Magische Nordlichter e. V.

Verein der Freunde der Zauberkunst von Deutschland

 

 

Hallo Magische Nordlichter !

 

Hallo Freunde der Magischen Nordlichter!

 

 

Hier ist unsere „Textversion“ von unserem Rundbrief.

 

Mitglieder erhalten ihn kostenlos (mit Fotos usw.)

Persönliche Daten (Geburtstage, Adressen usw.) habe ich nicht mit eingefügt.

 

Die Redaktion hat:       Fred Husmann,

                                     Tel.: 042 41 – 34 02

                                     Fax: 042 41 – 97 93 53

                                     Fred.Husmann@t-online.de

 

 

 

Zurück   zur Vereinsseite

 

Rundbrief Januar 2004

 

 Liebe Nordlichter,

wer sagt denn, dass der Februar ein trauriger, kalter Monat ist? Zumindest bei uns geht es hoch und äußerst brisant her, das weiß zumindest jeder, der den Namen Dondo Burghardo schon mal gehört hat. Und wem dieser Name nichts sagt, der ist ohnehin verpflichtet, pünktlich und im Besitz aller geistigen Kräfte beim nächsten Monatstreffen zu erscheinen. Bis dahin viele Grüße      Fred

 

Monatstreffen im Februar - Dondo Burghardo 

Am 21. Februar können wir als Seminarleiter Dondo Burghardo be­grüßen. Dies bedeutet, einen der ältesten aktiven Zauberkünstler zu erleben. Er wird aus seinem viele tausend Mal gezeigten Pro­gramm klassische Kunststücke präsentieren. Dabei werden Effekte gezeigt, die zwar alt sind, aber in der von Dondo gezeigten Art nichts von ihrem hervorragenden Unterhaltungswert verloren ha­ben. Vielleicht kön­nen wir Dondo ja auch noch überreden, aus seiner einzigartigen Darbie­tung des „Muskellesens“ etwas zu zeigen. Gemeint ist das Finden eines versteckten Gegenstandes - egal was oder wo (Ich scheitere daran täg­lich, obwohl ich die Gegenstände zu Hause sogar selber verlegt habe! - Anm. d. Red.). Ich habe diese Darbietung schon in einem Saal mit 2000 Zuschauern gesehen. Meistens ist die Reaktion besonders bei Zauber­kunstliebha­bern „Ahhh … wie macht er das denn???

Dondo wird von seiner auch zaubernden Frau Ute begleitet. Sie ver­sprach mir, dass sie hier in Hamburg zum ersten Mal den Steif-Tiere-Zauber-Zirkus zeigen werden.

So ein Ereignis, Dondo und Ute wieder zu sehen - sie waren bei unserem Jubiläums­kongress im Jahre 2002 als Ehrengäste aktiv auf der Bühne -  sollte man sich auf gar kei­nen Fall entgehen lassen. Wenn ich Dondo ankündigen dürfte, würde man hören: „Meine Damen und Herren, sehen und hö­ren Sie jetzt den kleinen Zauberkünstler mit dem riesengroßen Herz - Dondo!“                                   Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im Januar

Obwohl das Thema „Kinderzauber­kunst“ inzwischen ja nicht mehr ganz neu ist, waren 18 Nordlichter - unter ihnen als Gast Dietmar Belda -  ge­kommen, um diese beliebte Sparte der Zauberkunst einmal wieder zu be­leuchten. Klaus hatte sein Kinder-Zauber-Set mitgebracht und auch ei­nige andere Nordlichter waren/hatten sich gut präpariert. Helmut Schulze (Elmutio), Edgar Bielfeld (Eumelio) und Klaus (Joklari) zeigten magische Effekte aus ihren Programmen. Edgar offenbarte, dass er im Besitz der wohl besten Hasen­wanderung ist, eine Ausführung von Eck­hard Böttcher, bei der man keine Hüllen mit Magneten verwendet, sondern nur zwei normale Tücher. Leider ist dieses Kunst­stück nicht mehr lieferbar. Also Edgar, wenn du keine Verwendung mehr dafür hast - Anruf genügt! Außerdem zeigte Edgar die alte „Butterkiste“, assistiert von seiner jungen Tochter. Elmutio zeigte „Knotes“ (zu Deutsch Knoten) mit den Zauberassistenten Thomas und Rolf. Ein Großteil seines magischen Zubehörs stammt aus der Sanitärabteilung von Max Bahr.

Dass in jedem Taschentuch eine Maus verborgen ist, zeigte Klaus. Dazu hatte er eine schriftliche Anleitung ausgearbeitet.

Unter dem Motto „Ähh, das muss man ja lange üben!“, versuchten einige Nordlichter, den vielen mitgebrachten Fingerhüten Leben einzuhauchen, manche versuchten es augenscheinlich sogar mit Hypnose. Vielleicht gelingt es ja dem einen oder anderen noch, den von Klaus gezeigten „Fingerhut-Trick“, der unter dieser Bezeichnung in dem Buch „Zaubern für Kinder“ (Uwe Schenk und Michael Sondermeyer) beschrieben ist, zu erarbeiten. Viel Spaß beim Üben.

 

Kartenkunststücke für Kinder? Na klar, wenn Kartenhund Willi dabei ist, dann ha­ben die Kinder sogar ihre helle Freude daran. Und so durfte dieser nette kleine Vierbeiner natürlich nicht fehlen, auch wenn Julius sich sichtbar Sorgen um sein Pausen­brot machte.

Klaus-Joachim Schröder

 

 

 

Neu - Neu - Neu - Neu

Was, ein neuer Magie-Laden ist in Hamburg eröffnet worden? Also ganz ruhig, keine Panik. Es handelt sich um einen Laden für die Lebensmittelprodukte von „Maggi“. Einige Zauberkünstler benutzen ja gerne dieses Wortspiel „Magie - Maggi“ in Verbindung mit dem Minifläschchen Mag­giwürze. Dieses bekommt man in der Eröffnungszeit als Geschenk. Auch den durch die Fernseh­werbung bekannten Löffel mit dem Knoten kann man dort kaufen. In der „Magischen Welt“, Jahr­gang 46, Heft 2/3 und Jahrgang 47, Heft 3 ist von Ulli Rausch unter dem Namen „Eingebrockt“ ein nettes Kunststück mit diesem Knotenlöffel beschrieben.

Wo? Maggi Kochstudio, Bergstraße 17 / Ecke Jungfernstieg, 20095 Hamburg. www.maggi.de

 

Ach so, ca. 150 Meter weiter gibt es immer noch den schon mal im Rundbrief erwähnten Laden „What’s new?“ mit unheimlich verrückten Sachen. Viele Dinge sind auch in der Zauberkunst ver­wendbar.                           Jungfernstieg 26-30 „Hamburger Hof“. www.whats-new-shop.de

Klaus-Joachim Schröder

 

Zauber-Galas….

Am 13.3.04 steigt ja wie bekannt unsere nächste Zaubershow im Stadttheater Wunstorf  um 19:00 Uhr. Auch diesmal ist der Eintritt für Nordlichter wieder frei J  Mit dabei ist u.a. unser Anhänger des schwarzen englischen Humors und der spitzen Zunge, „Günter ohne H“ (der Mann, der in 60 Sekunden mehr Pointiertes babbelt, als mancher in seinem ganzen Leben), uns Hörbie, der wohl erneut die Zuschauer mit seiner „Einlage“ (Gut-Schnüff) anlachen wird, Cody - der gegelte Mani­pulatix, Jogie - der Komimagicus, welcher stets auf größtem Fuße lebt, Hektor - diesmal mit sei­nem neuartigen TODESSCHUSS, Joklari als Conferencier (einer der wenigen, der nun auch wirk­lich bei jeder Gala was Neues  bringt J J J), Lennert - das Multi-Youngster-Talent, Sisters-of-Merlin mit vielen Großillusionen (u.a die Diskussion anregende Kopfguillotine L)…..                         Arminius

 

Textfeld: Eine Vorankündigung von Yogie:
Yogie tritt am 14. und 28. Februar bei der Mitternachts-show im Schmidt´s Tivoli auf.

 

 

 

Textfeld: Eine Vorhersage von Klaus: 
Das bereits angekündigte Thema „Mentalmagie“ wird
Gegenstand unseres Monatstreffens am 20.03.2004 sein.

 

 

 

 

 

 

Monatstreffen am 21. Februar: 14 Uhr. Seminar mit Dondo Burghardo

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Donnerstag, den 26.02.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

19.02.2004: Hamburg: Seminar Kartenzauberei. Aaron Fisher (USA). Kontakt: Thomas Gundlach, Tel. :040 5293456

 

21.02.2004: Magische Nordlichter: 14 Uhr Monatstreffen. Seminar mit Dondo Burghardo

 

23.02.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“, u.a Konrad Stöckel

 

24.02.2004: Hamburg, Theater Haus im Park: Dr. Eckart von Hirschhausen

 

25.-28.02.2004: Hannover, Theater am Küchengarten: Dr. Eckart von Hirschhausen Sprechstunde“

 

06.-07.03.2004: Ortszirkel Oldenburg: Zauberhaftes Wochenende im Gesellschaftshaus Ripken, Borchersweg 150, 26209 Hatten.

 

13.03.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter 04481-1214

 

02.-04.04.2004: Erholungszentrum Hölzerner See: 8. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“ Info + Anmeldung: Helmut Bobbenkamp, Tel.: 033708 20893, Fax: 033708 92109

(Nach Rücksprache mit Helmut Bobbenkamp ist dies nun wirklich der richtige  Termin!)

 

24.04.2004: Hotel und Restaurant „Hannes Ossenkopp“, 20.00 Uhr: Größte Zaubershow Meck-Pomm’s. Mit Künstlern aus Hannover, Schwedt, Schwerin, Wuppertal und Göttingen (Jan Forster).

Dorfstraße 1a, 19073 Dümmer. Kartenvorbestellung: 03869 3840. 12,00 € (inkl. Zaubertrank, anschl. Tanz)

 

 

 

Rundbrief März 2004

 

Liebe Nordlichter,

in diesen Tagen ist ja mal wieder ganz schön was los in unserer Zauberumgebung. Ich hoffe, dass ihr in eurem Terminkalender genügend Platz habt, alles zu notieren. Gerade war eine Gala der Ma­gischen Nordlichter in Wunstorf (13. März), nun steht das Monatstreffen vor der Tür (genauso wie immer noch der Winter, den irgend jemand wohl nicht reingelassen hat) und dann habt ihr Anfang April noch die Möglichkeit, zum Hölzernen See zu reisen (weitere Veranstaltungen unter „Ter­mine“). Da muss man sich direkt mental drauf einstellen. Und das üben wir beim Monatstreffen. Kommt also pünktlich und in Scharen. Bis dahin viele Grüße      Fred

Textfeld: Monatstreffen im März 
In diesem Monat wollen wir uns - wie schon angedroht - mit der men¬talen Zauberkunst beschäfti-gen. Mit diesem Thema kann man Zu¬schauer verschwinden lassen, aber auch in seinen Bann zie-hen. Wir werden versuchen, uns unter dem Motto „Machbare Mentalmagie“ mit diesem Gebiet der Zauberkunst zu befassen.       Klaus-Joachim Schröder

 

Leo wurde 85 Jahre alt

Am 20. Februar 2004 fei­erte Leo Narkus sei­nen 85. Geburtstag. Olaf Pinske mit seiner Frau Ulrike und Klaus über­raschten den Jubi­lar mit einem Besuch. Leo, um­ringt von Kin­dern und Enkelkindern, nahm die Glückwün­sche der Magi­schen Nordlichter entge­gen. Gleichzeitig über­reichte ihm Klaus eine goldene Ehrennadel für sein Engagement im Ver­ein.

Wir alle wünschen Leo weiterhin alles Gute und viel Gesundheit. 

Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im Februar

Um ja nichts zu verpassen, war ich mal wieder viel zu früh im Vereinsheim. Aber ich war nicht der erste, denn außer den fleißigen Helfern Klaus und Hörbie war selbstverständlich auch schon der Hauptakteur vor Ort. Ich fand ihn (rein zufällig) in einem riesigen Hau­fen von Koffern, Kisten, Taschen und schon ausgepackten Requisiten:

 Dondo Burghardo, 83-jähriger Star des Monatstreffens. Unglaublich, dass das alles in seinem VW-Bus gewesen sein sollte, was er da eifrig aber den­noch ruhig in eine gewisse Ordnung brachte. Viel Zeit für eine Begrüßung war nicht drin, denn er hatte ja „nur noch“ zwei Stunden Zeit. Essen gehen wollte er auch nicht, und die von uns mitgebrachte Currywurst mit Pommes kam sich wohl ziemlich vernachlässigt vor. Aber siehe da, pünktlich um 14 Uhr, der Saal des Vereinsheimes war gut gefüllt, stand Dondo, dem ich nach so viel Arbeit nun eigentlich eine Pause gegönnt hätte, mit leuchtenden Augen vor seinem Publikum und war so begierig auf seinen Auftritt, dass Klaus Mühe hatte, einige einleitende Begrüßungsworte an die Gäste zu richten. Dondo trug seinen roten Zauberman­tel, sein typischer Zauberhut machte ihn um 25% größer,  und er empfing sein Publikum mit Musik und Händeklatschen. Fast ohne Übergang griff er Münzen und Karten aus der Luft und schlug beeindruckende Karten­fächer mit farbigen Motiven. Erst dann fand er die Zeit, uns zu begrüßen. Gleich darauf führte er sein Ringspiel mit goldenen Ringen vor, bei dem er doch tatsächlich alle (?!?) Ringe von seinen drei Mitspielern untersu­chen ließ. Ein Fehler? Nein, eine raffinierte Täuschung, die zumindest bei mir stark ge­wirkt hat. Auch Seile verketteten sich zu Ringen oder wurden von einem Tuch einfach durchdrungen - ein schönes Beispiel, wie man die chinesische Wäscheleine mit zwei Zuschauern vorführen kann.

Die Herren Fu und Wang begleiteten in gereimter Form die Ungereimtheiten des Fadenverlaufs bei den chinesischen Stäben, Zigaretten flogen durch die Luft und verwandelten sich in rote Bälle, die nach Belieben zwischen Dondos Fingern erschienen, sich vermehrten oder wieder verschwanden. Papierfische konnten von einer Zuschauerin nicht auf gleiche Länge geschnitten werden, verknotete Tücher lösten sich in Luft auf, eine Kerze machte es ihnen nach und an ihrer Stelle erschienen dann prompt wieder die Tücher. Beim Zeitungszerreißen wurde es der Schönen auf Seite 1 offensichtlich zu heiß, doch dank Dondo blieb sie am Ende unversehrt. Ebenso erging es dem entliehenen Geld­schein, dem ein zerstörerischer Kugelschreiber nichts anhaben konnte, und einem Taschentuch, durch das Dondo eine Sicherheitsnadel hin­durchziehen konnte, ohne dass ein Loch oder Riss ent­stand. Er hatte aber auch gleich eine Erklärung parat: es war immerhin eine Sicherheitsnadel! Den Geld­schein musste sich der Zuschauer allerdings selber zurück holen - er fand ihn „patschnass“ in einer Zitrone wieder.             Hatten wir bisher einen bunten Reigen aus mehr oder weniger be­kannten Kunststücken gesehen, so erwartete uns jetzt eine Premiere: Dondo zeigte zum ersten Mal in Hamburg seinen Steiff-Tiere-Zirkus. Aus einem verschlossenen Zirkuszelt holte er nacheinander 30 Steifftiere, die er fast alle mit einem pointierten Gedicht begleitete.  (Für manche Tiere war ihm noch nichts passendes eingefallen, bei einigen anderen war ihm der Text entfallen - typisch Dondo, doch mit 83 Jahren darf man auch so sein.)

Am Ende wurde der ganze Zirkus dann noch durchleuchtet, um zu zeigen, dass kei­nes der Tiere verges­sen worden war. Trotzdem erschien zum Ab­schluss dieser hüb­schen Num­mer in dem leeren Zirkus das Ge­burtstagskind der Ge­schichte: Teddy.

Was man sonst wohl nur am Tisch sieht, zeigte uns Dondo auf der Bühne mit zwei Zuschauern: Out of this world. Nach Zuschaueranweisung verteilte er Riesenkarten an Iris und Julius und obwohl niemand die Bildseiten der Karten gesehen hatte, hielten die beiden genau die Farben in ihren Händen, die die Indexkarten an ihren Kragen anzeig­ten. Dieses Kunststück hat Dondo übrigens drei Jahre lang in russischer Gefangenschaft immer wieder vor­geführt. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt etwas, was ich mir immer zu sehen gewünscht hatte. Heute sollte mein Wunsch in Erfüllung gehen. In wenigen Augenblicken würde ich es zum ersten Mal sehen: Dondos Muskellesen. Das muss man wirklich selbst erlebt haben, wie der kleine Dondo, den sein Medium fest am Handgelenk anfasst, mit diesem durch den Saal stürmt, sich nur von den Gedanken dieses Medium führen lässt und dann mit schlafwandlerischer Sicherheit den gesuchten Gegenstand oder die gesuchte Person findet. Seine Vorführung gipfelte im Finden einer „Hochzeits­gesellschaft“. Immer wenn er ein vorher be­stimmtes Mitglied gefunden hatte, war dies sein neues Medium und führte ihn zu der nächsten Person. Eigentlich hätte die Show hier enden können, aber Dondo hatte ja noch sooo viel vorbe­reitet. Und so erlebten wir, wie ein Würfel völlig selbstständig einen Zylinder durchdrang (Zylinder ab vor dem Feinmechaniker) und wir sahen den Anfang des Kubus-Spiels. Exit zeigte uns Dondo in seiner Version, bei der er Columbus in gereimter Form Amerika entdecken lässt. Eine unendliche Tücherproduktion mit unzähligen Tüchern in allen Größen, Farben und Mustern, die mit einem Gruß an alle Nationen der Welt endete, bildete den schönen Abschluss eines denkwürdigen, fast vierstündigen „Seminars“.

Während die Zuschauer noch ihr Sitzfleisch ordneten, war Dondo schon mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Jeder Griff saß und jedes Teil hatte seinen ganz bestimmten Platz in einem der vielen Behälter, die wiederum genau an der richtigen Stelle im VW-Bus liegen mussten. Wer aber meint, nun müsse Dondo erschöpft gewesen sein, der irrt. Mit großer Freude begleitete er den harten Kern zum Chinesen, wo er zwischen Flühlingslolle und Leis muntel weitel zaubelte. Zum Parkplatz zu­rückgekehrt wünschte er uns eine gute Nacht und legte sich wie gewohnt in seinen Bus, wo er in seinem Federbett zwischen all seinen Requisiten sicherlich bald von zauberhaften Träumen umge­ben war.                                                                                                                            Fred Husmann

 

Mitteilung des Kassenwarts

Ich habe meinem Internetanbieter (Telecom) aus Kostengründen gekündigt. Aus diesem Grund kann ich die Beiträge nicht mehr online einziehen. Eine andere Möglichkeit ist sehr um­ständlich. Ferner nutzen wir wegen unserer geringen Zahl der Einziehungen dieses Verfahren zu wenig. Daher nehme ich von der Einziehung bis auf weiteres Abstand und bitte um Überweisung der Beiträge auf unser Konto: Postbank Hamburg, Kontonum­mer: 2503 78-206 - Bankleitzahl: 200 100 20.

Diesem Rundbrief ist ein Überweisungsvordruck beigefügt.

Der Beitrag beträgt für Erwachsene 62 €, für Jugendliche (bis 18 Jahre) 35 €, für jedes weitere Fa­milienmitglieder 35 €. Ich bitte um Überwei­sung bis zum Ende des Monats. Für Mitglieder, die bereits bezahlt haben, gilt dies natürlich nicht; sie haben auch keinen Über­weisungsvordruck im Rundbrief.                                                                                                                                      Gebbi

 

Grüße von Wolf

Mein diesjähriger Aufenthalt in Alanya, Türkei, verlief zauberhaft. Ich hatte nicht nur zwei Auf­tritte, sondern entdeckte auch einen Zauberladen, der seit ca. sechs Monaten besteht. Inhaber Babür Özcan zeigte mir, dass er als Vollprofi sein Handwerk versteht. Ich sah u.a. Videoausschnitte seiner Shows mit Kaninchen und Tauben, Illusionen und Allgemeiner Magie. Weiterhin zeigte mir Babür auch Kartenmanipulationen und eine Münzenmatrix. Sein Verkaufssortiment entspricht noch nicht unserem Standard, dennoch wäre Babür über den Besuch weiterer Zauberfreunde erfreut. Die Adresse lautet: Magican Babür, Ş. Hane Mh. Şevket Tokuş Cd. Fettullah Şirin Apt. No: 11/B, Alanya.                                                                                            Gülle, gülle          Wolf Fr. Rischau

 

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

Monatstreffen am 20. März: 14 Uhr. Thema: Mentalmagie

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54).

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Donnerstag, den 25.03.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

29.03.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“

 

02.-04.04.2004: Erholungszentrum Hölzerner See: 8. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“ Info + Anmeldung: Helmut Bobbenkamp, Tel.: 033708 20893, Fax: 033708 92109

(Nach Rücksprache mit Helmut Bobbenkamp ist dies nun wirklich der richtige  Termin!)

 

17.04.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Thema (geplant): Eröffnung des „1. Magic Shop“ der Magischen Nordlichter (Karten, Seile und vieles mehr)

 

22.04.2004: Magiculum: Seminar mit Charles Gaucci (Australien). Praktische, kommerzielle Effekte für Bühne und Close-up, starke Mentaleffekte. Beginn: 19:30 Uhr

 

24.04.2004: Hotel und Restaurant „Hannes Ossenkopp“, 20.00 Uhr: Größte Zaubershow Meck-Pomm’s. Mit Künstlern aus Hannover, Schwedt, Schwerin, Wuppertal und Göttingen (Jan Forster).

Dorfstraße 1a, 19073 Dümmer. Kartenvorbestellung: 03869 3840. 12,00 € (inkl. Zaubertrank, anschl. Tanz)

 

 

Rundbrief April 2004

 

Liebe Nordlichter,

da ich nicht auf den Tag genau abschätzen kann, wann euch dieser Rundbrief erreichen wird, kann ich euch nur zurufen: Frohe Ostern (gehabt zu haben)! Wir sehen uns hoffentlich beim nächsten Treffen, bis dahin viele Grüße                                                          Fred

Zaubergala in Wunstorf

Am 13.03.2004 fand im Stadttheater Wunstorf die Zaubergala der Magi­schen Nordlichter e.V. statt. Die mitwirkenden Künstler waren Hörbie, Cody, Lennart, Sisters of Merlin, Hektor und Jogie. Durch das Programm führte und zauberte Joklari. Nach dem Applaus der ca. 350 Zuschauer zu urteilen, hat die Gala die Wunstorfer „bezaubert“. Von den Nordlichtern, die die Gala als Zuschauer miterlebten, bekamen wir lange Zuschriften (so von Ralf Mittag, Bernd Struck, Thomas Coch) mit freundlicher und auch teilweise konstruktiver Kritik. Alle aufgetretenen Künstler werden die gesammelten Zuschriften, die Presseberichte und evtl. eine Aufzeich­nung (zur persönlichen Verwendung) erhalten. Redaktion Magische Nord­lichter e.V.

Textfeld: Gala der Magischen Nordlichter
Am 22.05.2004 findet ab 20.00 Uhr wieder eine Zaubergala der Magischen Nordlichter e.V. statt, und zwar im goldbekHaus im Moorfuhrt-weg 9. Karten für diese Veranstaltung bekommt man nur im Büro des golbekHauses dienstags bis donnerstags von 15.00 bis 18.00 Uhr.

Textfeld: Am 5. April 2004 verstarb plötzlich und unerwartet unser Zauberfreund

Leonas (Leo) Narkus

â 20.02.1919	     V 05.04.2004

Leo hat sich während seiner lang-jährigen Mitgliedschaft stets um das Gemeinwohl des Vereins be-müht. Die Magischen Nordlichter werden ihn immer in zauberhafter Erinne¬rung behalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Monatstreffen im April

Unser nächstes Monatstreffen am 18. April steht unter dem Thema „1. Magic Shop der Magischen Nordlichter“. Wir haben vor, gängige Zau­berartikel für unsere Mitglieder im Berenberg-Gossler-Haus vorrätig zu halten, die man dann zum Einkaufspreis erwerben kann. Es werden Kar­tenspiele, Seile, Schwammbälle usw. sein. Speziell möchte ich auf das Thema Seilschneiden und auf die Anfertigung von Seilkunststücken ein­gehen. Eine scharfe Schere und Zauberkraft in der Tasche wären also an diesem Tag von unschätz­barem Vorteil.            Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im März

Diesmal waren alle Nordlichter gut auf das Monatstreffen vorbereitet, denn ausnahmslos jeder hatte das wichtigste Requisit dabei: seinen Kopf. Denn ohne den geht es bei Mentalmagie ja wohl nicht. Klaus hatte sogar sein komplettes Seminar dabei, mit dem er denn auch gleich nach den Formalien loslegte. Er präsentierte uns fünf ESP-Karten, das Foto eines Mentalisten und eine Vorhersage. Nachdem sich Günter für eines der fünf Symbole entschieden hatte, mussten wir feststellen, dass die von Klaus getroffene Vorhersage exakt eingetroffen war (die ande­ren vier hätten aber auch keine schlechte Chance gehabt). Aber auch stahlharte Materie wusste Klaus mental zu überlisten. So brachte er drei mit Muttern versehene Schrauben im Innern einer dunklen Fotodose ins Rotieren, wobei sich nur bei der vom Zuschauer gewählten Schraube die Mutter löste. Auch eine verschlossene Mes­singröhre konnte ihr Geheimnis nicht vor Klaus verbergen, denn im Nu hatte er die Farbe des vom Zuschauer versteckten Tuches erkannt. Da schauten wohl nicht nur wir in die Röhre. Beim Zeitungstest zerschnitt Klaus eine Zeitungs­spalte genau an der Stelle, die der Zuschauer bestimmte. Und das war genau die Zeile, die ein anderer Zuschauer in einem verschlossenen Umschlag als Vorhersage vorfand.

Als raffiniertes Gimmick erwies sich eine Metallklammer, in der ein Vorhersagezettel klemmte. Nachdem Jana von den acht Karten, die ihr Klaus zeigte, sieben aussortiert hatte, war die übrig ge­bliebene achte Karte tatsächlich die, die auf dem Zettel stand. Das war wirklich spannend, auch für das Gimmick. Nach der Pause kam noch einmal Klaus’ kleiner Hund in Aktion, der im letzten Rundbrief ja schon erwähnt wurde. Dies­mal trat er als Mentalist auf. Klaus lockte ihn mit netten Worten aus seiner Hundhütte und dann fand er (der Hund, nicht Klaus!) eifrig scharrend unter fröh­lichem Gebell nacheinander vier Spielkarten, die einige Zuschauer vorher ausgewählt und be­liebig wieder ins Spiel gesteckt hatten. Und ganz nebenbei hat er es offensicht­lich auch noch geschafft, sein Herrchen in Trance zu versetzen (siehe Foto).

Unser Gast Lorenzo dachte sich eine Lieblingsuhrzeit und zählte entsprechend viele Karten vom Sta­pel ab. Somit erhielt er eine frei gewählte Spielkarte. Klaus ordnete die übrigen Karten wie das Zif­fernblatt einer Uhr an und nach einigen geheimen Ritualen zeigte er uns ein Kästen, das Lorenzo mittels eines Schlüssels öffnen durfte. Im Innern befand sich eine alte Taschenuhr mit Springdeckel, die nach dem Öffnen tatsächlich Lorenzos Uhr­zeit anzeigte. Doch zu allem Überfluss war im Deckel - geschützt unter einer Glasscheibe - die von Lorenzo gewählte Karte im Miniformat zu sehen! Bleibt nur noch die Frage offen: Hat Klaus nun Lorenzo oder die Taschenuhr mental beeinflusst?  Nachdem sich Kurt die Seilroutine von Dondo noch einmal vor Augen geführt hatte zeigte er uns eine Tafel  mit drei farbigen Feldern in den Ampelfarben. Zwei Zuschauer wählten völlig frei (das sagen die Zauberer ja immer) je eine Farbe aus und Kurt klemmte eine Klammer in der entsprechenden Farbe an das Brett. Als er es dann umdrehte (oder sollte ich besser schreiben: umklappte), steckten die Klammer wirklich auf der richtigen Farbe.

Alexander, ein weiterer (Noch-)Gast, zeigte uns zum Abschluss, wie er eine von Manfred gewählte Spielkarte mit Hilfe eines Pendels wiederfin­det. Dabei wurde er (oder das Pendel ?) nur durch die Gedanken des Zu­schauers geleitet.

Dass Mentalmagie auch Spaß machen kann, das hat dieser Nachmittag mit Sicherheit gezeigt. Und da alle so hoch motiviert waren (s. Fotos unten) und weil wir das Thema immer noch nicht erschöpfend ausgeschöpft ha­ben, wird es wohl bald eine Fortsetzung geben.                   Fred Husmann

 

8. Wochenendseminar im Kinder-Erholungszentrum Hölzerner See

In diesem Jahr hatten sich nur vier Nordlichter auf den langen Weg zum Hölzernen See gemacht, um der Einladung von Helmut Bobbenkamp zum 8. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kin­der“ zu folgen. Wie gewohnt war das Wetter an diesem Wochenende ideal, nämlich sonnig und wohltemperiert. (Wie macht Helmut das nur, dass das jedes Jahr so hervorragend klappt?). Nach der Anreise und dem obligatorischen Kaffeetrinken wurden wir von Helmut Bobbenkamp und (Heinz-) Peter Ulbrich begrüßt, danach ging es sogleich zum Je-ka-mi-Teil, zu dem wieder einige Kinder eingeladen waren, die der Vorstellung teils artig, teils begeistert folgten. Nach dem Abendessen konnten die rund 50 Gäste ihre nicht mehr benötigten Requisiten und Bücher beim Flohmarkt verkaufen, um sich von dem Erlös dann gleich wieder neue zu kaufen. Danach folgte der schon aus den Vorjahren sehr gut be­kannte und immer wieder gern gesehene gemütliche Abend, bei dem in geselliger Runde geklönt und gezaubert wurde. Natürlich wurde auch der eine oder andere Obstsaft (meist in veredelter Form) probiert, aber am anderen Morgen waren die meisten von uns dann doch wieder relativ fit, so dass den wenigen Aktiven beim Seminar von Andrea Hardy über Jonglage für Zauberkünstler beim Rotieren der Bälle kaum schwindlig wurde. In den beiden Werkstattprogrammen vor und nach der Mittagspause konnten die auftretenden Künst­ler in den meisten Fällen die Kinder und auch die Erwachsenen begeistern. Sicherlich fiel es Fritz Topp dadurch auch nicht so schwer, das anschließende Werkstattgespräch kurz und straff zu leiten, fast schon zu kurz, denn die sonst üblichen langen Debatten entfielen zwar, aber einige Teilnehmer (und sicherlich auch Aktive) hätten sich wohl noch gerne etwas mehr ausgetauscht.

 

Am Sonntag erlebten wir zum Abschluss ein interessantes Seminar des gelernten Clowns Matthias Reeck, der uns Clownerie und clowneskes Zaubern äu­ßerst unterhaltsam nahe brachte. Danke, Helmut und Peter, ihr habt uns allen wieder ein zauberhaftes Wochenende bereitet.       Fred H.

 

Textfeld: Mitteilung des Kassenwarts
Die angekündigten Überweisungsformulare waren dem letzten Rundbrief doch nicht beigefügt, weil es Druckprobleme bei dem Geldinstitut gegeben hatte. Wir bitten daher alle Mitglieder, ihre Beiträge selbst zu überweisen (sofern dies nicht schon längst geschehen ist). Hier noch einmal die Bankverbindung: Postbank Hamburg, Kto-Nr.: 2503 78-206, BLZ: 200 100 20. 
Der Beitrag beträgt 62,00 € für Erwachsene, Jugendliche bis 18 Jahre zahlen 35,00 €.        Gebbi

 

 

 

 

 

 

 

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

Monatstreffen am 17. April: 14 Uhr. Thema: Eröffnung des „1. Magic Shop“ der Magischen Nordlichter

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Donnerstag, den 29.04.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

 

17.04.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Thema: Eröffnung des „1. Magic Shop“ der Magischen Nordlichter

 

19.04.2004: Lübeck, Hansa-Hof: Seminar mit Charles Gauci. „Reputation Makers”. Beginn: 20.00 Uhr, Kosten: 20 €

 

22.04.2004: Magiculum: Seminar mit Charles Gauci (Australien). Praktische, kommerzielle Effekte für Bühne und Close-up, starke Mentaleffekte. Beginn: 19:30 Uhr

 

22.04.2004: Hamburg, Foolsgarden, Lerchenstraße: Zum letzten Mal: Die Glanz und Glitter Show.

Beginn: 20.30 Uhr. Info: Tel.: 040 436582 und www.foolsgarden-theater.de 

 

24.04.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter 04481-1214

 

24.04.2004: Hotel und Restaurant „Hannes Ossenkopp“, 20.00 Uhr: Größte Zaubershow Meck-Pomms. Mit Künstlern aus Hannover, Schwedt, Schwerin, Wuppertal und Göttingen (Jan Forster).

Dorfstraße 1a, 19073 Dümmer. Kartenvorbestellung: 03869 3840. 12,00 € (inkl. Zaubertrank, anschl. Tanz)

 

26.04.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“

 

01.05.2004: Maikammer: Borettitag: 9.00 - 23.00 Uhr. Wettbewerb, Seminare (u.a. mit Henrik), Bühnenwettbewerb, Gala (u.a. mit Henrik). Tagespreis 55 €. Info: Magic by Boretti, 67433 Neustadt/Weinstraße; Tel.: 06321 84658

 

07.05.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter 04481-1214

 

21.05.2004: Lübeck, Hansa-Hof: Seminar mit Jürgen Groeschel (OZ Hamburg). Table-hopping. 20.00 Uhr, 10 €

 

22.05.2004: Hamburg, goldbekHaus, Moorfuhrtweg 9: Gala der Magischen Nordlichter e.V., Beginn 20.00 Uhr

 

 

 

 

Rundbrief Juni  und Juli 2004

 

 

 

Liebe Nordlichter,

denkt euch bitte eine Zahl zwischen eins und drei. Dank meiner mentalen Fähigkeit weiß ich bereits jetzt und aus der Ferne: Eure gedachte Zahl ist zwei. Ist das nun schon Mentalmagie? Vielleicht können wir das beim kommenden Monatstreffen ja hinreichend klären (siehe nächsten Artikel). Auf alle Fälle solltet ihr alle den Weg ins Vereinsheim finden, denn immerhin ist es das allerletzte Tref­fen der Magischen Nordlichter - vor der Sommerpause. Neun Wochen ohne Zaubertreffen - wer soll das bloß aushalten. Na ja, ich wünsche euch trotzdem oder gerade deshalb eine wunderschöne Ur­laubszeit. Aber vorher sehen wir uns ja noch am Samstag.

Bis dahin viele Grüße   Fred

 

Monatstreffen im Juni

Wieder einmal hat Klaus keine Zeit … aber Wolf ist ja da! Beim nächsten Monatstreffen möchte Wolf seine und unsere grauen Zellen strapazieren - es geht nämlich um Mentalmagie. Schon das letzte Treffen hat gezeigt, dass es zu einer erfrischend bunten Mischung kommen kann, wenn mög­lichst viele etwas mitbringen und zeigen. So solltet ihr für den 19. Juni alles zusammensuchen, was irgendwie mit Mentalmagie zu tun hat, damit Wolf nicht als Einzelkämpfer auftreten muss.

 

Gala der Magischen Nordlichter im goldbekHaus

(Thomas Coch hat die Gala besucht und seine Eindrücke festgehalten.)

Ich habe mich mal wieder auf den Weg gemacht und bin in die Groß­stadt gefahren, ins goldbekhaus, zur Gala der Magischen Nordlichter. Mir hat die Show gut gefallen und ich habe diesmal auch Zauber­künstler gesehen, die bei der letzten Gala nicht dabei waren.

Klaus begrüßte die Gäste und da er ja sehr viel Wert auf Sicherheit legt, verdeutlichte er uns die neuen EU-Richtlinien mit dem Notausgangs­pfeil, der bei ihm ständig die Richtung wechselte. Nach dieser Sicher­heitsmaßnahme gab er die Bühne frei für Manfred, der mit vielen klei­nen Kunststücken begeis­terte. Das Beste war für mich sein Ringspiel mit sechs Ringen. Die Art und Weise, in der Manfred die Ringe verket­tete und wieder löste, beeindruckte mich besonders. Rafaelo Noon be­geisterte die Zu­schauer mit seiner Hand-Waschmaschine. Dieses Tuch­färbekunststück machte die Zuschauer geradezu sprachlos. Nun betrat der Apfelbauer Hinnerk Harms die Bühne. Wer Hinnerk nicht kennt, der kennt ihn bestimmt als Olpino (Olaf Pinske). Er snackte auf Platt-düütsch wie nichts gutes und führte tolle Zauber­tricks mit Knoten vor. Es war ein Vergnügen ihm zuzusehen. Jogie und sein Schnusel wa­ren auch wie­der mit von der Partie und sie boten den Zuschauern sicher genug Ge­sprächsstoff für die fol­gende Pause.

Den zweiten Teil begann Lennard, ein kleiner Zauberer ganz groß. Ich habe ihn jetzt insgesamt dreimal auf der Bühne gesehen und war jedes Mal von seiner Tuchverkettung begeistert. Er führt seine Tricks ruhig und sehr gekonnt vor, was ich super finde. Hektor war auch da und seine Show war amüsant für jeden Zuschauer. Er ließ Wasser verschwinden und holte es aus dem Ellenbogen eines Zuschauers wie­der heraus. Völlig ohne Wasser wusch er seine verschmutzen Seidentücher in einem  Spei‑(Rei‑)Karton. Den Abschluss bildeten die Sisters of Merlin mit ihrer Tanz und Großillusionsshow, in der sie ge­konnt schwebten und schweben ließen, sich mit Schwertern durchstachen und sich fesselten und entfesselten.

Insgesamt war es mal wieder eine gelungene Gala, die sicher mehr Zuschauer verdient gehabt hätte. Vielleicht lässt sich das beim nächsten Mal durch etwas mehr Werbung ändern.

So, ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Bis zum nächsten Treffen bei den Nordlichtern

euer Thomas.

 

Monatstreffen im Mai

Klaus war mal wieder in zauberhafter Mission unterwegs und so hatte Wolf kurz­fristig den Vorsitz des Monatstreffens übernommen und sich natürlich wie­der umfangreich vorbereitet. Gleich zu Beginn hatte er denn auch eine Überra­schung parat, für die er allerdings nicht verantwortlich zeichnete: Im Vereinsheim war einige Tage zuvor eingebrochen worden. Die Täter hatten dabei in dilettanti­scher Weise wohl mit einer Brechstange einfach die Türen aufgehebelt und dabei die Schlösser und Türrahmen erheblich beschädigt. Aber offensichtlich hatten sie nach dieser schweren Arbeit die Lust auf weitere Aktivitäten verloren, denn es fehlte nichts. Die teuren Bilder hingen immer noch an den Wänden und die Schränke waren unversehrt, es fehlte also auch nichts aus un­serer umfangreichen Zaubersammlung. Kunstbanausen!!!

Nach der Begrüßung der elf Mitglieder überließ Wolf zunächst Olaf das Ruder, der seine liebevoll gestalteten Trick­beschreibungen zum Verkauf anbot. Zu einem Verkauf gehört natürlich auch eine Verkaufsshow und so erzählte uns Olaf von dem Zirkusbesuch in seiner Kindheit, bei dem er ein Karten­spiel bekommen hatte, das aus sechs Karten bestand, von denen man immer wieder drei wegwerfen konnte und doch blieben es sechs. Einen Stein im Brett hatte Olaf bei Kurt, denn er wusste genau, wie viele Steine der sich aus einem Behälter herausgenommen hatte. Auf zwei einfache Nägel übte Olaf so eine starke Kraft aus, dass sie sich von zwei Zuschauern nicht auseinander ziehen ließen und mit einem Portemonnaie vollführte er einige abenteuerliche Kapriolen.

Wolf hatte sich für seine Kunststücke das Motto „Kartenkon­trolle“ ausgewählt. Zum Auftakt fand er eine Zuschauerkarte mit Hilfe eines Pendels wieder, danach beeindruckte er uns mit einer hervorragenden Gedächtnisleistung, indem er nach einem kurzen Blick in ein aufgefächertes Kartenspiel genau die Karte nennen konnte, die zuvor ein Zuschauer ausgewählt hatte und die sich in einem selbst gebastelten, verschlossenen Etui befand. Na, das ist doch gewiss ein Zeichen von Durch­blick, auch wenn man dafür eine Brille benötigt. Aber es ging auch ohne Brille, nämlich in der dunklen Hosentasche, aus der „Schlitz-Ohr“ Wolf sozusagen blind eine Zuschauerkarte aus einem Kartenetui holte. Noch bunter wurde es, als er ein Kartenspiel bild­oben-bildunten mischte. Doch dieses Chaos kontrollierte er mit einem einzigen Griff. Danach lagen wieder alle Karten richtig. Alle? Natürlich nicht alle, denn die Zuschauerkarte lag als einzige ver­kehrt herum! Eine andere vom Zuschauer frei (!) gewählte Karte benutze Wolf quasi als Druckvor­lage, denn mit ihrer Hilfe bedruckte sich eine Blankokarte in dem (selbst gebastelten) Etui mit dem gleichen Wert. Zwei weitere Karten fand Wolf mit Hilfe eines Kugelschreibers, der im richtigen Moment aufleuchtete und mittels eines gewissen Etwas, das die gesuchte Karte einfach aus dem gesamten Kartenspiel aufsteigen ließ. Jetzt waren wir reif für die Pause. Danach verzauberte uns Kurt. Auch er benutzte Karten, die er locker wieder fand, ob­wohl zwei Zuschauer das Päckchen ziemlich durcheinander gebracht hatten (Kurt empfahl das Buch von Hanns Fried­rich: „Kartenzaubern ohne Fingerfertigkeit“). Eine wunder­bare Übereinstimmung erzielte Kurt mit einem Zuschauer, als beide aus je einem Kartenspiel genau die gleichen Karten her­aussuchten, und das, obwohl sie mittendrin auch noch die Päckchen tauschten. Thomas hatte offenbar ganz spontan etwas beizutragen. Er verteilte an fünf Zuschauer je fünf

Karten und jeder sollte sich einfach eine davon merken. Nachdem Thomas alle Karten wieder eingesammelt hatte, konnte er jedem Zuschauer exakt die richtige Karte nennen. Kurt ging etwas anders vor. Auch er forderte fünf Zuschauer auf, sich eine Karte beim Durchblättern des Spiels zu mer­ken. Doch es stellte sich heraus, dass sich alle dieselbe Karte gemerkt hat­ten. Merkwürdig war nur, dass sich diese Karte gar nicht im Spiel befand, sondern in einem ver­schlossenen Umschlag in Kurts Jackenta­sche steckte. Ein Abzählkunststück der etwas ande­ren Art zeigte uns Henning. Er hatte die passende Ge­schichte von Albert Einstein entlie­hen und hielt ein kleines Referat über die Relativi­tätstheorie.

Julius baute sich aus seinem Fingerring und zwei antiken Münzen (1,- DM) eine Aufbewahrungsdose für Groschen (das waren früher die Münzen, die man in Parkuhren steckte). Leider war das Gerät wohl nicht ganz perfekt, denn der Groschen verschwand einfach (genau wie bei den Parkuhren), tauchte allerdings in einem verschlossenen Beutel wieder auf. Henning beendete das Monatstreffen mit einer Seilroutine, bei der er einem Zuschauer beibringen wollte, wie man einen Knoten in ein Seil macht, ohne dabei die Seilenden loszulassen. Aber der Zuschauer erwies sich als sehr lernresistent, denn immer wenn Henning einen Knoten gemacht hatte, war bei dem Zuschauer nur ein glattes Seil zu sehen. Als es ihm dann endlich doch gelang, da war Hennings Knoten verschwunden.           Fred Husmann

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

Monatstreffen am 19. Juni: 14 Uhr. Thema: Mentalmagie mit Wolf

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Mittwoch, den 23.06.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

19.06.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Thema: Mentalmagie mit Wolf

 

19.06.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214

 

21.05.2004: Lübeck, Hansa-Hof: Seminar mit Jürgen Groeschel (OZ Hamburg). Table-hopping. 20.00 Uhr, 10 €

 

28.06.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“

 

17.07.2004: Magische Nordlichter, kein Monatstreffen, da Sommerpause!

 

10.08.2004: Waldklinik Jesteburg: Dondo Burghardo (An diesem Tag findet kein Zauberlabor statt. Die Magischen Nordlichter fahren zu Dondo. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.)

 

20.-22.08.2004: Bremen: La Strada - 10. Internationales Straßenzirkusfestival. Tagsüber Straßenkunst in der Innenstadt, abends Zirkusgalas. Info: www.strassenzirkus.de

 

21.08.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Seminar mit Fritz Topp

 

 

Der nächste Rundbrief erscheint wegen der Sommerpause erst wieder im August.

Bis dahin wünschen wir allen Magischen Nordlichtern einen erholsamen Urlaub.

 

 

Rundbrief August 2004

 

 

Liebe Nordlichter,

nach wochenlanger zauberischer - nicht zauberhafter - Enthaltsamkeit sind wir endlich wieder in unserem Element. Gut, dass magisch betrachtet jede Sommerpause auch mal ein Ende hat. Und nun geht es gleich wieder heftig zur Sache. Wir beginnen mit einem Seminarleiter, der wohl jedem Nordlicht ein Begriff ist: Fritz Topp. Ein besonderes Thema für dieses Seminar haben wir aus lau­ter Begeisterung, dass er sofort zugesagt hat, gar nicht ausgemacht. Ist aber auch egal, denn alles was Fritz anpackt, erzeugt sofort helle Begeisterung bei den Teilnehmern. Ihr seht, es gibt über­haupt keine Entschuldigung, dem nächsten Treffen fern zu bleiben. Bis dahin also viele Grüße  Fred

 

Bücher-Liste

Dem letzten Rundbrief hatte Hörbie zwei Extrablätter „Bücher in der Nordlichter-Bibliothek“ bei­gefügt. Diese Serie sollte eigentlich fortge­setzt werden. Die Post hat aber gemerkt, dass an den Nordlichtern noch einige Euros zu verdienen sind und hat das Porto gemäß der gültigen Preisliste kräftig erhöht. Mit den geplanten Extraseiten würde sich das Porto sogar verdoppeln. Daher wird diese Serie sofort wieder eingestellt. Alle Mit­glieder, die an den Listen interessiert sind, können diese bei den Monatstreffen erhalten, was ja auch ausreicht, denn zum Ausleihen muss man ja ohnehin ins Vereinsheim kommen.                                      Fred Husmann

 

Monatstreffen im Juni

Beim letzten Monatstreffen vor der Sommerpause habe ich geschwänzt (Grund: s. Bericht S. 2), deshalb gibt es leider keinen Bericht und auch keine Fotos. Ich habe mir aber sagen lassen, dass Wolfs Mentalzauberei wieder sehr gut angekommen ist.                                         Fred Husmann

 

Danke, Alfred Kellerhof

Einige Zauberhändler bekommen zur Information unseren Rundbrief zuge­schickt. So auch die Firma Kellerhof in Bonn. Die gesamte Familie liest - eige­nen Angaben zufolge - den Rundbrief immer von A bis Z. Mit Entsetzen stellte Herr Alfred Kellerhof bei der letzten Ausgabe fest, dass in unserer Bücherei­liste sein Buch „Typisch Alfred!“ fehlt. Umgehend sandte er uns daraufhin ein Exemplar zu - kostenlos! Dafür, Herr Alfred Kellerhof, möchte ich mich im Namen aller Nordlichter herz­lich bedanken.                                                             Klaus-Joachim Schröder

 

Besuch bei Hexy und Mikado

Eigentlich wollte ich ja - so wie es sich gehört - zum Monatstreffen kom­men. Doch am Vorabend rief mich Herr Hebenstreit (Mikado) an und lud mich zu sich ins Sandkruger Zaubertheater ein. So einer netten persönlichen Einladung kann man natürlich nicht widerstehen und so fand ich mich über­pünktlich aber leider ohne Krawatte vor dem schmucken Einfamilienhaus der Hebenstreits ein. Sonja kam mit ihrem Freund auch noch dazu und so stiegen wir exakt 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn erwartungsfroh die einladende Kellertreppe hinunter - und hinein ins Zaubertheater. Hier gab es schon mal eine Menge zu bestaunen. Da ist zuerst ein­mal der Theater-„Saal“, der 30 Gästen Platz bietet. Im hinteren Teil befindet sich zusätzlich eine gemütliche Sitzecke, daran schließt sich eine kleine Bar an. In einem Nebenraum kann man eine Fülle von Zauberrequisiten und Zauberschnickschnack bestaunen, nach­dem man an einer „Autogrammtür“ die vielen berühmten Namen von Besuchern des Zaubertheaters gelesen hat. Kurze Zeit später wurden wir von einer netten jungen Dame mit Getränken versorgt, und schon bald kündigte ein Gong den nahen Beginn der Vorstel­lung an. Mikado, der bis eben noch an der Kasse auf die letzten Gäste gewartet hatte, begab sich eilig in die Maske und nur drei Minuten später betrat er in neuem Gewand die leicht er­höhte Bühne. Mikado und seine Frau Hexy begrüßten uns musikalisch und mit einem nachwachsenden Blumen­strauß, bevor uns der Gastgeber mit den etwas verwirrenden Wegen zu den Notausgängen vertraut machte. Der Vorhang schloss sich, um sich nach sehr kurzer Zeit wieder zu öffnen und ein neues Zau­berkunststück preiszugeben: Nicht nur das Bühnenbild hatte sich geändert, sondern auch die beiden Künstler hatten ihre Garderobe gewechselt. Mikado fing zu südländischen Rhythmen mit bloßen Hän­den rote Lichter aus der Luft, verschluckte sie und ließ sie sich dann von Hexy wieder aus dem Mund ziehen. Es folgte ein bunter Reigen aus Luftballonzer­stechen, nicht endenden Tüchern aus der Hand, die sich in einen lebenden Goldfisch verwandelten, einer Flaschenwanderung, sich endlos vermehrenden Flaschen bis hin zu einer fantastischen leeren Kiste, aus der eine riesige Marti­niflasche in einem Rausch aus Seifenblasen erschien. Wieder schloss sich der Vorhang, wieder änderten sich Kostüme und Bühnenbild. Nun kam uns Mi­kado geistig etwas näher. Mit fünf ESP-Karten schaffte er auf einer Vorhersa­getafel eine fünffache Übereinstimmung. Das brachte ihm wohl das Vertrauen eines Zuschauers ein, der es zuließ, dass ihm Mikado ein schweres Vorhänge­schloss am Jackett befestigte. Von den sieben vorhandenen Schlüsseln passte nur ein einziger. Mit diesem wurde das Schloss geöffnet, um anschließend eine Kiste zu verriegeln, in der sich die Uhr des Zuschauers befand. Nun wurden alle Schlüssel wahllos an die Zuschauer verteilt. Das arme Opfer sollte einen Zuschauer auswählen, in der Hoffnung, dass dieser den richtigen Schlüssel habe. Die anderen sollte er in der Hand halten, doch der übermütige Witzbold steckte den ersten Schlüssel in die kleine Öffnung des verschlossenen Kastens. Hierüber entsetzt, steckte Mikado auch noch die anderen Schlüssel in die Kiste. Bis auf den letzten - und der passte doch tatsächlich. Fünf persönliche Gegenstände von Zu­schauern, in undurchsichtigen Säckchen verpackt,  konnte Mikado fehlerfrei wieder zuordnen, bevor er hinter dem Vorgang ver­schwand, um kurz darauf mit seinem Assistenten Charlie (kam mir irgendwie bekannt vor, wenn nur Bart und Brille nicht gewesen wären) und natürlich in neuem Outfit wieder vor uns zu stehen. Leider stellte sich Charlie etwas ungeschickt an, denn „er“ verriet durch seine tollpatschige Art sämtliche Kunststücke. So konnte man das weggezauberte Milchglas noch unter dem Tablett entdecken, ein Vo­gelkäfig wollte nicht verschwinden und ein fälschlicherweise umgedrehter Stuhl gab durch seine Löcher das gerade eben versickerte Wasser wieder frei.

Nach der Pause bemächtigte sich ein zauberbegeisterter Amateur aus Berlin der Bühne. Er glaubte, er könne Mikado toppen und zeigte uns aus seinem neuen Zauberkasten einige bekannte Zauberkunst­stückchen, die er auch gleich alle erklärte. So wurden wir eingeweiht in die Geheimnisse der Zauber­büchse und der Schnurstäbe, erfuhren wie das Tuch ins Ei kommt, warum ein Ei an der Schnur auf Kommando stoppt und lernten etwas über einen verschwindenden Würfel. Erst als sich dieser Amateur umgezogen hatte, erkannten wir in ihm Mikado wieder, der nun natürlich alle eben gesehenen Kunststü­cke nicht nur ins rechte Licht rückte sondern ihnen zusätzlich auch noch ein Highlight aufsetzte.        Als nächstes erlebten wir eine Kartenvorhersage der besonderen Art. Drei von Zuschauern beliebig ausge­wählte Karten kamen in drei Kartenräder und wurden von einem rotierenden Pfeil ausfindig gemacht. Das alleine war schon verblüffend genug, doch nun zeigte uns Mikado, dass just diese drei Karten auf der Rückseite Zahlen enthielten, die zusammengesetzt das aktuelle Datum ergaben!    Als etwas renitent erwies sich Agathe, eine Schlange, die in ihrem typischen Korb zu Hause ist. Sie sollte eine von einem Zuschauer gewählte Karte wiederfinden, was ihr aber wohl nicht gelang. Stattdessen warf sie alle Kar­ten des Spiels frech aus dem Korb. Zum Schluss fand sie dann aber doch noch die richtige. Bei dem nächsten Kunststück wurde es dann reichlich gefährlich. Ein Zuschauer sollte auf ein Kartenspiel schie­ßen und die Kugel sollte exakt in seiner gewählten Karte stecken bleiben. Er stand mit der geladenen Waffe mitten im Zuschauerraum und legte an. Leider war er nicht so ganz treffsicher, denn sein erster Schuss traf den Rand des Tisches, der zweite eine Vase und der dritte zerlegte sogar den ganzen Tisch. Dabei fielen alle Karten herunter, nur eine blieb hängen - die falsche. Nun legte Mikado an und schoss mit sicherer Hand den überzähligen Point aus der Karte. Für das nächste Kunststück musste eine Zu­schauerin herhalten. Sie „versuchte“ eine Karte zu zerreißen, was ihr zum Entsetzen Mikados auch ge­lang. Ein Teil durfte sie nun behalten, während die anderen in eine Box kamen, aus der sie dann prompt wieder verschwanden. Stattdessen erschien in einem Glasrahmen eine Karte ohne Ecke. Da war die Zuschauerin sichtlich aus dem Häuschen, als ihre Ecke tatsächlich zu der er­schienenen Karte passte. Der nächste Zuschauer sollte unter Mika­dos Anleitung ein Zauberkunststück mit einem zerrissenen Seiden­papier lernen. Aber irgendwie schien er kein begnadeter Zauber­lehrling zu sein, denn bei ihm klappte fast gar nichts (selbst links und rechts war für ihn schon eine Hürde). Aber er hatte dennoch sichtlichen Spaß an seiner unfreiwilligen Nachhilfestunde.

Den Abschluss dieses überaus netten Abends bildete Hexy mit ei­nem großen Showteil. Sie zauberte in ihrer bekannt farbenprächtigen Art mit Tauben, die immer wieder aus dem Nichts erschienen, verknotete und entknotete Tücher. Tücher sprudelten aus ihren Händen und abermals ließ sie Tauben erscheinen und gleich wieder verschwinden. Sie setze vier Tauben in eine Kiste, die im selben Moment in ihre Einzelteile zerfiel, doch von den Tauben war nichts zu sehen. Und das alles wurde gekrönt von zwei Perückentauben, die zumindest ich das erste Mal in meinem Leben sah.

Zweieinhalb Stunden Unterhaltung pur. Vielen Dank Hexy und Mikado.

Wenn es die Nordlichter einmal schaffen sollten, eine geschlossene Vorstellung bei den Hebenstreits zu buchen, dann werde ich mit Sicherheit wieder dabei sein.                                                    Fred Husmann

 

Table Hopping bei Hagenbeck

Am 24.06.2004 fand in der Dressurhalle von Hagenbecks Tierpark eine Veranstaltung der Krüger Gruppe für 460 geladene Gäste statt. Für den Bereich Table Hopping waren Sedat und Kim (A-Magic) sowie Henning Köhlert und meine Wenigkeit von 19 - 24 Uhr zuständig. Meine unmaßgebliche Mei­nung: Wir vier haben uns super ergänzt. Unseren Vereinsmitgliedern sei gesagt: Ihr könnt uns unbese­hen für weitere Großveranstaltungen empfehlen. Im Rahmen dieser Veranstaltung traten auch die „Thu­ranos“ auf, Vater und Sohn in einer waghalsigen Comedy- Drahtseilnummer (Vater Konrad ist mit 95 Jahren der älteste Artist der Welt). Auch für uns war dieser fast einstündige Auftritt ein einmaliges Er­lebnis. Henning meinte: „Ich bin stolz, mit den Thuranos aufgetreten zu sein.“                Wolf Fr. Rischau

 

Sommerfest im Berenberg-Gossler-Haus

Am 26.06.2004 fand im Garten des Berenberg-Gossler-Hauses das Sommerfest statt. Die Magischen Nordlichter hatten die Aufgabe, gutes Wetter erscheinen zu lasen, was auch wunderbar gelang. Außer­dem sollten natürlich die vielen Gäste zauberhaft unterhalten werden.        Ab 20 Uhr traten drei Ganzna­hamtisch-Zauberer ihren Dienst an: Wolf, Jo und Klaus wanderten durch den Garten und fragten immer wieder: „Darf ich Ihnen mal ein Zauberkunststück präsentieren?“ Nach dem Klat­schen und Lachen der Gäste zu urteilen ist wohl unsere Zaubereinlage gut angekommen.     Klaus-Joachim Schröder

 

 

Wir begrüßen unser neues Ehrenmitglied Dondo Burghardo

(mehr darüber im nächsten Rundbrief)

 

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

Monatstreffen am 21. August: 14 Uhr. Thema: Seminar mit Fritz Topp

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Donnerstag, den 26.08.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

20.-22.08.2004: Bremen: La Strada - 10. Internationales Straßenzirkusfestival. Tagsüber Straßenkunst in der Innenstadt, abends Zirkusgalas. Info: www.strassenzirkus.de

 

21.08.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Seminar mit Fritz Topp

 

30.08.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“. Desimo, Dr. E. von Hirschhausen

 

03.-05.09.2004: Nordhorn: 14. Internationales Straßenkulturfest. Die Nordhorner Innenstadt wird zur Varietébühne (u.a. Pius Maria Cüppers. Kontakt: Heinz Siemering, Tel. 05923 4053

 

11.09.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214

 

11.09.2004: Bargteheide, Kleines Theater: Rafaelo Noon

 

18.09.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Thema: Geschichte der Zauberkunst

 

 

 

Rundbrief September 2004

 

Liebe Nordlichter,

in der Schule haben sich manche von euch nie viel aus Geschichte gemacht, vielleicht haben euch eure Eltern auch nie Geschichten erzählt, aber wenn Klaus etwas über die Geschichte der Zauber­kunst zu berichten hat, dann solltet ihr keine Geschichten machen und sofort zum Monatstreffen kommen; vielleicht geht es ja in die Geschichte ein.     Bis dahin also viele Grüße   Fred

 

Vorschau

Am 21.05.2005 findet im Berenberg-Gossler-Haus der 2. Norddeutsche Zaubermarkt statt. Auf­grund des großen Erfolges im Juni 2003 veranstalten die Magischen Nordlichter zusammen mit dem Magischen Zirkel Hamburg eine Fortsetzung dieses magischen Riesenflohmarkts mit Semina­ren und Gala. Besonders freue ich mich, Michael Sondermeyer und Uwe Schenk als „2. Hand Zau­berhändler“, als sic!-Verlag und als Seminarleiter-Duo bei dieser Veranstaltung zu begrüßen. Rechtzeitiges Anmelden sichert viel Platz für den Zauberflohmarkt.                  Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im September

Am 18.09.2004 findet unser nächstes Monatstreffen mit dem Thema „Geschichte der Zauberkunst“ statt. Day Vernon wurde einmal gefragt: „Was würden Sie einem jungen Zauberkünstler raten?“. Seine Antwort lautete: „Er sollte sich vor allen Dingen, um die Zauberkunst zu verstehen, mit der Geschichte befas­sen.“ Darum möchte ich einmal die magische Zaubertruhe öffnen. Ham­burg - Hauptstadt der Zauberkunst? Carl Willmann, Janos’ und Rosa Bartl. Hamburg - historische Stand­orte der Zauberkunst. Um was ging es in der Gerichtsverhandlung Bartl - Kassner? Die vier magi­schen Schwestern Leichtmann, die zu Zauberköniginnen ernannt wurden. Haug, Conradi, Wildon, Manfredo, Soltau usw. Alles unterstützt durch Wort, Bild, Video. Beiträge zu diesem Thema oder sogar Kunststücke aus dieser Zeit sind erwünscht.    Klaus-Joachim Schröder

 

Wolfgang Jakubzik feierte am 16.08.2004 seinen 75. Geburtstag. Wolfgang ist seit über 20 Jahren Mitglied bei den Magischen Nord­lichtern und hat viele der großen Veranstaltungen erst möglich gemacht. Im Namen des Vorstands und aller Nordlichter wünschen wir dir, lieber Wolfgang, alles Gute und eine gesunde zauberhafte Zeit.                          Klaus-Joachim Schröder

 

Dondo Burghardo wurde Ehrenmitglied der Magischen Nordlichter

Am 10.08.2004 trat Dondo in einer Waldklinik bei Hamburg auf. Elf Nordlichter besuchten diese Veranstaltung, die im Freien bei zauberhaftem Wetter stattfand. Vor allem die Patienten hatten viel Spaß und Freude an der zauberhaften Darbie­tung. Nach der Veran­staltung trafen sich die Nordlich­ter mit Dondo und seiner Frau in einem Gartenlokal. Dondo hatte natürlich sein Zauberköfferchen dabei. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Vorstand Dondo eine Urkunde, die ihn zum Ehren­mitglied ernannte.

Dondo und seine liebenswürdige Frau und Zauberkünstlerin Ute waren sehr oft Gäste der Nord­lichter. Wir würden uns freuen, auch in Zu­kunft Ute und Dondo als Gast und nun auch als Mit­glied begrüßen zu können. Spätestens am 21.05.2005 wer­den wir die bei­den beim 2. Norddeutschen Zau­bermarkt wieder treffen.           Klaus-Joachim Schröder

 

 

Monatstreffen im August

Das war mal wieder ein Topp-Seminar. Aber das ist ja auch normal, wenn Fritz Topp der Seminar­leiter ist. Es war noch nicht einmal ganz 14 Uhr, da war Fritz bereits in seinem Element und konnte es kaum erwarten, uns sein Können unter Beweis zu stellen. Dabei kam es ihm natürlich nicht da­rauf an, sich selbst ins Rampenlicht zu rücken. Vielmehr wollte er uns an seiner Kunst aktiv teilha­ben lassen und gab sich alle erdenk­liche Mühe, uns das gewisse Etwas beizu­bringen. Unter dem Motto „Hand-Arbeit“ hatte er sich vorgenommen, uns grundlegende Techniken und Täu­schungs­manöver verständlich und unterhaltend zu erklären. Diejenigen, die Fritz bis dahin noch nicht kannten, fragten sich wohl gerade: „Können diese Finger Münzen festhalten?“, da verschwanden diese (die Münzen, nicht die Finger) auch schon nach und nach aus seiner geschlossenen Faust, um kurz darauf am Ell­bogen, am Knie und am Kragen wieder zu erscheinen. Ebenso unerklärlich machte sich die Kappe eines Kugelschreibers aus dem Staub - aber nein, sie steckte ja nun auf dem anderen Ende des Stif­tes. Auch alte Bekannte - wie die Kreidekelle - bekamen von Fritz ein neues Glanzlicht aufgesetzt: So schrieb er den Namen einer Zuschauerin auf die Kelle, doch leider schlich sich ein kleiner Recht­schreibfehler ein. Die Zuschauerin beschwerte sich, Fritz korrigierte den Feh­ler und schon stand der Name fehlerfrei auf beiden (wirklich auf beiden!) Seiten der Kelle.

Das riss so manchen vom Stuhl - oder lag es daran, dass Fritz einige Seminarteilnehmer nach vorne bat? Jedenfalls stand plötzlich eine Schar Zauberlehrlinge vorne und ließ sich von Fritz ganz genau und schön langsam die einzel­nen Handgriffe zeigen, mit denen er eben noch uns alle mit einem Seil

verzaubert hatte. Und dabei sah doch alles so einfach aus: Ein Seil wurde verschlun­gen, ein Zuschauer wurde damit gefesselt, und obwohl niemals ein Knoten gemacht wurde, konnte sich der Zuschauer nicht mehr befreien. Aber wie hatte er das bloß gemacht? Bei Fritz hatte doch alles so einfach ausgesehen!

Natürlich durfte in die­sem Seminar das Thema Geld nicht fehlen; schließ­lich lautet ja die Frage vieler Zuschauer: „Können Sie auch Geld her­zaubern?“ Nun, herbeizaubern vielleicht nicht unbedingt, aber zumindest ver­wandeln - von Klein in Groß, versteht sich. Das begeisterte Man­fred. Auch er  wollte einen Zeh­ner in einen Zwanziger verwandeln, was ihm unter der fachkundigen Anleitung von Fritz nach eini­gen kleinen Verrenkungen auch tatsächlich gelang. Und nicht nur ihm! Wieder einmal hatte Fritz seine magischen Fähigkeiten nicht nur unter Beweis gestellt, sondern auch noch auf andere übertra­gen. Beim nächsten Experiment konnte er diese Fähigkeit noch steigern, denn eine vom Zuschauer frei gewählte Karte wollte er nicht selber finden. Er behauptete einfach, dass das auch ein anderer könne. Und tatsächlich: Hörbie war völlig über­rascht (!?!), als er plötzlich die Auf­gabe von Fritz übernehmen und die Karte finden sollte.  Aber nachdem er sich kurz und erfolglos geziert hatte, konnte er tatsächlich die vom Zu­schauer gewählte Karte eindeutig nennen. Wenn das nicht Zauberei ist?!

Ich meine, dass Fritz wieder einmal ein super Semi­nar vorgelegt hat, bei dem jeder auf seine Kosten kommen konnte. Ich war bei manchen Kunststü­cken sogar der Meinung, dass allein diese eine Routine schon das Eintrittsgeld wert war. (Obwohl ich als Mitglied der Magischen Nordlichter ja gar kein Eintrittsgeld zahlen musste.) Jedenfalls hat mir das Monatstreffen wieder einmal hervorragend gefallen.                                        Fred Husmann

 

 

       TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

 

Monatstreffen am 18. September: 14 Uhr. Thema: Geschichte der Zauberkunst

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490

 

 

 

 

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Mittwoch, den 29.09.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

21.08.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Geschichte der Zauberkunst

 

27.09.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“. Desimo, jungjunge! und derroemer

 

09.10.2004: Lüdinghausen: 4. sic!-Tag. Seminare, Podiumsdiskussion, Vorführungen u.a. mit Felix Bräuer und Martin Eisele, stöbern und plaudern, Gala u.a. mit Axel Dedering, julius Frack, Nico Tin, Clemens Valentino, Wave, Andy Häussler, Jan Ditgen. Preis inkl. Gala: 50 €

 

15.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Fred van Thom

 

16.10.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Thema:

 

29.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Richard Sanders, Canada

 

12.11.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Wonder Man Fred (siehe sein neues Buch: semi-mental journey!)

 

 

 

 

Rundbrief Oktober

 

Liebe Nordlichter,

sind wir nun im Aufwind, haben wir keine Angst vor Gegenwind, sind wir aufgeblasen wie ein Luftballon, platzen wir manchmal vor Neugier, weil wir ein Kunststück nicht gleich durchschauen oder wollen wir es nach der heißen Luft nun mal mit kalter versuchen?

Fragen über Fragen, aber wie ich Klaus kenne, hat der bis zum nächsten Monatstreffen bestimmt die eine oder andere Antwort parat. Bis dahin also viele Grüße   Fred

Textfeld: IMPRESSUM: 
Der Monatsbrief der Magischen Nordlichter e.V. erscheint monatlich jeweils vor dem Monatstreffen für alle Mitglieder kostenlos.
Redaktion: 

Auf dem Lockhorn 35
27211 Bassum
Tel.: 04241-3402
Fax:  04241-979353
E-Mail: 
Fred.Husmann@t-online.de

Beiträge sind erwünscht per Post, FAX oder Anlage zur E-Mail (WORD- oder andere TXT-Datei).
Druck und Versand:
Herbert Witthöft

Redaktionsschluss ist am 
letzten Wochenende des vorangegangenen Monats.

www.magische-nordlichter.de
(Übrigens: Wer im Luftballon sitzt, soll nicht mit Nadeln werfen!)

 

Monatstreffen im Oktober

Im Zaubershop der Magischen Nordlichter können Mitglieder u.a. Modellierballons kaufen. Ein Beutel mit 100 Stück von der Firma Qualatex (die besten, die es gibt) kostet 6 Euro.

Da ist es nahe liegend, mal wieder das Thema „Ballons in der Zauberkunst“ zum Motto des Mo­natstreffens zu machen. Zuerst einmal stellt sich die Frage „Welche Figuren kann man eigentlich formen?“. Sie sollten möglichst schnell entstehen und originell sein. Und dann kommt man natür­lich zu dem, was uns Zauberer interessiert: Wie kann man Ballons in der Zauberkunst einsetzen? Da gibt es ja die Karte im Ballon, den Schuss in den Ballon, usw.

Ballons sind vorhanden, aber es wäre gut, wenn ihr Ballonpumpen und Filzstifte mitbringen könntet. Also, wir sehen uns am 16.10.2004 mit frischer Luft.                                                           Klaus-Joachim Schröder

 

Clowns wie ich!

… und andere komische Figuren. Unter diesem Motto findet am 23.10.2004 im goldbekHaus, Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg, eine Auf­führung der TUT-Clownsschule aus Hanno­ver statt. Zum vierten Mal kommen die Clowns nach Hamburg. Diese Veranstaltun­gen wurden immer auch von Magischen Nordlichtern besucht. Hier zeigen Clowns­schüler ihre Abschlussarbeit, sozusagen ihr Gesellenstück, am Ende ihrer dreijährigen Ausbildung. Die Ideen und die Kreativität, die dabei entsteht, sind oft außergewöhnlich. Wir sehen uns …!  

Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt: 10,-- Euro.                  Klaus-Joachim Schröder

Monatstreffen im September

Die Tische waren aus dem Raum entfernt, die Stühle standen fein säuberlich frontal ausgerichtet, alles deutete also darauf hin, dass ein Seminar stattfinden sollte. Hatte ich irgend etwas vergessen? Ach nein, das Thema lautete ja „Geschichte der Zauberkunst“ und das bedeutete, dass Klaus aus seinem unerschöpflichen Fundus referieren würde. Aber nur zuhören? Natürlich nicht. Klaus hatte alles mitgebracht, was geschichtlich in sein Thema einzuordnen war. Und das lag zur gefälligen Betrachtung auf zwei Tischen und konnte gebührend bestaunt werden.

Bevor Klaus nun richtig loslegte, überbrachte er uns noch schöne Grüße von Heino - nein, nicht der mit der Sonnenbrille, sondern unser Heino, der bei einer Weihnachtsfeier so schöne Akkordeonmu­sik gespielt hat.

Was nun folgte, lässt sich kaum in Worte fassen. Klaus hielt ein geschliffenes Referat von drei (!) Stunden Dauer, ohne dabei auch nur irgend eine Aufzeichnung zu benutzen Er schien alle Daten nur so aus dem Ärmel zu schütteln und war dabei auch noch so sicher, dass er Fehler in der gängigen Literatur aufdeckte und korrigierte. Untermalt wurde sein Vortrag von Bildern, die er am Computer erstellt hatte, und von Zeitleisten, die sicherlich in mühsamer Kleinarbeit in langen Winterabenden entstanden sind. Da war an ein Mitschreiben natürlich nicht zu denken. Deshalb lasse ich ganz ein­fach Klaus selber das Wichtigste zusammenfassen: „Wer waren eigentlich die „Zauberschwestern? Im Jahre 1876 übernahm Joseph Leichtmann das Geschäft „Zauberkönig“ in Wien. Seine vier Töchter gründeten die „Zauberkönige“ in Wiesbaden (geschl. 1990), Köln, München und Berlin, die heute noch bestehen. Seine Tochter Rosa (geb. 1884) heiratete 1910 den Ungarischen Zauber­künstler Janos Bartl. Sie eröffneten in Hamburg ein Zaubergeschäft. Rosa Bartl führte zuletzt als Witwe den Handel bis 1968. Gerd Heubes übernahm Zauber Bartl, doch nachdem er verstarb, löste sich vor einigen Jahren Bartl nach fast 100 Jahren völlig auf.“

Da Klaus selber einige Jahre in diesem Betrieb tätig war, hatte er natürlich einige Dinge hautnah miterlebt - entsprechend plastisch war sein Bericht. Natürlich hatte er auch einige Kunststücke aus alten Zeiten dabei, die er dem staunenden Publikum gerne zeigte.

Doch lassen wir Klaus lieber selber weiter zusammenfassen. „Carl Willmann (geb. 1849) gründete 1872 in Hamburg eine „Zauberapparate Fabrikation“. In der ABC-Straße und in der Mercurstraße

mietete er Häuser. Hier entstand das am meisten angesehene Zauberzentrum der Welt. Sein Sohn John übernahm 1899 das Geschäft. Der Vater wurde ein anerkannter Schriftsteller. Seine Zauberbü­cher sind heute teils als Nachdruck erhältlich. Die wenigen Zauberapparate aus der Willmann-Pro­duktion, die erhalten blieben, finden sich noch bei einigen Sammlern (Rüdiger Deutsch). Im Jahre 1919/24 vereinigte sich Willmann mit Bartl. Ab 1926 produzierte Willmann nur noch privat.“

Zum Abschluss demonstrierte uns Klaus noch ein bekanntes Bartl-Produkt: silkwonder. Natürlich hatte er es sich nicht verkneifen können, dieses Kunststück zu veredeln. Da Klaus die hübsche Box dem Publikum als Spieluhr präsentiert, ist es nur verständlich, dass sie auf einem edlen Holzsockel steht und beim Öffnen auch tatsächlich den typischen Spieluhr-Sound erklingen lässt.

Nach diesem umfassenden und sehr gut recherchierten Vortrag war zumindest ich so ziemlich er­schlagen von der Fülle der Informationen. Klaus hingegen schien noch recht frisch zu sein, denn er packte eilends sein mitgebrachtes Museum wieder ein und eilte davon, denn er hatte noch einen Auftritt und musste sich beeilen, um rechtzeitig anzukommen. So blieb uns kaum Zeit, uns bei ihm zu bedanken. Das sei an dieser Stelle nun noch einmal ausdrücklich nachgeholt: Danke, Klaus!

                                                                                              Klaus-Joachim Schröder und Fred Husmann

 

Zauberkünstler/-innen gesucht

Ich erhalte öfter Anfragen nach Zauberern für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Wer in eine kleine „Vorschlagliste“ mit aufgenommen werden möchte, der möge mir eine kurze Mail senden mit  folgenden Angaben:

-   Name

-   Künstlername

-   Erreichbarkeit und

-   Sparten der Unterhaltung.

Die Daten werde ich dann entsprechend weitergeben.

Vielleicht erreicht euch dann ja mal ein zusätzlicher Anruf.

Von einigen habe ich schon die Daten. Für die gilt dieses nicht mehr.                  Gebbi  Meyer-Bartels 

 

 

 

Wolfs Zauberecke

Wie die Routine SNIP-SNAP CARD PREDICTION von IAN ADAIR (Händlerangebot Magigram Dezember 1989) vorgeführt wird, ist mir nicht bekannt. Aber so geht es auch! Ein wahrhaft unge­wöhnlicher Effekt.

Effekt: Von einer frei (!) gewählten Karte fehlt im weiteren Verlauf eine Ecke. Diese Ecke befindet sich in einem Umschlag, welcher schon zu Beginn auf dem Tisch lag.

Zubehör: Ein Svengali-Spiel.

Vorbereitung: Von einer der gleichen Karten wird die untere rechte Ecke abgerissen. Die nun nicht mehr ganz vollständige Karte wird an dritter Position vom Kartenrücken aus gesehen platziert. Die Kartenecke wird in einem Umschlag auf den Tisch gelegt.

Präsentation: Das Kartenspiel wird von der Rückseite gezeigt und von der Bildseite so vorgeblät­tert, dass nur verschiedene Kartenwerte zu sehen sind. Jetzt noch einige Male falsch abheben. Das Kartenspiel wird nun rückenoben in die linke Hand gelegt. Mit Hilfe der rechten Hand wird das Kartenspiel von unten nach oben durchgerauscht. Ein Zuschauer wird gebeten, seinen Zeigefinger auf eine beliebige Karte zu legen. Es ist in jedem Fall eine der gleichen Karten. Diese Karte merkt sich der Zuschauer und legt sie rückenoben zurück. Der Vorführende wiederholt noch einmal, was bisher geschehen ist. Dabei wird das Kartenspiel noch einige Male abgehoben und einmal gedreht, so dass die ursprünglich hintere Schmalseite nach vorne kommt. Der Zuschauer wird gebeten, sei­nen Kartenwert zu nennen. Der Vorführende macht die Anmerkung  „Ungewöhnlich“ und streift das Kartenspiel auf dem Tisch aus. Man sieht eine Karte mit einer fehlenden Ecke. Es ist die (!) Zu­schauerkarte. Wenn der Zuschauer zusätzlich den Umschlag öffnet, findet er die fehlende Ecke sei­ner (!) Karte.

Anmerkung: Mit Absicht habe ich vor Beginn dieser Routine die eckenlose Karte an die dritte Po­sition vom Kartenrücken aus gesehen gelegt. Meines Erachtens wäre es in diesem Fall nur ein ge­wöhnlicher Effekt wenn der Zeigefinger des Zuschauers gleich auf der eckenlosen Karte landet. Es empfiehlt sich, das Kartenspiel wegzulegen oder gegen ein reguläres Kartenspiel mit gleichem Rü­ckenmuster auszutauschen! Und nun Gut Trick                                                                 Wolf Fr. Rischau

 

 

 

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

 

Monatstreffen am 16. Oktober: 14 Uhr. Thema: Ballons in der Zauberkunst

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490

 

 

 

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Mittwoch, den 27.10.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

15.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Fred van Thom

 

16.10.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Thema: Ballons in der Zauberkunst

 

16.10.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214

 

29.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Richard Sanders, Canada

 

12.11.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Wonder Man Fred (siehe sein neues Buch: semi-mental journey!)

 

20.11.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen.

 

Rundbrief November

 

Liebe Nordlichter,

gerade habe ich mein Auto in die Werkstatt gebracht, weil ein unachtsames Reh es ein wenig ver­beult hatte, und auf dem Spaziergang zurück merkte ich dann deutlich: Das Herbstwetter hat uns mal wieder fest im Griff. Was ich eben noch mit einem lockeren Dreh am Scheibenwischerhebel von der Windschutzscheibe entfernen konnte, das drängte sich nun unaufhaltsam durch meine Klei­dung.  Was ich damit sagen will? Dass es Zeit wird, sich im Haus Arbeit zu suchen. Zum Beispiel könntet ihr eure Zauberschränke aufräumen und genau das finden, was Klaus beim nächsten Treffen sehen möchte. Also, aufräumen, stöbern, einpacken und beim nächsten Mal mitbringen. Bis dahin viele Grüße      Fred

Textfeld: IMPRESSUM: 
Der Monatsbrief der Magischen Nordlichter e.V. erscheint monatlich jeweils vor dem Monatstreffen für alle Mitglieder kostenlos.
Redaktion: 

Auf dem Lockhorn 35
27211 Bassum
Tel.: 04241-3402
Fax:  04241-979353
E-Mail: 
Fred.Husmann@t-online.de

Beiträge sind erwünscht per Post, FAX oder Anlage zur E-Mail (WORD- oder andere TXT-Datei).
Druck und Versand:
Herbert Witthöft

Redaktionsschluss ist am 
letzten Wochenende des vorangegangenen Monats.

www.magische-nordlichter.de

Monatstreffen im November    „Zauberfreiheit für Zauberrequisiten“

Viele Zauberfreunde haben in ihren Schubladen und Schränken Zauberrequisiten angesammelt. Einiges davon könnte am 20.11.2004 von den übrigen Zauberfreunden bestaunt werden. Seht also mal nach, was ihr so an Schätzen verborgen habt. Vor allem die in kleinen Serien gefertigten so genannten „Magischen Kostbarkeiten“, z.B. aus der Zauber Butike von Eckhard Böttcher, sind sehr beliebt. Auch Kuriositäten, mit denen man nicht so recht etwas anzufangen weiß, wären interessant. Also bitte mal nachschauen und dann bis zum 20.11.2004 mit frischem magischen Geist.                                                                          Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im Oktober

Am 16.10.2004 lautete das Thema unse­res Monatstreffens „Ballons in der Zau­berkunst“. Mehr als 20 Zauberfreunde, ausgerüstet mit Pumpe und Stift, trafen sich im Berenberg Gossler Haus. Nach intensivem Austausch aus dem aktuel­len Zauberleben startete Klaus seine Modellierballon-Show-Darbietung mit Zuschauerbeteiligung. Auch die Anwen­dung von Ballons in der Zauberkunst kam natürlich nicht zu kurz. Allen bekannt ist sicherlich der Ballonspürhund, der die vom Zuschauer ge­wählte Karte findet. Anschließend gingen wir auf einzelne Ballonfi­guren ein, die wir gemeinsam ausprobierten. Der Hit war eine Figur, die Klaus in einem neuen Topp Ballonbuch gefunden hatte: ein Herz, in dem zwei Vögel sitzen - und das alles aus einem einzigen 260er Ballon! Ein weiterer Punkt war das Eingehen auf die Literatur über Ballonmodellieren. Besonders zu erwähnen sind das Buch von Pat Leonhard und zwei sehr gut illustrierte Bücher von einem Verlag aus Italien. Nachdem alle Ballonfiguren, die bis dahin überlebt hatten, sorgfältig erstochen worden waren, trafen sich einige Zauberfreunde bei unserem beliebten Griechen zum Essen wieder.

Magische Nordlichter können übrigens im Vereinsheim Modellierballons (Q260) erwerben: Eine Tüte mit 100 Ballons kostet 6 Euro.                                                                   Klaus-Joachim Schröder

 

 

Arnold%20als%20KonferencierTextfeld: Am 28. Oktober 2004 verstarb nach schwerer Krankheit unser Zauberfreund

(Almitro)

â 15.02.1951	     V 28.10.2004

Arnold war während seiner lang¬jährigen Mitgliedschaft ein begeis-terter Zauberkunstliebhaber. Er war stets um das Ge¬meinwohl des Ver¬eins bemüht, schrieb einige Jahre lang den Rundbrief und führte in vielen Zaubergalen gekonnt durch das Programm.  
Die Magischen Nordlichter werden ihn immer in zauberhafter Erinne¬rung behalten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

West-östliches Zauberertreffen

Im Oktober 2004 hielt ich mich mit meiner Frau für einige Tage in der schönen Barock- und Re­naissancestadt Görlitz auf. Diese Stadt in der östlichsten Ecke Deutschlands hat nach der Wieder­vereinigung ihren alten Glanz wieder gefunden und seit dem Beitritt Polens zur EU ist auch der östliche, jenseits der Neiße liegende Teil von Görlitz, der seit Kriegsende Zgorzelec heißt, wieder frei zugänglich.

In diesem wunderbaren Architekturensemble traf ich einen Zauberkollegen, der allen alten Nord­lichtern noch gut bekannt sein sollte. Er gehörte zu den Urgesteinen unserer Vereinigung, ist eines unserer Gründungsmitglieder. Sein Name ist Ralph Kunze und er ist in der Oberlausitz und auch im benachbarten Polen ein etablierter Magier. Wir hatten bereits vor ca. zwei Jahren schon Kontakt, aber nur telefonisch, nun aber stand einem Treffen nichts mehr im Wege. Wir verabredeten uns in einer alten Kneipe in der Görlitzer Altstadt und er brachte zu diesem Treffen auch noch einen weite­ren Kollegen aus der magischen Szene mit. Dieser heißt Peter Kurz, zaubert seit vielen Jahren und nach einigen Gesprächen über die DDR Vergangenheit  stellten wir fest, dass wir beide uns vor gut 18 Jahren in Görlitz auf einer Hochzeitsfeier unserer Verwandt­schaft bereits begegnet sind. Dort hatten ihn die Brauteltern engagiert.

Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen. Ralph war doch recht gut über uns Nord­lichter informiert. Er sieht von Zeit zu Zeit in unsere Webpage.

Seit Ralph sich in der Lausitz fest nieder­gelas­sen hat, ist es sein Bestreben, der Zauberkunst wieder den Rang einzuräu­men, den sie in der DDR immer hatte. Er sorgt stets für die nötige Aufmerksamkeit bei der Bevöl­kerung, sei es durch große Veranstaltungen im Dreiländereck Deutschland, Polen und Tschechien, große und kleine Auftritte in Görlitz und Umgebung oder auch, anlässlich des EU-Beitritts von Po­len, beim großen Brückenfest über der Neiße, wo er die internationalen Festgäste auf der Brücke mit Table­hopping erfreute. Er hat inzwischen auch einen Verein gegründet, der wegen seiner Mit­glieder aus verschiedenen  Ländern einen sprachlich neutralen Namen trägt : MAGI GORLICIENSES. Das heißt auf deutsch: Die Zauberer von Görlitz.

Zusammen mit seinem Kollegen Peter Kurz betreibt er seit einiger Zeit in Görlitz in einem dieser historischen alten Bauten „Das Magische Kabinett“, ein kleines Zaubertheater für max. 28 Zu­schauer. Vorstellung ist jeden Freitag und es ist immer bis auf den letzten Platz besetzt. Sie bieten in erster Linie Salon- und Close-up-Kunststücke in der aus der Gründerzeit stammenden Form der Kabinettkunst. Der Zuschauer wird damit konfrontiert, dass er sich täuschen lassen muss, ohne dass er sich dagegen wehren kann. Ich werde im nächsten Jahr bestimmt eine Vorstel­lung sehen.

Der Abend mit den beiden ging leider viel zu schnell zu Ende. Wir hätten noch die ganze Nacht tagen können. Zum Abschluss griff Ralph in die Tasche und präsentierte mir einen ganz neuen Kartentrick, über den ich auch nach nunmehr drei Wochen immer noch grüble.

Er wird bestimmt bald mal in Hamburg aufkreuzen, er möchte auch gern etwas zusammen mit uns auf die Beine stellen, wenn es sich einmal so ergibt.                                                          Peter Holin

 

10. Prix Juventa Magica

Es ist mal wieder so weit. Hörbie, Manfred, Wolf und ich sind in Berlin und warten auf die Eröffnung des 10. Prix Juventa Magica. Es hat sich einiges verändert. Das Haus hat einen neuen Eingangsbereich und eine neue Gastronomie, die teurer ist als vorher und die in den Pausen keinen Imbiss und keine Getränke anbietet, wie sich später herausstel­len wird. Das Programmheft, das in der obligatorischen Begrüßungsta­sche liegt, erscheint mir auch etwas dünner - vor allem fehlt das Preis­rätsel. Noch beim Essen treffen wir auf unser Nordlicht Ulf und natür­lich sehen wir auch viele alte Bekannte. Die Moderation ist diesmal auch eine andere, schließlich hat der MZ Berlin einen neuen Vorsitzen­den. Aber Lutz Hafte machte das sonst immer viel peppiger. Die Eröff­nungsshow beginnt pünktlich. Alexander Mabros zeigt uns noch ein­mal, womit er beim Kongress der Magischen Nordlichter im Jahre 2002 gewonnen hatte. Pascal Clement versucht eine Mentalnummer, die an ein Fernsehquiz erinnert. Hab ich da jetzt was falsch verstanden, oder heißt die Sendung „Total daneben“? Kim bietet mit weiblichen Reizen und vielen bunten Requisiten mit ihrer Manipulati­onsnummer einen schönen Abschluss. Das erste Seminar beginnt: Sascha Grammel will uns in die Geheimnisse des Bauchredens einweisen. Ob ihm das in der kurzen Zeit gelingen wird? Und da desillusioniert er uns schon gleich im ersten Satz: Bauchreden werden wir wohl nicht lernen. Den­noch sind wir alle hellauf begeistert, denn er erklärt uns einige grundlegende Dinge seiner Kunst und untermalt alles mit seinen sprechenden Figuren und viel, viel Witz. Das waren 45 Minu­ten exzellente Unterhaltung. Nun geht es ab in den Keller, um die magische Messe zu besuchen. Auch hier treffen wir alte Bekannte: Theo Böhm, Uwe Schenk & Michael Sondermeyer, den ver­rückten Laden und einige andere. Danach folgt der erste Teil des Bühnenwettbewerbs und erneut wird mir klar, dass es die Juri, in der Hörbie auch wieder sitzt, besonders am Anfang nicht gerade leicht hat.

Vom vielen Sitzen hungrig geworden, streben wir Nordlichter gemeinsam dem nächstgelegenen Griechen entgegen, den wir nach knapp einer Stunde dann auch erreichen.

Am Samstag finden wir uns nach einem ausgiebigen Karstadt-Frühstück zum Bühnenseminar mit Axel Hecklau wieder ein. „Effectiv“ hat er es genannt und er zeigt uns wirklich effektive Effekte, die man sogar nachmachen kann. Zumindest kann man sie gut üben, denn zum gut durchdachten Seminar gibt es auch ein gutes Seminarheft.  Von dem nun folgenden Close-up/Karten-Wettbewerb lässt sich nicht viel berichten, da der Tisch ganz unten und unmittelbar vor der Juri steht. So erleben wir die meisten Darbietungen als Hörspiel, was zumindest bei einer nicht schlecht ist, denn vor lauter Gags und frechen Sprüchen haben wir für die Kunststücke ohnehin kein Auge mehr.

Nach der Mittagspause freuen wir uns auf das Comedy-Bühnenseminar der ZAUdERER. Wir wis­sen ja, dass die drei immer gut drauf sind. Verwunderlich nur, dass sie sich mit baumelnden Beinen auf den Tisch setzen und diesen Platz in der nächsten Stunde auch nicht verlassen. Und dann tritt ein, was eigentlich keiner erwartet hat: 60 Minuten Comedy-Seminar (fast) ohne Lachen. Das als „throw-away“ titulierte Skript, das Sascha uns vorliest, hat seinen Namen wirklich verdient.

Die durchweg guten bis sehr guten Wettbewerbsnummern, die nun folgen, lassen uns diesen schlechten Eindruck allerdings schnell wieder vergessen. Nach dem unvermeidlichen Besuch des Chinesen finden wir uns im Saalbau Neukölln wieder und warten auf den Beginn der Gala-Vorstellung, die von Astrid Gloria moderiert wird. Wer Astrid Gloria ist? Na Herta Schwätzig. Mit ihrem Ex hat sie auch ihren Namen abgelegt. Aber ihr Programm ist geblieben. Keiko Muto zeigt uns asiatische Ma­nipulation der Extraklasse. Timothy Trust, bei den ZAUdERERN auch als Felix bekannt, lässt seine Partnerin Julie Gegenstände benennen, die er im Publikum findet. Freddie Rutz zaubert und tanzt, aber viel sehe ich davon nicht, denn seine tanzenden Girls lenken mich doch ein wenig ab. Kim & Ralph haben auf der Bühne eine „Explosive Affäre“ mit viel Feuer und Rauch. Die ZAUdERER haben ihre relativ neue Rittergeschichte total überarbeitet und verschlimmbessert, bilden mit ihrer bekannten Nummer mit der Cola und der Zeitung aber noch einen krönenden Abschluss. -  Am nächsten Morgen werden wir mit einer Neuerung überrascht. Die Preisverleihung wird mit einer Close-up-Show verbunden und von den ZAUdERERN wirklich gekonnt moderiert.

Folgende Me­daillen werden vergeben: Gold - Andreas Axmann, Silber - Julian Panczyk (Cody mit dem Skate­board), Bronze - Timo Riethmüller. Der Ken-Brooke-Preis geht an Erasmus Stein, Ales Breszine erhält den Sonderpeis der Magischen Nordlichter und den Preis des MZvD.

Erschöpft aber zufrieden treten wir die Heimreise an und freuen uns bereits heute auf ein Wiederse­hen im Jahre 2006.                                                                                                         Fred Husmann

 

 

 

 

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

 

 

Monatstreffen am 20. November: 14 Uhr. Thema: Zauberfreiheit für Zauberrequisiten

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490

 

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Mittwoch, den 24.11.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

20.11.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Thema: Zauberfreiheit für Zauber­requisiten

 

20.11.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214

 

06.12.2004: Hamburg, Schmidt TIVOLI: „Sprechstunde“ von und mit Dr. Eckart von Hirschhausen. Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 16,50 € - 25,30 €

 

23.12.2004: Hamburg, Schmidt TIVOLI: Konrad Stöckels Weihnachtsshow. Über 40 Darbietungen mit über 20 Solokünstlern, u.a. Ben Profane, Hieronymus, Manuel Muerte.

Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 16,50 € - 25,30 €

 

18.12.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Weihnachtsfeier. Kuchenspenden, Zauber- und andere künstlerische Einlagen sind erwünscht

 

 

 

Rundbrief Dezember

 

 

Liebe Nordlichter,

bei den letzten drei Monatstreffen habe ich geschwänzt,  zweimal aus privaten Gründen und einmal, weil mir die Straßen zu glatt erschienen. Nun wird es mal langsam wieder Zeit, zumal das Jahr dem Ende entgegen geht und ich wenigstens den aktiven Mitgliedern bei einer gemütlichen Weihnachtsfeier persönlich schöne Weihnachten wünschen möchte. Ich hoffe, dass auch ihr zahlreich mit Kind, Kegel

 und Kuchen erscheinen werdet.

               Bis dahin viele Grüße      Fred

 

Monatstreffen im Dezember    Kleine Weihnachtsfeier

Wie in den letzten Jahren wollen wir dieses Monatstreffen im Großen Raum im Erdgeschoss des Berenberg-Gossler-Hauses ab 14.00 Uhr veranstalten. Wir freuen uns, wenn Frau / Mann / Kinder / Freunde mitkommen. Kuchenspenden, Zauber- und andere künstlerische Einlagen sind erwünscht. Ab 13.00 Uhr möchten wir den Raum vorbereiten (Stühle und Tische stellen, Kaffee kochen), dazu werden Helfer herzlich begrüßt.                             Klaus-Joachim Schröder

 

Neue Bücher

In der Morgenpost erschien im November ein Artikel „…Ein Buch ent­hüllt die Tricks des Zauberers…. Wie Copperfield fliegen lernte…. Der Autor will anonym bleiben, sonst gibt es großen Ärger. Ein Foto zeigt Copperfield in Flugposition. Der Text unter dem Foto: „David Copper­field, der fliegende Magier. Was keiner sieht: Er hängt an einem fast unsichtbaren Seil.“ Bestelldaten: David Copperfields Tricks - Top Se­cret! 185 Seiten Taschenbuch, BoD Verlag, ISBN 3- 8334 19547, Libri 6794297, Preis: 19,80 €. Nur so viel als Zusatzinformation zu diesem Buch:  Ein Autor, der meiner Meinung nach vor einigen Jahren schon einmal ein „Aufklärungsbuch“ herausgebracht hat, versucht Copperfields Kunst­stück zu erklären. Seine Information bezieht er vorwiegend aus der Zeitlupe seines Videorekorders. Der zweit Teil des Buches besteht aus USA-Patenten von Illusionen, Technischen Zeichnungen mit engli­schem Text. Ein Patent von 1994 ist von Copperfield. Hier wird ein „Le­vitation Apparatus“ beschrieben, aber ob er das so umgesetzt hat ist zu bezweifeln. Viel Spaß beim Lesen und Spekulieren.                                                             Kaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im November

Bein Monatstreffen am 20.11.04 stiegen die Nordlichter auf, und zwar in den 2. Stock des Beren­berg-Gossler-Hauses. Hier unter dem Dach befinden sich die Gruppenräume der Pfadfinder. Unser Raum war leider verse­hentlich vermietet worden. Aber so konnten wir die sehr interes­sante Heimstätte der Pfadfinder mal kennen lernen.

Das Thema lautete „Zauberbe­freiung für Zauberrequisiten“ und so begann Kurt Sievers mit einem magischen Quadrat. Er zeigte uns einen Zahlenblock mit 16 Zahlen, von denen immer vier - in beliebigen Richtungen zusammen gezählt - stets die gleiche Summe ergeben, viel­leicht eine Glückszahl. Diese schöne Routine von Braunmüller verteilte Kurt in gedruckter Form anschließend. Wolf Ri­schau berichtete über magische Beute, die er auf einer magi­schen Forschertour entdeckt hat. Zauberkästen von „Zauber Hardy“ mit jeweils einem Kunststück für einen einzigen Euro, dabei ein sich färbender Bleistift, den Stolina für 7,95 Euro anbietet. Klaus hatte eine Auswahl von Zauberrequisiten mitgebracht, die man oft als Magische Kostbarkeiten be­zeichnet (wohl von Eckhard Böttcher). Für viele Zauberfreunde sind solche Raritäten, die man selten zu sehen bekommt, sehr interessant. Viele dieser sehr schönen Kunststücke eignen sich allerdings mehr für die Wohnstube, und da machen sie sich doch sehr gut in einer Vitrine. Stephan Eichler hatte auch einen Karton mit­gebracht und er war sehr erstaunt, was er dort alles an tollen Dingen darin entdeckte. Nach einigen sehr interessanten Gesprächen über die Zauberszene endete unser Monatstreffen im November.                                                                                                                        Klaus-Joachim Schröder    (Fotos: Hörbie)

 

Monatstreffen im Januar

Am 15.01.2005 kommt P.C. Juling als Seminarleiter zu uns. Einige Zauberfreunde werden ihn kennen: Mit roter Weste, schwarzem Zylinder und einem Tisch mit zwei menschlichen Beinen bietet er überall dort, wo etwas los ist, zauberhaft Svengalispiele an. er wird uns Effekte aus allen Bereichen der Zauberkunst zeigen, vielleicht auch den Umgang mit einem Svengalispiel.

                                                                                                                             Klaus-Joachim Schröder   

 

Aushilfe 1 und 2  -  Oder was einem passieren kann, wenn man für einen Zauberer einspringt

Vor einigen Tagen wurde ich von einem Vereinsmitglied angerufen. „Kannst du für mich einen Termin wahrnehmen, ich bin leider verhindert?“ Es folgten einige Informationen. Gut, nachdem ich einiges abgesprochen hatte, konnte ich hel­fen. Es ging zu einer Feuerwehrwache in Hamburg, wo eine Weihnachtsfeier stattfand. Nichts besonderes oder? Vor vielen Jahren habe ich meinen Dienst für längere Zeit auf der Polizeiwache versehen, die gleich neben dieser Feu­erwehrwache ist. Also, nichts Unbekanntes für mich oder??  Die telefoni­sche Kontaktaufnahme in Sachen Zaubern erfolgte ohne Schwierigkeiten. Ach ja, da gäbe es ein sehr großes Problem bei den Feuerwehrleuten: Der Weihnachtsmann sei leider verhindert. Na gut, die Rolle konnte ich auch noch übernehmen, das habe ich früher schon mal gemacht.

Die Sachen wurden gepackt, die Zaubervorstellung lief gut ab und dann ging die Aktion „Weih­nachtsmann“ los: Alles absprechen, schnell umziehen, den Geschenkesack aufnehmen, auf geht es. Ach ja, was ich noch sagen muss, bei der Feuerwehr kommt er vom Himmel und landet auf dem Dach der Feuerwehrwache, welches dem 5. Stockwerk entspricht. Dann wird er über die Feuer­wehrleiter nach unten gebracht. Also ging es in Begleitung mit einem Feuerwehrmann durch meine alte Polizeiwache mit dem Fahrstuhl nach oben. Nach kurzer Zeit kletterten wir über eine Treppe am Fahrstuhlschacht auf das Dach. Oben zog ich die Weihnachtsmannkleidung an. Eine Fackel wurde unter Schwierigkeiten angezündet, da der Weihnachtsmann ja im Dunkeln seinen Weg fin­den muss. So stand ich (mit leicht wackeligen Beinen) mit einem Feuerwehrmann auf dem Dach und genoss kurz den Ausblick über Hamburg im Dunkeln bei nasskaltem, windigen Wetter. Doch dann kam die Leiter mit dem „Korb“ hoch. Ein Feuerwehrmann nahm mich mit dem Sack in Emp­fang. Der Einstieg war wider Erwarten ganz einfach und schon ging es los. Ein Blick nach unten (ganz schön tief in dem Korb) und ich sah die Kinder mit vielen anderen Personen. Die Fackel schön schwenken und den Kin­dern zuwinken, die Leiter drehte sich, ging nach unten und so lande­ten wir nach kurzer „Spezialfahrstuhlfahrt“ auf der lieben Erde. Nach einer kurzen Begrü­ßung ging es in die warmen Räume, wo ich auf einem richtigen „Thron“ Platz nahm und die Kinder mit schö­nen Päckchen überraschen konnte. Es folgten einige nette Worte an die Feuerwehrmänner, die über die Festtage ihren Dienst versehen, und ihre Angehörigen. Sie haben sie auf jeden Fall ver­dient.

Als ich beim Rausgehen noch einen Blick in die Küche werfen konnte (so manches Hotel kann sich da eine dicke Scheibe abschneiden), roch es super nach Roastbeef und das Wasser lief mir im Munde zusammen. Aber auch meine Arbeit rief.

Fazit: Es war eine super „zweifache“  Vertretung. Die Feuerwehrleute waren erleichtert, dass ich die Rolle des Weihnachtsmanns übernommen habe. Alles war toll organisiert und hat mir viel Spaß und Freude gemacht und einiges Bauchkribbeln verursacht.

Und: Nach diesen Erfahrungen im „Korb“ der Feuerwehrleiter habe ich viel mehr Vertrauen in die professionelle Arbeit der Feuerwehr gewonnen und meine Kinder sind echt „neidisch“ auf dieses Erlebnis.                                         Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit  wünscht euch    Gebbi

 

An alle Freunde der Unterhaltungskunst

Am 09.01.2005 startet wieder ein neues Bauchrednerseminar in Norderstedt. Viele Anfragen aus der Schweiz, Deutschland und Dänemark haben MANTRA (Hans-Peter Müller) dazu bewogen, im dritten Jahr weitere Seminare anzubieten, weil es seiner Meinung nach in Norddeutschland zu we­nig gute Bauchredner, andererseits aber viele Auftrittsmöglichkeiten gibt. Das Seminar besteht aus zwei (Zeitversetzten) Tagen. Am ersten Tag werden die Grundkenntnisse vermittelt und eingeübt. Der zweite Tag besteht aus eigenen Vorführungen der Seminarteilnehmer, Korrekturen und vielen weiteren Feinheiten.

Weitere Infos und Anmeldungen unter Tel. 040 5291953 oder www.mantra-show.de

 

Termine:

 

Monatstreffen am 18. Dezember: 14 Uhr. Weihnachtsfeier

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490

 

 

Die nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter findet Donnerstag, den 30.12.2004  um 19 Uhr bei Vassili in Al­tona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voran­mel­dung daran teil­nehmen.

 

18.12.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Weihnachtsfeier. Angehörige/Freunde sind mitzubringen, Kuchenspenden, Zauber- und andere künstlerische Einlagen sind erwünscht.

 

21. + 22.12.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“. Nikolaus-Extra

 

23.12.2004: Hamburg, Schmidt TIVOLI: Konrad Stöckels Weihnachtsshow. Über 40 Darbietungen mit über 20 Solokünstlern, u.a. Ben Profane, Hieronymus, Manuel Muerte.

Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 16,50 € - 25,30 €

 

15.01.2005: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Seminar mit P.C. Juling

 

15.01.2005: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214

 

11. + 12.06.2005: Hoogeveen (NL), Zauberverein Aladdin (Zwolle): Nationalkongress der Zauberkunst 2005. Gebühr für Nichtmitglieder: 125 € (bei Buchung bis Ende 2004 nur 110 €)

Kongressbüro: Aladdin Congress 2005, Schelfhorst 1a, 9765 TH Paterswolde. Tel.: 050 309 4133, Fax: 050 309 6816, Email: congres2005@goochelen-nmu.nl

 

 

 

 

 

 

 

Nach oben

Zur Vereinsseite

 

 

IMPRESSUM für den Rundbrief:

Der Monatsbrief der Magischen Nordlichter e.V. erscheint monatlich jeweils vor dem Monatstreffen für alle Mitglieder kostenlos.

Redaktion:

Fred Husmann

Auf dem Lockhorn 35

27211 Bassum

Tel.: 04241-3402

Fax:  04241-979353

E-Mail:

Fred.Husmann@t-online.de

 

Beiträge sind erwünscht per Post, FAX oder Anlage zur E-Mail (WORD- oder andere TXT-Datei).

Redaktionsschluss ist das 1. Wochenende im Monat.

 

 
 
Copyright für die Internetseite:
Gebhard  (Gebbi) Meyer-Bartels
Rübenkamp 291, D - 22455 Hamburg
Tel.: 040 – 429 09 266
Stand: 5.11.2008

info@magische-nordlichter.de

 nach oben