt zu beachten: Wird beim ersten Mal auf den Begriff Flugreise getippt, wird diese Karte
angesehen, entfernt und der Begriff Flugreise
gegen den Uhrzeigersinn buchstabiert. Mit dem letzten Buchstaben tippt der
Mitspieler auf den Begriff Million.
Auch diese Karte wird angesehen, entfernt und der Begriff wird gegen den
Uhrzeigersinn buchstabiert. In allen anderen Fällen immer im Uhrzeigersinn
buchstabieren. Anmerkung: Es ist besser, von fiktiven als von realen
Preisen zu sprechen. Ein Fehler in der Reihenfolge der Karten oder beim
Buchstabieren und man steht ganz schön dumm da. Und nun Gut Trick Wolf Fr.
Rischau TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 15. Februar: ab 14 Uhr: Becherspiel
und Chop Cup Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an jedem
2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00
Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender
Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag
im Monat um 17.00 Uhr. Informationen
bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54). Die
nächste Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Mittwoch,
den 05.03.2003, um
19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder
der Magischen Nordlichter können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 15.03.03: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Das Thema steht
noch nicht fest, vielleicht „Rund um die Brieftasche“ 21.-26.07.2003: FISM.
Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL). Info:
Tel.: 00 31 2 04 16 62 66 oder www.fism2003.de
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Rundbrief März 2003 Liebe Nordlichter, Warum heißt das Vorwort eigentlich Vorwort? Ich jedenfalls schreibe
diesen Abschnitt immer erst ganz am Ende, wenn der gesamte Rundbrief fertig
ist. Dann weiß ich wenigstens, wie viel Platz noch frei ist und wie viel ich
noch schreiben muss. Das ist immerhin schon ein Anfang, denn über das „was“
weiß ich meistens gar nichts. Was soll man auch jedes Mal schreiben? Was
Politisches? Das machen schon die anderen. Was Philosophisches? Das liegt mir
nicht. Eine Vorschau auf das nächste Monatstreffen? Die schreibt Klaus schon
(s.u.). Also schreibe ich einfach, was mir gerade so einfällt, denn weglassen
möchte ich diesen Anfang des Rundbriefs eigentlich auch nicht, denn immerhin
ist das ja so etwas wie eine Begrüßung. In diesem Sinne … Bis zum nächsten Monatstreffen am Samstag viele Grüße Fred Monatstreffen im März Bei unserem nächsten Treffen geht es - wie bereits angekündigt - „Rund um die Brieftasche“. Natürlich um Brieftaschen für Zauberkünstler, mit denen sie Wunderdinge vollbringen. Da gibt es doch die von Fred Kaps und die Himber Wallet. Und was war das noch mal mit der Feuerbrieftasche? Zu den Brieftaschen gehören natürlich auch Umschläge. Nein, keine kalten, sondern Briefumschläge aller Art oder die beliebten Lohntüten aus England, die Henning immer mitbringt. Mein Beitrag zu diesem Thema: meine Sammlung an Brieftaschen und Einweihung in das Top-Geheimnis des Alan Shaxon Klappenumschlags. Also nicht verpassen! Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im April Am 19.04.2003 wollen wir die „Magischen Kostbarkeiten“, die in den Tiefen unseres Fundus schlummern, zum Leben erwecken. Unter dem Motto „das habe ich mir mal gekauft …“ solltet ihr eure Wundergeräte aus der Vitrine ans Licht und dann mit ins Vereinsheim bringen. Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im Februar
Ungeduldig spielten einige
Nordlichter mit ihren Plastikbechern, während Klaus arbeitete standesgemäß auf einem Gauklertisch Marke Eigenbau, auf den er zu Recht recht stolz sein darf. Nicht zuletzt seine Bauchtasche (auf dem Foto nur schwer zu erkennen!) machte aus ihm einen fast echten Gaukler. Er zeigte und erläuterte das klassische Becherspiel und sparte natürlich nicht mit Tipps fürs praktische Zauberleben. So erklärte er uns seine misdirection, die er anwendet, wenn er mit Zitronen handelt, und gab uns noch eine kleine Nachhilfelektion in Sachen french drop. Bei der anschließenden Chop cup-Routine konnte Klaus uns eindrucksvoll die Wirkung des unsichtbaren Hilfsmittels demonstrieren. Nach der Pause erwartete uns Gerhard mit einem edlen Becherset aus Messing und mit kleinen lederbezogenen Bällen, die er uns als Fritz, Franz und Ferdinand vorstellte. Diese drei dressierten Bälle wanderten immer wieder unter ihre Becher. Nur einer hatte eine kleine Macke. Er zierte sich manchmal ein wenig, machte dann aber doch genau das, was Gerhard von ihm verlangte. Zum Abschluss dieses wieder
einmal schönen Tages wurde nicht gebechert, sondern gespachtelt (diesmal beim
Chinesen). Wolfs Zauberecke Der euch von seinem Seminar im
Bürgerhaus Niendorf vielleicht schon bekannte junge, sympathische
Zauberkünstler Timur Cevik bewies auf einer Kleinkunstbühne in einer Zugabe
seines Programms, dass in einem gemischten Kartenspiel jeder Kartenwert nach
Zuruf von Zahlen an den betreffenden Positionen genannt werden konnte. Diese
Routine hat mich so beeindruckt, dass ich nach einer Idee suchte, sie in
einfacher und geänderten Form auf meinen Vorführstil abzustimmen. In meiner
Version verwende ich eine Sequenz, die auch von Timur Cevik angewendet wird.
Meines Erachtens sollte auch meine Version der Abschluss einer Vorstellung
sein, denn sie überzeugt auch Skeptiker. Karten-Wunder Effekt: Aus einem
Kartenspiel (52 Blatt) mit blauem Rücken werden 2 Karten frei (!) gewählt.
Ein zweites Kartenspiel mit rotem Rücken wird vom Vorführenden und einem
Zuschauer gemischt (!). Nachdem die 2 gewählten Karten aus dem Kartenspiel
mit blauem Rücken genannt worden sind, nennt der Vorführende sofort die
Positionen, an welchen diese Karten in dem Kartenspiel mit rotem Rücken
liegen. Zubehör: Siehe Effekt Präsentation: Forciert zwei
Zuschauern aus dem Kartenspiel mit blauem Rücken je eine Karte, deren
Positionen euch im Kartenspiel mit rotem Rücken bekannt ist. Des Weiteren
müsst Ihr euch unbedingt die oberste Karte des Kartenspiels mit rotem Rücken
merken. Hebt dieses Kartenspiel falsch ab und mischt es langsam (Zeitlupe)
ca. 3-mal überhand ab, d.h. jeweils einen zusammenhängenden Teil des unteren
Talons auf den oberen legen. Langsam, in Zeitlupe, deswegen um zu
demonstrieren, dass alles fair zugeht, da auch ein Zuschauer gebeten wird,
das gleiche zu wiederholen. Auf diese Weise ist die Gefahr gebannt, dass ein
Zuschauer das Kartenspiel durcheinander mischt. Lasst euch das Kartenspiel
zurückgeben, dreht es Bild oben, fächert es aus und trennt das Kartenspiel an
der euch gemerkten, zu Beginn oben liegenden Karte. Beide Kartenhälften
werden auseinander gehalten und ihr stellt die Frage "Glauben Sie, dass
ich mir einige Karten und ihre Positionen in diesem Kartenspiel merken
kann?" Das Wort -einige- halte ich für besser als - alle-, damit
anschließend nicht jemanden fragt "Und an welcher Stelle liegt z.B. der
Kreuz Bube?" Nun werden die beiden Kartenhälften so zusammengelegt, dass
die durch euch gemerkte zu Beginn oben liegende Karte wieder zur obersten
wird. Schon ist die Legeordnung wieder wie am Anfang. Lasst euch nun die
beiden frei (!) gewählten Karten des Kartenspieles mit blauem Rücken nennen
und verkündet mit dem nötigen Ernst, an welchen Positionen sie im Kartenspiel
mit rotem Rücken liegen. Das Kartenspiel wird in Austeilhaltung rücken oben
in der linken Hand gehalten. Mit dem linken Daumen schiebt man die oberste
Karte in die rechte Hand und die weiteren jeweils einzeln unter diese (
Legeordnung bleibt erhalten), dabei wird laut mitgezählt bis zu den 2
genannten Karten und deren Positionen. Wenn Ihr diese Karten nun Euren
Zuschauern präsentiert, müsste euch ein orkanartiger Beifall sicher sein. Anmerkung: Ahnt ihr
vielleicht, was mit diesem Effekt noch alles machbar ist? Merkt euch z.B.
mehr als 2 Karten und deren Positionen; merkt euch die Positionen der Asse,
Könige usw. Und nun Gut Trick Wolf Fr. Rischau
TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 15. März: ab 14 Uhr: Thema: Rund um die Brieftasche Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an
jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um
19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner
ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54).
Die nächste Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Mittwoch, den 02.04.2003, um 19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 22.03.2003: Zauberkiste, Rathausstraße 25b, 22941 Bargteheide: ab 19 Uhr Magisches Büfett mit Zaubereinlagen. Info und Reservierung: Barbara Wessel, Tel.: 04532 286322 11.-13.04.2003: Hölzerner See: 7. Wochenendseminar „Programmgestaltungen für Kinder“ Info und Anmeldung: Helmut Bobbenkamp, Tel.: 033708 20893 17.04.2003: Fools Garden, Lerchenstraße 113, 22767 Hamburg: Glanz und Glitter. Varieté-Show mit Lucy Lou. Beginn 20.30 Uhr. Info: www.foolsgarden-theater.de oder Tel.: 040 436582 19.04.2003: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: „Magische Kostbarkeiten“. 24.-27.04.2003: Idar-Oberstein: Jugendworkshop für Jugendliche im Alter von 16-28 Jahren. Kosten: 130 € inkl. Übernachtung und Verpflegung. Info: André Süselbeck, Tel.: 02841 9310583 17.05.2003: Freizeitheim Ricklingen, Gr. Festsaal, Ricklinger Stadtweg 1, 30453 Hannover: Der Magische Abend in Hannover. Gala der Magischen Nordlichter. Beginn 19 Uhr. Kartenvorbestellung: 0511 4584488. Mitglieder der Magischen Nordlichter haben freien Eintritt. 21.-26.07.2003: FISM. Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL). Info: Tel.: 00 31 204 166266 oder www.fism2003.de
Hannover zaubert. Am 17.05.2003 geben die Magischen Nordlichter
e.V. im großen Fritz-Haake-Saal des Freizeitheims Ricklingen ab 19 Uhr ihr
Stelldichein. Von den etwa 100 Mitgliedern des Vereins möchte sich am Samstag
eine ausgewählte Schar dem Publikum verblüffend nähern. So kann man u.a.
Schröder auf der Bühne sehen. Der Präsident (Joklari) hat - gleich seinem
bekannten Namensvetter - eine Message an Wirt-schaftsbosse und das gehobene
Management in Form eines nachdenklichen Märchens vom gläsernen Herzen. Kann
ein Tisch leichter sein als Luft? Schwebt ein Mensch ohne Hilfe einen Meter
über dem Boden? Ist es möglich, 16 massive Schwerter durch eine
Zaubergehilfin zu stecken, ohen sie zu verletzen? Wie befreite sich Winnetou
in drei Sekunden vom Marterpfahl? All dieses wird Deutschlands jüngstes
weibliches Illusions-Duo (die 12- und 14-jährigen „Sisters of Merlin“)
klären. Stahl durch Stahlringverkettung ist eines der Themen von Manfred.
Warum Zigaretten im Allgemeinen und in Verbindung mit Kleidung mehr als
gefährlich sind, zeigt Wer’s sehen möchte, kann unter 0511 4584488 Karten vorbestellen (Kinder 4 €, Erwachsene 6 €, Mitglieder der Magischen Nordlichter frei).
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Rundbrief April 2003 Liebe Nordlichter, bevor euch ein zauberhaftes Frühlingswetter und die damit verbundenen
Wunder der Natur vom Zaubern abhalten, solltet ihr das launische Aprilwetter
nutzen, um euch noch einmal richtig ausgiebig mit eurem Lieblingshobby zu
beschäftigen. Lest euch also den Aufruf von Klaus (s. u.) durch und kommt
schwer beladen ins Berenberg-Gossler-Haus. Bis zum nächsten Monatstreffen am Samstag viele Grüße Fred Monatstreffen im April Wie angekündigt geht es um „Magische Kostbarkeiten“, also um Zauberapparate, die so zauberhaft aussehen, dass die Zauberfrau oder der Zaubermann sie in die Vitrine stellt, um sie zu bestaunen. Manch einer hat bestimmt auch etwas erworben aus den Werkstätten Magio, Paufler, Haug, Janos Bartl, also mitbringen und bestaunen lassen. Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im Mai Am 17. Mai 2003 veranstalten
die Magischen Nordlichter eine Gala in Hannover (s. Rundbrief März). Dennoch
findet das Monatstreffen zusätzlich zur gewohnten Zeit am gewohnten Ort
statt. Wolf Rischau hat sich bereit erklärt, das Treffen zu leiten. Klaus-Joachim Schröder
Mitteilung des Kassenwarts Ich habe eine E-Mailadresse nur für den Flohmarkt eingerichtet: gebhard-meyerbartels@freenet.de Tischbestellungen, Anmeldungen
usw. über diese oder unsere normalen Adressen. Einzahlungen nur über unser
Kongresskonto: Postbank Hamburg, BLZ: 200 100 20, Konto Nr.: 6518
06-200. Gebbi Wochenendseminar
Hölzerner See Helmut Bobbenkamp hatte
eingeladen und viele Zauberfreunde waren diesem Ruf bereitwillig gefolgt. Es
war ein Wochenende, das allen Gästen in irgendeiner Form etwas gebracht hat.
Eigentlich müsste ich an dieser Stelle davon berichten, doch leider reicht
die Zeit dazu nicht mehr wirklich (sonst bekommt Klaus seinen Rundbrief
wieder nicht pünktlich; siehe Bericht über das letzte Monatstreffen). Habt
also Geduld bis zum nächsten Rundbrief, dann werde ich meine Eindrücke von
diesem Seminar schildern. Fred Monatstreffen im März
Wie es sich für den 1. Vorsitzenden gehört, eröffnete Klaus wie immer das Monatstreffen, ließ freundlicherweise einige Zauberfreunde zu Wort kommen, um dann gleich sein erstes Kunststück zu präsentieren: Er zerriss einen Bogen Blumenseidenpapier, der sich automatisch wieder restaurierte, wobei Klaus leider einen kleiner Fehler machte. Ihm fiel nämlich eine verräterische Papierkugel aus der Hand. Zu unser aller Erstaunen war die aber auch unversehrt. Nett wie Klaus nun mal ist, wollte er uns auch prompt eine Erklärung liefern und benutze dazu pädagogisch geschickt zwei verschiedenfarbige Papierbögen. Und obwohl er uns alles genau erklärte und das Papier auch deutlich zerriss, waren hinterher doch beide Bögen heil. Unerklärlich! Besonders die Frage, was das mit unserem Monatsthema „Brieftasche und Umschläge“ zu tun hatte. Aber die Erklärung war einfach: Klaus hatte noch keinen Rundbrief erhalten (oooch!) und kannte folglich das Thema nicht. Dennoch schaffte er den Übergang und zeigte uns seinen riesigen Fundus an mitgebrachten Umschlägen und Himber-wallets (die ihren Namen nach dem Amerikaner Richard Himber und nicht etwa nach den ähnlich klingenden schmackhaften Naturprodukten haben). Von ersteren verteile er zwei an die Zuschauer, die erstaunt feststellten, dass sich in jedem Umschlag ein Zettel befand, auf dem die Umschlagfarbe vorhergesagt war (haha!). Doch Klaus hatte in seinem übrig behaltenen Umschlag den Hinweis, dass die Dame den roten und der Herr den gelben Umschlag gewählt hatte! Noch mehr als über das Kunststück staunten wir aber über das Gimmick, das Klaus in gewohnt ungewöhnlicher Präzision in stundenlanger Feinarbeit selbst gebastelt hatte. Ohne große Bastelei ging es dann mit einer Brieftasche weiter, in dem sich eine zuvor frei gewählte Karte in einem verschlossenen Brief wiederfand - was man mit solch einem Hilfsmittel alles zu(3)wege bringen kann! Auch Henning hatte seine
Wunderkiste mitgebracht und präsentierte uns eine Vorhersage der etwas
anderen Art: Ein Zuschauer wählte eine von drei unsichtbaren Münzen,
schnippte sie in die Luft und teilte uns mit, welche Seite der Münze oben
lag. Henning bewies seine Orakelkraft, indem er einen verschlossenen Umschlag
vor unseren Augen aufschnitt und einen Zettel herausholte, auf dem
tatsächlich die vom Zuschauer genannte Münzseite notiert war. Nur der Grieche
ließ sich von Himber-wallets und unsichtbaren Münzen nicht beeindrucken. Er
wollte Bares.
Armin aus der
Kiste Armin berichtet von einem Besuch in der
Zauberkiste Wer den Rundbrief liest, ist klar im Vorteil! So hatten wir uns am 22.03.2003 mit Frau/Mann/Kind von Hannover auf die Reise nach Bargteheide in die Zauberkiste gemacht. Für 12,50 € gab’s ein Buffet, das seinesgleichen sucht (reichhaltig und vielseitig – keine Wünsche waren offen). Nachdem der zaubernde
Conferencier Stephan mit einigen Magikoleien den Sturm auf das Essen um
19:15 Uhr freigab, wurden wir bei munterem zauberhaftem Geplänkel auf das
Angenehmste beköstigt. So gegen 20:00 Uhr kam dann ERNA. Nicht nur ein
Schlachtschiff an Statur, nein auch auf dem illusionären Feld der Täuschungskunst
war Erna ein Aug- und Ohrenschmaus. 90 Minuten Hokus-Jokus mit
bekannten Tricks in neuem Kleid (Taubenrahmen-mit-ohne-Tauben / Hummels
Würfelkasten / Geldschein-Schlüsseleien) und nie Gezeigtes. Der Höhepunkt
des Abends war ein magisches Rätselraten, bei dem die Gewinnerin einen mehrere
hundert Euro schweren Ring gewann.
Stephan und ERNA, ein Gespann, von dem wir garantiert noch mächtig
viel hören werden … Armin Schulze Jugend-Workshop in Idar Oberstein Der Magische Zirkel von Deutschland lädt vom 24. - 27. April 2003 alle jungen Zauberer und Zauberinnen zum 11. Jugend-Workshop nach Idar-Oberstein ein. Vier Workshops werden von erfahrenen Seminarleitern angeboten. Die Themen sind eine interessante Mischung aus Theorie und Praxis aus allen Bereichen der Zauberkunst. Weiterhin ist viel Zeit zum Eckenzaubern, Plaudern, Diskutieren, und beim beliebten „Talentschuppen“ kann jeder aktiv mitzaubern. Als Workshop-Leiter konnten die Zauderer, Axel Hecklau, Eberhard Riese, Maren Böhm und Cyril Harvey gewonnen werden. Teilnehmen kann jeder im Alter von 16 - 28 Jahren, eine Mitgliedschaft im MZvD ist nicht Voraussetzung. Die Teilnahmegebühr beträgt inkl. Übernachtung und Verpflegung 130,00 € (für MZvD-Mitglieder 110,00 €). Anmeldung und Rückfragen an: André Süselbeck, Tel.: 02841 93 105 83. E-Mail: info@jugendworkshop.de - Weitere Infos: www.jugendworkshop.de
Wolfs Zauberecke: Senioren-Mischen Jochen Zmeck beschrieb in dem
Fachorgan „Magie“ 2/96, Seite 65 des Magischen Zirkels von Deutschland das
„Senioren Mischen“. Diese Routine hatte er in einem Seminar von Dondo Burghardo
gesehen. Während Dondo Burghardo das „Senioren Mischen“ als amüsantes
Zwischenspiel zeigte, bei welchem das Spiel wie bei einem echten Mischen
durcheinander gerät, fand Jochen Zmeck eine Methode, diesen Gag als
zusätzliches Falschmischen einzusetzen. In der Zeitschrift „Magische“ Welt
vom Juni 1999 steht auf Seite 102 eine Kartenroutine von Jon te Clair „Slop
Aces“, übersetzt von Oliver Erens. In dieser Routine spielt der im Jahre 1924
von dem Amerikaner Sid Lorraine erfundene „Slop Shuffle“ eine große Rolle,
weitere Quellenangaben sind in der o.a. „Magische“ Welt nachzulesen. Beim
„Senioren Mischen“ liegen die Karten auf dem Tisch, die Routine „Slop Aces“
mit der Technik des „Slop Shuffle“ findet in den Händen statt. Ich kann mir
gut vorstellen, dass das „Senioren Mischen“ auf dem Tisch aus der Beschreibung
des „Slop Shuffle“ entstanden ist. Langer Rede kurzer Sinn, ich habe die
elegante Routine „Slop Aces“ das erste Mal zu flüchtig gelesen und
einstudiert und es entstand das „Senioren Mischen“ ohne Tischarbeit, bei
welcher eine von einem Zuschauer gewählte Karte als einzige umgedreht im
Spiel lag. Also nur eine nicht so elegante Variante, welche auf o.a.
tricktechnische Grundlagen aufgebaut ist. Präsentation: Eine frei
gewählte Karte wird unter Kontrolle gehalten und auf das Spiel gebracht. Nun
hält man das Spiel an den Schmalseiten hochkant in Mischposition in der
linken Hand. Die rechte Hand, Handrücken außen, legt sich von oben kommend
auf die frei gewählte Karte. Mit Hilfe der Finger wird diese Karte zu Hälfte
nach unten geschoben und um das Spiel gedreht. Resultat: Wenn das Spiel nun
waagerecht rückenoben in der linken Hand gehalten wird, befindet sich die
frei gewählte Karte bildoben unter dem Spiel. Nun wird das Spiel falsch
gemischt und abgehoben. Die bildoben liegende gewählte Karte verbleibt unter
dem Spiel. Das Spiel wird in die linke Hand zurückgelegt und das „Senioren
Mischen“ kann beginnen. Es werden einige Karten in die rechte Hand geschoben,
bildoben gedreht und auf das Restspiel gelegt. Nun werden die bildoben
liegenden Karten sowie einige weitere bildunten liegende Karten wieder in die
rechte Hand geschoben und gedreht. Dieser Vorgang wird bis einschließlich der
untersten Karte mehrfach wiederholt. Für die Zuschauer ist der Eindruck
entstanden, dass alle Karten bildoben und bildunten heillos durcheinander
geraten sind. Nach erfolgtem „Senioren Mischen“ wird das Spiel hochkant in
der linken Hand, unten von den Fingern und oben vom Daumen, gehalten. Es ist
ein deutlicher Spalt zu erkennen. Der untere Talon wird in die
Handinnenfläche fallen gelassen und eine halbe Volte ausgeführt. Dazu wird
der untere Talon mit Hilfe des Zeigefingers auf den oberen Talon geschoben.
Zack! Alle Karten liegen wieder korrekt in eine Richtung bis auf die
freigewählte Karte. Anmerkung: Es sind noch
andere Varianten möglich, aber dazu stellt bitte eigene Überlegungen an. Und
nun Gut Trick! Wolf
Fr. Rischau
TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 19. April: ab 14 Uhr: Thema: Magische
Kostbarkeiten Das „Zauberlabor“ der Magischen
Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im
Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender
Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 -
7 64 44 54). Die nächste
Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Dienstag, den
06.05.2003, um 19 Uhr bei Vassili in
Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voranmeldung
daran teilnehmen. 17.04.2003: Fools Garden, Lerchenstraße 113, 22767 Hamburg: Glanz und Glitter. Varieté-Show mit
Lucy Lou. Beginn 20.30 Uhr. Info: www.foolsgarden-theater.de oder Tel.: 040
436582 24.-27.04.2003: Idar-Oberstein: Jugendworkshop für Jugendliche im Alter von
16-28 Jahren. Kosten: 130 €
inkl. Übernachtung und Verpflegung. Info: André Süselbeck, Tel.: 02841
9310583 28.04.2003: GOP Hannover, Georgstraße 36: Special mit Daniel Reinsberg. Beginn 20 Uhr, Eintritt 13 € 17.05.2003: Magische Nordlichter: Monatstreffen unter Leitung von Wolf Fr.
Rischau 17.05.2003: Freizeitheim Ricklingen, Gr. Festsaal, Ricklinger Stadtweg 1, 30453
Hannover: Der Magische Abend in Hannover. Gala der Magischen Nordlichter. Beginn 19
Uhr. Kartenvorbestellung: 0511 4584488. Mitglieder der Magischen Nordlichter
haben freien Eintritt. 21.-26.07.2003: FISM.
Zauber-Weltmeisterschaft in Den Haag (NL). Info: Tel.: 00 31
204 166266 oder www.fism2003.de
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Rundbrief Mai 2003 Liebe Nordlichter, Im Wonnemonat ist so viel los! Nicht nur zaubermäßig (Gala in Hannover und
Monatstreffen zur gleichen Zeit) sondern auch privat. Da wird in Anbetracht
der lachenden Sonne schon der eine oder andere Grill angeworfen, da treffen
sich Freunde und Nachbarn im Garten oder machen eine Fahrradtour. Ich selber
werde dem Spargel die Stange halten (müssen), denn unsere Nachbarn haben just
an diesem Tag einen Ausflug mit gemeinsamem Essen angeordnet. Also brauche
ich mir auch nicht den Kopf zu zerbrechen, ob ich nach Hannover oder nach
Hamburg fahren soll. Ihr müsst euch aber entsprechende Gedanken machen, damit
beide Veranstaltungen gut besucht sein werden. In diesem Sinne - viele Grüße Fred Monatstreffen im Mai Am 17. Mai trennt sich der Verein ein wenig. Wie bereits mitgeteilt, findet in Hannover eine Gala statt, die von Teilen der Magischen Nordlichter bestritten wird. Der Rest des Vereins trifft sich aber wie üblich um 14 Uhr im Vereinsheim und zaubert unter der Regie von Wolf. Es gibt kein spezielles Thema, ihr könnt also mitbringen was ihr wollt. Fred
Monatstreffen im Juni Im März hatten wir uns mit
Brieftaschen und Umschlägen beschäftigt, aber das Gebiet ist so umfangreich
und Klaus hatte so viel mitgebracht, von dem er nur einen kleinen Teil zeigen
konnte, dass wir beschlossen haben, eine Zugabe zu geben. Also lautet unser
Thema: Brieftaschen und Umschläge Teil 2. Steckt also ruhig noch einmal alle
Brieftaschen in Umschläge und bringt sie mit. Fred
Der Magische Abend in Hannover Am 17. Mai beginnt um 19 Uhr die Gala der Magischen Nordlichter im Freizeitheim Ricklingen in Hannover, Ricklinger Stadtweg 1 (wie bereits angekündigt). Die auftretenden Künstler sind: Hörbie, Günter M., Klaus-Joachim Schröder, Sisters of Merlin (Anni und Stefanie), M@nfred, Matthias Erdmann, Stefan Eichler, Stefan Wöbke und Arnold Lungershausen als Conferencier. Kartenvorbestellung unter: 0511 4584488 Wochenendseminar Hölzerner See Um es gleich vorweg zu sagen: Es war wieder einmal ein voller Erfolg, das 7. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“ im Erholungszentrum Hölzerner See bei Berlin vom 11. bis 13. April 2003. Anfangs hatten wir zwar noch leichte Anlaufschwierigkeiten (mein Auto brauchte dringend Öl und Hörbies verlangte nach einem neuen Reifen), doch das konnte uns nicht aus der Fassung bringen, denn dank der Osterferien in Niedersachsen waren wir schon so rechtzeitig gestartet, dass wir noch weit vor der offiziellen Eröffnung und Begrüßung durch den Gastgeber Helmut Bobbenkamp unsere Zimmer beziehen konnten. Das Haus war wie immer voll und diesmal stellten die Nordlichter mit acht Teilnehmern sogar mehr als 10% der 73 Gäste. Der erste Abend war traditionell dem je-ka-mi vorbehalten und Peter Gasde versuchte sichtlich nervös, die abgesprungenen Mutlosen durch neue Spontis zu ersetzen und so entstand ein buntes Programm aus Zauberei und Jonglage, das von „ersten Schritten“ bis zur Professionalität reichte. Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein gab es dann immerhin noch so viel zu erzählen und natürlich auch zu zaubern, dass mancher aufgrund der Tag-Nacht-Zeitverschiebung am nächsten Morgen doch ganz schön alt aussah. Aber das änderte sich angesichts des traumhaften Wetters recht bald und nicht nur das Wetter, sondern auch die stetig anwachsende Schar von Eltern mit Kindern (in diesem Jahr waren es um die 3000 Gäste) ließen einen zauberhaften Tag erwarten. Die beiden jeweils 90 min langen Werkstattprogramme (Kindervorstellungen) im sogenannten Discosaal waren wieder sehr gut besucht und die Qualität der Darbietungen hatte sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessert. Auch hier waren - wie beim je-ka-mi - wieder Nordlichter beteiligt. So zeigte Klaus seine Schirmillusion und bei Hendrik durchdrang ein Zauberstab ein Tuch. Auch eine zauberhafte Clownsnummer durfte natürlich in dem bunten Kinderprogramm, das wie immer gekonnt von Hartmut Schirrock moderiert wurde, nicht fehlen. Die Künstler dieses Werkstattprogramms wurden am Abend unter Leitung von Fritz Topp von den Teilnehmern des Wochenendseminars kritisiert und konnten die eine oder andere Anregung für ihre weitere künstlerische Laufbahn mit nach Hause nehmen. Am Sonntagmorgen begeisterte Klaus Joachim Schröder (schnellster Zauberer Deutschlands, siehe Foto rechts) die Teilnehmer mit einem Seminar zu seiner am Vortag gezeigten Bühnenshow und brachte uns allerhand Kleinigkeiten zum Staunen, Lachen und Nachmachen mit. Die Gesamtauswertung lag in den Händen des ältesten Teilnehmers, Fred Gigo, manchem durch seine Arbeit bei Funk und Fernsehen bekannt. Insgesamt also ein sehr gelungenes
Wochenende, von dem es in Zukunft hoffentlich noch einige geben wird, denn
auch wenn es (zumindest für mich) ein verdammt weiter Weg bis zum Hölzernen
See ist, es lohnt sich allemal! Fred Monatstreffen im April
Zwei Dutzend Nordlichter waren begierig, sich gegenseitig ihre magischen Kostbarkeiten zu enthüllen. Und in der Tat, da gab es so manches zu bestaunen. Einige Dinge waren sogar so exotisch, dass selbst Klaus nur Vermutungen über ihr wahres Geheimnis anstellen konnte. So hatte Günter einen Becher mit Einsatz und Loch, doch keiner wusste, was man damit machen könnte. Klaus zeigte uns eine kleine Sammlung von hübschen, aus Holz gedrechselten Fingerhüten und jede Menge Hülsen mit einer Kugel, die eigentlich gar nicht hindurch-passt, dann aber doch noch darin verschwin-det, um im selben Moment wieder oben auf dem Rand zu liegen und das, obwohl bei einem Exemplar sogar Röhre und Kugel fest miteinander verschweißt waren. Wir sahen aber auch so seltene Dinge wie eine Münze, die in einem Schacht ein Streichholz durchdringt, einen Zigarrenabschneider, der nicht aufgeht, auch wenn man sich noch so auf den Kopf stellt (oder vielleicht dann doch?!), einen Zauberstab, der beim Durchdringen eines Würfels seine Farbe ändert oder ein Kabinett, in dem eine vom Zuschauer gewählte farbige Unterlegscheibe plötzlich als einzige von einem Minidegen aufgespießt ist. Wolf präsentierte uns einen sehr schön gearbeiteten Würfelkasten, in dem ein Rubik-Würfel komplett verschwindet und man getrost alle vier Klappen gleichzeitig öffnen kann und Armin schickte uns kurzerhand in die Wüste, um uns eine wundersame Geschichte zu erzählen, in der es um eine wandernde Mumie und die Hand der Kleopatra ging. M@nfred hatte das „silkwonder“ und einen Vorhersage-Magier dabei, der nun oben auf der Titelseite dieses Rundbriefs prangt. Ein sehr gefährliches Kunststück hatte Kurt mit-gebracht. Er musste sogar seine Schutzbrille aufsetzen, denn er hantierte mit mehreren Castor-Behältern. Und ich hätte schwören können, dass es Filmdosen waren. Edgar hatte eine alte Vase vom Flohmarkt so umgebaut, dass sie ihrer eigentlichen Bestimmung alle Ehre machte, denn man konnte Wasser hineingießen und eine Blume - nein, nicht hineinstellen - kam heraus, die sogar noch größer als die Vase war. Selbst Julius, der sonst das Geschehen meist als stiller Genießer beobachtet, demonstrierte uns einige magische Exoten. Da waren natürlich alle zufrieden, besonders die Vorsitzenden und ihr Bodyguard. Fred Husmann
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Rundbrief Juni 2003 Liebe Nordlichter, für mich ist heute gar kein Platz. Trotzdem
viele Grüße Fred Monatstreffen im Juni Achtung! Obwohl am 14. Juni der 1. Norddeutsche Zaubermarkt eröffnet wird (s. unten), fällt das reguläre Monatstreffen nicht aus, sondern findet - wie gewohnt am 3. Samstag - am 21. Juni statt. Wir werden uns an diesem Tag noch einmal mit dem Thema „Brieftaschen und Umschläge“ befassen, denn dieses Thema ist einfach unerschöpflich - ich wollte, meine Brieftasche wäre das auch. Fred
Monatstreffen im Juli???????? Natürlich nicht, denn da ist leider unsere wohlverdiente Sommerpause und die meisten von uns sind ja aus dem Alter raus, wo man sogar in Badehose zaubern könnte. Aktuell Das Ladengeschäft „Pappnase & Co.“ hat in Hamburg den einzigen Laden, der noch einige Zauberartikel anbietet. Das Geschäft, das sich Ecke Grindelhof / Grindelallee befindet, bietet auch einen Versandhandel an. Seit Mai 2003 gibt es einen neuen Katalog, der per Postkarte zu bestellen ist (Text: „Ich möchte den neuesten Katalog kostenlos zugeschickt bekommen.“ oder „Ich möchte den kostenlosen Katalog regelmäßig erhalten.“). Die Anschrift lautet: Pappnase * Von Essen-Straße 76 * 22081 Hamburg Im Internet zu finden unter www.pappnase.de
Der Magische Abend in HannoverZaubergala
in Hannover am 17.05.2003 In aller Kürze: Jau – war gut das
Ding! Der erste vor Ort war Jogie, welcher gegen 15.00 Uhr den Parkplatz des
Freizeitheimes gefunden hatte. Dann kamen auch schon der Visual- und
Akustik-Technikus in Form von Rolf Simoleit und Jürgen Krüger. Rolf begann
sich sofort in die über 200 Halbautomaten der Lichttechnik einzuarbeiten.
Alsdann erschien El Presidente nebst
dem Funk- und Ton-Equipment sowie den Werbelogos der Nordlichter. Als
Helferlein im Kassen- und Kontrollbereich gevielfältigten Dank an Konni und
Eddy Münkel (der Realisierer der sogenannten Münkel-Schwebe), Anke Mahlke,
Silvia Wersin sowie die gesamte Familie um Eumelio (an ihm kam wirklich
keiner vorbeigemogelt). Apropos gemogelt: Unsere Show muss in der zweiten
Hälfte um Längen besser gewesen sein als in der ersten Halbzeit, weil nach
der Pause im Rahmen der Nordlichter typischen Multus-Populus-Großillusion
ca. 60 Leutchen mehr im Saal saßen… wer’s nicht glaubt, der möge das
Kleingefilmte vom Video genau anschauen… Ach ja, noch’n Apropos Video. Alles
wurde mit DigiCam – hmm kein High Quality, aber für’n Zeitdokument okay –
aufgenommen. Es gibt eine DVD. Klaus bringe ich eine zwecks Vermehrung nach
Hamburg mit. Wer die Gala-DVD für den Privatgebrauch haben möchte, kann
selbige auch bei mir bekommen: Hierzu bitte eine DVD-R (4fach beschreibbar)
und einen beschrifteten, mit 1,44 Euro frankierten Rückumschlag an mich
schicken (Armin Schulze, Wennigser Str. 48, 30459 Hannover - - - nix Kohle,
nix Briefmarken, nix Schecks, nix Tauschwaren schicken – ich möchte wirklich
nur die Brennarbeit übernehmen!!!). Weiter zur Show è
Am Anfang war das Wort, die kurze gesprochene Begrüßungsformel kam diesmal
von dem 6-jährigen Johannes Schulze (mein angeheirateter Sohnemann – hehe,
allein dafür hat sich die Heirat ja schon gelohnt). Dann übernahm der
Conferencier par Excellanze, unser Almitro, die gewichtigen Wörter, um durch
den gesamten Abend führen zu wollen, allerdings wurde er von einem gewissen
Sicherheitsexperten Joklari zwecks Notfallplanerläuterung im Fluchtfalle kurz
„unterbrochen“. Das Hamburger Urgestein
Hörbie bereitete dann den ersten künstlerischen Zauberakt. Hörbie war
übrigens auch der Reißer in der Pause – war zwar nicht so geplant, ist halt
so gekommen. Als ich mir nach der ersten Hälfte eine Cola holen wollte,
konnte ich nämlich nicht die 3m breite Treppe hinunter, weil dortens selbst
eine ca. 80 Männeken große Menschentraube stand. Ach je, dachte ich, jemand
verletzt – doch nein, die Menschen machten fröhliche Gesichter, lachten und
klatschten – hmm, etwa eine spontane Konkurrenzveranstaltung der Magischen
Zirkels im Foyer? Nee, nachdem ick mir durchjewühlt hatte, stand er da – uns Hörbie
und machte Tablehopping ohne Tische und ohne Hoppels. Zauberei ganz nah. Und
das Volk tobte! In der Gala folgte als Numero 2 Günther M. (der Magier).
Trotz kleinster Gerätschaften schaffte er es, alle Großen und Kleinen in
seinen magischen Bann zu ziehen. Ein gewisses Ding namens Dosenöffner
verweigerte zwar zunächst seine illusionäre Funktionalität, musste sich aber
doch Almitros Kraftakt unterordnen. Anschließend war’s endlich soweit: Es erschien
Joklari mit einem wunderschönen Zeitungszerschneiden und Zeitungszerreißen.
Das kam beim Publikum super an (ansonsten ist die Nummer auch ziemlich
kopiersicher – weil sehr, sehr vorbereitungsintensiv). Während Klaus vor dem
Vorhang hexte, hatten die beiden Jungzauberinnen, die „Sisters of Merlin“,
hinter der Bühne Zeit und Muße, ihre Großillusionen in die
Pole-Position zu setzen. Ganz
persönlich gefreut hat mich, dass die „Königin der Illusionen“, die freie
Körperschwebe (also nicht die Asrah Version mit dem Tuch überm Kopf…) nach
langer, sehr langer Zeit wieder mal auf einer Nordlichterbühne zu sehen war.
Nun kam die Pause, äh noch nicht ganz, da war doch noch der Pausentechniker
Joklari, der das Publikum mittels Wäscheleine, zwei Helferlein und 5
magischen Schildern zum Päuschen inspirierte. Nach der Erfrischungspause gab
Manfred seine Künste zur Schau. Toll war sein Ringspiel. Ich muss mir
unbedingt die Aufzeichnung noch mal genau ansehen – Manfred hat, so ich mich
beim ersten Vorbeisehen nicht verschielte, ALLE acht Stahlringe zum
Untersuchen EINZELN ins Publikum gegeben – eigentlich unmöglich,
oder???? Schöne Schwebeleien kamen
danach von Mathias. Nicht nur die Menge der weiblichen 14- bis 17-jährigen
Besucher waren vom Klassiker des tanzenden Spazierstockes bei ultraviolettem
Schein begeistert. Ein Leckerli war ebenso seine schwebende Kerze – einfach
schön. Als vorletzte Gaukelnummer faszinierte uns Hector, diesmal ganz so
wie man einen Zauberkünstler aus dem Buche kennt – schwarzer Frack / weißes
Hemd. Stephan, der als Hector (auch als Erna bekannt) schon 1000fach auf
deutschen Bühnen zugegen war, hatte für die Gäste ebenfalls einige
Klassiker aus seinem Zauberfundus zu bieten (wer mehr sehen möchte, kann ihn
und ggf. sein Cafe, die „Zauberkiste“, am 6.9. in Bargdeheide erleben). Den
Abschluss der Show bildeten Jogie und Schusel. Der Magicus Komikus wusste sie
alle zu nehmen – da blieb kein Auge trocken. Der Bonbon „Jogie“ gab dem
Ganzen einen würdigen und erinnerungswerten Abschluss – ein Lachkick! Arminius
Und
nun das Wichtigste……. Die Show ist
vorbei, willkommen zur Show…………… Für die vorläufig kommenden Nordlichter Galaabende der Magie brauchen wir Mitzauberer/innen. Es wäre nett, wenn sich die Damen und Herren der jüngeren Spezies verstärkt mit interessieren würden – es gibt da noch etwas anderes als Close-Up……. Wer mitmachen will ruft è …'
06.09.2003 Zaubergala der Magischen Nordlichter in Bargdeheide è Stephan 04532-286322 13.09.2003 Zaubergala der Magischen Nordlichter in Hannover è Armin 0511-9245125 15.11.2003 Zaubergala der Magischen Nordlichter in Hamburg è Klaus 040-218490 Monatstreffen im Mai
Man sagt, wenn der Chef weg ist, tanzen die Mäuse auf dem Tisch. Beim letzten Treffen war es keineswegs so, im Gegenteil, es wurde fleißig gezaubert! Karl-Bertram (Kuddl) konnte die Zeit nicht abwarten, um seine Trickkiste zu öffnen. Wolf, dem die Leitung in Vertretung von Klaus (der in Hannover dem Verein die Stange hielt) übertragen worden war, musste daran erinnern, dass es wohl besser sei, zunächst den zeitlichen Beginn abzuwarten, damit alle Teilnehmer sich an den Darbietungen erfreuen können. Dann legte Kuddl los: Mit Karten (Jungfrauenkarte!), Münzen und Dominosteinen zeigte er uns sein Repertoire. Wolf hatte sich ebenfalls sehr gut vorbereitet. Er präsentierte uns seinen Tablehopping-Koffer, ein durchsichtiges Köfferchen, in dem sich Kleintricks für die Vorführung befanden; verblüffend waren außerdem die zerbissene Münze (Klappmünze), die Hoover-Card und die Karte in der Weinflasche, akkurat selbst gefertigt. Klapperdose und Erdnussdose weckten das Interesse der Kollegen. Auch der Visitenkartentrick (Fred Kaps) wurde aufmerksam verfolgt. Thomas interessierte sich für den Schwammball-Austausch und Julius verblüffte mit den Färbe-Chips und den die Farbe wechselnden Kügelchen. Olaf zauberte mit Münzen und Henning führte wieder einmal meisterlich Kartentricks vor; diesmal waren es Vier-As-Tricks, die uns in Erstaunen versetzten. – Die Zeit verlief schnell und auf eine (sonst übliche) Pause wurde verzichtet. – Wer Kuddls Domino-Wunder nachmachen will: Man benötigt 10 Steine in der Paarung 6/5, 6/4, 6/3, 6/2, 5/4, 5/3, 5/2, 4/3, 4/2 und 3/2. Steine verdeckt (also rückenoben) ausbreiten, einen Stein beiseite legen (der heilige Stein) und einen Stein vom Zuschauer als Anfangsstein auswählen lassen. Steine umdrehen und (wie üblich) aneinander setzen. Wird der „heilige“ Stein umgedreht, so lässt er sich entweder an der einen oder der anderen Seite der Reihe anfügen. Kann man sofort wiederholen. Funktioniert allerdings auch, wenn ein Zuschauer die Steine auslegt. Deshalb dann gegen einen Stein mit einer anderen Paarung vorher heimlich austauschen! Kurt
(Sievers/Cassino) |
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Rundbrief Juli / August 2003 Liebe Nordlichter, bleibt ganz ruhig und packt eure Koffer weiter. Das Monatstreffen im Juli entfällt natürlich wegen der Sommerpause (und weil viele von uns in den Niederlanden sind). Dieser Rundbrief musste nur deshalb raus, weil ich euch so viele Eindrücke vom 1. norddeutschen Zaubermarkt zu vermitteln habe. Im August gibt es dann keine Post von mir, aber wir sehen uns trotzdem am 16.08.03 in alter Frische wieder (Thema siehe unten). Bis dahin viele Grüße Fred Monatstreffen im Juni
Es war nicht gerade das, was
man ein volles Haus nennt - aber was will man schon erwarten, wenn eine Woche
vorher ein großes Ereignis stattgefunden hat (siehe Bericht nächste Seite).
Immerhin waren einige hartnäckig Zauberbegeisterte gekommen, um das Thema
„Brieftasche + Umschläge, Teil 2“ auszuweiten. Das Schlüsselproblem war
diesmal Klaus, doch irgendwann hatten wir uns denn doch Zugang zu unseren
Vereinsräumen verschafft, notdürftig Kaffe gekocht und unsere persönlichen
Eindrücke vom 1. norddeutschen Zaubermarkt ausgetauscht. Damit war der Weg
frei für Wolf, der in seinen selbst gebastelten Umschlägen einige Vorhersagen
versteckt hatte. Frank verwandelte das Bild einer Sektflasche mit einem Griff
ins Original und Gerhard war der Gewinner seiner eigenen Tombola, weil er den
siegreichen Umschlag als letzten für sich behielt. Fred
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Am 28. Mai 2003 verstarb plötzlich und unerwartet unser Zauberfreund Pieter A. I. Hart - Mr. Pico â 02.01.1932 V 28.05.2003
Als engagierter Zauberkünstler, auf Seminaren und bei historischen Vorträgen, als Vorsitzender des niederländischen Ortszirkels in Haarlem und als Präsident der „Niederländischen Magischen Union“ hat Piet Hart viel für die Zauberei und die guten Kontakte zwischen holländischen und deutschen Zauberern getan. Die Magischen Nordlichter werden ihn stets in zauberhafter Erinnerung behalten.
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Das besondere Ereignis im Juni: Der 1. Norddeutsche Zaubermarkt
oder
wie ihn Armin unter Sonjas Mithilfe auch ankündigte:
Primus
Magicorum Mercatus In Septentrionalibus Germaniae
Das war eine gelungene Premiere und sicherlich der Auftakt zu einer Reihe von jährlich wiederkehrenden Höhepunkten: der erste norddeutsche Zaubermarkt, eine Gemeinschaftsproduktion der Magischen Nordlichter und des Magischen Zirkels von Hamburg. Am 14. Juni 2003 begann schon früh morgens ein hektisches Treiben im sonst so ruhigen Berenberg-Gossler-Haus. Auf beiden Etagen wurden in fast allen Räumen Tische aufgebaut und mit allerlei farbenprächtigen und merkwürdig anmutenden Gegenständen bestückt, die bei Laien sicherlich ein mitleidiges Lächeln ins Gesicht oder zumindest ein großes Fragezeichen auf die Stirn gezaubert hätten. Fachkundige Liebhaber der Zauberkunst hingegen bekamen einfach nur große Augen und zuckende Finger, die alles einmal nur kurz anfassen wollten. Doch so weit war es ja noch nicht. Pünktlich um 10 Uhr, nachdem die meisten Gäste den Kontrollpunkt Gebbi passiert hatten, eröffnete unser 1. Vorsitzender Klaus mit einer gehaltvollen Rede den verheißungsvollen Tag - Unsinn, wir sind doch locker, da brauchen wir solch nüchternes Beiwerk nicht! War auch gar nicht nötig, denn der Markt eröffnete sich von ganz alleine. Überall wurde geguckt, alles wurde bestaunt und befummelt und vieles wurde sogar gekauft. Der Ablauf des Tages brauchte auch nicht erläutert zu werden, denn Klaus hatte in seiner bekannt perfekten Art wieder schöne Plakate gebastelt, aus denen alles hervorging. Sogar die Teilnahme an den Seminaren wurde durch Eintrag in die entsprechende Liste von jedem Teilnehmer selbst geregelt. Von jedem? Einige hatten sich wohl nicht oder nicht richtig eingetragen, denn nachdem Klaus den zweiten Durchgang der Seminare gestrichen hatte, waren doch reichlich viele Gäste in dem nun doch fast zu engen Seminarraum. Aber egal - schließlich muss es auch etwas geben, das wir beim 2. Zaubermarkt noch verbessern können. Trotz der Fülle oder wegen der gemütlichen Enge war das Publikum begeistert von den Seminaristen. Den Auftakt bildete Joshua Jay (USA), dessen lockerer Vortrag ebenso locker von Timur Cevik ins Deutsche übersetzt wurde. Joshua hatte zwar nur ½ m Seil mitgebracht, doch mit ein wenig Zauberei machte er daraus ein richtig langes Seil, mit dem er dann virtuos einige Kunststücke zeigte. Karten beherrschte er perfekt und wenn mal eine gedachte Karte nicht ganz stimmte, dann rieselten einfach die überzähligen Karos zu Boden. Wie leicht einem das Geld durch die Finger gleiten kann, bewies er uns, indem er drei auf ein Seidenband aufgefädelte Münzen einfach durch das Band hindurch befreite und verschwinden ließ. Den Vier Buben Trick konnte er leider nicht zeigen, denn während der Vorführung verwandelten sich die Buben nacheinander einfach in Joker. Mit den Buben hatte er ohnehin Schwierigkeiten, denn obwohl er sie gewissenhaft im ganzen Spiel verteilte, erschienen sie immer wieder vereint oben auf dem Stapel. All das klingt ziemlich kompliziert, ist im Seminarheft aber ganz gut nachzulesen - nachmachen kann man es aber erst, wenn man auch einige Gimmicks besitzt. In der Mittagspause wurden die Gäste von unseren guten Geistern Ingrid und Addi mit diversen Leckereien (wie z.B. selbstgemachtem Kartoffelsalat) verwöhnt. Voraussetzung war natürlich, dass man den Weg zur Küche kannte, sonst hatte man buchstäblich den schwarzen Peter. Wer vor lauter Aktivitäten noch nichts vom Wetter mitbekommen hatte, der konnte sich wenigsten jetzt davon überzeugen, dass auch draußen eitel Sonnenschein herrschte. Da eifrige Marktbeschicker meistens keine Zeit zum Essen haben (oder hatte der Umsatz noch nicht gereicht?), konnte man durchgehend Schnäppchen erstehen oder mit anderen Mitanbietern oder Miterstehern Fachsimpeleien nachhängen. Im Nachmittagsseminar beeindruckte DIXON alias Claus Wegener mit einem leeren Bilderrahmen, in dem plötzlich das Bild einer vom Zuschauer bestimmten Persönlichkeit erschien. DIXON ließ Karten von Hörbie zu Peter wandern, bedruckte ein Tuch mit dem Bild einer gewählten Karte und bewies mit Hilfe eines Kartenständers mentale Fähigkeiten, die er mittels eines Buchtest noch zu steigern wusste, denn er kannte offenbar den genauen Wortlaut von drei Büchern. Das gesamte Seminar lässt sich sehr schön nachlesen in dem Seminarheft - klingt gut, kommt aber noch besser, denn das Seminarheft ist ein Büchlein, fest gebunden, knapp 100 Seiten, zu beziehen über Zauberzentrale München (ISBN: 3-929142-03-1). Nach einer (er-)schöpferischen Pause (hier konnte man in Erinnerungen schwelgen, fachsimpeln oder einfach nur relaxen) startete die Abendgala, eine etwas andere Art einer herkömmlichen Gala, denn hier wurde fast „nur“ close-up geboten. Thomas Gundlach entlarvte als Meisterdetektiv sogleich einige verbrecherische Karten, ließ eine junge Anwärterin mit dem Polizeiauto auf Ganovenjagd gehen und stellte dem erstaunten Publikum eine elektronische Alarmanlage vor, die selbsttätig ihre Verbindungsleitungen nach den Wünschen der Zuschauer veränderte und auf Zuruf die gewünschte Signallampe aufleuchten ließ. Shahin, Timur Cevik und Jörg Bormann stellten ihre Fingerfertigkeit mit Karten, Würfeln und Münzen unter Beweis und den krönenden Abschluss bildete Joshua Jay. Der hatte sich in weiser Voraussicht Kopfschmerztabletten mitgebracht, aber es sah eigentlich ganz so aus, als würde er sie nicht gebrauchen, denn er fand die von mehreren Zuschauern gewählten und signierten Karten ohne Schwierigkeiten, aber immer auf eine andere unterhaltsame Art im Stapel wieder - bis auf eine! Nun bereitete ihm die Situation doch Kopfschmerzen. Aber dagegen gibt es doch was? Richtig! Kopfschmerztabletten. Und siehe da, genau in dieser verschlossenen Packung fand sich auch die gesuchte Karte wieder. Ein glücklicher Abschluss einer gelungenen Gala und damit ein würdiges Ende des ersten und sicherlich nicht letzten norddeutschen Zaubermarktes der Magischen Nordlichter und des Magischen Zirkels von Hamburg. Fred Husmann
Monatstreffen im August Sicherlich gibt es ganz viel zu berichten, denn jeder Zehnte der Magischen Nordlichter (also etwa die Hälfte der monatlich Aktiven) wird in Den Haag (FISM) gewesen sein. Aber für Zauberei ist natürlich auch noch Platz und deshalb bringt jeder ganz einfach sein Lieblingskunststück mit. Fred
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Rundbrief September 2003 Liebe Nordlichter, auch wenn sich in den letzten Wochen die vielen zauberhaften Ereignisse
fast überschlagen haben, so geht es doch tatsächlich schon wieder weiter. Das
nächste Monatstreffen steht vor der Tür und da das tropische Klima nun wohl
endgültig vorbei ist, gibt es auch gar keinen Grund, im Garten oder auf dem
Balkon zu sitzen. Also schnappt euch euren Nimbus 2000 und kommt ins
Berenberg-Gossler-Haus. Bis dahin viele Grüße Fred
Le Cirque Invisible Vom 17.09. - 28.09.2003 zeigen Victoria Chaplin und ihr Mann Jean Baptiste Thierrée im Zelt-Varieté „Fliegende Bauten“ (Hamburg, Glacischaussee, U-Bahn St. Pauli, ca. 100 m) ein skurriles, sehenswürdiges Programm mit viel Zauberkunst. Victoria Chaplin ist die Tochter von Charlie Chaplin und in Frankreich eine bekannte Schauspielerin in vielen Louis de Funes-Filmen. Tipp! Wenn ihr die Zeitschrift SZENE-Hamburg, Septemberausgabe kauft, findet ihr einen Gutschein „2 for 1“ (2 gehen rein, 1 zahlt), damit kann man bis zu 36 € sparen. Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im September Ein historisches, interessantes Thema: Wer war Johann Nepumuk Hofzinser? Welche Bedeutung hatte er für die Zauberkunst? Durch Forschungen sind ganz neue Erkenntnisse zutage getreten. Eine magische Reise durch Hofzinsers magisches Wien, gestaltet von Klaus-Joachim Schröder, unterstützt durch Wort und Bild, TV-Filme und Zauberkunst. Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im Oktober Zum ersten Mal in Hamburg: Claude Hester Claude Hester ist bekannt durch seine zeitlosen, gedichteten Zaubertexte. Texte für Zauberklassiker wie z.B. die Schnurstäbe: „Fern im Lande der Chinesen wohnten einst am Yangstekiang zwei berühmte Wunderknaben namens Fu und namens Wing“ („Zauberei im Plauderton“, Zauber Butike 1982). Hester wird nicht nur Auszüge aus seinem Programm zeigen, sondern auch auf die Gestaltung von Texten eingehen. Klaus-Joachim Schröder Monatstreffen im August Eigentlich wollten wir uns ja mit unseren Lieblingskunststücken beschäftigen, doch zunächst widmeten wir uns unserer Lieblingsbeschäftigung: Schwelgen in Erinnerungen. Diesmal ging es natürlich um FISM. Und so bekamen diejenigen, denen die Reise nach Den Haag nicht vergönnt gewesen war, von den (Ein‑) Geweihten in einem kurzen Fachvortrag (ca. 1 Stunde) die wichtigsten Eindrücke vom diesjährigen Weltkongress verbal vermittelt. Aber dann ging es auch zügig in den praktischen Teil über. Klaus bat einen Zuschauer: „Merken Sie sich mal eine Karte!“ (Scheint wohl das Lieblingskunststück vieler Zauberer zu sein.) Doch zu unser aller Erstaunen war es zum Schluss genau diese Karte, die als einzige in dem Kartenetui steckte. Danach unternahm er eine mentale Reise, dessen Ziel, Art der Durchführung und Kosten allein ein Zuschauer bestimmte. Klaus notierte lediglich alles sorgfältig auf einem Zettel, den er gut verwahrte. In einer zugenähten (!!!) Vorhersage konnte man dennoch alles genau nachlesen. Wolf ließ ein komplettes Kartenspiel vor unseren Augen verschwinden, um es alsbald zwischen zwei anderen Kartenpäckchen aus dem Nichts wieder erscheinen zu lassen. So war es denn auch fast schon nicht mehr verwunderlich, dass er eine vom Zuschauer frei gewählte Karte in seiner verschlossenen Brieftasche wiederfand. Henning zeigte wenig Respekt, denn er ließ vier Könige nach seiner Pfeife tanzen. Zuerst drehte sich ständig einer von ihnen um, dann waren plötzlich alle blau, obwohl sie vorher einen roten Rücken gehabt hatten und schließlich hatten sie sogar alle ein unterschiedliches Rückenmuster. Eine vom Zuschauer gewählte Karte ließ er in einem Kartenfächer verstecken, um sie mit Hilfe einer Streichholzschachtel wiederzufinden. „Wäre es nicht toll, wenn die gewählte Karte unter der Schachtel wäre?“ Und tatsächlich - die Karte war auf der Unterseite der Streichholzschachtel abgebildet! Aber die richtige Karte lag natürlich auch noch unter der Schachtel. Klaus hatte zunächst weniger Glück im Finden einer Karte, denn statt der erwarteten Herz 10 konnte er nur mit einer Herz 2 aufwarten. Aber was war das? Gerade als die ersten Buh-Rufe aufkommen wollten, fielen aus der Karte acht kleine rote Herzchen, fein säuberlich auf ein Band gefädelt - und so verwandelte sich die Herz 2 äußerst visuell in die erwartete Herz 10. Und was Copperfield nur mit großem Aufwand schafft, das zeigte Klaus uns im Handumdrehen: das Verschwinden der Freiheitsstatue. Gut, sie war nur als Zeichnung von einem Block verschwunden, aber der Effekt ist doch letztendlich der gleiche. Oder? Fred Husmann
Es war ganz schön viel los in letzter Zeit … denn außer FISM und der Zaubergala für Kinder (siehe Berichte auf den nächsten Seiten) gab es noch eine Gala der Magischen Nordlichter in Bargteheide. Stephan Eichler (Hektor der Gaukler), bekannt aus der „Zauberkiste“, hatte am 6. September in das Kleine Theater eingeladen, wo „14 Zauberer das Publikum in eine Welt der Illusionen entführten“, wie die Ahrensburger Zeitung am 8. September schrieb. Und genau eine Woche später gab es das nächste Highlight. Armin Schulze, der an diesem Tag zufällig Geburtstag hatte, präsentierte „seine“ zweite Gala im Freizeitheim Ricklingen in Hannover. Vor fast ausverkauftem Haus begeisterten zehn Künstler mit einem fast dreistündigen Programm. Neben „alten Hasen“ gab es auch junge Talente und natürlich auch wieder die Sisters of Merlin zu sehen. Fred Husmann
FISM 2003 in Den Haag Er ist zwar schon längst vorbei, der Weltkongress der Zauberkunst in Den Haag (21.-26. Juli 2003), aber ganz unerwähnt kann ich ihn auch nicht lassen. Schließlich waren fast 10 % der Magischen Nordlichter (im Bild ist nur die Hälfte zu sehen) vertreten und verkörperten damit mehr als 3 ‰ der 2.500 Kongressteilnehmer. Für mich war es der erste Weltkongress und die vielen neuen Eindrücke waren kaum zu verarbeiten. Nach einer gemütlichen Anfahrt am Sonntag, verbunden mit einem Spaziergang auf der Strandpromenade von Scheveningen, wurden wir bei der Registrierung königlich beschenkt (echt lederne Aktenmappe und ein ganzer Koffer voller Zauberkunststücke). Der erste Abend in der Jugendherberge verlief äußerst angenehm, zumal es kein „um 22 Uhr geht das Licht aus“ gab, sondern in der zur Herberge gehörenden Bar gab es noch bis spät in die Nacht alle Arten von Getränken, man konnte Dart spielen, ins Internet gehen oder einfach mit den vielen dort untergebrachten Zauberfreunden fachsimpeln. Am nächsten Morgen war dann Schluss mit lustig, denn die gesamte Woche war vollgestopft mit Wettbewerben, Seminaren, Workshops, Händlermesse, Galen, Dinerparty und, smalltalks und was weiß ich nicht noch alles. Zwischendurch galt es immer wieder, irgendwo schnell etwas zu essen zu finden, denn schließlich wollte man ja nichts verpassen (dennoch habe ich natürlich nicht alles gesehen!). Zwischen den einzelnen Veranstaltungen wuchs mein Stolz immens an, sah ich doch einige Persönlichkeiten live, die ich vorher nur aus TV und Video kannte. So hätte ich Juan Tamariz anfassen können, Ali Bongo gab bereitwillig ein Autogramm und Max Maven zeigte sich ungestylt in der Menge. (Der blonde Schönling neben Sonja ist übrigens Hans Klok.) Zu den ca. 150 Wettbewerbsnummern, den einzelnen Seminaren und Abendveranstaltungen will ich mich an dieser Stelle nicht weiter äußern, gib es inzwischen doch schon viel zu viel Geschriebenes darüber (empfehlenswert zum Nachlesen ist die magischewelt Nr. 4/2003). Aber wenigstens die beiden Sieger dieser Mammutveranstaltung sollen an dieser Stelle auch noch einmal genannt werden: Den Grand Prix der Bühnenzauberkunst gewann der Franzose Norbert Ferré (im Bild links) und der Grand Prix der Close-up Zauberkunst ging an Jason Latimer (USA, im Bild rechts). Für Sonja war es natürlich besonders schön, dass sie Norbert schon vorher gekannt und ihm natürlich fest die Daumen gedrückt hatte. Für uns alle war es sicherlich eine unvergessliche Woche und wir überlegen schon jetzt, ob wir uns im Jahre 2006 in Stockholm wieder treffen werden (vielleicht komme ich ja mit meiner IKEA-Familycard billiger rein). Fred Husmann Zaubergala für Kinder Am 01.09.2003 veranstaltete
das Berenberg-Gossler-Haus zum zweiten Mal eine Zaubergala für Kinder. Olaf
Pinske, Hörbie und Klaus gestalteten eine Stunde magische Unterhaltung für
ca. 60 Kinder, die teilweise auch ihre Eltern mitgebracht hatten. Klaus-Joachim Schröder
Als
neue Mitglieder begrüßen wir Michael Hoppe und Joachim Kaetzel.
TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 20. September: ab 14 Uhr: Thema: Johann Nepumuk Hofzinser Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an jedem 2.
und 4. Dienstag im Monat um 19.00
Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser
Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag
im Monat um 17.00 Uhr. Informationen
bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54). Die nächste Vorstandssitzung
der Magischen Nordlichter findet Donnerstag, den 25.09.2003 um 19 Uhr
bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können
ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 17.09.2003: Magiculum, Magischer Zirkel Hamburg: Seminar mit Jeff Sheridan (USA). Beginn 20.00 Uhr 17.-28.09.2003: Fliegende Bauten, Hamburg: Le Cirque Invisible mit Victoria Chaplin & Jean
Babtiste Thierrée 20.09.2003: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 29.09.2003: Apollo-Kino, Hannover: Desimos „Lindener Spezial Club“ u.a. mit Ken
Bardowicks 16.10.2003: Magiculum, Magischer Zirkel Hamburg: Seminar mit Pavel. Seile. Beginn 19.30 Uhr 18.10.2003: Magische Nordlichter: Monatstreffen. 18.10.2003: Freizeitheim Ricklingen, Hannover: 60. MZVD - Zauberbörse. 10.30 - 18.00 Uhr Flohmarkt;
Seminar Abraxus „Bizarre Magie“, Show Abraxus „Die 13. Stunde“. Anmeldung:
Werner Vollmer, Tel.: 0511 492690 15.11.2003: Magische Nordlichter: Gala im Berenberg-Gossler-Haus. |
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Rundbrief Oktober 2003 Liebe Nordlichter, das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende entgegen, doch wir haben noch
so einiges vor: ein Seminar, eine Gala, eine Weihnachtsfeier mit integrierter
Mitgliederversammlung. Ihr seht also, es ist bei jedem Treffen etwas los.
Zunächst erwarten wir aber erst einmal alle geschlossen zu unserem nächsten
Treffen mit Claude Hester. Bis dahin viele Grüße Fred
Monatstreffen im Oktober Am 18. Oktober begrüßen wir zum ersten Mal unseren Seminaristen Claude Hester. Er ist bekannt durch seine Vortragstexte, teils in Gedichtform, die von vielen Zauberkünstlern verwendet werden. Hesters Seminar ist in drei Teile geteilt: Aufbau von Vortragstexten, Praktische Zaubershow und Tischzauberkunst. Hier könnt ihr 50 Jahre Zauberpraxis eines liebenswerten Zauberfreundes erleben. Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im September Klaus war mal wieder vorbildlich vorbereitet. Auf seiner Multimedia-Show-Bühne hatte er alles zusammengetragen, was er über das Monatsthema gefunden hatte - natürlich fein säuberlich aufbereitet. Im Laufe seines Vortags verlängerte er sein Demo-Bord, indem er immer neue, auf Pappe aufgezogene Nachdrucke, Fotos, Vergrößerungen und was weiß ich nicht alles mit Hilfe von high-tech-Wäscheklammern an eine Wäscheleine hängte. Zu jedem Exponat wusste er auf unterhaltsame Art und Weise etwas zu sagen, teilweise deckte er sogar einige Ungereimtheiten oder in der Literatur falsch wiedergegebene Stellen auf. So erfuhren wir, dass Johann Nepumuk Hofzinser am 19. Juni 1806 als jüngster von vier Brüdern als Sohn von Leopold und Theresia Hofzinser in Wien geboren wurde. Er arbeitete später als kleiner Beamter im Finanzministerium und konnte daher seine Zaubervorstellungen „Eine Stunde der Täuschung“ nur unter dem Namen seiner Frau ankündigen. Hofzinser zeichnete sich durch fabelhafte Fingerfertigkeit und originelle Präsentationen aus und wurde zu Recht als Vater der Salon- und modernen Kartenkunst bezeichnet. Am 11. März 1875 verstarb er nach sechsmonatiger schwerer Krankheit. In der Pause betätigte sich Olaf als Haus- und Hoffotograf, ließ alle anwesenden Zauberfreunde im Hof antreten und drapierte sie nach zauberhaften Gesichtspunkten und mit magischen Utensilien unter den Bäumen des Berenberg-Gossler Hauses. Henning schob nach der Pause noch ein kleines Verkaufsseminar ein, bei dem er mit den Kaufinteressenten den Ablauf und die Tricktechnik des angebotenen Kartenkunststücks in einem Workshop eingehend einübte. Im zweiten Teil des Nachmittags zeigte Klaus bei Kaffee und Keksen einen Video-Ausschnitt über Marvelli II (mit den Händen von Joro) und zelebrierte ein Hofzinser-Kunststück im Originaltext. Fred Husmann
Ein Besuch im Zauberkabinett… Am dritten Oktober war es soweit. Nordlicht Arminius packte das Auto
voll mit Übernachtungsutensilien, Reiseproviant, einer Ehefrau Claudia
sowie Zuschauermaterial in Form von drei Kiddis (Ann-Merlin, Steffi und
Johannes). So gut präpariert konnten wir die knapp 700 Kilometer-Reise von
Hannover Richtung Süden nach Bad Heilbrunn antreten. Genaues Ziel war das
Hotel-Restaurant Oberland im Wörnerweg 45. Noch genauer gesagt das darin
befindliche Zauberkabinett – doch dazu später mehr. Gebucht hatten wir ein so genanntes „magisches Wochenende“. Da dies
bundesweit ein Unikat ist, möge man mir die kurze Werbung verzeihen. Für
etwas jenseits der einhundert Eurogrenze bekommt man pro Nase 2 Übernachtungen
mit bestem Frühstück und am ersten Tage ein 4-Gang-Getriebe ähh – nein Menü.
Der Boss kocht selbst – er bekam von uns 10 von 5 möglichen Lobpreisungen.
Das Menü sei nicht mehr zu toppen – dachten wir. Weiterhin sind in dem Angebot (und ein solches ist’s wirklich!!!) ein
„Zauber-Fondue“ und eine abendfüllende Show de Magie enthalten. Kurz: Das
Fondue am Samstag setzte kulinarisch auf das vortägige Essen noch einen
drauf. Doch jetzt für die Anhänger der magischen Zunft das Interessante: Die
Magie des Zauberfondues. Alexander Römer, seines Zeichens nicht nur Hotelier
und Koch sondern auch ein Mann des Zauberstabes, gab am Samstagabend zusammen
mit „Harry und seine 52 Freunde“ (Peter Liebermann – Chef vom Zauberring
München) ein kurzweiliges Zauberfestival. Das Ringspiel aus dem Bereich der Salonmagie war das einzige Kunststück, das ich kannte.
ALLES andere war in der dargebotenen Form neu. Nun ist meinereiner nicht nur
hellauf begeistert, wenn er irgendwelche zerlegten Großillusionen per Pneu
durch Deutschlands unendliche Weiten teleportiert – nein, zwecks geistiger
Kompensation habe ich jenes Pendant der Großtricks, nämlich die Mikromagie,
zu meinem Hobby gemacht, hierbei speziell die „Szenarische Mikromagie. Und
genau dort liegt eigentlich auch der Schwerpunkt des Alexander in seinem
Zauberkabinett. Wer also kleine Tischapparate und Figuren liebt, um welche wunderschöne
Geschichten gebaut werden, wird hier auf Pauflers Spuren im Zauberkabinett
im ersten Rang bedient. Da gibt es „Merlins Vermächtnis“, das „letzte
Geheimnis des Cagliostro“, der „Dämon des Tarot“ etc. Einige der
Kleinkunststücke kann man auch gegen irdische Währung beim Alexander
erwerben (oder mal schauen im Internet unter www.zauberkabinett.de).
Der Abend war aber keine Ein-Mann-Show, sondern wurde zauberhaft
aufgerundet durch „Harry und seine 52 Freunde“. Harry (www.kartenzauberei.de), der uns bereits
am Freitagabend einige seiner magischen Perlen zeigte, hat seine Seele dem
Kartenteufel verschrieben, ein Mann der bedruckten Pappschildchen also, ein
Kartenhai. Ooch nöö, schon wieder Karten werden jetzt einige denken – und
diese Denker, zu denen ich selbst zählte, „denken“ falsch. Die Ursache der
zahlreichen Falschdenkerei liegt wohl darin, dass in der Sparte der Zauberei,
worin sich die Kartenkunst bewegt, viele Karten-Drescher befinden. Und
zugegeben, spätestens nach der 93sten rekursiven Diagonal-Volte weiß man, na
ja, der Mann respektive Frau besitzt viel Fingerfertigkeit – bis Harry
kommt! Mit Karten verzaubern und interessant mit Worten unterhalten – das
kann Harry. Endlich mal wieder jemand, für den die Karten kein Selbstzweck
sonder ein Mittel zum Zweck (der magischen Unterhaltung) sind. Hut ab! Und
viel bunte Kurzweil wünschen wir allen, die Harry mal sehen dürfen – wir
sahen unter anderem seine Aufführung des Robin Hood mit mehreren Zuschauern
(ein Requisiteur, ein Akteur und ein humanoider Kartenhalter). Zwar wurde
auf und mit den Karten scharf geschossen, zum Glück blieben aber die auf
meinem Teller gehorteten Fleischberge des Fondues unbeschädigt. Rundheraus – ein gelungenes Wochenende – wie heißt es im
Zauberkatalog so schön: ein Muss für jeden Zauberer – so weit würde ich nicht
gehen – aber: wer die Chance hat, im Münchner Raum zu urlauben, und wer sich
für Hokus nebst Pokus interessiert, kommt an Alex (Alexander Römer) und an
Harry (Peter Liebermann) nicht vorbei: ein überregionales Unikat im
europäischem Raum (und das ist keine Werbefloskel!!!). Möge das Mirakel mit Euch sein Arminius
TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 18. Oktober: 14 Uhr: Seminar
mit Claude Hester Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an jedem
2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00
Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser
Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag
im Monat um 17.00 Uhr. Informationen
bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54). Die nächste Vorstandssitzung
der Magischen Nordlichter findet Mittwoch, den 29.10.2003 um 19 Uhr bei
Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne
Voranmeldung daran teilnehmen. 16.10.2003: Magiculum, Magischer Zirkel Hamburg: Seminar mit Pavel. Seile. Beginn 19.30 Uhr 18.10.2003: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Seminar mit Claude Hester 18.10.2003: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 21. und 27.10.2003: Apollo-Kino, Hannover: Desimos „Lindener Spezial
Club“ 15.11.2003: Magische Nordlichter: Gala im Berenberg-Gossler-Haus. |
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Rundbrief November 2003 Liebe Nordlichter, Der neue Harry Potter, auf den alle sehnsüchtig gewartet haben und
der wieder einmal mit Riesenbrimborium auf den Markt gekommen ist - die
Deutsche Post hat sogar um Mitternacht durch ca. 3000 Briefträger etwa 68000
Bücher zustellen lassen - hat über
1000 Seiten, da darf der Rundbrief diesmal vielleicht etwas dünner
ausfallen. Schließlich will ich nicht auch noch reicher werden als die
Queen! ;-) Es sind zwar wie immer vier Seiten geworden, aber der aufmerksame
Leser wird feststellen, dass frühere Ausgaben teilweise enger und somit
gehaltvoller waren. Nun ja, vielleicht liegt das ja auch mit daran, dass ich
so wenige Zuträger habe. Außer von Wolf, der ja schon oft einen Beitrag geleistet
hat, von Klaus, der manche Aktualität beisteuert, und von Armin, der
neuerdings seinen geistigen Ergüssen in schriftlicher Form freien Lauf lässt,
höre und sehe ich sonst so gut wie gar nichts. Also - nutzt die langen
Herbstabende, greift zur Feder und schreibt mir mal. Bis dahin viele Grüße Fred
Monatstreffen im Dezember Einer langen Tradition folgend, werden wir auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfeier veranstalten. Dazu sind alle Magischen Nordlichter mit ihren Verwandten und Freunden recht herzlich eingeladen. Wir treffen uns am 20.12.2003 um 14 Uhr. Gleich zu Beginn versammeln sich die Mitglieder der Magischen Nordlichter möglichst geschlossen oben im Vereinsraum zur anstehenden Mitgliederversammlung (siehe Einladung weiter unten). Alle anderen Gäste können den unteren Saal schon mal mit festlichen Weihnachtsliedern dekorieren und ihre gern gesehenen Kuchenspenden auf den Last erprobten Tischen stapeln. Monatstreffen im Oktober Der Verkehr auf der Autobahn war - abgesehen von den letzten zwei Kilometern vor der Abfahrt - gut zu ertragen, so dass ich frühzeitig in Hamburg war und noch ein wenig über den (Floh-)markt am Tibarg schlendern konnte. Als ich dann zu gegebener Zeit am Vereinsheim ankam, standen dort schon einige ungeduldige Gäste, unter ihnen auch unser Seminarist Claude Hester. Doch im selben Moment erschien auch Klaus und gewährte uns Einlass in die heiligen Hallen der Magie. Schnell waren die Zuschauerreihen aufgebaut und ebenso schnell waren sie auch von den eintrudelnden Gästen, 35 an der Zahl, besetzt. Klaus begrüßte kurz und bündig die Gäste und überließ das Feld sofort dem Vortragenden. Claude Hester war schon wieder ganz munter, obwohl er gerade eine schwere Krankheit hinter sich hatte (zu erkennen an der neuen „Kopfbepflanzung“; O-Ton des Meisters). Und so hielt der 68-jährige Sprechzauberer zunächst ein kleines Referat über unsere gemeinsame Kunst im Allgemeinen und seine spezielle im Besonderen. Er zählte die Vor- und Nachteile der Sprechzauberei auf (z.B. wenig Gepäck, kaum Technik) und erläuterte, wie ein auf die eigene Person abgestimmter Vortrag entsteht. Den Rat, zwecks Stimmschulung einen Schauspieler zu konsultieren, hätte er aber vielleicht lieber vorher ausprobieren sollen, denn für meinen Geschmack sprach er viel zu schnell und leider auch zu nuschelig - jeden dritten Gag habe ich nicht verstanden (akustisch!). Im praktischen Teil zeigte Claude Hester die Umsetzung der besagten Theorie. Sein Gepäck war wirklich klein, doch die Kunststücke waren dennoch überzeugend. Wenn auch die meisten wohl fast allen Gästen bekannt waren, so waren es die Vorträge, aus denen wir lernen konnten. Hester zauberte übrigens trotz seiner langjährigen Praxis zum ersten Mal vor Zauberern, weshalb er uns bat, ihm seine leichte Nervosität nachzusehen. Nachdem er eine Flasche etwas umständlich in einer leeren Tüte hatte verschwinden lassen, wurde er aber zusehends ruhiger. Er demonstrierte uns den flachsten Würfel der Welt nach multi-pip-Art, kannte sich besonders gut bei vier Damen aus und erzählte eine spannende Geschichte von einem alten Mann mit zerbeultem Hut, der es verstand, seine Zuschauer mit drei roten und einer schwarzen Karte um denselben zu bringen. Und zwischendurch tauchten als running-gag immer wieder Seilringe auf, die sich ständig eigenmächtig verketteten und wieder lösten. In der Pause erinnerte sich Manfred an das zwei Tage vorher im Zirkel stattgefundene Seminar mit Pavel und versuchte sich ebenfalls in Seilen, wobei er von Hörbie tatkräftig unterstützt wurde. Fred Husmann
Zaubergala… Die Magie geht, die Illusion kommt. Die übernächste Gala der
Magischen Nordlichter e.V. wirft ihre Glaskugeln voraus. New York, Berlin, London, Hamburg – nein Wunstorf ist der Ort des
Anstoßes. „What the fuck is Wunstorf“ werden nunmehr verirrte Nordlichter
fragen – nach intensivem Studium der Erdverschiebung im Alt-Jura kann ich
dazu folgendes sagen: Wunstorf ist eine kleine Stadt in der Nähe von Hannover
mit einem der schönsten und größten Theater Norddeutschlands. Das knapp an
die tausend Sitzplätzchen (nicht zu verwechseln mit den Weihnachstsplätzchen)
verfügende Theater wird der Taktauf der Nordlichter im Jahre 2004. Am
13.03.2004 um 19:00 Uhr hebt sich der Vorhang zur Gala der Nordlichter, der
magischen…. Und wie immer suchen wir Realisierer (Mitmacher, Do-er, Macher,
Hokus-Man, Mitzauberer). Kleiner Wehrmutstropfen im Essig: Eigentlich suchen
wir nicht – denn seit den Erfolg-Galas des Jahres 2003 sind endlich mal
wieder mehr Mitzauberer als notwendig im Angebot. Also auf Deutsch: Wer Lust
hat, der meldet sich bei Klaus (040-218490) oder bei mir (Harry Salzmann
0511-9245125) oder zwecks Theaterinfo bei Julian (05031-71944). Vorrang haben
wie immer unsere jugendlichen Mithexer, die noch nicht auf den Bretter des
Geld - - - ähh der Welt --- gestanden haben. Arminius Und das meint Armin
dazu: Moijn Moijn, nicht vergessen! Die große Jahresgala der Magischen Nordlichter am 15.11.2003. Ein Hochgenuss vom Magicus. Wer im Großraume Hamburg sein Dasein pflegt, sollte sich jene nette Nordlichtershow nicht entgehen lassen. Lennard (magischer Nachfolger des berühmten Lynnard Skynnard) hat als 11-jähriger Youngster sein Stell-Dich-Ein mit einer Papiertüte. Mindestens drei Darbietungen gab's die letzten Jahre nimmermehr zu sehen und bei einer - nun ja - die so genannte Ringillusion wird Deutschland weit nur noch von 2 Illusionären vorgegaukelt - einmal, wie könnte es auch anders sein, natürlich in Hamburg am 15.11. im Berenberg-Gossler-Haus um 19:00 Uhr. Davon ab jibbet's eine kleine Übergeraschung - im Laufe der Gala.... Und als Bonbon - jeder der dem Papa der "Sisters of Merlin" seinen Künstlernamen nennt (den des Papas selbstmurmelnd) bekommt 'nen Kaffee bzw. ein Kaltgetränk spendiert.... (Anm. d. Red.: Der Künstlername ist natürlich nicht „Papa of Merlin“! Aber bestimmt kann man mit den Engländern sagen „Hurry up“ - so eine Überraschung ist vielleicht das Salz in der Suppe, da muss man(n) einfach kommen!) Viel Gruß Arminius
Termine: Monatstreffen am 15.
November: 19 Uhr: Gala der Magischen Nordlichter Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter
findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im
Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender
Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 -
7 64 44 54). Die nächste
Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Mittwoch, den
26.11.2003 um 19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen
Nordlichter können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 14.11.-31.12.2003: Lübeck, „Schuppen 9“: Varieté et cetera, u.a. Jan Becker 15.11.2003: Magische Nordlichter: 19 Uhr Monatstreffen. Gala der Magischen
Nordlichter 15.11.2003: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 22.11.2003:
Wilhelmshaven: Tageskongress. Seminare, Flohmarkt, Abendprogramm u.a. Alfred
Kellerhof, Pit Margo, Wittus Witt (siehe auch große Ankündigung im
Oktober-Rundbrief) 22. u. 24.11.2003: Hannover, Apollo Kino:
Desimos „Lindener Spezial Club EXTRA“ 02.12.2003
- 04.01.2004: Hannover, GOP: Varieté u.a. Laurent Beretta 06.12.2003: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 07.12.2003:
Lübeck, Volks- und Komödientheater Geisler: Kinderzaubergala 11.12.2003: Hannover,
Pavillon: Desimo „Ich ruf zurück!“ 12.12.2003: Soltau,
Soltauer Hof: Magic Brass „Magic Dinner 20.-22.05.2004: Hengelo, Rabotheater, Beursstraar 44: Nationalkongress der
Zauberkunst. Kosten: bis 31.12.03: 125 €, danach 140 €. Anmeldung: Tel.: 074
2500905, Fax: 074 2500043, e-mail: congres@goochelen-nmu.nl |
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Rundbrief Oktober 2003 |
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Rundbrief November 2003 |
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Rundbrief Dezember 2003 Liebe Nordlichter, kurz vor Weihnachten findet natürlich
wieder unsere Weihnachtsfeier statt. Kommt bitte pünktlich, damit noch Zeit
genug übrig bleibt, um die von euch mitgebrachten Kuchenberge irgendwo
appetitlich zu drapieren. Natürlich auch, damit ihr gleich um 14 Uhr
pünktlich bei der Mitgliederversammlung seid! Bis dahin viele Grüße Fred
Monatstreffen im Januar Obwohl das Thema: „Kinder - das andere Publikum“ bereits im letzten Jahr auf dem Programm stand, soll es auf Wunsch vieler Vereinsmitglieder noch einmal bearbeitet werden. Was gibt es eigentlich an Literatur, Seminarheften, Videos etc. über Zauberkunst für Kinder? Im Gegensatz zu anderen Zaubersparten gibt es für die Kinderzauberkunst nur recht wenig Material. Einige Bücher vom sic!-Verlag, Michael Sondermeyer, und Hefte von Boretti sind da sehr zu empfehlen. Also kramt doch mal in eurem Fundus, damit ihr unser Treffen bereichern könnt. Klaus-Joachim Schröder Aktuell Ein neues Zauberbuch ist erschienen mit dem Titel „Das Buch der Zauberer“, zu beziehen bei dtv unter der ISBN 3-423-24386-4. Für 15 € gibt es 320 Seiten Zaubern pur. Aber Achtung, es wird nur ein einziger Karteneffekt beschrieben, ansonsten geht es in dem Buch um die Geschichte der Zauberkunst von den Anfängen bis heute. So liest man auch Namen wie Topas, Guido Schmalriede, Christian Knudsen usw. Im Anhang findet man eine aktuelle Liste von Zaubergeräte-Händlern, Zauberbüchern und Lehrvideos. Dieses Buch ist vor allen Dingen für Zauberanfänger ein guter Leitfaden durch die Zauberlandschaft. Bei Reklam gibt es mit viel Glück noch ein Auslaufexemplar des Büchleins „Zauberkunst“ für schlappe 1,50 € unter der Best.-Nr. 472731. Zauberkunst im Fernsehen! Am 2. Weihnachtstag kann man um 20.15 Uhr im Ersten Programm in der Sendung „Stars in der Manege“ vom Circus Krone München den Österreichischen Zauberkünstler Otto Wessely bestaunen. Seine Assistentin wird Verona Feldbusch sein, also macht euch einen Knoten in den Zauberstab! Sollte jemand am 16. Januar
noch 44,90/50,90/61,40 € übrig haben, dann kann er sich dafür den
„Schnellsten Magier aller Zeiten“, Hans Klok, ansehen. Er wird um 20 Uhr im
CCH 1 auftreten. Übrigens, das CCH 1 hat 2991 Plätze, da bin ich aber
gespannt!! Klaus-Joachim
Schröder Monatstreffen im November Obwohl ich mehr als eine Stunde später kam als üblich, hatte ich noch nichts verpasst. Im Gegenteil, ich musste sogar noch mithelfen. Aber das tat ich natürlich gerne, galt es doch den Saal des Vereinsheimes für unsere inzwischen schon traditionelle November-Gala herzurichten. Die Stühle standen bereits, die Bühne war schnell zusammengesetzt, Hörbie baute seine Spiderwand auf, Klaus überprüfte die Technik und schon bald warteten wir auf die ersten Zuschauer. Die kamen diesmal etwas spärlicher als sonst, aber mit ca. 50 Gästen sah der Saal schon ganz gut gefüllt aus. Klaus eröffnete als Conferencier die Gala mit einem komischen Vogel, der wie Wilhelm Busch sprach, machte die Zuschauer mittels eines Pfeils auf die Notausgänge aufmerksam und stimmte sie gleichzeitig magisch ein, indem seine anfangs ulkige Vorhersage doch noch mystische Züge annahm. Hörbie hatte von einem Chinesen ein Wunschpapier zugeschickt bekommen, das sich nach dem Zerreißen selbstständig wieder restaurierte und auch noch das Bild des Absenders zeigte. Sein wanderndes Tuch, das er zuvor einfach aus der Luft gegriffen hatte, riss die Zuschauer fast von den Stühlen, doch als er eine kurz zuvor von ihm erdachte Version der Gedankenschleuder zeigte, da war auch in den Gesichtern der fachlich versierten Zuschauer so manches Fragezeichen zu sehen, denn eigentlich kannte man das Kunststück ja mit einem Tablett, das eine gewisse Funktion hat. Aber just das war in dieser Nummer gar nicht zu sehen! Das Ringkästchen wird zumindest einer Zuschauerin noch lange in Erinnerung bleiben und ich werde wohl noch einmal über die sich verändernden Seile nachdenken, die zusammen mit Zuschauern - in diesem Fall mit zwei sympathischen Jungen - einen ganz anderen Stellenwert erhalten. Dass man Trickverrat zwar ankündigen, die Zuschauer dann aber doch an der Nase herumführen kann, bewies Hörbie mit seiner äußerst unterhaltsamen Routine „Tuchei zu Rührei“. Starkini veranschaulichte, wie er in seiner Jugend eine zerrissene Wäscheleine zauberhaft reparierte und selbst die Knoten auf rätselhafte Weise verschwinden ließ. Auch er zauberte mit einem Ei, das mal in einem Beutel erschien und sich dann plötzlich wieder in Luft auflöste. Heiß wurde es einem Zuschauer und dessen Schal, als Starkini eine brennende Zigarette durch denselben schob (durch den Schal, nicht durch den Zuschauer). Ein unsichtbares Kartenspiel, von einem Zuschauer sorgfältig gemischt, materialisierte sich und die von dem Gast ausgewählte Karte konnte Starkini natürlich sofort wiederfinden. Auch die von einem Zuschauer frei gewählte bekannte Persönlichkeit hatte er schon längst in Form eines Fotos in einem verschlossenen Umschlag vorhergesagt. Klaus bewies, dass auch eine Muggel zaubern kann, jedenfalls wenn ein großer Zauberer hinter ihr steht und ihr zwar nicht das Wort in den Mund, aber doch die Zauberkraft gewissermaßen in die Hand legt. In der darauffolgenden Pause wurden wir von den beiden guten Feen des Cafés verwöhnt und konnten so gut gestärkt in den zweiten Teil der Gala gehen, der von den Sisters of Merlin schwungvoll eingeleitet wurde. Ann-Merlin und Stefanie hatten wieder einmal weder Kosten noch Mühen gescheut und eine umfangreiche Riesen-Großillusionsnummer mithilfe von Papa of Merlin aufgebaut. Zur Einstimmung bewies Anni ihre magischen Fähigkeiten, indem sie einen massiven Tisch über die Bühne schweben ließ. Anschließend durchdrangen drei große Ringe locker ihren Rumpf. Prompt rächte sie sich und sperrte Stefanie in eine Kiste, um sie gleich darauf mit unzähligen Schwertern zu durchbohren. Das alles machte den beiden aber nicht das Geringste aus, selbst in gefesseltem Zustand konnten sie sich aus einer verschlossenen Kiste befreien und dabei auch noch wie selbstverständlich ihre Körper austauschen. Bei all dem verdienten Applaus vergaßen sie aber nicht, sich im Namen ihrer jungen Kollegen bei dem zu bedanken, der so manche freie Minute in liebevoller Aufopferung für die Magischen Nordlichter hergegeben hatte: Sie überreichten die „Goldene Hand“ an unseren ersten Vorsitzenden Klaus-Joachim Schröder. Der ließ sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen, sondern hatte sich und seine Zuschauer so im Griff, dass er ein mentales Experiment zur vollen Zufriedenheit aller ausführen konnte. Obwohl er der jüngste ist, füllte Lennard die Bühne mit farbenfroher Eleganz. Wie von alleine verknoteten sich Tücher, um gleich darauf wieder getrennt zu sein, sie lösten ihre Knoten scheinbar von alleine und waren flugs darauf doch wieder vereint. Und aus einer leeren Tüte holte Lennard mehrere Glasvitrinen, gefüllt mit bunten Blüten, und eine Unmenge von Seidentüchern. Den Abschluss bildete Jogie mit seiner bekannt schrägen Nummer, bei der ein liebenswürdiges Tier der Gattung Schnusel eine nicht unerhebliche Rolle spielt. Leider misslang ihm seine Elefanten-Großillusion, stattdessen erschienen an dem angekündigten Ort seine Hosenträger, die aber besser an ihrem angestammten Platz geblieben wären, denn so sah Jogie sich gezwungen, seine Show wegen seiner rutschenden Hose abzubrechen. Für die Zuschauer war dies sicherlich ein lustiger Abschluss eines schönen Abends und der Applaus gab den aufgetretenen Künstlern einiges von dem zurück, was sie im Vorfeld an Mühe investiert hatten. Fred Husmann
Der Norden lud ein Am 22. November waren neun (zur
Gala sogar elf) Nordlichter der Einladung von Norbert Hadwiger gefolgt. Wir
stellten damit einen nicht unerheblichen Prozentsatz an der
Gesamtbeteiligung dar. Der Tageskongress im Kulturzentrum Pumpwerk in
Wilhelmshaven war für mich ein Novum und so ist es nur bezeichnend, dass ich
vor lauter Begeisterung kurz vor dem Veranstaltungsort in eine Geschwindigkeitskontrolle
rauschte, so dass meine Erinnerung an diesen Tag noch einige Jahre durch die
netten Flensburger erhalten bleibt. Am Vormittag genossen wir ein Seminar von
Pit Mago, der Comic und Verblüffung geschickt zu mischen wusste. Seine
Kunststücke mit Zigaretten waren so erfrischend, dass ich ernsthaft überlege,
wieder mit dem Rauchen anzufangen (Nein, das war nur ein Scherz!). Der
zweite Seminarleiter war kein geringerer als Alfred Kellerhof, der sich
natürlich auf sein neues Buch „Typisch Alfred“ bezog und wesentliche
Kunststücke daraus praktisch und anschaulich vorführte. Hierbei erwies er
sich wieder einmal als „Durch und durch Profi“, denn seine lockere Art der
Vorführung kam sicherlich bei jedem positiv an. Dass er nebenbei noch Joro
als Hilfs-Seminarleiter einspannte, machte die ganze Art der Vorführung nur
noch unterhaltsamer. Im Mittelteil dieser Veranstaltung wohnten die
Teilnehmer einer interessanten Podiumsdiskussion zwischen Joro und Wittus
Witt bei. Die beiden unterhielten sich in entspannter Form über die Zauberei,
tauschten Erfahrungen aus und plauderten über unterhaltsame Episoden. Die
Zuschauer wurden dabei selbstverständlich einbezogen. Den Abschluss eines
schönen Tages gestaltete Wittus Witt mit seinem neuen Bühnenprogramm „Halbe
Wahrheit - ganzes Vergnügen“. Fred Husmann Termine Monatstreffen am 20. Dezember: 14 Uhr: Mitgliederversammlung
und Weihnachtsfeier Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an jedem
2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00
Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser
Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im
Monat um 17.00 Uhr. Informationen
bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54). Die nächste Vorstandssitzung
der Magischen Nordlichter findet Dienstag, den 30.12.2003 um 19 Uhr bei
Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne
Voranmeldung daran teilnehmen. 22.12.2003: Hannover, Apollo Kino: Desimos
„Lindener Spezial Club“ 16.01.2004: Hamburg, Congress
Centrum: Hans Klok „History of Magic“ 17.01.2004: Magische Nordlichter: 14 Uhr Monatstreffen. Thema: Kinder - das andere
Publikum 17.01.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 16.-18.04.2004: Erholungszentrum Hölzerner See: 8. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“
Info + Anmeldung: Helmut Bobbenkamp, Tel.: 033708 20893, Fax: 033708 92109 Anmerkung von Gebbi: Es soll sich der Termin geändert haben –
Weiteres folgt noch!!! |
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IMPRESSUM für den Rundbrief: Der Monatsbrief der Magischen
Nordlichter e.V. erscheint monatlich jeweils vor dem Monatstreffen für alle
Mitglieder kostenlos. Redaktion: Fred Husmann
Auf dem Lockhorn 35 27211
Bassum Tel.:
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