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Verein der
Freunde der Zauberkunst von Deutschland
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Hallo Magische
Nordlichter ! Hallo Freunde der Magischen Nordlichter! Hier ist unsere „Textversion“ von unserem Rundbrief. Mitglieder erhalten ihn kostenlos (mit Fotos usw.) Persönliche Daten (Geburtstage, Adressen usw.) habe ich nicht mit eingefügt. Die Redaktion hat:
Tel.: 042 41 – 34 02 Fax: 042
41 – 97 93 53
Fred.Husmann@t-online.de |
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Rundbrief Januar 2004 wer sagt denn, dass der Februar ein trauriger, kalter Monat ist?
Zumindest bei uns geht es hoch und äußerst brisant her, das weiß zumindest
jeder, der den Namen Dondo Burghardo schon mal gehört hat. Und wem dieser
Name nichts sagt, der ist ohnehin verpflichtet, pünktlich und im Besitz aller
geistigen Kräfte beim nächsten Monatstreffen zu erscheinen. Bis dahin viele
Grüße Fred
Monatstreffen im Februar - Dondo Burghardo Am 21. Februar können wir als Seminarleiter Dondo Burghardo begrüßen. Dies bedeutet, einen der ältesten aktiven Zauberkünstler zu erleben. Er wird aus seinem viele tausend Mal gezeigten Programm klassische Kunststücke präsentieren. Dabei werden Effekte gezeigt, die zwar alt sind, aber in der von Dondo gezeigten Art nichts von ihrem hervorragenden Unterhaltungswert verloren haben. Vielleicht können wir Dondo ja auch noch überreden, aus seiner einzigartigen Darbietung des „Muskellesens“ etwas zu zeigen. Gemeint ist das Finden eines versteckten Gegenstandes - egal was oder wo (Ich scheitere daran täglich, obwohl ich die Gegenstände zu Hause sogar selber verlegt habe! - Anm. d. Red.). Ich habe diese Darbietung schon in einem Saal mit 2000 Zuschauern gesehen. Meistens ist die Reaktion besonders bei Zauberkunstliebhabern „Ahhh … wie macht er das denn??? Dondo wird von seiner auch zaubernden Frau Ute begleitet. Sie versprach mir, dass sie hier in Hamburg zum ersten Mal den Steif-Tiere-Zauber-Zirkus zeigen werden. So ein Ereignis, Dondo und Ute
wieder zu sehen - sie waren bei unserem Jubiläumskongress im Jahre 2002 als
Ehrengäste aktiv auf der Bühne -
sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen. Wenn ich Dondo
ankündigen dürfte, würde man hören: „Meine Damen und Herren, sehen und hören
Sie jetzt den kleinen Zauberkünstler mit dem riesengroßen Herz - Dondo!“ Klaus-Joachim
Schröder Monatstreffen im Januar Obwohl das Thema „Kinderzauberkunst“
inzwischen ja nicht mehr ganz neu ist, waren 18 Nordlichter - unter ihnen als
Gast Dietmar Belda - gekommen, um
diese beliebte Sparte der Zauberkunst einmal wieder zu beleuchten. Klaus
hatte sein Kinder-Zauber-Set mitgebracht und auch einige andere Nordlichter
waren/hatten sich gut präpariert. Dass in jedem Taschentuch eine Maus verborgen ist, zeigte Klaus. Dazu hatte er eine schriftliche Anleitung ausgearbeitet. Unter dem Motto „Ähh, das muss man ja lange üben!“, versuchten einige Nordlichter, den vielen mitgebrachten Fingerhüten Leben einzuhauchen, manche versuchten es augenscheinlich sogar mit Hypnose. Vielleicht gelingt es ja dem einen oder anderen noch, den von Klaus gezeigten „Fingerhut-Trick“, der unter dieser Bezeichnung in dem Buch „Zaubern für Kinder“ (Uwe Schenk und Michael Sondermeyer) beschrieben ist, zu erarbeiten. Viel Spaß beim Üben.
Kartenkunststücke für Kinder? Na klar, wenn Kartenhund Willi dabei ist, dann haben die Kinder sogar ihre helle Freude daran. Und so durfte dieser nette kleine Vierbeiner natürlich nicht fehlen, auch wenn Julius sich sichtbar Sorgen um sein Pausenbrot machte. Klaus-Joachim Schröder Neu - Neu - Neu - Neu Was, ein neuer Magie-Laden ist in Hamburg eröffnet worden? Also ganz ruhig, keine Panik. Es handelt sich um einen Laden für die Lebensmittelprodukte von „Maggi“. Einige Zauberkünstler benutzen ja gerne dieses Wortspiel „Magie - Maggi“ in Verbindung mit dem Minifläschchen Maggiwürze. Dieses bekommt man in der Eröffnungszeit als Geschenk. Auch den durch die Fernsehwerbung bekannten Löffel mit dem Knoten kann man dort kaufen. In der „Magischen Welt“, Jahrgang 46, Heft 2/3 und Jahrgang 47, Heft 3 ist von Ulli Rausch unter dem Namen „Eingebrockt“ ein nettes Kunststück mit diesem Knotenlöffel beschrieben. Wo? Maggi Kochstudio, Bergstraße 17 / Ecke Jungfernstieg, 20095 Hamburg. www.maggi.de Ach so, ca. 150 Meter weiter gibt es immer noch den schon mal im Rundbrief erwähnten Laden „What’s new?“ mit unheimlich verrückten Sachen. Viele Dinge sind auch in der Zauberkunst verwendbar. Jungfernstieg 26-30 „Hamburger Hof“. www.whats-new-shop.de Klaus-Joachim Schröder
Zauber-Galas…. Am 13.3.04 steigt ja wie
bekannt unsere nächste Zaubershow im Stadttheater Wunstorf um 19:00 Uhr. Auch diesmal ist der Eintritt
für Nordlichter wieder frei J Mit dabei ist u.a. unser Anhänger des
schwarzen englischen Humors und der spitzen Zunge, „Günter ohne H“ (der Mann,
der in 60 Sekunden mehr Pointiertes babbelt, als mancher in seinem ganzen
Leben), uns Hörbie, der wohl erneut die Zuschauer mit seiner „Einlage“
(Gut-Schnüff) anlachen wird, Cody - der gegelte Manipulatix, Jogie - der
Komimagicus, welcher stets auf größtem Fuße lebt, Hektor - diesmal mit seinem
neuartigen TODESSCHUSS, Joklari als Conferencier (einer der wenigen, der nun
auch wirklich bei jeder Gala was Neues
bringt J
J
J),
Lennert - das Multi-Youngster-Talent, Sisters-of-Merlin mit vielen
Großillusionen (u.a die Diskussion anregende Kopfguillotine L)….. Arminius
Monatstreffen am 21. Februar: 14 Uhr. Seminar mit Dondo Burghardo Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an jedem
2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00
Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser
Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag
im Monat um 17.00 Uhr. Informationen
bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54). Die nächste Vorstandssitzung
der Magischen Nordlichter findet Donnerstag, den 26.02.2004 um 19 Uhr
bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können
ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 19.02.2004: Hamburg: Seminar Kartenzauberei. Aaron Fisher (USA).
Kontakt: Thomas Gundlach, Tel. :040 5293456 21.02.2004: Magische Nordlichter: 14 Uhr Monatstreffen. Seminar mit Dondo Burghardo 23.02.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“, u.a Konrad Stöckel 24.02.2004: Hamburg, Theater Haus im
Park: Dr. Eckart von Hirschhausen 25.-28.02.2004: Hannover, Theater am
Küchengarten: Dr. Eckart von
Hirschhausen Sprechstunde“ 06.-07.03.2004: Ortszirkel Oldenburg: Zauberhaftes Wochenende im Gesellschaftshaus Ripken,
Borchersweg 150, 26209 Hatten. 13.03.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 02.-04.04.2004: Erholungszentrum Hölzerner See: 8. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“
Info + Anmeldung: Helmut Bobbenkamp, Tel.: 033708 20893, Fax: 033708 92109 (Nach Rücksprache mit
Helmut Bobbenkamp ist dies nun wirklich der richtige Termin!) 24.04.2004: Hotel
und Restaurant „Hannes Ossenkopp“, 20.00 Uhr: Größte Zaubershow Meck-Pomm’s.
Mit Künstlern aus Hannover, Schwedt, Schwerin, Wuppertal und Göttingen (Jan
Forster). Dorfstraße 1a, 19073 Dümmer. Kartenvorbestellung:
03869 3840. 12,00 € (inkl. Zaubertrank, anschl. Tanz)
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Rundbrief März 2004
Liebe Nordlichter, in diesen Tagen ist ja mal wieder ganz schön was los in unserer
Zauberumgebung. Ich hoffe, dass ihr in eurem Terminkalender genügend Platz
habt, alles zu notieren. Gerade war eine Gala der Magischen Nordlichter in
Wunstorf (13. März), nun steht das Monatstreffen vor der Tür (genauso wie
immer noch der Winter, den irgend jemand wohl nicht reingelassen hat) und
dann habt ihr Anfang April noch die Möglichkeit, zum Hölzernen See zu reisen
(weitere Veranstaltungen unter „Termine“). Da muss man sich direkt mental
drauf einstellen. Und das üben wir beim Monatstreffen. Kommt also pünktlich
und in Scharen. Bis dahin
viele Grüße Fred
Leo wurde 85 Jahre alt Am 20. Februar 2004 feierte Leo Narkus seinen 85. Geburtstag. Olaf Pinske mit seiner Frau Ulrike und Klaus überraschten den Jubilar mit einem Besuch. Leo, umringt von Kindern und Enkelkindern, nahm die Glückwünsche der Magischen Nordlichter entgegen. Gleichzeitig überreichte ihm Klaus eine goldene Ehrennadel für sein Engagement im Verein. Wir alle wünschen Leo weiterhin alles Gute und viel Gesundheit. Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im Februar Um ja nichts zu verpassen, war ich mal wieder viel zu früh im Vereinsheim. Aber ich war nicht der erste, denn außer den fleißigen Helfern Klaus und Hörbie war selbstverständlich auch schon der Hauptakteur vor Ort. Ich fand ihn (rein zufällig) in einem riesigen Haufen von Koffern, Kisten, Taschen und schon ausgepackten Requisiten: Dondo Burghardo, 83-jähriger Star des Monatstreffens. Unglaublich, dass das alles in seinem VW-Bus gewesen sein sollte, was er da eifrig aber dennoch ruhig in eine gewisse Ordnung brachte. Viel Zeit für eine Begrüßung war nicht drin, denn er hatte ja „nur noch“ zwei Stunden Zeit. Essen gehen wollte er auch nicht, und die von uns mitgebrachte Currywurst mit Pommes kam sich wohl ziemlich vernachlässigt vor. Aber siehe da, pünktlich um 14 Uhr, der Saal des Vereinsheimes war gut gefüllt, stand Dondo, dem ich nach so viel Arbeit nun eigentlich eine Pause gegönnt hätte, mit leuchtenden Augen vor seinem Publikum und war so begierig auf seinen Auftritt, dass Klaus Mühe hatte, einige einleitende Begrüßungsworte an die Gäste zu richten. Dondo trug seinen roten Zaubermantel, sein typischer Zauberhut machte ihn um 25% größer, und er empfing sein Publikum mit Musik und Händeklatschen. Fast ohne Übergang griff er Münzen und Karten aus der Luft und schlug beeindruckende Kartenfächer mit farbigen Motiven. Erst dann fand er die Zeit, uns zu begrüßen. Gleich darauf führte er sein Ringspiel mit goldenen Ringen vor, bei dem er doch tatsächlich alle (?!?) Ringe von seinen drei Mitspielern untersuchen ließ. Ein Fehler? Nein, eine raffinierte Täuschung, die zumindest bei mir stark gewirkt hat. Auch Seile verketteten sich zu Ringen oder wurden von einem Tuch einfach durchdrungen - ein schönes Beispiel, wie man die chinesische Wäscheleine mit zwei Zuschauern vorführen kann. Die Herren Fu und Wang begleiteten in gereimter Form die Ungereimtheiten des Fadenverlaufs bei den chinesischen Stäben, Zigaretten flogen durch die Luft und verwandelten sich in rote Bälle, die nach Belieben zwischen Dondos Fingern erschienen, sich vermehrten oder wieder verschwanden. Papierfische konnten von einer Zuschauerin nicht auf gleiche Länge geschnitten werden, verknotete Tücher lösten sich in Luft auf, eine Kerze machte es ihnen nach und an ihrer Stelle erschienen dann prompt wieder die Tücher. Beim Zeitungszerreißen wurde es der Schönen auf Seite 1 offensichtlich zu heiß, doch dank Dondo blieb sie am Ende unversehrt. Ebenso erging es dem entliehenen Geldschein, dem ein zerstörerischer Kugelschreiber nichts anhaben konnte, und einem Taschentuch, durch das Dondo eine Sicherheitsnadel hindurchziehen konnte, ohne dass ein Loch oder Riss entstand. Er hatte aber auch gleich eine Erklärung parat: es war immerhin eine Sicherheitsnadel! Den Geldschein musste sich der Zuschauer allerdings selber zurück holen - er fand ihn „patschnass“ in einer Zitrone wieder. Hatten wir bisher einen bunten Reigen aus mehr oder weniger bekannten Kunststücken gesehen, so erwartete uns jetzt eine Premiere: Dondo zeigte zum ersten Mal in Hamburg seinen Steiff-Tiere-Zirkus. Aus einem verschlossenen Zirkuszelt holte er nacheinander 30 Steifftiere, die er fast alle mit einem pointierten Gedicht begleitete. (Für manche Tiere war ihm noch nichts passendes eingefallen, bei einigen anderen war ihm der Text entfallen - typisch Dondo, doch mit 83 Jahren darf man auch so sein.) Am Ende wurde der ganze Zirkus dann noch durchleuchtet, um zu zeigen, dass keines der Tiere vergessen worden war. Trotzdem erschien zum Abschluss dieser hübschen Nummer in dem leeren Zirkus das Geburtstagskind der Geschichte: Teddy. Was man sonst wohl nur am Tisch sieht, zeigte uns Dondo auf der Bühne mit zwei Zuschauern: Out of this world. Nach Zuschaueranweisung verteilte er Riesenkarten an Iris und Julius und obwohl niemand die Bildseiten der Karten gesehen hatte, hielten die beiden genau die Farben in ihren Händen, die die Indexkarten an ihren Kragen anzeigten. Dieses Kunststück hat Dondo übrigens drei Jahre lang in russischer Gefangenschaft immer wieder vorgeführt. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt etwas, was ich mir immer zu sehen gewünscht hatte. Heute sollte mein Wunsch in Erfüllung gehen. In wenigen Augenblicken würde ich es zum ersten Mal sehen: Dondos Muskellesen. Das muss man wirklich selbst erlebt haben, wie der kleine Dondo, den sein Medium fest am Handgelenk anfasst, mit diesem durch den Saal stürmt, sich nur von den Gedanken dieses Medium führen lässt und dann mit schlafwandlerischer Sicherheit den gesuchten Gegenstand oder die gesuchte Person findet. Seine Vorführung gipfelte im Finden einer „Hochzeitsgesellschaft“. Immer wenn er ein vorher bestimmtes Mitglied gefunden hatte, war dies sein neues Medium und führte ihn zu der nächsten Person. Eigentlich hätte die Show hier enden können, aber Dondo hatte ja noch sooo viel vorbereitet. Und so erlebten wir, wie ein Würfel völlig selbstständig einen Zylinder durchdrang (Zylinder ab vor dem Feinmechaniker) und wir sahen den Anfang des Kubus-Spiels. Exit zeigte uns Dondo in seiner Version, bei der er Columbus in gereimter Form Amerika entdecken lässt. Eine unendliche Tücherproduktion mit unzähligen Tüchern in allen Größen, Farben und Mustern, die mit einem Gruß an alle Nationen der Welt endete, bildete den schönen Abschluss eines denkwürdigen, fast vierstündigen „Seminars“. Während die Zuschauer noch ihr Sitzfleisch ordneten, war Dondo schon
mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Jeder Griff saß und jedes Teil hatte
seinen ganz bestimmten Platz in einem der vielen Behälter, die wiederum genau
an der richtigen Stelle im VW-Bus liegen mussten. Wer aber meint, nun müsse
Dondo erschöpft gewesen sein, der irrt. Mit großer Freude begleitete er den
harten Kern zum Chinesen, wo er zwischen Flühlingslolle und Leis muntel
weitel zaubelte. Zum Parkplatz zurückgekehrt wünschte er uns eine gute Nacht
und legte sich wie gewohnt in seinen Bus, wo er in seinem Federbett zwischen
all seinen Requisiten sicherlich bald von zauberhaften Träumen umgeben war.
Mitteilung des Kassenwarts Ich habe meinem Internetanbieter (Telecom) aus Kostengründen gekündigt. Aus diesem Grund kann ich die Beiträge nicht mehr online einziehen. Eine andere Möglichkeit ist sehr umständlich. Ferner nutzen wir wegen unserer geringen Zahl der Einziehungen dieses Verfahren zu wenig. Daher nehme ich von der Einziehung bis auf weiteres Abstand und bitte um Überweisung der Beiträge auf unser Konto: Postbank Hamburg, Kontonummer: 2503 78-206 - Bankleitzahl: 200 100 20. Diesem Rundbrief ist ein Überweisungsvordruck beigefügt. Der Beitrag beträgt für Erwachsene 62 €, für Jugendliche (bis 18 Jahre) 35 €, für jedes weitere Familienmitglieder 35 €. Ich bitte um Überweisung bis zum Ende des Monats. Für Mitglieder, die bereits bezahlt haben, gilt dies natürlich nicht; sie haben auch keinen Überweisungsvordruck im Rundbrief. Gebbi Grüße von Wolf Mein diesjähriger Aufenthalt in Alanya, Türkei, verlief zauberhaft. Ich hatte nicht nur zwei Auftritte, sondern entdeckte auch einen Zauberladen, der seit ca. sechs Monaten besteht. Inhaber Babür Özcan zeigte mir, dass er als Vollprofi sein Handwerk versteht. Ich sah u.a. Videoausschnitte seiner Shows mit Kaninchen und Tauben, Illusionen und Allgemeiner Magie. Weiterhin zeigte mir Babür auch Kartenmanipulationen und eine Münzenmatrix. Sein Verkaufssortiment entspricht noch nicht unserem Standard, dennoch wäre Babür über den Besuch weiterer Zauberfreunde erfreut. Die Adresse lautet: Magican Babür, Ş. Hane Mh. Şevket Tokuş Cd. Fettullah Şirin Apt. No: 11/B, Alanya. Gülle, gülle Wolf Fr. Rischau TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 20. März: 14 Uhr. Thema: Mentalmagie Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an jedem
2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00
Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser
Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag
im Monat um 17.00 Uhr. Informationen
bei unserem Jugendwart Herbert Witthöft (Tel.: 0 40 - 7 64 44 54). Die nächste Vorstandssitzung
der Magischen Nordlichter findet Donnerstag, den 25.03.2004 um 19 Uhr
bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können
ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 29.03.2004:
Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“ 02.-04.04.2004: Erholungszentrum Hölzerner See: 8. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“
Info + Anmeldung: Helmut Bobbenkamp, Tel.: 033708 20893, Fax: 033708 92109 (Nach Rücksprache mit
Helmut Bobbenkamp ist dies nun wirklich der richtige Termin!) 17.04.2004: Magische
Nordlichter, Monatstreffen. Thema (geplant): Eröffnung des „1. Magic Shop“
der Magischen Nordlichter (Karten, Seile und vieles mehr) 22.04.2004: Magiculum: Seminar mit Charles
Gaucci (Australien). Praktische,
kommerzielle Effekte für Bühne und Close-up, starke Mentaleffekte. Beginn:
19:30 Uhr 24.04.2004: Hotel
und Restaurant „Hannes Ossenkopp“, 20.00 Uhr: Größte Zaubershow Meck-Pomm’s.
Mit Künstlern aus Hannover, Schwedt, Schwerin, Wuppertal und Göttingen (Jan
Forster). Dorfstraße 1a, 19073 Dümmer. Kartenvorbestellung:
03869 3840. 12,00 € (inkl. Zaubertrank, anschl. Tanz)
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Rundbrief April 2004 Liebe Nordlichter, da ich nicht auf den Tag genau abschätzen kann, wann euch dieser
Rundbrief erreichen wird, kann ich euch nur zurufen: Frohe Ostern
(gehabt zu haben)! Wir sehen uns hoffentlich beim nächsten Treffen, bis dahin viele Grüße Fred Zaubergala in Wunstorf Am 13.03.2004 fand im
Stadttheater Wunstorf die Zaubergala der Magischen Nordlichter e.V. statt.
Die mitwirkenden Künstler waren Hörbie, Cody, Lennart, Sisters of Merlin,
Hektor und Jogie. Durch das Programm führte und zauberte Joklari. Nach dem
Applaus der ca. 350 Zuschauer zu urteilen, hat die Gala die Wunstorfer
„bezaubert“. Von den Nordlichtern, die die Gala als Zuschauer miterlebten,
bekamen wir lange Zuschriften (so von
Monatstreffen im April Unser nächstes Monatstreffen am 18. April steht unter dem Thema „1. Magic Shop der Magischen Nordlichter“. Wir haben vor, gängige Zauberartikel für unsere Mitglieder im Berenberg-Gossler-Haus vorrätig zu halten, die man dann zum Einkaufspreis erwerben kann. Es werden Kartenspiele, Seile, Schwammbälle usw. sein. Speziell möchte ich auf das Thema Seilschneiden und auf die Anfertigung von Seilkunststücken eingehen. Eine scharfe Schere und Zauberkraft in der Tasche wären also an diesem Tag von unschätzbarem Vorteil. Klaus-Joachim Schröder Monatstreffen im März Diesmal waren alle Nordlichter gut auf das Monatstreffen vorbereitet, denn ausnahmslos jeder hatte das wichtigste Requisit dabei: seinen Kopf. Denn ohne den geht es bei Mentalmagie ja wohl nicht. Klaus hatte sogar sein komplettes Seminar dabei, mit dem er denn auch gleich nach den Formalien loslegte. Er präsentierte uns fünf ESP-Karten, das Foto eines Mentalisten und eine Vorhersage. Nachdem sich Günter für eines der fünf Symbole entschieden hatte, mussten wir feststellen, dass die von Klaus getroffene Vorhersage exakt eingetroffen war (die anderen vier hätten aber auch keine schlechte Chance gehabt). Aber auch stahlharte Materie wusste Klaus mental zu überlisten. So brachte er drei mit Muttern versehene Schrauben im Innern einer dunklen Fotodose ins Rotieren, wobei sich nur bei der vom Zuschauer gewählten Schraube die Mutter löste. Auch eine verschlossene Messingröhre konnte ihr Geheimnis nicht vor Klaus verbergen, denn im Nu hatte er die Farbe des vom Zuschauer versteckten Tuches erkannt. Da schauten wohl nicht nur wir in die Röhre. Beim Zeitungstest zerschnitt Klaus eine Zeitungsspalte genau an der Stelle, die der Zuschauer bestimmte. Und das war genau die Zeile, die ein anderer Zuschauer in einem verschlossenen Umschlag als Vorhersage vorfand. Als raffiniertes Gimmick erwies sich eine Metallklammer, in der ein Vorhersagezettel klemmte. Nachdem Jana von den acht Karten, die ihr Klaus zeigte, sieben aussortiert hatte, war die übrig gebliebene achte Karte tatsächlich die, die auf dem Zettel stand. Das war wirklich spannend, auch für das Gimmick. Nach der Pause kam noch einmal Klaus’ kleiner Hund in Aktion, der im letzten Rundbrief ja schon erwähnt wurde. Diesmal trat er als Mentalist auf. Klaus lockte ihn mit netten Worten aus seiner Hundhütte und dann fand er (der Hund, nicht Klaus!) eifrig scharrend unter fröhlichem Gebell nacheinander vier Spielkarten, die einige Zuschauer vorher ausgewählt und beliebig wieder ins Spiel gesteckt hatten. Und ganz nebenbei hat er es offensichtlich auch noch geschafft, sein Herrchen in Trance zu versetzen (siehe Foto). Unser Gast Lorenzo dachte sich eine Lieblingsuhrzeit und zählte entsprechend viele Karten vom Stapel ab. Somit erhielt er eine frei gewählte Spielkarte. Klaus ordnete die übrigen Karten wie das Ziffernblatt einer Uhr an und nach einigen geheimen Ritualen zeigte er uns ein Kästen, das Lorenzo mittels eines Schlüssels öffnen durfte. Im Innern befand sich eine alte Taschenuhr mit Springdeckel, die nach dem Öffnen tatsächlich Lorenzos Uhrzeit anzeigte. Doch zu allem Überfluss war im Deckel - geschützt unter einer Glasscheibe - die von Lorenzo gewählte Karte im Miniformat zu sehen! Bleibt nur noch die Frage offen: Hat Klaus nun Lorenzo oder die Taschenuhr mental beeinflusst? Nachdem sich Kurt die Seilroutine von Dondo noch einmal vor Augen geführt hatte zeigte er uns eine Tafel mit drei farbigen Feldern in den Ampelfarben. Zwei Zuschauer wählten völlig frei (das sagen die Zauberer ja immer) je eine Farbe aus und Kurt klemmte eine Klammer in der entsprechenden Farbe an das Brett. Als er es dann umdrehte (oder sollte ich besser schreiben: umklappte), steckten die Klammer wirklich auf der richtigen Farbe. Alexander, ein weiterer (Noch-)Gast, zeigte uns zum Abschluss, wie er eine von Manfred gewählte Spielkarte mit Hilfe eines Pendels wiederfindet. Dabei wurde er (oder das Pendel ?) nur durch die Gedanken des Zuschauers geleitet. Dass Mentalmagie auch Spaß
machen kann, das hat dieser Nachmittag mit Sicherheit gezeigt. Und da alle so
hoch motiviert waren (s. Fotos unten) und weil wir das Thema immer noch nicht
erschöpfend ausgeschöpft haben, wird es wohl bald eine Fortsetzung geben.
8. Wochenendseminar im Kinder-Erholungszentrum Hölzerner See In diesem Jahr hatten sich nur vier Nordlichter auf den langen Weg zum Hölzernen See gemacht, um der Einladung von Helmut Bobbenkamp zum 8. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“ zu folgen. Wie gewohnt war das Wetter an diesem Wochenende ideal, nämlich sonnig und wohltemperiert. (Wie macht Helmut das nur, dass das jedes Jahr so hervorragend klappt?). Nach der Anreise und dem obligatorischen Kaffeetrinken wurden wir von Helmut Bobbenkamp und (Heinz-) Peter Ulbrich begrüßt, danach ging es sogleich zum Je-ka-mi-Teil, zu dem wieder einige Kinder eingeladen waren, die der Vorstellung teils artig, teils begeistert folgten. Nach dem Abendessen konnten die rund 50 Gäste ihre nicht mehr benötigten Requisiten und Bücher beim Flohmarkt verkaufen, um sich von dem Erlös dann gleich wieder neue zu kaufen. Danach folgte der schon aus den Vorjahren sehr gut bekannte und immer wieder gern gesehene gemütliche Abend, bei dem in geselliger Runde geklönt und gezaubert wurde. Natürlich wurde auch der eine oder andere Obstsaft (meist in veredelter Form) probiert, aber am anderen Morgen waren die meisten von uns dann doch wieder relativ fit, so dass den wenigen Aktiven beim Seminar von Andrea Hardy über Jonglage für Zauberkünstler beim Rotieren der Bälle kaum schwindlig wurde. In den beiden Werkstattprogrammen vor und nach der Mittagspause konnten die auftretenden Künstler in den meisten Fällen die Kinder und auch die Erwachsenen begeistern. Sicherlich fiel es Fritz Topp dadurch auch nicht so schwer, das anschließende Werkstattgespräch kurz und straff zu leiten, fast schon zu kurz, denn die sonst üblichen langen Debatten entfielen zwar, aber einige Teilnehmer (und sicherlich auch Aktive) hätten sich wohl noch gerne etwas mehr ausgetauscht.
Am Sonntag erlebten wir zum
Abschluss ein interessantes Seminar des gelernten Clowns Matthias Reeck, der
uns Clownerie und clowneskes Zaubern äußerst unterhaltsam nahe brachte.
Danke, Helmut und Peter, ihr habt uns allen wieder ein zauberhaftes
Wochenende bereitet. Fred H.
TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 17. April: 14 Uhr. Thema: Eröffnung des „1. Magic Shop“ der
Magischen Nordlichter Das „Zauberlabor“ der Magischen Nordlichter findet immer an jedem
2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00
Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser
Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 0 40 - 21 84 90). Jugendgruppe der Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag
im Monat um 17.00 Uhr. Informationen
bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490 Die nächste Vorstandssitzung
der Magischen Nordlichter findet Donnerstag, den 29.04.2004 um 19 Uhr
bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können
ohne Voranmeldung daran teilnehmen.
17.04.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Thema:
Eröffnung des „1. Magic Shop“ der Magischen Nordlichter 19.04.2004: Lübeck,
Hansa-Hof: Seminar mit Charles Gauci. „Reputation Makers”. Beginn: 20.00 Uhr, Kosten: 20 € 22.04.2004: Magiculum: Seminar mit Charles
Gauci (Australien). Praktische,
kommerzielle Effekte für Bühne und Close-up, starke Mentaleffekte. Beginn:
19:30 Uhr 22.04.2004: Hamburg, Foolsgarden,
Lerchenstraße: Zum letzten Mal: Die Glanz und Glitter Show. Beginn:
20.30 Uhr. Info: Tel.: 040 436582 und www.foolsgarden-theater.de 24.04.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 24.04.2004: Hotel
und Restaurant „Hannes Ossenkopp“, 20.00 Uhr: Größte Zaubershow Meck-Pomms.
Mit Künstlern aus Hannover, Schwedt, Schwerin, Wuppertal und Göttingen (Jan
Forster). Dorfstraße 1a, 19073 Dümmer. Kartenvorbestellung: 03869 3840. 12,00 € (inkl.
Zaubertrank, anschl. Tanz) 26.04.2004:
Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener Spezial Club“ 01.05.2004: Maikammer: Borettitag: 9.00 - 23.00 Uhr. Wettbewerb, Seminare (u.a. mit
Henrik), Bühnenwettbewerb, Gala (u.a. mit Henrik). Tagespreis 55 €. Info:
Magic by Boretti, 67433 Neustadt/Weinstraße; Tel.: 06321 84658 07.05.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos unter
04481-1214 21.05.2004: Lübeck,
Hansa-Hof: Seminar mit Jürgen
Groeschel (OZ Hamburg). Table-hopping. 20.00 Uhr, 10 € 22.05.2004: Hamburg,
goldbekHaus, Moorfuhrtweg 9: Gala der Magischen Nordlichter e.V., Beginn 20.00
Uhr
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Rundbrief Juni und Juli 2004
Liebe Nordlichter, denkt euch bitte eine Zahl zwischen eins und drei. Dank meiner
mentalen Fähigkeit weiß ich bereits jetzt und aus der Ferne: Eure gedachte
Zahl ist zwei. Ist das nun schon Mentalmagie? Vielleicht können wir das beim
kommenden Monatstreffen ja hinreichend klären (siehe nächsten Artikel). Auf
alle Fälle solltet ihr alle den Weg ins Vereinsheim finden, denn immerhin ist
es das allerletzte Treffen der Magischen Nordlichter - vor der Sommerpause.
Neun Wochen ohne Zaubertreffen - wer soll das bloß aushalten. Na ja, ich
wünsche euch trotzdem oder gerade deshalb eine wunderschöne Urlaubszeit.
Aber vorher sehen wir uns ja noch am Samstag. Bis dahin viele Grüße Fred Monatstreffen im Juni Wieder einmal hat Klaus keine Zeit … aber Wolf ist ja da! Beim nächsten Monatstreffen möchte Wolf seine und unsere grauen Zellen strapazieren - es geht nämlich um Mentalmagie. Schon das letzte Treffen hat gezeigt, dass es zu einer erfrischend bunten Mischung kommen kann, wenn möglichst viele etwas mitbringen und zeigen. So solltet ihr für den 19. Juni alles zusammensuchen, was irgendwie mit Mentalmagie zu tun hat, damit Wolf nicht als Einzelkämpfer auftreten muss. Gala der Magischen
Nordlichter im goldbekHaus ( Ich habe mich mal wieder auf den Weg gemacht und bin in die Großstadt
gefahren, ins goldbekhaus, zur Gala der Magischen Nordlichter. Mir hat die
Show gut gefallen und ich habe diesmal auch Zauberkünstler gesehen, die bei
der letzten Gala nicht dabei waren. Klaus begrüßte die Gäste und da er ja sehr viel Wert auf Sicherheit
legt, verdeutlichte er uns die neuen EU-Richtlinien mit dem Notausgangspfeil,
der bei ihm ständig die Richtung wechselte. Nach dieser Sicherheitsmaßnahme
gab er die Bühne frei für Manfred, der mit vielen kleinen Kunststücken
begeisterte. Das Beste war für mich sein Ringspiel mit sechs Ringen. Die Art
und Weise, in der Manfred die Ringe verkettete und wieder löste,
beeindruckte mich besonders. Rafaelo Noon begeisterte die Zuschauer mit
seiner Hand-Waschmaschine. Dieses Tuchfärbekunststück machte die Zuschauer
geradezu sprachlos. Nun betrat der Apfelbauer Hinnerk Harms die Bühne. Wer
Hinnerk nicht kennt, der kennt ihn bestimmt als Olpino (Olaf Pinske). Er
snackte auf Platt-düütsch wie nichts gutes und führte tolle Zaubertricks mit
Knoten vor. Es war ein Vergnügen ihm zuzusehen. Jogie und sein Schnusel waren
auch wieder mit von der Partie und sie boten den Zuschauern sicher genug Gesprächsstoff
für die folgende Pause. Den zweiten Teil begann Lennard, ein kleiner Zauberer ganz groß. Ich
habe ihn jetzt insgesamt dreimal auf der Bühne gesehen und war jedes Mal von
seiner Tuchverkettung begeistert. Er führt seine Tricks ruhig und sehr
gekonnt vor, was ich super finde. Hektor war auch da und seine Show war
amüsant für jeden Zuschauer. Er ließ Wasser verschwinden und holte es aus dem
Ellenbogen eines Zuschauers wieder heraus. Völlig ohne Wasser wusch er seine
verschmutzen Seidentücher in einem
Spei‑(Rei‑)Karton. Den Abschluss bildeten die Sisters of
Merlin mit ihrer Tanz und Großillusionsshow, in der sie gekonnt schwebten
und schweben ließen, sich mit Schwertern durchstachen und sich fesselten und
entfesselten. Insgesamt war es mal wieder eine gelungene Gala, die sicher mehr
Zuschauer verdient gehabt hätte. Vielleicht lässt sich das beim nächsten Mal
durch etwas mehr Werbung ändern. So, ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe. Bis zum nächsten
Treffen bei den Nordlichtern euer Thomas. Monatstreffen im Mai Klaus war mal wieder in zauberhafter Mission unterwegs und so hatte Wolf kurzfristig den Vorsitz des Monatstreffens übernommen und sich natürlich wieder umfangreich vorbereitet. Gleich zu Beginn hatte er denn auch eine Überraschung parat, für die er allerdings nicht verantwortlich zeichnete: Im Vereinsheim war einige Tage zuvor eingebrochen worden. Die Täter hatten dabei in dilettantischer Weise wohl mit einer Brechstange einfach die Türen aufgehebelt und dabei die Schlösser und Türrahmen erheblich beschädigt. Aber offensichtlich hatten sie nach dieser schweren Arbeit die Lust auf weitere Aktivitäten verloren, denn es fehlte nichts. Die teuren Bilder hingen immer noch an den Wänden und die Schränke waren unversehrt, es fehlte also auch nichts aus unserer umfangreichen Zaubersammlung. Kunstbanausen!!! Nach der Begrüßung der elf Mitglieder überließ Wolf zunächst Olaf das Ruder, der seine liebevoll gestalteten Trickbeschreibungen zum Verkauf anbot. Zu einem Verkauf gehört natürlich auch eine Verkaufsshow und so erzählte uns Olaf von dem Zirkusbesuch in seiner Kindheit, bei dem er ein Kartenspiel bekommen hatte, das aus sechs Karten bestand, von denen man immer wieder drei wegwerfen konnte und doch blieben es sechs. Einen Stein im Brett hatte Olaf bei Kurt, denn er wusste genau, wie viele Steine der sich aus einem Behälter herausgenommen hatte. Auf zwei einfache Nägel übte Olaf so eine starke Kraft aus, dass sie sich von zwei Zuschauern nicht auseinander ziehen ließen und mit einem Portemonnaie vollführte er einige abenteuerliche Kapriolen. Wolf hatte sich für seine Kunststücke das Motto „Kartenkontrolle“ ausgewählt. Zum Auftakt fand er eine Zuschauerkarte mit Hilfe eines Pendels wieder, danach beeindruckte er uns mit einer hervorragenden Gedächtnisleistung, indem er nach einem kurzen Blick in ein aufgefächertes Kartenspiel genau die Karte nennen konnte, die zuvor ein Zuschauer ausgewählt hatte und die sich in einem selbst gebastelten, verschlossenen Etui befand. Na, das ist doch gewiss ein Zeichen von Durchblick, auch wenn man dafür eine Brille benötigt. Aber es ging auch ohne Brille, nämlich in der dunklen Hosentasche, aus der „Schlitz-Ohr“ Wolf sozusagen blind eine Zuschauerkarte aus einem Kartenetui holte. Noch bunter wurde es, als er ein Kartenspiel bildoben-bildunten mischte. Doch dieses Chaos kontrollierte er mit einem einzigen Griff. Danach lagen wieder alle Karten richtig. Alle? Natürlich nicht alle, denn die Zuschauerkarte lag als einzige verkehrt herum! Eine andere vom Zuschauer frei (!) gewählte Karte benutze Wolf quasi als Druckvorlage, denn mit ihrer Hilfe bedruckte sich eine Blankokarte in dem (selbst gebastelten) Etui mit dem gleichen Wert. Zwei weitere Karten fand Wolf mit Hilfe eines Kugelschreibers, der im richtigen Moment aufleuchtete und mittels eines gewissen Etwas, das die gesuchte Karte einfach aus dem gesamten Kartenspiel aufsteigen ließ. Jetzt waren wir reif für die Pause. Danach verzauberte uns Kurt. Auch er benutzte Karten, die er locker wieder fand, obwohl zwei Zuschauer das Päckchen ziemlich durcheinander gebracht hatten (Kurt empfahl das Buch von Hanns Friedrich: „Kartenzaubern ohne Fingerfertigkeit“). Eine wunderbare Übereinstimmung erzielte Kurt mit einem Zuschauer, als beide aus je einem Kartenspiel genau die gleichen Karten heraussuchten, und das, obwohl sie mittendrin auch noch die Päckchen tauschten. Thomas hatte offenbar ganz spontan etwas beizutragen. Er verteilte an fünf Zuschauer je fünf Karten und jeder sollte sich einfach eine davon merken. Nachdem Thomas alle Karten wieder eingesammelt hatte, konnte er jedem Zuschauer exakt die richtige Karte nennen. Kurt ging etwas anders vor. Auch er forderte fünf Zuschauer auf, sich eine Karte beim Durchblättern des Spiels zu merken. Doch es stellte sich heraus, dass sich alle dieselbe Karte gemerkt hatten. Merkwürdig war nur, dass sich diese Karte gar nicht im Spiel befand, sondern in einem verschlossenen Umschlag in Kurts Jackentasche steckte. Ein Abzählkunststück der etwas anderen Art zeigte uns Henning. Er hatte die passende Geschichte von Albert Einstein entliehen und hielt ein kleines Referat über die Relativitätstheorie. Julius baute sich aus seinem
Fingerring und zwei antiken Münzen (1,- DM) eine Aufbewahrungsdose für
Groschen (das waren früher die Münzen, die man in Parkuhren steckte). Leider
war das Gerät wohl nicht ganz perfekt, denn der Groschen verschwand einfach
(genau wie bei den Parkuhren), tauchte allerdings in einem verschlossenen
Beutel wieder auf. Henning beendete das Monatstreffen mit einer Seilroutine,
bei der er einem Zuschauer beibringen wollte, wie man einen Knoten in ein
Seil macht, ohne dabei die Seilenden loszulassen. Aber der Zuschauer erwies
sich als sehr lernresistent, denn immer wenn Henning einen Knoten gemacht
hatte, war bei dem Zuschauer nur ein glattes Seil zu sehen. Als es ihm dann
endlich doch gelang, da war Hennings Knoten verschwunden.
TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 19. Juni: 14 Uhr. Thema: Mentalmagie mit Wolf Das „Zauberlabor“ der Magischen
Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im
Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender
Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490 Die nächste
Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Mittwoch, den
23.06.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen
Nordlichter können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 19.06.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen. Thema:
Mentalmagie mit Wolf 19.06.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit
Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214 21.05.2004: Lübeck,
Hansa-Hof: Seminar mit
Jürgen Groeschel (OZ Hamburg). Table-hopping. 20.00 Uhr, 10 € 28.06.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener
Spezial Club“ 17.07.2004: Magische Nordlichter, kein Monatstreffen, da Sommerpause! 10.08.2004: Waldklinik
Jesteburg: Dondo Burghardo
(An diesem Tag findet kein Zauberlabor statt. Die Magischen Nordlichter
fahren zu Dondo. Es werden Fahrgemeinschaften gebildet.) 20.-22.08.2004: Bremen: La Strada - 10. Internationales Straßenzirkusfestival. Tagsüber Straßenkunst in der
Innenstadt, abends Zirkusgalas. Info: www.strassenzirkus.de 21.08.2004: Magische Nordlichter, Monatstreffen.
Seminar mit Fritz Topp Der nächste Rundbrief erscheint wegen der
Sommerpause erst wieder im August. Bis dahin wünschen wir allen Magischen
Nordlichtern einen erholsamen Urlaub.
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Rundbrief August 2004
Liebe Nordlichter, nach wochenlanger zauberischer - nicht zauberhafter - Enthaltsamkeit
sind wir endlich wieder in unserem Element. Gut, dass magisch betrachtet jede
Sommerpause auch mal ein Ende hat. Und nun geht es gleich wieder heftig zur
Sache. Wir beginnen mit einem Seminarleiter, der wohl jedem Nordlicht ein
Begriff ist: Fritz Topp. Ein besonderes
Thema für dieses Seminar haben wir aus lauter Begeisterung, dass er sofort
zugesagt hat, gar nicht ausgemacht. Ist aber auch egal, denn alles was Fritz
anpackt, erzeugt sofort helle Begeisterung bei den Teilnehmern. Ihr seht, es
gibt überhaupt keine Entschuldigung, dem nächsten Treffen fern zu bleiben.
Bis dahin also viele Grüße Fred Bücher-Liste Dem letzten Rundbrief hatte
Hörbie zwei Extrablätter „Bücher in der Nordlichter-Bibliothek“ beigefügt.
Diese Serie sollte eigentlich fortgesetzt werden. Die Post hat aber gemerkt,
dass an den Nordlichtern noch einige Euros zu verdienen sind und hat das
Porto gemäß der gültigen Preisliste kräftig erhöht. Mit den geplanten
Extraseiten würde sich das Porto sogar verdoppeln. Daher wird diese Serie
sofort wieder eingestellt. Alle Mitglieder, die an den Listen interessiert
sind, können diese bei den Monatstreffen erhalten, was ja auch ausreicht,
denn zum Ausleihen muss man ja ohnehin ins Vereinsheim kommen. Monatstreffen im Juni Beim letzten Monatstreffen vor
der Sommerpause habe ich geschwänzt (Grund: s. Bericht S. 2), deshalb gibt es
leider keinen Bericht und auch keine Fotos. Ich habe mir aber sagen lassen,
dass Wolfs Mentalzauberei wieder sehr gut angekommen ist. Danke,
Alfred Kellerhof Einige Zauberhändler bekommen zur Information
unseren Rundbrief zugeschickt. So auch die Firma Kellerhof in Bonn. Die
gesamte Familie liest - eigenen Angaben zufolge - den Rundbrief immer von A
bis Z. Mit Entsetzen stellte Herr Alfred Kellerhof bei der letzten Ausgabe
fest, dass in unserer Büchereiliste sein Buch „Typisch Alfred!“ fehlt.
Umgehend sandte er uns daraufhin ein Exemplar zu - kostenlos! Dafür, Herr
Alfred Kellerhof, möchte ich mich im Namen aller Nordlichter herzlich
bedanken.
Klaus-Joachim
Schröder Besuch bei
Hexy und Mikado Eigentlich wollte ich ja - so wie es sich gehört -
zum Monatstreffen kommen. Doch am Vorabend rief mich Herr Hebenstreit
(Mikado) an und lud mich zu sich ins Sandkruger Zaubertheater ein. So einer
netten persönlichen Einladung kann man natürlich nicht widerstehen und so
fand ich mich überpünktlich aber leider ohne Krawatte vor dem schmucken
Einfamilienhaus der Hebenstreits ein. Sonja kam mit ihrem Freund auch noch
dazu und so stiegen wir exakt 45 Minuten vor Veranstaltungsbeginn
erwartungsfroh die einladende Kellertreppe hinunter - und hinein ins
Zaubertheater. Hier gab es schon mal eine Menge zu bestaunen. Da ist zuerst
einmal der Theater-„Saal“, der 30 Gästen Platz bietet. Im hinteren Teil
befindet sich zusätzlich eine gemütliche Sitzecke, daran schließt sich eine
kleine Bar an. In einem Nebenraum kann man eine Fülle von Zauberrequisiten
und Zauberschnickschnack bestaunen, nachdem man an einer „Autogrammtür“ die
vielen berühmten Namen von Besuchern des Zaubertheaters gelesen hat. Kurze
Zeit später wurden wir von einer netten jungen Dame mit Getränken versorgt,
und schon bald kündigte ein Gong den nahen Beginn der Vorstellung an.
Mikado, der bis eben noch an der Kasse auf die letzten Gäste gewartet hatte,
begab sich eilig in die Maske und nur drei Minuten später betrat er in neuem
Gewand die leicht erhöhte Bühne. Mikado und seine Frau Hexy begrüßten uns
musikalisch und mit einem nachwachsenden Blumenstrauß, bevor uns der
Gastgeber mit den etwas verwirrenden Wegen zu den Notausgängen vertraut
machte. Der Vorhang schloss sich, um sich nach sehr kurzer Zeit wieder zu
öffnen und ein neues Zauberkunststück preiszugeben: Nicht nur das Bühnenbild
hatte sich geändert, sondern auch die beiden Künstler hatten ihre Garderobe
gewechselt. Mikado fing zu südländischen Rhythmen mit bloßen Händen rote
Lichter aus der Luft, verschluckte sie und ließ sie sich dann von Hexy wieder
aus dem Mund ziehen. Es folgte ein bunter Reigen aus Luftballonzerstechen,
nicht endenden Tüchern aus der Hand, die sich in einen lebenden Goldfisch
verwandelten, einer Flaschenwanderung, sich endlos vermehrenden Flaschen bis
hin zu einer fantastischen leeren Kiste, aus der eine riesige Martiniflasche
in einem Rausch aus Seifenblasen erschien. Wieder schloss sich der Vorhang,
wieder änderten sich Kostüme und Bühnenbild. Nun kam uns Mikado geistig
etwas näher. Mit fünf ESP-Karten schaffte er auf einer Vorhersagetafel eine
fünffache Übereinstimmung. Das brachte ihm wohl das Vertrauen eines
Zuschauers ein, der es zuließ, dass ihm Mikado ein schweres Vorhängeschloss
am Jackett befestigte. Von den sieben vorhandenen Schlüsseln passte nur ein
einziger. Mit diesem wurde das Schloss geöffnet, um anschließend eine Kiste
zu verriegeln, in der sich die Uhr des Zuschauers befand. Nun wurden alle
Schlüssel wahllos an die Zuschauer verteilt. Das arme Opfer sollte einen Zuschauer
auswählen, in der Hoffnung, dass dieser den richtigen Schlüssel habe. Die
anderen sollte er in der Hand halten, doch der übermütige Witzbold steckte
den ersten Schlüssel in die kleine Öffnung des verschlossenen Kastens.
Hierüber entsetzt, steckte Mikado auch noch die anderen Schlüssel in die
Kiste. Bis auf den letzten - und der passte doch tatsächlich. Fünf
persönliche Gegenstände von Zuschauern, in undurchsichtigen Säckchen
verpackt, konnte Mikado fehlerfrei
wieder zuordnen, bevor er hinter dem Vorgang verschwand, um kurz darauf mit
seinem Assistenten Charlie (kam mir irgendwie bekannt vor, wenn nur Bart und
Brille nicht gewesen wären) und natürlich in neuem Outfit wieder vor uns zu
stehen. Leider stellte sich Charlie etwas ungeschickt an, denn „er“ verriet
durch seine tollpatschige Art sämtliche Kunststücke. So konnte man das
weggezauberte Milchglas noch unter dem Tablett entdecken, ein Vogelkäfig
wollte nicht verschwinden und ein fälschlicherweise umgedrehter Stuhl gab
durch seine Löcher das gerade eben versickerte Wasser wieder frei. Nach der Pause bemächtigte sich ein
zauberbegeisterter Amateur aus Berlin der Bühne. Er glaubte, er könne Mikado
toppen und zeigte uns aus seinem neuen Zauberkasten einige bekannte
Zauberkunststückchen, die er auch gleich alle erklärte. So wurden wir
eingeweiht in die Geheimnisse der Zauberbüchse und der Schnurstäbe, erfuhren
wie das Tuch ins Ei kommt, warum ein Ei an der Schnur auf Kommando stoppt und
lernten etwas über einen verschwindenden Würfel. Erst als sich dieser Amateur
umgezogen hatte, erkannten wir in ihm Mikado wieder, der nun natürlich alle
eben gesehenen Kunststücke nicht nur ins rechte Licht rückte sondern ihnen
zusätzlich auch noch ein Highlight aufsetzte. Als nächstes erlebten wir eine Kartenvorhersage
der besonderen Art. Drei von Zuschauern beliebig ausgewählte Karten kamen in
drei Kartenräder und wurden von einem rotierenden Pfeil ausfindig gemacht.
Das alleine war schon verblüffend genug, doch nun zeigte uns Mikado, dass
just diese drei Karten auf der Rückseite Zahlen enthielten, die
zusammengesetzt das aktuelle Datum ergaben!
Als etwas renitent erwies sich Agathe, eine Schlange, die in ihrem
typischen Korb zu Hause ist. Sie sollte eine von einem Zuschauer gewählte
Karte wiederfinden, was ihr aber wohl nicht gelang. Stattdessen warf sie alle
Karten des Spiels frech aus dem Korb. Zum Schluss fand sie dann aber doch
noch die richtige. Bei dem nächsten Kunststück wurde es dann reichlich
gefährlich. Ein Zuschauer sollte auf ein Kartenspiel schießen und die Kugel
sollte exakt in seiner gewählten Karte stecken bleiben. Er stand mit der
geladenen Waffe mitten im Zuschauerraum und legte an. Leider war er nicht so
ganz treffsicher, denn sein erster Schuss traf den Rand des Tisches, der
zweite eine Vase und der dritte zerlegte sogar den ganzen Tisch. Dabei fielen
alle Karten herunter, nur eine blieb hängen - die falsche. Nun legte Mikado
an und schoss mit sicherer Hand den überzähligen Point aus der Karte. Für das
nächste Kunststück musste eine Zuschauerin herhalten. Sie „versuchte“ eine
Karte zu zerreißen, was ihr zum Entsetzen Mikados auch gelang. Ein Teil
durfte sie nun behalten, während die anderen in eine Box kamen, aus der sie
dann prompt wieder verschwanden. Stattdessen erschien in einem Glasrahmen
eine Karte ohne Ecke. Da war die Zuschauerin sichtlich aus dem Häuschen, als
ihre Ecke tatsächlich zu der erschienenen Karte passte. Der nächste
Zuschauer sollte unter Mikados Anleitung ein Zauberkunststück mit einem
zerrissenen Seidenpapier lernen. Aber irgendwie schien er kein begnadeter
Zauberlehrling zu sein, denn bei ihm klappte fast gar nichts (selbst links
und rechts war für ihn schon eine Hürde). Aber er hatte dennoch sichtlichen
Spaß an seiner unfreiwilligen Nachhilfestunde. Den Abschluss dieses überaus netten Abends bildete
Hexy mit einem großen Showteil. Sie zauberte in ihrer bekannt
farbenprächtigen Art mit Tauben, die immer wieder aus dem Nichts erschienen,
verknotete und entknotete Tücher. Tücher sprudelten aus ihren Händen und abermals
ließ sie Tauben erscheinen und gleich wieder verschwinden. Sie setze vier
Tauben in eine Kiste, die im selben Moment in ihre Einzelteile zerfiel, doch
von den Tauben war nichts zu sehen. Und das alles wurde gekrönt von zwei
Perückentauben, die zumindest ich das erste Mal in meinem Leben sah. Zweieinhalb Stunden Unterhaltung pur. Vielen Dank
Hexy und Mikado. Wenn es die Nordlichter einmal schaffen sollten,
eine geschlossene Vorstellung bei den Hebenstreits zu buchen, dann werde ich
mit Sicherheit wieder dabei sein.
Table Hopping bei Hagenbeck Am 24.06.2004 fand in der Dressurhalle von
Hagenbecks Tierpark eine Veranstaltung der Krüger Gruppe für 460 geladene Gäste
statt. Für den Bereich Table Hopping waren Sedat und Kim (A-Magic) sowie Sommerfest
im Berenberg-Gossler-Haus Am 26.06.2004 fand im Garten des
Berenberg-Gossler-Hauses das Sommerfest statt. Die Magischen Nordlichter
hatten die Aufgabe, gutes Wetter erscheinen zu lasen, was auch wunderbar
gelang. Außerdem sollten natürlich die vielen Gäste zauberhaft unterhalten
werden. Ab 20 Uhr traten drei
Ganznahamtisch-Zauberer ihren Dienst an: Wolf, Jo und Klaus wanderten durch
den Garten und fragten immer wieder: „Darf ich Ihnen mal ein Zauberkunststück
präsentieren?“ Nach dem Klatschen und Lachen der Gäste zu urteilen ist wohl
unsere Zaubereinlage gut angekommen. Klaus-Joachim Schröder Wir begrüßen
unser neues Ehrenmitglied Dondo Burghardo (mehr darüber
im nächsten Rundbrief) TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 21. August: 14 Uhr. Thema: Seminar mit Fritz Topp Das „Zauberlabor“ der Magischen
Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im
Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender
Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490 Die nächste
Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Donnerstag, den
26.08.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen
Nordlichter können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 20.-22.08.2004: Bremen: La Strada - 10. Internationales Straßenzirkusfestival. Tagsüber Straßenkunst in der
Innenstadt, abends Zirkusgalas. Info: www.strassenzirkus.de 21.08.2004: Magische
Nordlichter,
Monatstreffen. Seminar mit Fritz Topp 30.08.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener
Spezial Club“. Desimo, Dr. E.
von Hirschhausen 03.-05.09.2004: Nordhorn: 14. Internationales Straßenkulturfest. Die
Nordhorner Innenstadt wird zur Varietébühne (u.a. Pius Maria Cüppers.
Kontakt: Heinz Siemering, Tel. 05923 4053 11.09.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit
Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214 11.09.2004: Bargteheide, Kleines Theater: Rafaelo Noon 18.09.2004: Magische
Nordlichter,
Monatstreffen. Thema: Geschichte der Zauberkunst
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Rundbrief September 2004
Liebe Nordlichter, in der Schule haben sich manche von euch nie viel aus Geschichte gemacht,
vielleicht haben euch eure Eltern auch nie Geschichten erzählt, aber wenn
Klaus etwas über die Geschichte der Zauberkunst zu berichten hat, dann
solltet ihr keine Geschichten machen und sofort zum Monatstreffen kommen;
vielleicht geht es ja in die Geschichte ein. Bis dahin also viele Grüße Fred Vorschau Am 21.05.2005 findet im Berenberg-Gossler-Haus der 2. Norddeutsche Zaubermarkt statt. Aufgrund des großen Erfolges im Juni 2003 veranstalten die Magischen Nordlichter zusammen mit dem Magischen Zirkel Hamburg eine Fortsetzung dieses magischen Riesenflohmarkts mit Seminaren und Gala. Besonders freue ich mich, Michael Sondermeyer und Uwe Schenk als „2. Hand Zauberhändler“, als sic!-Verlag und als Seminarleiter-Duo bei dieser Veranstaltung zu begrüßen. Rechtzeitiges Anmelden sichert viel Platz für den Zauberflohmarkt. Klaus-Joachim Schröder Monatstreffen im September Am 18.09.2004 findet unser nächstes Monatstreffen mit dem Thema „Geschichte der Zauberkunst“ statt. Day Vernon wurde einmal gefragt: „Was würden Sie einem jungen Zauberkünstler raten?“. Seine Antwort lautete: „Er sollte sich vor allen Dingen, um die Zauberkunst zu verstehen, mit der Geschichte befassen.“ Darum möchte ich einmal die magische Zaubertruhe öffnen. Hamburg - Hauptstadt der Zauberkunst? Carl Willmann, Janos’ und Rosa Bartl. Hamburg - historische Standorte der Zauberkunst. Um was ging es in der Gerichtsverhandlung Bartl - Kassner? Die vier magischen Schwestern Leichtmann, die zu Zauberköniginnen ernannt wurden. Haug, Conradi, Wildon, Manfredo, Soltau usw. Alles unterstützt durch Wort, Bild, Video. Beiträge zu diesem Thema oder sogar Kunststücke aus dieser Zeit sind erwünscht. Klaus-Joachim Schröder Wolfgang Jakubzik feierte am 16.08.2004 seinen
75. Geburtstag. Wolfgang ist seit über 20 Jahren Mitglied bei den
Magischen Nordlichtern und hat viele der großen Veranstaltungen erst möglich
gemacht. Im Namen des Vorstands und aller Nordlichter wünschen wir dir,
lieber Wolfgang, alles Gute und eine gesunde zauberhafte Zeit. Klaus-Joachim Schröder Dondo Burghardo wurde Ehrenmitglied der Magischen Nordlichter Am 10.08.2004 trat Dondo in einer Waldklinik bei Hamburg auf. Elf Nordlichter besuchten diese Veranstaltung, die im Freien bei zauberhaftem Wetter stattfand. Vor allem die Patienten hatten viel Spaß und Freude an der zauberhaften Darbietung. Nach der Veranstaltung trafen sich die Nordlichter mit Dondo und seiner Frau in einem Gartenlokal. Dondo hatte natürlich sein Zauberköfferchen dabei. Bei dieser Gelegenheit überreichte der Vorstand Dondo eine Urkunde, die ihn zum Ehrenmitglied ernannte. Dondo und seine liebenswürdige
Frau und Zauberkünstlerin Ute waren sehr oft Gäste der Nordlichter. Wir
würden uns freuen, auch in Zukunft Ute und Dondo als Gast und nun auch als
Mitglied begrüßen zu können. Spätestens am 21.05.2005 werden wir die beiden
beim 2. Norddeutschen Zaubermarkt wieder treffen. Klaus-Joachim Schröder
Monatstreffen im August Das war mal wieder ein Topp-Seminar. Aber das ist ja auch normal, wenn Fritz Topp der Seminarleiter ist. Es war noch nicht einmal ganz 14 Uhr, da war Fritz bereits in seinem Element und konnte es kaum erwarten, uns sein Können unter Beweis zu stellen. Dabei kam es ihm natürlich nicht darauf an, sich selbst ins Rampenlicht zu rücken. Vielmehr wollte er uns an seiner Kunst aktiv teilhaben lassen und gab sich alle erdenkliche Mühe, uns das gewisse Etwas beizubringen. Unter dem Motto „Hand-Arbeit“ hatte er sich vorgenommen, uns grundlegende Techniken und Täuschungsmanöver verständlich und unterhaltend zu erklären. Diejenigen, die Fritz bis dahin noch nicht kannten, fragten sich wohl gerade: „Können diese Finger Münzen festhalten?“, da verschwanden diese (die Münzen, nicht die Finger) auch schon nach und nach aus seiner geschlossenen Faust, um kurz darauf am Ellbogen, am Knie und am Kragen wieder zu erscheinen. Ebenso unerklärlich machte sich die Kappe eines Kugelschreibers aus dem Staub - aber nein, sie steckte ja nun auf dem anderen Ende des Stiftes. Auch alte Bekannte - wie die Kreidekelle - bekamen von Fritz ein neues Glanzlicht aufgesetzt: So schrieb er den Namen einer Zuschauerin auf die Kelle, doch leider schlich sich ein kleiner Rechtschreibfehler ein. Die Zuschauerin beschwerte sich, Fritz korrigierte den Fehler und schon stand der Name fehlerfrei auf beiden (wirklich auf beiden!) Seiten der Kelle. Das riss so manchen vom Stuhl - oder lag es daran, dass Fritz einige Seminarteilnehmer nach vorne bat? Jedenfalls stand plötzlich eine Schar Zauberlehrlinge vorne und ließ sich von Fritz ganz genau und schön langsam die einzelnen Handgriffe zeigen, mit denen er eben noch uns alle mit einem Seil verzaubert hatte. Und dabei sah doch alles so einfach aus: Ein Seil wurde verschlungen, ein Zuschauer wurde damit gefesselt, und obwohl niemals ein Knoten gemacht wurde, konnte sich der Zuschauer nicht mehr befreien. Aber wie hatte er das bloß gemacht? Bei Fritz hatte doch alles so einfach ausgesehen! Natürlich durfte in diesem
Seminar das Thema Geld nicht fehlen; schließlich lautet ja die Frage vieler
Zuschauer: „Können Sie auch Geld herzaubern?“ Nun, herbeizaubern vielleicht
nicht unbedingt, aber zumindest verwandeln - von Klein in Groß, versteht
sich. Das begeisterte Manfred. Auch er
wollte einen Zehner in einen Zwanziger verwandeln, was ihm unter der
fachkundigen Anleitung von Fritz nach einigen kleinen Verrenkungen auch
tatsächlich gelang. Und nicht nur ihm! Wieder einmal hatte Fritz seine
magischen Fähigkeiten nicht nur unter Beweis gestellt, sondern auch noch auf
andere übertragen. Beim nächsten Experiment konnte er diese Fähigkeit noch
steigern, denn eine vom Zuschauer frei gewählte Karte wollte er nicht selber
finden. Er behauptete einfach, dass das auch ein anderer könne. Und
tatsächlich: Ich meine, dass Fritz wieder
einmal ein super Seminar vorgelegt hat, bei dem jeder auf seine Kosten
kommen konnte. Ich war bei manchen Kunststücken sogar der Meinung, dass
allein diese eine Routine schon das Eintrittsgeld wert war. (Obwohl ich als
Mitglied der Magischen Nordlichter ja gar kein Eintrittsgeld zahlen musste.)
Jedenfalls hat mir das Monatstreffen wieder einmal hervorragend gefallen. TERMINE ♠ TERMINE
♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 18.
September: 14 Uhr. Thema:
Geschichte der Zauberkunst Das „Zauberlabor“ der Magischen
Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus
statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.:
040 218490). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490 Die nächste
Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Mittwoch, den
29.09.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen
Nordlichter können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 21.08.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Geschichte der
Zauberkunst 27.09.2004: Hannover, Apollo
Kino: Desimos „Lindener
Spezial Club“. Desimo, jungjunge! und derroemer 09.10.2004: Lüdinghausen: 4.
sic!-Tag. Seminare, Podiumsdiskussion,
Vorführungen u.a. mit Felix Bräuer und Martin Eisele, stöbern und plaudern,
Gala u.a. mit Axel Dedering, julius Frack, Nico Tin, Clemens Valentino, Wave,
Andy Häussler, Jan Ditgen. Preis inkl. Gala: 50 € 15.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Fred
van Thom 16.10.2004: Magische
Nordlichter,
Monatstreffen. Thema: 29.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr
Seminar mit Richard Sanders, Canada 12.11.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar
mit Wonder Man Fred (siehe sein neues Buch: semi-mental journey!)
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Rundbrief Oktober
Liebe Nordlichter, sind wir nun im Aufwind, haben wir keine Angst vor Gegenwind, sind wir aufgeblasen
wie ein Luftballon, platzen wir manchmal vor Neugier, weil wir ein Kunststück
nicht gleich durchschauen oder wollen wir es nach der heißen Luft nun mal mit
kalter versuchen? Fragen über Fragen, aber wie ich Klaus kenne, hat der bis zum nächsten
Monatstreffen bestimmt die eine oder andere Antwort parat. Bis dahin also viele Grüße Fred
Monatstreffen im Oktober Im Zaubershop der Magischen Nordlichter können Mitglieder u.a. Modellierballons kaufen. Ein Beutel mit 100 Stück von der Firma Qualatex (die besten, die es gibt) kostet 6 Euro. Da ist es nahe liegend, mal wieder das Thema „Ballons in der Zauberkunst“ zum Motto des Monatstreffens zu machen. Zuerst einmal stellt sich die Frage „Welche Figuren kann man eigentlich formen?“. Sie sollten möglichst schnell entstehen und originell sein. Und dann kommt man natürlich zu dem, was uns Zauberer interessiert: Wie kann man Ballons in der Zauberkunst einsetzen? Da gibt es ja die Karte im Ballon, den Schuss in den Ballon, usw. Ballons sind vorhanden, aber es wäre gut, wenn ihr Ballonpumpen und Filzstifte mitbringen könntet. Also, wir sehen uns am 16.10.2004 mit frischer Luft. Klaus-Joachim Schröder Clowns wie ich! … und andere komische Figuren. Unter diesem Motto findet am 23.10.2004 im goldbekHaus, Moorfuhrtweg 9, 22301 Hamburg, eine Aufführung der TUT-Clownsschule aus Hannover statt. Zum vierten Mal kommen die Clowns nach Hamburg. Diese Veranstaltungen wurden immer auch von Magischen Nordlichtern besucht. Hier zeigen Clownsschüler ihre Abschlussarbeit, sozusagen ihr Gesellenstück, am Ende ihrer dreijährigen Ausbildung. Die Ideen und die Kreativität, die dabei entsteht, sind oft außergewöhnlich. Wir sehen uns …! Beginn: 20:00 Uhr, Eintritt: 10,-- Euro. Klaus-Joachim Schröder Monatstreffen im September Die Tische waren aus dem Raum entfernt, die Stühle standen fein säuberlich frontal ausgerichtet, alles deutete also darauf hin, dass ein Seminar stattfinden sollte. Hatte ich irgend etwas vergessen? Ach nein, das Thema lautete ja „Geschichte der Zauberkunst“ und das bedeutete, dass Klaus aus seinem unerschöpflichen Fundus referieren würde. Aber nur zuhören? Natürlich nicht. Klaus hatte alles mitgebracht, was geschichtlich in sein Thema einzuordnen war. Und das lag zur gefälligen Betrachtung auf zwei Tischen und konnte gebührend bestaunt werden. Bevor Klaus nun richtig loslegte, überbrachte er uns noch schöne Grüße von Heino - nein, nicht der mit der Sonnenbrille, sondern unser Heino, der bei einer Weihnachtsfeier so schöne Akkordeonmusik gespielt hat. Was nun folgte, lässt sich kaum in Worte fassen. Klaus hielt ein geschliffenes Referat von drei (!) Stunden Dauer, ohne dabei auch nur irgend eine Aufzeichnung zu benutzen Er schien alle Daten nur so aus dem Ärmel zu schütteln und war dabei auch noch so sicher, dass er Fehler in der gängigen Literatur aufdeckte und korrigierte. Untermalt wurde sein Vortrag von Bildern, die er am Computer erstellt hatte, und von Zeitleisten, die sicherlich in mühsamer Kleinarbeit in langen Winterabenden entstanden sind. Da war an ein Mitschreiben natürlich nicht zu denken. Deshalb lasse ich ganz einfach Klaus selber das Wichtigste zusammenfassen: „Wer waren eigentlich die „Zauberschwestern? Im Jahre 1876 übernahm Joseph Leichtmann das Geschäft „Zauberkönig“ in Wien. Seine vier Töchter gründeten die „Zauberkönige“ in Wiesbaden (geschl. 1990), Köln, München und Berlin, die heute noch bestehen. Seine Tochter Rosa (geb. 1884) heiratete 1910 den Ungarischen Zauberkünstler Janos Bartl. Sie eröffneten in Hamburg ein Zaubergeschäft. Rosa Bartl führte zuletzt als Witwe den Handel bis 1968. Gerd Heubes übernahm Zauber Bartl, doch nachdem er verstarb, löste sich vor einigen Jahren Bartl nach fast 100 Jahren völlig auf.“ Da Klaus selber einige Jahre in diesem Betrieb tätig war, hatte er natürlich einige Dinge hautnah miterlebt - entsprechend plastisch war sein Bericht. Natürlich hatte er auch einige Kunststücke aus alten Zeiten dabei, die er dem staunenden Publikum gerne zeigte. Doch lassen wir Klaus lieber selber weiter zusammenfassen. „Carl Willmann (geb. 1849) gründete 1872 in Hamburg eine „Zauberapparate Fabrikation“. In der ABC-Straße und in der Mercurstraße mietete er Häuser. Hier entstand das am meisten angesehene Zauberzentrum der Welt. Sein Sohn John übernahm 1899 das Geschäft. Der Vater wurde ein anerkannter Schriftsteller. Seine Zauberbücher sind heute teils als Nachdruck erhältlich. Die wenigen Zauberapparate aus der Willmann-Produktion, die erhalten blieben, finden sich noch bei einigen Sammlern (Rüdiger Deutsch). Im Jahre 1919/24 vereinigte sich Willmann mit Bartl. Ab 1926 produzierte Willmann nur noch privat.“ Zum Abschluss demonstrierte uns Klaus noch ein bekanntes Bartl-Produkt: silkwonder. Natürlich hatte er es sich nicht verkneifen können, dieses Kunststück zu veredeln. Da Klaus die hübsche Box dem Publikum als Spieluhr präsentiert, ist es nur verständlich, dass sie auf einem edlen Holzsockel steht und beim Öffnen auch tatsächlich den typischen Spieluhr-Sound erklingen lässt. Nach diesem umfassenden und sehr gut recherchierten Vortrag war zumindest ich so ziemlich erschlagen von der Fülle der Informationen. Klaus hingegen schien noch recht frisch zu sein, denn er packte eilends sein mitgebrachtes Museum wieder ein und eilte davon, denn er hatte noch einen Auftritt und musste sich beeilen, um rechtzeitig anzukommen. So blieb uns kaum Zeit, uns bei ihm zu bedanken. Das sei an dieser Stelle nun noch einmal ausdrücklich nachgeholt: Danke, Klaus!
Klaus-Joachim
Schröder und Fred Husmann Zauberkünstler/-innen gesucht Ich erhalte öfter Anfragen nach Zauberern für die unterschiedlichsten
Veranstaltungen. Wer in eine kleine „Vorschlagliste“ mit aufgenommen werden
möchte, der möge mir eine kurze Mail senden mit folgenden Angaben: -
Name -
Künstlername
-
Erreichbarkeit
und -
Sparten
der Unterhaltung. Die Daten werde ich dann entsprechend weitergeben. Vielleicht erreicht euch dann ja mal ein zusätzlicher Anruf. Von einigen habe ich schon die Daten. Für die gilt dieses nicht mehr. Gebbi Meyer-Bartels Wolfs Zauberecke Wie die Routine SNIP-SNAP CARD
PREDICTION von IAN ADAIR (Händlerangebot Magigram Dezember 1989) vorgeführt
wird, ist mir nicht bekannt. Aber so geht es auch! Ein wahrhaft ungewöhnlicher
Effekt. Effekt: Von einer
frei (!) gewählten Karte fehlt im weiteren Verlauf eine Ecke. Diese Ecke
befindet sich in einem Umschlag, welcher schon zu Beginn auf dem Tisch lag. Zubehör: Ein
Svengali-Spiel. Vorbereitung: Von einer der
gleichen Karten wird die untere rechte Ecke abgerissen. Die nun nicht mehr
ganz vollständige Karte wird an dritter Position vom Kartenrücken aus gesehen
platziert. Die Kartenecke wird in einem Umschlag auf den Tisch gelegt. Präsentation: Das
Kartenspiel wird von der Rückseite gezeigt und von der Bildseite so vorgeblättert,
dass nur verschiedene Kartenwerte zu sehen sind. Jetzt noch einige Male
falsch abheben. Das Kartenspiel wird nun rückenoben in die linke Hand gelegt.
Mit Hilfe der rechten Hand wird das Kartenspiel von unten nach oben
durchgerauscht. Ein Zuschauer wird gebeten, seinen Zeigefinger auf eine
beliebige Karte zu legen. Es ist in jedem Fall eine der gleichen Karten.
Diese Karte merkt sich der Zuschauer und legt sie rückenoben zurück. Der Vorführende
wiederholt noch einmal, was bisher geschehen ist. Dabei wird das Kartenspiel
noch einige Male abgehoben und einmal gedreht, so dass die ursprünglich
hintere Schmalseite nach vorne kommt. Der Zuschauer wird gebeten, seinen
Kartenwert zu nennen. Der Vorführende macht die Anmerkung „Ungewöhnlich“ und streift das Kartenspiel
auf dem Tisch aus. Man sieht eine Karte mit einer fehlenden Ecke. Es ist die
(!) Zuschauerkarte. Wenn der Zuschauer zusätzlich den Umschlag öffnet,
findet er die fehlende Ecke seiner (!) Karte. Anmerkung: Mit Absicht
habe ich vor Beginn dieser Routine die eckenlose Karte an die dritte Position
vom Kartenrücken aus gesehen gelegt. Meines Erachtens wäre es in diesem Fall
nur ein gewöhnlicher Effekt wenn der Zeigefinger des Zuschauers gleich auf
der eckenlosen Karte landet. Es empfiehlt sich, das Kartenspiel wegzulegen
oder gegen ein reguläres Kartenspiel mit gleichem Rückenmuster
auszutauschen! Und nun Gut Trick Wolf Fr. Rischau TERMINE ♠ TERMINE ♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 16. Oktober:
14 Uhr. Thema: Ballons in
der Zauberkunst Das „Zauberlabor“ der Magischen
Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus
statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.:
040 218490). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490 Die nächste
Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Mittwoch, den
27.10.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen
Nordlichter können ohne Voranmeldung daran teilnehmen. 15.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Fred
van Thom 16.10.2004: Magische
Nordlichter, 14 Uhr
Monatstreffen. Thema: Ballons in der Zauberkunst 16.10.2004: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit
Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214 29.10.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar
mit Richard Sanders, Canada 12.11.2004: Magiculum, 19.30 Uhr Seminar mit Wonder Man Fred
(siehe sein neues Buch: semi-mental journey!) 20.11.2004: Magische
Nordlichter, 14 Uhr
Monatstreffen. |
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Rundbrief November
Liebe Nordlichter, gerade habe ich mein Auto in die Werkstatt gebracht, weil ein
unachtsames Reh es ein wenig verbeult hatte, und auf dem Spaziergang zurück
merkte ich dann deutlich: Das Herbstwetter hat uns mal wieder fest im Griff.
Was ich eben noch mit einem lockeren Dreh am Scheibenwischerhebel von der
Windschutzscheibe entfernen konnte, das drängte sich nun unaufhaltsam durch
meine Kleidung. Was ich damit sagen
will? Dass es Zeit wird, sich im Haus Arbeit zu suchen. Zum Beispiel könntet
ihr eure Zauberschränke aufräumen und genau das finden, was Klaus beim
nächsten Treffen sehen möchte. Also, aufräumen, stöbern, einpacken und beim
nächsten Mal mitbringen. Bis dahin viele Grüße Fred
Monatstreffen im November „Zauberfreiheit für Zauberrequisiten“ Viele Zauberfreunde haben in ihren Schubladen und Schränken Zauberrequisiten angesammelt. Einiges davon könnte am 20.11.2004 von den übrigen Zauberfreunden bestaunt werden. Seht also mal nach, was ihr so an Schätzen verborgen habt. Vor allem die in kleinen Serien gefertigten so genannten „Magischen Kostbarkeiten“, z.B. aus der Zauber Butike von Eckhard Böttcher, sind sehr beliebt. Auch Kuriositäten, mit denen man nicht so recht etwas anzufangen weiß, wären interessant. Also bitte mal nachschauen und dann bis zum 20.11.2004 mit frischem magischen Geist. Klaus-Joachim Schröder Monatstreffen im Oktober Am 16.10.2004 lautete das Thema unseres Monatstreffens „Ballons in der Zauberkunst“. Mehr als 20 Zauberfreunde, ausgerüstet mit Pumpe und Stift, trafen sich im Berenberg Gossler Haus. Nach intensivem Austausch aus dem aktuellen Zauberleben startete Klaus seine Modellierballon-Show-Darbietung mit Zuschauerbeteiligung. Auch die Anwendung von Ballons in der Zauberkunst kam natürlich nicht zu kurz. Allen bekannt ist sicherlich der Ballonspürhund, der die vom Zuschauer gewählte Karte findet. Anschließend gingen wir auf einzelne Ballonfiguren ein, die wir gemeinsam ausprobierten. Der Hit war eine Figur, die Klaus in einem neuen Topp Ballonbuch gefunden hatte: ein Herz, in dem zwei Vögel sitzen - und das alles aus einem einzigen 260er Ballon! Ein weiterer Punkt war das Eingehen auf die Literatur über Ballonmodellieren. Besonders zu erwähnen sind das Buch von Pat Leonhard und zwei sehr gut illustrierte Bücher von einem Verlag aus Italien. Nachdem alle Ballonfiguren, die bis dahin überlebt hatten, sorgfältig erstochen worden waren, trafen sich einige Zauberfreunde bei unserem beliebten Griechen zum Essen wieder. Magische Nordlichter können übrigens
im Vereinsheim Modellierballons (Q260) erwerben: Eine Tüte mit 100 Ballons
kostet 6 Euro.
Klaus-Joachim
Schröder
West-östliches
Zauberertreffen Im Oktober 2004 hielt ich mich mit
meiner Frau für einige Tage in der schönen Barock- und Renaissancestadt
Görlitz auf. Diese Stadt in der östlichsten Ecke Deutschlands hat nach der
Wiedervereinigung ihren alten Glanz wieder gefunden und seit dem Beitritt
Polens zur EU ist auch der östliche, jenseits der Neiße liegende Teil von
Görlitz, der seit Kriegsende Zgorzelec heißt, wieder frei zugänglich. In diesem wunderbaren Architekturensemble traf ich einen
Zauberkollegen, der allen alten Nordlichtern noch gut bekannt sein sollte.
Er gehörte zu den Urgesteinen unserer Vereinigung, ist eines unserer
Gründungsmitglieder. Sein Name ist Ralph Kunze und er ist in der Oberlausitz
und auch im benachbarten Polen ein etablierter Magier. Wir hatten bereits vor
ca. zwei Jahren schon Kontakt, aber nur telefonisch, nun aber stand einem
Treffen nichts mehr im Wege. Wir verabredeten uns in einer alten Kneipe in
der Görlitzer Altstadt und er brachte zu diesem Treffen auch noch einen weiteren
Kollegen aus der magischen Szene mit. Dieser heißt Peter Kurz, zaubert seit
vielen Jahren und nach einigen Gesprächen über die DDR Vergangenheit stellten wir fest, dass wir beide uns vor
gut 18 Jahren in Görlitz auf einer Hochzeitsfeier unserer Verwandtschaft
bereits begegnet sind. Dort hatten ihn die Brauteltern engagiert. Wir hatten uns natürlich viel zu erzählen. Ralph war doch recht gut
über uns Nordlichter informiert. Er sieht von Zeit zu Zeit in unsere
Webpage. Seit Ralph sich in der Lausitz fest niedergelassen hat, ist es sein
Bestreben, der Zauberkunst wieder den Rang einzuräumen, den sie in der DDR
immer hatte. Er sorgt stets für die nötige Aufmerksamkeit bei der Bevölkerung,
sei es durch große Veranstaltungen im Dreiländereck Deutschland, Polen und
Tschechien, große und kleine Auftritte in Görlitz und Umgebung oder auch,
anlässlich des EU-Beitritts von Polen, beim großen Brückenfest über der
Neiße, wo er die internationalen Festgäste auf der Brücke mit Tablehopping
erfreute. Er hat inzwischen auch einen Verein gegründet, der wegen seiner Mitglieder
aus verschiedenen Ländern einen
sprachlich neutralen Namen trägt : MAGI GORLICIENSES. Das heißt auf deutsch:
Die Zauberer von Görlitz. Zusammen mit seinem Kollegen Peter Kurz betreibt er seit einiger Zeit
in Görlitz in einem dieser historischen alten Bauten „Das Magische Kabinett“,
ein kleines Zaubertheater für max. 28 Zuschauer. Vorstellung ist jeden
Freitag und es ist immer bis auf den letzten Platz besetzt. Sie bieten in
erster Linie Salon- und Close-up-Kunststücke in der aus der Gründerzeit
stammenden Form der Kabinettkunst. Der Zuschauer wird damit konfrontiert,
dass er sich täuschen lassen muss, ohne dass er sich dagegen wehren kann. Ich
werde im nächsten Jahr bestimmt eine Vorstellung sehen. Der Abend mit den beiden ging leider viel zu schnell zu Ende. Wir
hätten noch die ganze Nacht tagen können. Zum Abschluss griff Ralph in die
Tasche und präsentierte mir einen ganz neuen Kartentrick, über den ich auch
nach nunmehr drei Wochen immer noch grüble. Er wird bestimmt bald mal in Hamburg aufkreuzen, er möchte auch gern
etwas zusammen mit uns auf die Beine stellen, wenn es sich einmal so ergibt.
10. Prix Juventa Magica Es ist mal wieder so weit. Vom vielen Sitzen hungrig geworden, streben wir Nordlichter gemeinsam
dem nächstgelegenen Griechen entgegen, den wir nach knapp einer Stunde dann
auch erreichen. Am Samstag finden wir uns nach einem ausgiebigen Karstadt-Frühstück
zum Bühnenseminar mit Axel Hecklau wieder ein. „Effectiv“ hat er es genannt
und er zeigt uns wirklich effektive Effekte, die man sogar nachmachen kann.
Zumindest kann man sie gut üben, denn zum gut durchdachten Seminar gibt es
auch ein gutes Seminarheft. Von dem
nun folgenden Close-up/Karten-Wettbewerb lässt sich nicht viel berichten, da
der Tisch ganz unten und unmittelbar vor der Juri steht. So erleben wir die
meisten Darbietungen als Hörspiel, was zumindest bei einer nicht schlecht
ist, denn vor lauter Gags und frechen Sprüchen haben wir für die Kunststücke
ohnehin kein Auge mehr. Nach der Mittagspause freuen wir uns auf das Comedy-Bühnenseminar der
ZAUdERER. Wir wissen ja, dass die drei immer gut drauf sind. Verwunderlich
nur, dass sie sich mit baumelnden Beinen auf den Tisch setzen und diesen
Platz in der nächsten Stunde auch nicht verlassen. Und dann tritt ein, was
eigentlich keiner erwartet hat: 60 Minuten Comedy-Seminar (fast) ohne Lachen.
Das als „throw-away“ titulierte Skript, das Sascha uns vorliest, hat seinen
Namen wirklich verdient. Die durchweg guten bis sehr guten Wettbewerbsnummern, die nun folgen,
lassen uns diesen schlechten Eindruck allerdings schnell wieder vergessen. Nach
dem unvermeidlichen Besuch des Chinesen finden wir uns im Saalbau Neukölln
wieder und warten auf den Beginn der Gala-Vorstellung, die von Astrid Gloria
moderiert wird. Wer Astrid Gloria ist? Na Herta Schwätzig. Mit ihrem Ex hat
sie auch ihren Namen abgelegt. Aber ihr Programm ist geblieben. Keiko Muto
zeigt uns asiatische Manipulation der Extraklasse. Timothy Trust, bei den
ZAUdERERN auch als Felix bekannt, lässt seine Partnerin Julie Gegenstände
benennen, die er im Publikum findet. Freddie Rutz zaubert und tanzt, aber
viel sehe ich davon nicht, denn seine tanzenden Girls lenken mich doch ein
wenig ab. Kim & Ralph haben auf der Bühne eine „Explosive Affäre“ mit
viel Feuer und Rauch. Die ZAUdERER haben ihre relativ neue Rittergeschichte
total überarbeitet und verschlimmbessert, bilden mit ihrer bekannten Nummer
mit der Cola und der Zeitung aber noch einen krönenden Abschluss. - Am nächsten Morgen werden wir mit einer
Neuerung überrascht. Die Preisverleihung wird mit einer Close-up-Show
verbunden und von den ZAUdERERN wirklich gekonnt moderiert. Folgende Medaillen werden vergeben: Gold - Andreas Axmann, Silber -
Julian Panczyk (Cody mit dem Skateboard), Bronze - Timo Riethmüller. Der
Ken-Brooke-Preis geht an Erasmus Stein, Ales Breszine erhält den Sonderpeis
der Magischen Nordlichter und den Preis des MZvD. Erschöpft aber zufrieden treten wir die Heimreise an und freuen uns
bereits heute auf ein Wiedersehen im Jahre 2006.
TERMINE ♠ TERMINE
♣ TERMINE ♥ TERMINE ♦ TERMINE Monatstreffen am 20.
November: 14 Uhr. Thema:
Zauberfreiheit für Zauberrequisiten Das „Zauberlabor“ der Magischen
Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus
statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender Klaus-Joachim Schröder (Tel.:
040 218490). Jugendgruppe der
Magischen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490 Die nächste Vorstandssitzung
der Magischen Nordlichter findet Mittwoch, den 24.11.2004 um 19 Uhr bei
Vassili in Altona statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne
Voranmeldung daran teilnehmen. 20.11.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Thema: Zauberfreiheit für
Zauberrequisiten 20.11.2004: Sandkruger
Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos: 04481-1214 06.12.2004: Hamburg, Schmidt TIVOLI: „Sprechstunde“ von und mit Dr. Eckart von
Hirschhausen. Beginn: 20 Uhr, Eintritt: 16,50 € - 25,30 € 23.12.2004: Hamburg, Schmidt TIVOLI: Konrad Stöckels Weihnachtsshow. Über 40 Darbietungen
mit über 20 Solokünstlern, u.a. Ben Profane, Hieronymus, Manuel Muerte. Beginn: 20 Uhr, Eintritt:
16,50 € - 25,30 € 18.12.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Weihnachtsfeier.
Kuchenspenden, Zauber- und andere künstlerische Einlagen sind erwünscht
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Rundbrief Dezember
Liebe
Nordlichter, bei den letzten drei Monatstreffen habe ich
geschwänzt, zweimal aus privaten
Gründen und einmal, weil mir die Straßen zu glatt erschienen. Nun wird es mal
langsam wieder Zeit, zumal das Jahr dem Ende entgegen geht und ich wenigstens
den aktiven Mitgliedern bei einer gemütlichen Weihnachtsfeier persönlich schöne
Weihnachten wünschen möchte. Ich hoffe, dass auch ihr zahlreich mit Kind,
Kegel und
Kuchen erscheinen werdet. Bis dahin viele
Grüße Fred Monatstreffen im Dezember Kleine Weihnachtsfeier Wie in den letzten Jahren
wollen wir dieses Monatstreffen im Großen Raum im Erdgeschoss des
Berenberg-Gossler-Hauses ab 14.00 Uhr veranstalten. Wir freuen uns, wenn Frau
/ Mann / Kinder / Freunde mitkommen. Kuchenspenden, Zauber- und andere
künstlerische Einlagen sind erwünscht. Ab 13.00 Uhr möchten wir den Raum
vorbereiten (Stühle und Tische stellen, Kaffee kochen), dazu werden Helfer
herzlich begrüßt.
Klaus-Joachim
Schröder Neue Bücher In der Morgenpost erschien im November
ein Artikel „…Ein Buch enthüllt die Tricks des Zauberers…. Wie Copperfield
fliegen lernte…. Der Autor will anonym bleiben, sonst gibt es großen Ärger.
Ein Foto zeigt Copperfield in Flugposition. Der Text unter dem Foto: „David
Copperfield, der fliegende Magier. Was keiner sieht: Er hängt an einem fast
unsichtbaren Seil.“ Bestelldaten:
David Copperfields Tricks - Top Secret! 185 Seiten Taschenbuch, BoD Verlag,
ISBN 3- 8334 19547, Libri 6794297, Preis: 19,80 €. Nur so viel als
Zusatzinformation zu diesem Buch: Ein
Autor, der meiner Meinung nach vor einigen Jahren schon einmal ein
„Aufklärungsbuch“ herausgebracht hat, versucht Copperfields Kunststück zu
erklären. Seine Information bezieht er vorwiegend aus der Zeitlupe seines
Videorekorders. Der zweit Teil des Buches besteht aus USA-Patenten von Illusionen,
Technischen Zeichnungen mit englischem Text. Ein Patent von 1994 ist von
Copperfield. Hier wird ein „Levitation Apparatus“ beschrieben, aber ob er
das so umgesetzt hat ist zu bezweifeln. Viel Spaß beim Lesen und
Spekulieren. Kaus-Joachim Schröder Monatstreffen im November Bein
Monatstreffen am 20.11.04 stiegen die Nordlichter auf, und zwar in den 2.
Stock des Berenberg-Gossler-Hauses. Hier unter dem Dach befinden sich die
Gruppenräume der Pfadfinder. Unser Raum war leider versehentlich vermietet
worden. Aber so konnten wir die sehr interessante Heimstätte der Pfadfinder
mal kennen lernen. Das Thema lautete „Zauberbefreiung
für Zauberrequisiten“ und so begann Monatstreffen im Januar Am 15.01.2005 kommt P.C. Juling als Seminarleiter zu uns. Einige Zauberfreunde werden ihn kennen: Mit roter Weste, schwarzem Zylinder und einem Tisch mit zwei menschlichen Beinen bietet er überall dort, wo etwas los ist, zauberhaft Svengalispiele an. er wird uns Effekte aus allen Bereichen der Zauberkunst zeigen, vielleicht auch den Umgang mit einem Svengalispiel. Klaus-Joachim Schröder
Aushilfe 1 und 2 - Oder was einem passieren kann, wenn man für
einen Zauberer einspringt Vor einigen Tagen wurde ich von einem Vereinsmitglied angerufen. „Kannst du für mich einen Termin wahrnehmen, ich bin leider verhindert?“ Es folgten einige Informationen. Gut, nachdem ich einiges abgesprochen hatte, konnte ich helfen. Es ging zu einer Feuerwehrwache in Hamburg, wo eine Weihnachtsfeier stattfand. Nichts besonderes oder? Vor vielen Jahren habe ich meinen Dienst für längere Zeit auf der Polizeiwache versehen, die gleich neben dieser Feuerwehrwache ist. Also, nichts Unbekanntes für mich oder?? Die telefonische Kontaktaufnahme in Sachen Zaubern erfolgte ohne Schwierigkeiten. Ach ja, da gäbe es ein sehr großes Problem bei den Feuerwehrleuten: Der Weihnachtsmann sei leider verhindert. Na gut, die Rolle konnte ich auch noch übernehmen, das habe ich früher schon mal gemacht. Die Sachen wurden gepackt, die Zaubervorstellung lief gut ab und dann ging die Aktion „Weihnachtsmann“ los: Alles absprechen, schnell umziehen, den Geschenkesack aufnehmen, auf geht es. Ach ja, was ich noch sagen muss, bei der Feuerwehr kommt er vom Himmel und landet auf dem Dach der Feuerwehrwache, welches dem 5. Stockwerk entspricht. Dann wird er über die Feuerwehrleiter nach unten gebracht. Also ging es in Begleitung mit einem Feuerwehrmann durch meine alte Polizeiwache mit dem Fahrstuhl nach oben. Nach kurzer Zeit kletterten wir über eine Treppe am Fahrstuhlschacht auf das Dach. Oben zog ich die Weihnachtsmannkleidung an. Eine Fackel wurde unter Schwierigkeiten angezündet, da der Weihnachtsmann ja im Dunkeln seinen Weg finden muss. So stand ich (mit leicht wackeligen Beinen) mit einem Feuerwehrmann auf dem Dach und genoss kurz den Ausblick über Hamburg im Dunkeln bei nasskaltem, windigen Wetter. Doch dann kam die Leiter mit dem „Korb“ hoch. Ein Feuerwehrmann nahm mich mit dem Sack in Empfang. Der Einstieg war wider Erwarten ganz einfach und schon ging es los. Ein Blick nach unten (ganz schön tief in dem Korb) und ich sah die Kinder mit vielen anderen Personen. Die Fackel schön schwenken und den Kindern zuwinken, die Leiter drehte sich, ging nach unten und so landeten wir nach kurzer „Spezialfahrstuhlfahrt“ auf der lieben Erde. Nach einer kurzen Begrüßung ging es in die warmen Räume, wo ich auf einem richtigen „Thron“ Platz nahm und die Kinder mit schönen Päckchen überraschen konnte. Es folgten einige nette Worte an die Feuerwehrmänner, die über die Festtage ihren Dienst versehen, und ihre Angehörigen. Sie haben sie auf jeden Fall verdient. Als ich beim Rausgehen noch einen Blick in die Küche werfen konnte (so manches Hotel kann sich da eine dicke Scheibe abschneiden), roch es super nach Roastbeef und das Wasser lief mir im Munde zusammen. Aber auch meine Arbeit rief. Fazit: Es war eine super „zweifache“ Vertretung. Die Feuerwehrleute waren erleichtert, dass ich die Rolle des Weihnachtsmanns übernommen habe. Alles war toll organisiert und hat mir viel Spaß und Freude gemacht und einiges Bauchkribbeln verursacht. Und: Nach diesen Erfahrungen im „Korb“ der Feuerwehrleiter habe ich viel mehr Vertrauen in die professionelle Arbeit der Feuerwehr gewonnen und meine Kinder sind echt „neidisch“ auf dieses Erlebnis. Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit wünscht euch Gebbi
An alle Freunde der Unterhaltungskunst Am 09.01.2005 startet wieder ein neues Bauchrednerseminar in Norderstedt. Viele Anfragen aus der Schweiz, Deutschland und Dänemark haben MANTRA (Hans-Peter Müller) dazu bewogen, im dritten Jahr weitere Seminare anzubieten, weil es seiner Meinung nach in Norddeutschland zu wenig gute Bauchredner, andererseits aber viele Auftrittsmöglichkeiten gibt. Das Seminar besteht aus zwei (Zeitversetzten) Tagen. Am ersten Tag werden die Grundkenntnisse vermittelt und eingeübt. Der zweite Tag besteht aus eigenen Vorführungen der Seminarteilnehmer, Korrekturen und vielen weiteren Feinheiten. Weitere Infos und Anmeldungen unter Tel. 040 5291953 oder www.mantra-show.de
Termine: Monatstreffen am 18.
Dezember: 14 Uhr.
Weihnachtsfeier Das „Zauberlabor“ der Magischen
Nordlichter findet immer an jedem 2. und 4. Dienstag im Monat um 19.00 Uhr im
Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist unser Vorsitzender
Klaus-Joachim Schröder (Tel.: 040 218490). Jugendgruppe der Magischen
Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr. Informationen bei Klaus-Joachim Schröder, Tel.: 040 218490 Die nächste
Vorstandssitzung der Magischen Nordlichter findet Donnerstag, den
30.12.2004 um 19 Uhr bei Vassili in Altona
statt. Mitglieder der Magischen Nordlichter können ohne Voranmeldung daran
teilnehmen. 18.12.2004: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Weihnachtsfeier.
Angehörige/Freunde sind mitzubringen, Kuchenspenden, Zauber- und andere
künstlerische Einlagen sind erwünscht. 21. + 22.12.2004: Hannover, Apollo Kino: Desimos „Lindener
Spezial Club“. Nikolaus-Extra 23.12.2004: Hamburg, Schmidt TIVOLI: Konrad Stöckels Weihnachtsshow. Über 40
Darbietungen mit über 20 Solokünstlern, u.a. Ben Profane, Hieronymus, Manuel
Muerte. Beginn: 20 Uhr,
Eintritt: 16,50 € - 25,30 € 15.01.2005: Magische Nordlichter, 14 Uhr Monatstreffen. Seminar mit P.C.
Juling 15.01.2005: Sandkruger Zaubertheater: Zaubershow mit Hexy und Mikado. Infos:
04481-1214 11. + 12.06.2005: Hoogeveen (NL),
Zauberverein Aladdin (Zwolle): Nationalkongress der Zauberkunst 2005. Gebühr für Nichtmitglieder:
125 € (bei Buchung bis Ende 2004 nur 110 €) Kongressbüro: Aladdin Congress 2005, Schelfhorst 1a,
9765 TH Paterswolde. Tel.: 050
309 4133, Fax: 050 309 6816, Email: congres2005@goochelen-nmu.nl
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IMPRESSUM für den Rundbrief: Der Monatsbrief der Magischen
Nordlichter e.V. erscheint monatlich jeweils vor dem Monatstreffen für alle
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Stand:
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