Magische Nordlichter e. V.

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Verein der Freunde der Zauberkunst von Deutschland

 

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Hallo Magische Nordlichter!

 

Hallo Freunde der Magischen Nordlichter!

 

Aus dieser Version sind alle persönlichen Daten und  Bilder entfernt. Den vollständigen Rundbrief erhalten die Mitglieder der Magischen Nordlichter e. V. automatisch kurz vor dem Monatstreffen kostenlos.

 

Auf Anfrage kann ich auch magischen „Nichtmitgliedern“ den Rundbrief vielleicht (!) zusenden.

 

 

IMPRESSUM für den Rundbrief:

Redaktion:

Fred Husmann

Auf dem Lockhorn 35

27211 Bassum

Tel.: 04241-3402

Fax:  04241-979353

E-Mail: Fred.Husmann@ewetel.net

Beiträge sind erwünscht per Post, FAX oder Anlage zur

E-Mail (WORD- oder andere TXT-Datei).

Druck und Versand:

Herbert Witthöft

 

Redaktionsschluss ist am letzten Wochenende des vorangegangen Monats.

 

 

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Rundbrief Januar 2009

 

Liebe Nordlichter,

das neue Jahr wird wohl wieder einige zauberhafte Monatstreffen zu bieten haben. Es geht denn auch schon gleich ziemlich spektakulär mit Illusionen los. Wenn die Stra­ßenverhältnisse und eure Gesundheit es zulassen, solltet ihr das nicht verpassen. Bis dahin also viele Grüße       Fred

 

Monatstreffen im Januar

(Groß-)Illusionen im Berenberg-Gossler-Haus! Klaus wird klassische und machbare Illusionen in Wort, Bild und Modell vorstellen. Die zersägte, schwebende und verschwindende Dame wird ihm dabei assistieren. Vielleicht haben andere Nordlichter ja auch noch etwas beizusteuern.           Fred

 

Mitteilungen von Kassenwart Gebbi

Beitrag für 2009: Liebe Mitglieder, ich möchte euch bitten, den fälligen Jahresbeitrag für das Jahr 2009 auf unser Konto

Postbank Hamburg  -  Kto-Nr.: 2503 78-206  -  BLZ: 200 100 20  -  für Magische Nordlichter e.V. zu überweisen.

Wer „Probleme“ hat, der möge mich gerne ansprechen!

 

Kündigungen: Es kommt auch bei uns vor, dass Mitglieder ihre Mit­gliedschaft kündigen möch­ten. Das soll natürlich auch so schnell wie möglich erfolgen. Trotzdem bitte ich aber auch unsere Satzung zu be­rücksichtigen. Hier steht u. a. im § 6: „ Der Austritt ist unter Einhalt einer sechs­monatigen Kündigungsfrist am 30.6. bzw. 31.12. eines jeden Jahres zulässig.“  Mit anderen Worten, es vergehen zum nächsten möglichen Kündigungstermin mindestens  6 Monate + 1 Tag! (z. B.: Kündigungstermin ist der 31.12.2009, dann muss die Kündigung spä­testens am 30.6.2009 bei uns vorliegen. Eine Kündigung zum 30.6.2009 ist jetzt nicht mehr möglich, da hierfür der 31.12.2008 der letzte Eingangstag gewesen wäre.) Das Kündigungsschreiben bitte an den Vor­stand senden oder per E-Mail an mich. Eine Eingangsbestäti­gung wird auf jeden Fall zurückge­schickt! Wer noch Fragen hat oder die aktuelle Satzung haben möchte (ihr findet sie auch auf un­serer In­ternetseite!), kann sich vertrauensvoll an mich wenden.

 

Anschriften-, E-Mail- oder sonstige Änderungen:

Bitte gebt mir Änderungen von euch rechtzeitig bekannt, damit wir euch erreichen können. Dieses betrifft auch vorübergehende Änderun­gen! Wir bekommen oft unsere Rundbriefe / E-Mails mit dem Vermerk zurück, dass unser Mitglied dort nicht mehr wohnt/ erreichbar ist. Gebbi

Monatstreffen im Dezember

Wieder einmal durchzog eine Aromamischung aus Kerzenduft, Tannenzweigen, Kaffee und Kuchen den Vereinsraum des Berenberg-Gossler-Hauses. Kein Zweifel: es weihnachtete wieder. Und wie jedes Jahr hatten sich die aktiven Nordlichter pünktlich an den festlich gedeckten Tischen eingefunden, probierten schon mal den einen oder anderen Keks, ließen sich von Christine mit dampfendem Kaffee versorgen und harrten der Dinge, die da kommen sollten. Und die kamen wie immer in Gestalt von Klaus und seiner Wäscheleine. Er wollte aber nicht etwa schmutzige Wäsche waschen, sondern vielmehr einen Jahresrückblick in der ihm eigenen Art geben. Und so hing er zu jedem Monat des vergangenen Jahres ein Plakat an die Leine, auf dem das Monatsthema mit kleinen prägnanten Zeichnungen in Erinnerung gerufen wurde. Doch damit

 nicht genug. Er hatte auch noch die bereits feststehenden Veranstaltungen des kommenden Jahres bildhaft dargestellt. Auf diese Weise kann ein Jahresrückblick auch schon mal spannend und unterhaltsam sein. Für das erste Monatstreffen im Jahr 2009 mit dem Thema „Illusionen“ hatte Klaus zusätzlich noch ein Bonbon vorbereitet: Er beschrieb in lustigen Versen das Zersägen einer Zuschauerin – und zwar just aus Sicht deren Ehemannes, der am Schluss zu dem Fazit kommt: Frauen sind nicht totzukriegen. Danach gab es aber kein Halten mehr. Nun galt es, die vielen Leckereien zu vertilgen, denn einfrieren lassen die sich nicht. So wa­ren die meisten mit essen, trinken und angeregten Un­terhaltungen beschäftigt und hin und wieder wurde an den einzelnen Tischen auch ein kleines Kunststück vorgeführt. Da keine „großen Zaubereien“ zu beschreiben sind, sollen in diesem Rundbrief die Fotos das Hauptgewicht haben.

 

 

,Anzumerken wäre höchstens noch, dass einigen Hartgesottenen trotz der hervorragenden Beköstigung auch noch das Essen beim Griechen schmeckte.                                                    Fred

 

 

Monatstreffen im Februar

Im Februar findet das erste Seminar in diesem Jahr statt. Jürgen Groeschel hat uns einiges zum Thema „Table hopping“ zu berichten.

 

      

 

Monatstreffen am 17. Januar: Illusionen

 

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Mittwoch, den 28.01.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teilneh­men.

 

 

17.01.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Illusionen

 

21.02.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Seminar mit Jürgen Groeschel: Table hopping

 

 

Rundbrief Februar 2009

 

Liebe Nordlichter,

der verschwundene Elefant vom letzten Monatstreffen hat ausgedient; jetzt wenden wir uns wie­der kleineren Dingen zu, die man problemlos in der Jackentasche mit sich führen kann. Das ist auch nötig, denn beim Table hopping kann man schlecht mit einem Reisekoffer auflaufen. Auch im April benötigen wir nur kleines Gepäck: ein Kartenspiel. Doch zunächst freuen wir uns auf die Zauberei von Tisch zu Tisch. Bis dahin also viele Grüße                                                              Fred

 

Monatstreffen im Februar

Im Februar findet das erste Seminar in diesem Jahr statt. Jürgen Groeschel (Abrafax) hat uns eini­ges zum Thema „Table hopping“ zu berichten.

 

Mitteilungen von Kassenwart Gebbi

Beitrag für 2009: Liebe Mitglieder, ich möchte euch noch einmal bitten, den fälligen Jahresbeitrag für das Jahr 2009 auf unser Konto

Postbank Hamburg  -  Kto-Nr.: 2503 78-206  -  BLZ: 200 100 20  -  für Magische Nordlichter e.V. zu überweisen.

Beiträge:        Erwachsene (ab 18 J.) 62,00 Euro,

Jugendliche / Angehörige: 35,00 Euro.

Wer „Probleme“ hat, der möge mich gerne ansprechen!   Gebbi

 

Monatstreffen im März

Es wird mal wieder eine Kassenprüfung durchgeführt, die erwartungs­gemäß keine Überraschungen bringen wird. Danach kann dafür um so mehr gezaubert und verblüfft werden, denn Klaus hat kein festes Thema vorgegeben. Vielleicht habt ihr ja etwas, was ihr schon immer mal ausprobieren wolltet oder was ihr uns immer mal zeigen wolltet. Also, keine falsche Bescheidenheit – Vorhang auf!                         

 

Monatstreffen im April

Kein Aprilscherz! Zu diesem Monats­treffen erwarten wir als Seminarleiter einen waschechten Schotten:

             Peter McLanachan

Peter ist ein wahrer Kartenkünstler, spricht aber leider (fast) kein Wort Deutsch. Aber keine Angst, das Semi­nar wird über­setzt.

 

Monatstreffen im Januar

Großillusionen im Berenberg-Gossler-Haus! Wer hoffte, lebende Elefanten, verschwindende Züge oder rauschende Niagarafälle im Vereinsheim vorzufinden, der war vielleicht ein wenig enttäuscht. Für alle anderen war es aber sicherlich spannend, die Video­ausschnitte und die von Klaus vorgeführten Großillusionen en mini­ature zu verfolgen. Einen kleinen Überblick über die Entwicklungs­geschichte der Illusion und über wichtige Persönlichkeiten ver­schaffte uns Klaus mit Hilfe von vier Videos. Zunächst sahen wir einen Gaukler, der dem entsetzten und staunenden Publikum einen (lebenden) Mann mit abgetrenntem Kopf präsentierte. Leider flog das Trickgeheimnis auf, als ein kleiner Junge den Vorhang vor dem Tisch wegzog und darunter zwei Menschen zum Vorschein kamen. Vor der aufgebrachten Men­schenmenge rettete ihn ein weiterer Zauberer, der in Gestalt des Moretti auf dem Plan erschien. Auf dem zweiten Video erlebten wir Robert Houdin, wie er 1847 seinen Sohn mit Hilfe von äthe­rischen Ölen auf einem Stab schweben lässt. Danach erschienen Dante alias Harry Jansen (1883 – 1955), der das Säbelkabinett vorführte, Blackstone (1885 – 1965) mit seiner zersägten Jungfrau und noch mal Dante, der eine Frau unter einem weißen Tuch in die Luft schweben und dort ver­schwinden ließ. Das Tuch blieb noch in seinen Händen (Asra-Schwebe). Den Abschluss dieses kleinen Exkurses machte Kalanag (Helmut Schreiber, 1903 – 1963). Er ließ seine Frau Gloria aus einem Puppenhaus erscheinen, um sie danach mitsamt ihrem Gepard in und mit einem Auto gleich wieder verschwinden zu lassen. Zumindest für die Erklärung einer Großillusion braucht man nur einen kleinen Raum. So verdeutlichte uns Klaus anhand zweier Pappschachteln, wie ein Mensch ungesehen von einem Karton in den anderen gelangen kann, auch wenn zwischen beiden eine massive Metallplatte steht und die Kartons auch noch mit Klebeband aneinander befestigt sind. Wie man sich Großillusionen selber bauen kann, kann man übrigens gut nachlesen (ob man es auch gut nachbauen kann ist eine andere Frage): Byron G. Weis: The Great Illusions of Magic.

In der Pause durften wir wieder den leckeren Kuchen von Christine genießen (den Kaffe natürlich auch), aber wir konnten auch einigen Unentwegten über die Schulter schauen, die sich gegenseitig (unter Missachtung des angesagten Themas   ;-)   ) mit Kartenkunststücken erfreuten.

 

Nach der Pause berichtete Manfred über das Hansa-Theater, das wieder eröffnet hat. Er war bei der Preview gewesen und war sichtlich angetan, vor allem aber auch hocherfreut, dass es diese Hamburger Attraktion nun wieder gibt.

Einen Eindruck von einer selbstgemachten Illusion vermittelte uns Brazzo, der sich vor unseren Augen selber schweben ließ.

Klaus beschloss den unterhaltsamen Nachmittag mit einer beeindruckenden Demonstration: Er ließ vor unseren Augen tatsächlich einen ganzen Elefanten verschwinden!

 

 

Na, ob der gleich wohl wirklich verschwindet?         Das werden wir auf der letzten Seite ja sehen!

 

Tatsächlich!

Weg isser!

Was Tücher so alles bewirken können ist ja un­fass­bar.

Aber jetzt lassen wir erst mal ein Giros ver­schwinden.                                     Fred

                     

      

Monatstreffen am 21. Februar: Seminar mit Jürgen Groeschel (Abrafax): Table hopping

 

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Mittwoch, den 25.02.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teilneh­men.

 

 

21.02.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Seminar mit Jürgen Groeschel:

Table hopping

 

21.03.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Kassenprüfung und freies Thema

 

03.-05.04.2009: Hölzerner See: 13. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“

Teilnahmegebühr pro Person:

bei Bezahlung bis 28.02.09: 45,00 €, Partner 35,00 €, Kinder von 11-16 Jahren 25,00 €

bei Bezahlung ab  01.03.09: 50,00 €                             Kinder unter 10 Jahren sind frei

Anmeldung über H.-Peter Ulbrich, Tel.: 01722789827 oder per E-Mail: zauber-ulbrich@gmx.de

 

25.04.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Seminar mit Peter McLanachan

 

15./16.05.2009: Lübeck: Nordisch Nobel. Zauberkongress der Extraklasse. One-Man-Show mit David Williamson; Magic Dinner mit Lee Asher, Shahin und Denis Behr; Zaubergala „Nordisch Nobel“ mit David Williamson, TOPAS, Junge , Junge und der Römer; Bert Rex; Dennis Schleussner, Konrad Stöckel, Andreas Römer und Nils Bennett; 7 Seminare mit David Williamson, Dennis Schleussner, Denis Behr, Bert Rex, Nils Bennett, Konrad Stöckel und Lee Asher; große Händlermesse. Weitere Informationen unter www.zauberkongress.de

 

 

 

Rundbrief März 2009

 

 

Liebe Nordlichter, die Straßen sind eisfrei, die Bäume sind hoffentlich beschnitten, Laub harken ist noch lange nicht angesagt und der Rasen wächst auch noch nicht. Welchen Grund könnte es also geben, im März nicht zum Monatstreffen zu kommen? Bis dahin also viele Grüße            Fred

 

Monatstreffen im März

Wir werden wieder einmal über die Kassenprüfung informiert und weil es dabei erfahrungsgemäß keine Überraschungen geben wird, erwarten wir anschließend umso mehr: Daher ist beim Zaubern kein Thema vorgegeben, sondern alles ist erlaubt. Außerdem besucht uns Zauber-Michel und stellt uns seinen Artisten-Shop vor. Einen Vorgeschmack findet ihr bereits unter www.artisten-shop.de

 

Monatstreffen im April

Zu diesem Monats­treffen erwarten wir als Seminarleiter einen waschechten Schotten:        Peter McLanachan

Peter ist ein wahrer Kartenkünstler, spricht aber leider (fast) kein Wort Deutsch. Aber keine Angst, das Semi­nar wird über­setzt.

 

 

Nordlichtergala

Am 27.02.2009 fand im Harburger Rieckhof eine Zaubergala statt. Die Organisation hatte Andreas Goerke und die auftretenden Künstler – alle­samt Magische Nordlichter – waren Hörbie, Thomas Coch, Magic Lucky, Joklari (Klaus) und mit sei­ner Büh­nentaufe Brazzo. Durch das Pro­gramm führte und zauberte Andreas. Im fast ausverkauften Saal waren auch unter den Zuschauern viele Nordlichter mit Anhang, so­dass man fast ein Nord­lichtertreffen vermuten konnte. Nach dem Applaus der Zu­schauer zu urtei­len war die Stimmung sehr gut.    Klaus

Monatstreffen im Februar

Kaum hat das Jahr begonnen, da gibt es bei den Ma­gischen Nordlichtern schon das erste Seminar. Und was für eins! Der Eintritt war für alle frei und die Vereinsmitglieder bekamen auch noch das Seminar­heft kostenlos dazu. Klaus hatte Jürgen Groeschel alias Abrafax eingeladen, uns etwas über Table-hop­ping zu erzählen. Anfangs war ich ja skeptisch: Würde ich denn etwas für mich mitnehmen, wo ich doch gar nichts mit Table-hopping am Hut habe? Aber schon nach kurzer Zeit merkte ich, dass alles, was der Seminarleiter zeigte und erklärte, durch­aus „machbar“ ist. Vielleicht sollte ich mich doch noch mal mit dieser Sparte der Zauberei ausein­andersetzen. Jürgen Groeschel begann sein Semi­nar mit vier Spielkarten, die nach und nach sämt­liche Farbe verloren und am Ende gänzlich weiß waren. Aber was soll man im Laufe der Jahre mit so vielen weißen Karten? Also zauberte Abrafax den Aufdruck zu­rück, doch die Freude währte nicht lange, denn es handelte sich offenbar nur um eine Illusion. Aus einer kaputten Geldbörse erschien ein roter Ball, der sich erst verdoppelte, dann sahen wir ihn gleich dreifach und im selben Augenblick war er auch schon wieder weg. Da man beim Table-hopping ja nur wenig Gepäck dabei haben kann, bietet sich natürlich eine Ring-Seil-Routine an. Abrafax fädelte den Ring im­mer wieder auf das Seil oder löste ihn von demselben, ohne dabei die Seilenden loszulassen. Richtig gefährlich endete dieses Kunst­stück, als das Seil den Finger eines jungen Zuschauers durchdrang, was letzterer ohne Verletzung überlebte. Da auch Seidentücher wenig Platz beanspru­chen, gleichzeitig aber durch ihre Farbe sehr visuell sind, gehören sie ebenfalls in Jürgen Groeschels Gepäck. So steckte er ein rotes in ein blaues Tuch, worauf das rote Tuch ver­schwand. Durch gutes Zureden konnte er es aber kurze Zeit später wieder auf den Plan rufen. Wenn gutes Zureden bei einem vorlauten Zuschauer nichts nützt, dann hat Abrafax eine beson­dere Aufgabe parat: Er verleiht ihm den Zauberstab am roten Band, indem er das Band durch ein Knopfloch führt und den Zauberstab somit (fast) unlösbar am Jackett befestigt. In un­serem Fall musste Henning den reni­tenten Zuschauer spielen und er hatte in der an­schließenden Pause genü­gend Zeit, sich der Lösung (des Zauber­stabs und gleich­zeitig des Puzzles) zu widmen.

Zwischenzeitlich hatte auch Christine gezaubert, denn dieses Mal hatte sie keinen Kuchen mitge­bracht, sondern sie verwöhnte uns mit frisch gebackenen Waffeln mit Kirschen und Schlagsahne. Kalorienmäßig gut versorgt gingen wir also in die zweite Runde, die gleich mit einer Überra­schung begann: Ein (ur)altes Kunststück (noch von Rosa Bartl), das kaum noch einer kannte, wurde wiederbelebt. Abrafax ließ ein Seil mit aufgefädeltem Ring von zwei Zuschauern halten. Obwohl der Ring also gut gesichert war, konnte er ihn unter Deckung eines Tuches vom Seil be­freien und – be­vor wir uns von der Überra­schung er­holt hatten – auch gleich wie­der auf das Seil zu­rückbe­fördern. Für mich war das der stärkste Ef­fekt des Nach­mittags. Natürlich hat Jürgen Groeschel beim Table-hopping auch immer Geld­scheine dabei. Und wenn nicht, dann lässt er einfach einen aus einem bren­nenden Stück Papier erschei­nen. Den ersten Schein versuchte er mit einem Kugelschreiber zu durchbohren, was ihm zwar gelang, den Geld­schein aber wenig beeindruckte, denn er hatte da­nach noch nicht einmal ein Loch. Mit fünf Fünfzi­gern verwirrte er regelmäßig Bank­angestellte, weil er ihnen den Geld­fächer mit un­sortierten Scheinen hinhielt, aber eine leichte Bewegung reichte aus und schon lagen alle Scheine in der richtigen Richtung. Münzen sind in der Zauberei genauso wertvoll wie Scheine, zumindest wenn man sie so schnell aus einer Filmdose herauszaubern kann wie Abrafax. Auch kann man mit ihnen lustige Spielchen treiben, indem man sie einfach durch den Boden einer massiven Tasse hindurch stößt.

Neben den vielen erprobten und anwenderfreundlichen Routinen lieferte uns Jürgen Groeschel auch noch viele Tipps und Tricks aus seiner Erfahrungsschatztruhe, die zum Teil sogar Ergänzungen zu Händlerkunststücken beinhalteten. Ich habe jedenfalls viel Brauchbares gesehen und glaube, dass es den meisten Zuschauern ebenso ergangen ist (s. Fotos nächste Seite).        Fred

Textfeld: Am 8. März 2009 verstarb im Alter von 79 Jahren der bekannte Britische Comedy-Zauberer Ali Bongo. 

     

 

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Monatstreffen am 21. März: Kassenprüfung und freies Thema

 

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Dienstag, den 31.03.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teilneh­men.

 

 

21.03.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Kassenprüfung und freies Thema

 

03.-05.04.2009: Hölzerner See: 13. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“

Teilnahmegebühr pro Person: 50,00 €        Kinder unter 10 Jahren sind frei

Anmeldung über H.-Peter Ulbrich, Tel.: 01722789827 oder per E-Mail: zauber-ulbrich@gmx.de

 

18.04.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Seminar mit Peter McLanachan

 

24.04.2009: Lübeck: Felgenhauers Gaststätte, Stadtweide 1, 20 Uhr: Seminar mit Juno

 

25.04.2009: Lübeck: Volks- und Komödientheater Geisler, Dr.-Julius-Leber-Str. 25, 20 Uhr: Gala der Magie mit Juno, Hilmar, Frederik, Torben, Hausmeister, Detti, Alana, Bert Engel, John und Tim. Eintritt 11 €

 

09.05.2009 (Achtung, das Monatstreffen ist wegen Nordisch Nobel vorverlegt!):

                   Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: steht noch nicht fest

 

15./16.05.2009: Lübeck: Nordisch Nobel. Zauberkongress der Extraklasse. One-Man-Show mit David Williamson; Magic Dinner mit Lee Asher, Shahin und Denis Behr; Zaubergala „Nordisch Nobel“ mit David Williamson, TOPAS, Junge , Junge und der Römer; Bert Rex; Dennis Schleussner, Konrad Stöckel, Andreas Römer und Nils Bennett; 7 Seminare mit David Williamson, Dennis Schleussner, Denis Behr, Bert Rex, Nils Bennett, Konrad Stöckel und Lee Asher; große Händlermesse. Weitere Informationen unter www.zauberkongress.de

 

 

 

 

 

Rundbrief April 2009

 

 

Liebe Nordlichter, ich hoffe, dass ihr alle ein wunderschönes Osterfest verlebt habt, auch wenn ich im letzten Rundbrief die diesbezüglichen Wünsche an euch glatt vergessen habe (Ostern kommt ja immer so plötzlich!). Vielleicht verzeiht ihr mir dieses Versäumnis und kommt trotz­dem zum nächsten Monatstreffen – es lohnt sich bestimmt. Bis dahin also viele Grüße            Fred

 

Monatstreffen im Mai (vorverlegt wegen Nordisch Nobel)

Für den 09.05.2009 steht das Thema „Tücher in der Zauberkunst“ auf dem Plan. Es geht um die Behandlung und Pflege von Tüchern, um das Präparieren, Verschwinden, Erscheinen usw. Speziell werden wir uns mit dem Kunststück „Twentieth Century Silks“ beschäftigen (evtl. schon mal lesen: „Encyclopedia of Silk Magic“ Seite 938-1053).                            Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im Juni

Am 20.06.2009 präsentieren der mw-Verlag und Wittus Witt in den Räumen der Magischen Nordlichter den englischen Zauberkünstler Marc Oberon mit Close-up- und Mental-Zauberkunst. Der Künstler wird in der aktuellen Magischen Welt vorgestellt. Magische Nordlichter haben freien Eintritt, Gäste zahlen 20 Euro.           Klaus-Joachim Schröder

 

Verstorben

Am 11. März 2009 verstarb Frau Prof. Dr. Hannah Hoffmann im Alter von 83 Jahren. Hannah wurde am 18.10.1983 Mitglied bei den Magischen Nord­lichtern und versäumte kein Treffen. Oft zauberte sie auch aktiv mit. In den letzten zehn Jahren wohnte Hannah im schönen Mölln und besuchte uns in dieser Zeit mindestens einmal im Jahr. Wir werden „unsere“ Hannah, eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit erfrischendem Lachen, nicht vergessen.                             Klaus-Joachim Schröder

 

 

Monatstreffen im April

Zu diesem Monats­treffen erwarten wir als Seminarleiter einen waschechten Schotten:                      Peter McLanachan

Foto: Sonja Husmann

 
Peter ist ein wahrer Kartenkünstler, spricht aber leider (fast) kein Wort Deutsch. Aber keine Angst, das Semi­nar wird über­setzt.

Monatstreffen im März

Die obligatorische Kassenprüfung stand mal wieder auf dem Plan, doch bevor Gebbi loslegen konnte, hatte Klaus noch etwas zu sagen: Er machte auf den Buxtehuder Zauberkeller aufmerksam, der für den Verein besondere Angebote bereit­hält. Da gibt es z.B. Schwammbälle … und genau dazu hatte Klaus natürlich einiges zu erzählen. Danach war Gebbi an der Reihe. Halt nein! Daumenspitzen gibt es im Zauberkeller auch noch und auch darüber konnte Klaus viel berichten. Nun aber zu Gebbi. Stopp, da sind doch noch die Spezial­karten, von denen Klaus unbedingt noch schwärmen musste. So langsam entwickelte sich die Sache zum Running-Gag, doch schließlich konnte Gebbi seinen erfreulich kurz gehal­tenen Kassenbericht doch noch unters Volk bringen. Stefan berichtete von seiner zusammen mit Iris durchgeführten Kassenprüfung und lobte die saubere Buch­führung von Gebbi, der daraufhin einstimmig von den 21 anwesenden Nordlichtern entlastet wurde. Damit war der erste Teil der Veranstaltung beendet und Klaus konnte den inzwischen eingetroffenen „Zaubermichel“ begrüßen. Michael Walter, der Inhaber dieses neuen Hamburger Zauberladens in der Wandsbeker Chaussee 28, hatte eine Auswahl seines Sorti­ments auf drei Tischen vor uns ausgebreitet und gab uns nun die Gele­genheit, einige Artikel anzufassen, auszupro­bieren und natür­lich auch zu kaufen. Das Sortiment reichte dabei von einfachen Gags bis hin zu kleinen Großillu­sionen. Da kam es beim Betrachten natürlich zu viel Fachsim­pelei und kleinen Vorfüh­rungen unter den Zauberer­kolle­gen. Der Verkaufser­lös brachte Michael sicher nicht den großen Reichtum, aber viel­leicht findet das eine oder andere Nordlicht ja mal den Weg zum Zaubermichel. Wir wünschen Michael jedenfalls viel Erfolg.                   Fred

 

13. Wochenendseminar „Programmgestaltung für Kinder“ im „KIEZ Hölzerner See“

Seit 13 Jahren jedes Jahr eine Woche vor Ostern zieht es Zau­berer von nah und fern in das Kinder- und Jugenderholungs­zentrum 50 km südlich von Berlin, um dort ein aufregendes Wochenende zu erleben. Wir Nordlichter vertraten dieses Mal 1/3 aller Teilnehmer. Wie immer hatten wir herrliches Wetter,

as uns am Samstag ca. 5000 Gäste bescherte. Das Wochenende verlief nach dem bekannten und be­währten Schema ab, es war eigentlich alles wie immer und ich glaube, gerade das trägt dazu bei, dass sich alle pudelwohl fühlen: einfach wie zu Hause. Am Freitag startete die Veranstaltung mit dem JEKAMI-Abend, der wohl zu den bisher besten gezählt werden darf. Neben den alten Hasen sahen wir auch „neue“ Künstler wie Volkmar Karsten (Hrsg. „Zauberzwerg“), Brazzo von den Magischen Nordlichtern und als junge erfrischende New­comer Tim und Marie. Der erste Abend wurde erwartungsgemäß wieder sehr lang – schließlich hat man sich nach einem Jahr viel zu erzählen. Klaus eröffnete den Samstag mit einem interes­santen Seminar. Er zeigte uns, wie man mit sehr preiswerten Utensilien einen Work-shop für Kinder gestalten kann. Natürlich hatte er in mühevoller Klein­arbeit für jeden Teilnehmer alle erfor­derlichen Requisiten liebevoll zusam­mengestellt. Der Nachmittag war gefüllt mit jeder Menge Aktivitäten (nicht nur Zauberei) auf dem gesamten Gelände, aber auch mit drei Werkstattpro-grammen, die wieder hervor­ragend von Hartmut Schirrock moderiert und am Abend von Fritz Topp kritisch kommentiert wurden. Im zweiten Seminar am Sonntag­vormittag packte Emmello seinen Zauberkoffer aus und berichtete von seinen Erfahrungen von der Akquise bis zum Kunststück. Besonders erwähnens­wert sind sein funktionell ausgestatteter Koffer und seine Ring/Seil- und Seilschneideroutine mit

Musik. Nach einer abschließenden Aus­wertung des Wochenendseminars und der Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen mit diversen Verabschie­dungszeremonien traten wir erschöpft aber völlig zufrieden die Heimreise an. Hoffentlich folgen noch viele dieser Wo­chenenden – möglichst immer mit dem gleichen traumhaften Wetter.   Fred

 

Liebe Magische Nordlichter

Es gibt immer noch einige, die ein furchtbar schlechtes Gewissen haben müssen, denn sie haben ihren Beitrag für 2009 noch nicht bezahlt. Überweist bitte 62,00 € (Erwachsene) bzw. 35,00 € (bis 18 Jahre und Angehörige) auf unser Konto: Postbank Hamburg  -  Kto-Nr.: 2503 78-206  -  BLZ: 200 100 20  -  für Magische Nordlichter e.V.  „Probleme“? - Sprecht mich bitte an!    Gebbi

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Monatstreffen am 18. April: Seminar mit Peter McLanachan (Schottland). Kartenkunst

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Donnerstag, den 30.04.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teil­neh­men.

 

 

18.04.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Seminar mit Peter McLanachan

 

24.04.2009: Lübeck: Felgenhauers Gaststätte, Stadtweide 1, 20 Uhr: Seminar mit Juno

 

25.04.2009: Lübeck: Volks- und Komödientheater Geisler, Dr.-Julius-Leber-Str. 25, 20 Uhr: Gala der Magie mit Juno, Hilmar, Frederik, Torben, Hausmeister, Detti, Alana, Bert Engel, John und Tim. Eintritt 11 €

 

09.05.2009 (Achtung, das Monatstreffen ist wegen Nordisch Nobel vorverlegt!):

                   Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Tücher in der Zauberkunst

 

15./16.05.2009: Lübeck: Nordisch Nobel. Zauberkongress der Extraklasse. One-Man-Show mit David Williamson; Magic Dinner mit Lee Asher, Shahin und Denis Behr; Zaubergala „Nordisch Nobel“ mit David Williamson, TOPAS, Junge , Junge und der Römer; Bert Rex; Dennis Schleussner, Konrad Stöckel, Andreas Römer und Nils Bennett; 7 Seminare mit David Williamson, Dennis Schleussner, Denis Behr, Bert Rex, Nils Bennett, Konrad Stöckel und Lee Asher; große Händlermesse. Weitere Informationen unter www.zauberkongress.de

 

20.06.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. mw-Verlag und Wittus Witt präsentieren den englischen Zauberkünstler Marc Oberon (Close-up und Mental). Eintritt 20 Euro

 

                                                                                                                   

 

 

Rundbrief Mai 2009

 

Liebe Nordlichter, ich halte mich zurück, denn der Platz wird knapp. Wir sehen uns mit frisch gewaschenen und gebügelten Tüchern beim nächsten Treffen. Bis dahin also viele Grüße        Fred

 

Monatstreffen im Mai (vorverlegt wegen Nordisch Nobel)

Für den 09.05.2009 steht das Thema „Tücher in der Zauberkunst“ auf dem Plan. Es geht um die Behandlung und Pflege von Tüchern, um das Präparieren, Verschwinden, Erscheinen usw. Speziell werden wir uns mit dem Kunststück „Twentieth Century Silks“ beschäftigen (evtl. schon mal lesen: „Encyclopedia of Silk Magic“ Seite 938-1053).                            Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im Juni

Am 20.06.2009 präsentieren der mw-Verlag und Wittus Witt in den Räumen der Magischen Nordlichter den englischen Zauberkünstler Marc Oberon mit Close-up- und Mental-Zauberkunst. Der Künstler wird in der aktuellen Magischen Welt vorgestellt. Magische Nordlichter haben freien Eintritt, Gäste zahlen 20 Euro.           Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im April

Donnerwetter, mit ca. 30 Gästen hatte ich gar nicht gerechnet, aber so viele waren tatsächlich ge­kommen, obwohl es nur um Kartenkunststücke ging und die auch noch auf Englisch vorgetragen wurden. Nur Karten?? Auf Englisch?? Aber was wir da erlebten, war – vorweg gesagt – der reine Hammer. Unser schottischer Seminarleiter Peter McLanachan zeigte uns Routinen, die einen glatt umhauen können. Und mit der Sprache war es auch kein Problem, denn Peter sprach an diesem Tag ein äußerst sauberes Englisch (Normalerweise verstehe ich sehr wenig von dem, was er sagt, dieses Mal verstand ich fast alles.) und zusätzlich hatte er seine deutsche Stimme Sonja Husmann mitgebracht, die seine Texte mit Bravour übersetzte. Peter begann

mit einer besonderen Handhabung des Hofzinser Ass Problems, bei dem eine der vier Damen mit der Farbe einer frei gewählten Karte übereinstimmt und mit dieser Karte auch noch den Platz tauscht, obwohl sich die eine in der Hand des Zuschauers und die andere auf dem Tisch befindet. Peter versicherte uns, dass die Handhabung ganz einfach ist, man muss nur ein paar Mal einen Spalt halten, ein wenig doublieren und das ganze natür­lich oft genug üben. Er selber macht das vorzugsweise im Zug (täglich zwei Stunden – na denn!). Auf diese Weise ließ er im­mer wieder Karten verschwinden, erscheinen, mit anderen Kar­ten den Platz tauschen oder an einer bestimmten Stelle im Spiel auf­tauchen. Bei dem „verschwindenden Reisenden“ wurde mir fast schwin­delig. Vier unterschriebene Asse ver­schwanden aus dem Spiel, Peter holte sie aus unter­schiedlichen Taschen wieder hervor, legte sie auf das Spiel und – das Spiel war weg. Drei von unterschiedli­chen Zuschauern gewählte Kar­ten steckte Peter an unter­schiedliche Stellen des Spiels zurück. Dann nahm er die vier Asse, die die ganze Zeit in seiner Brusttasche ge­steckt hatten, und ließ die gewählten Karten zwischen den Assen erscheinen. Und immer wie­der betonte er, dass man außer den Standardgriffen nur noch viel Übung und eine gute Misdirection brauche. Na, ob das wirklich aus­reicht? Ich selber habe ja fast schon Schwierigkeiten, das Malbuch or­dentlich vorzublättern… Lucky und Christine, deren Kuchen wieder einmal vorzüglich war, durften jeder eine Karte frei wählen und unterschreiben. Lucky seine auf der Vorderseite, Christine ihre auf der Rückseite. Nach einigen geschickten Handbewe­gungen (von Peter natür­lich) fanden beide ihre Unterschriften wieder, al­lerdings auf ein und dersel­ben Karte! Aus einem Bild oben gehaltenen Spiel wählte Hörbie frei eine Karte aus. Als Peter ihm daraufhin das gesamte Spiel vorblät­terte, war sie allerdings nicht mehr da, erschien aber kurz darauf wieder, und zwar als einzige Bild

oben liegende Karte, die ausgerechnet an der Stelle lag, an der Hörbie mit dem Buchstabieren seines Namens fertig war. Und nicht nur Hörbie war fertig, sondern die meisten von uns auch – mit der Welt. Aber es hat allen Spaß gemacht, zuzusehen, wie Peter mit den Karten jongliert und die Zuschauer damit in seinen Bann zieht. Einige haben vielleicht sogar etwas mit nach Hause genommen, denn manche hatten schon während des Seminars Karten in den Händen und ver­suchten, den einen oder anderen Griff nachzumachen. Die Mehrzahl von uns wird sich aber wohl einfach nur gerne an Peter erinnern. Einen (fast schon traditionellen) Ausklang feierten neun Nordlichter zusammen mit Peter beim Griechen (den Peter grundsätzlich toll findet).               Fred

 

Alana

Liebe Nordlichter, langsam wird es Zeit, dass ihr erfahrt, was unser Mit­glied Alana in letzter Zeit gemacht hat, oder?  

Textfeld: Irene Larsen (Besitzerin), Alana,  Max Maven (v. l.)Nach dem Gewinn des „Großen Hanse-Preises 2007“ ging Alana im Herbst 2007 in die Vorent­scheidung zur Deutschen Meisterschaft des Magischen Zirkels und gewann die Berechtigung zur Teilnahme an der Endausscheidung. Im Juli 2008 gehörte sie in Neuss zu den Preisträgern des Finales. Daraufhin wurde sie von Eberhard Riese für die große Gala 2009 in Sindelfingen enga­giert - das war für sie natürlich ein besonderes Erlebnis, immerhin lernte sie dort Kevin James u. v. a. pri­vat kennen. Der berühmte Men­talist und Manager (des Magic Castle) Max Maven en­gagierte Alana vom 16. bis 22. Februar im Magic Castle, Holly­wood - das ist nicht nur der Traum eines jeden Zauber­künstlers, sondern auch eine große Ehre, denn das ha­ben bisher nicht sehr viele deutsche Magier erreicht. Danach folgte ein Auf­tritt beim Festival „World Magic Se­minar“ in Las Vegas. Am 04. April 2009 war Alana für die Gala des Nor­thern Magic Circle in Southport enga­giert und am 25. 04. 2009 trat sie im Geissler Volks- und Komö­dientheater auf - dort veranstaltete der Ma­gi­sche Zirkel von Lübeck eine Zaubergala (u. a. mit Juno und auch Alanas Vater, unse­rem Mit­glied Frederik Möhl­mann).          Frederik

Eine Bitte von Hendrik

Am Hölzernen See ist Marie aufgetreten. Es war ihr erster Auftritt vor Zauberern. Wer hat Fotos gemacht und könnte sie mir zur Weiterleitung mailen?    k-hendrik.luttmer@t-online.de     Hendrik

 

     

Monatstreffen am 9. Mai (eine Woche früher als üblich!): Thema: Tücher in der Zauberkunst

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Der ursprüngliche Termin (Donnerstag, den 30.04.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86.) wird verlegt.

Bitte bei Gebbi nachfragen, wann die nächste Vorstandssitzung stattfindet.

Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teil­neh­men.

 

 

09.05.2009 (Achtung, das Monatstreffen ist wegen Nordisch Nobel vorverlegt!):

                   Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Tücher in der Zauberkunst

 

15./16.05.2009: Lübeck: Nordisch Nobel. Zauberkongress der Extraklasse. One-Man-Show mit David Williamson; Magic Dinner mit Lee Asher, Shahin und Denis Behr; Zaubergala „Nordisch Nobel“ mit David Williamson, TOPAS, Junge , Junge und der Römer; Bert Rex; Dennis Schleussner, Konrad Stöckel, Andreas Römer und Nils Bennett; 7 Seminare mit David Williamson, Dennis Schleussner, Denis Behr, Bert Rex, Nils Bennett, Konrad Stöckel und Lee Asher; große Händlermesse. Weitere Informationen unter www.zauberkongress.de

 

19.05.2009: Hannover, Apollo Kino: Desimo: „WUNSCHLOS oder GLÜCKLICH”

 

01.06.2009: Hannover, Apollo Kino: Desimo: „WUNSCHLOS oder GLÜCKLICH”

 

20.06.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. mw-Verlag und Wittus Witt präsentieren den englischen Zauberkünstler Marc Oberon (Close-up und Mental). Eintritt 20 Euro

 

 

 

Rundbrief Juni 2009

 

 

Liebe Nordlichter,

für diejenigen, die nicht an „Nordisch Nobel“ in Lübeck teilgenommen haben, war es zwischen den beiden letzten Monatstreffen ja eine ganz schön lange zauberenthaltsame Zeit. Umso schöner ist es, dass wir nun schon wieder einen Höhepunkt zu verzeichnen haben: Dieses Mal ist es der Zauberkünstler Marc Oberon, der aus England zu uns gereist kommt. Den solltet ihr keinesfalls verpassen. Bis dahin also viele Grüße        Fred

 

Monatstreffen im Juni

Am 20.06.2009 präsentieren der mw-Verlag und Wittus Witt in den Räumen der Magischen Nordlichter den englischen Zauberkünstler Marc Oberon mit Close-up- und Mental-Zauber­kunst. Magische Nordlichter ha­ben freien Eintritt, Gäste zahlen 20 Euro.     Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im Juli

Wir wollen auf die Sommerpause anstoßen, darum lautet das Thema „Gläser und Flüssigkeiten“. Um sicherzustellen, dass wir nichts davon auf den guten Teppich schütten, wird die Veranstaltung im Garten des Berenberg-Gossler-Hauses stattfinden – schönes Wetter vorausgesetzt.

 

Monatstreffen im Mai

Obwohl das Treffen eine Woche früher als gewohnt stattfand, waren doch viele Nordlichter gekommen, um einem neuen Seminar unseres beliebten Seminarleiters Klaus beizuwohnen, der seine umfang­reichen Vorbereitungen wie immer in trocke­nen Tüchern hatte. Dies­mal hatte er sie sogar mitgebracht – die Tücher. Was damit zauberhaft umzusetzen geht, hatte Klaus nicht nur fein säu­berlich mit Hilfe einer Mind-Map aufgezeichnet, sondern er zeigte es uns auch live und in Farbe. Zunächst erschoss er mit einer altertümlichen Pistole einen Luftballon, der im sel­ben Moment als Tuch wiedergebo-­

ren wurde, dann produzierte er aus einem einzi­gen Tuch eine Vielzahl weitere Tücher. Auch eine Zei­tungstüte eig­net sich zum Verschwinden und Erscheinen lassen eben dieser bunten Requisiten, während eine Brötchentüte beim Zerplatzenoffenbar die Farbe eines Tuches verändert. Drei miteinander verknotete Tücher wechselten beliebig ihre Reihenfolge, ein weiteres Tuch spielte die Wäsche auf der chinesischen Wäscheleine und ein drittes hatte irgend­wie einen Pakt mit dem Teufel geschlos­sen. Für die Zu­schauer auf den hinteren Plätzen hatte Klaus Riesentücher mitge­bracht, von denen eines allerdings einige Löcher aufwies. Dafür war ein anderes wunderschön gefärbt, was ein Nordlicht treffend kommentierte: „Sieht op­tisch gut aus und zentriert den Blick aufs Zentrum.“ Na denn! Klaus verwan­delte indessen einen Spazier­stock in ein Tuch, das aber gleich da­rauf wieder ver­schwand, woran ein Salz­streuer nicht ganz unbetei­ligt war. Manchmal kamen auch un­schöne Knoten in die Tü­cher, doch Klaus schüttelte sie einfach wieder her­aus. Ein schö­ner bunter Nach­mittag endete im Reich der Märchen bei Schnee­wittchen und den sie­ben Zwer­gen, deren klitzekleine Tücher un­terschiedlicher Färbun­gen zu einem großen vierfar­bigen Tuch ver­schmolzen. Hätten wir unseren Dank an Klaus in klin­gende Münze umgesetzt, dann wäre er sicher gut betucht nach Hause gegangen.                      Fred

 

Nordisch Nobel

Daniel Mayer (Zauberdiscount) präsentierte vom 15.-17. Mai seine 2. Lübecker Zaubertage „Nordisch Nobel“ und viele Nordlichter waren dabei. Es war wieder einmal ein äußerst gelungenes Wochenende mit einem prallen und vor allem attraktiven Programm. Neben der Händlermesse gab es sieben Seminare: Bert Rex machte sich Gedanken über Sprache und Logik der Handlungen und fragte sich, wie man Komik erreicht. Dennis Schleusner stapelte in atembe­raubender Geschwindigkeit Becher auf und ab. Lee Asher beeindruckte mit Kartenkunststücken, die er dem gesamten Auditorium in jeweils kleinen Grüppchen auch noch bei­brachte. Konrad Stöckel be­richtete von seinen Rekorden und (Un-)taten mit Nägeln, essbaren Glühlampen, Wä­scheklammern und anderen Kuriositäten.        Denis Behr zeigte und erklärte Karten­kunststü­cke, die den Zuschauer glatt umhauen, aber doch ganz ein­fach zu machen sind. Man muss nur mit der einen Hand drei Spalte halten, während man mit der anderen …, na, lieber nicht, ich habe ja schon fast Probleme, das Malbuch richtig vorzublättern. Nils Ben­nett ist Designer magischer Spezialeffekte, die er uns zum Teil demonstrierte. Beeindruckend fand ich sein simples Gimmick, um eine Seite in einem Buch zu forcieren. David Williamsons Seminar war eigentlich gar kein Seminar, sondern pure Unterhaltung. Er zauberte, plauderte aus dem Nähkästchen und sorgte immer wieder für Lachsal­ven. Auch nach dem lukul­lischen Magic Dinner, das leider erst sehr spät auf den Tisch kam, trieb David uns in seiner One-Man-Show immer wieder Tränen in die Augen, auch wenn er dabei manchmal etwas unter die Gürtel­linie geriet. Die Gala am Samstag war Spitzenklasse. Bert Rex mode­rierte plaudernd und zaubernd ein Feuerwerk aus Künstlern wie To­pas, David Williamson, Alexander Merk, Andreas Römer, Nils Bennett, Junge, Junge und der Römer, Dennis Schleusner und Konrad Stöckel. Auf letzteren hätte man allerdings besser ver­zichten sollen, ansonsten war es aber eine tolle Gala und ein ganz tolles Wochenende, das jeder­zeit eine Wiederholung verdient hat.       Fred

           

Ein zauberhaftes Wochenende in Idar Oberstein

Am 16. April ging es um 6 Uhr morgens endlich los nach Idar Oberstein zum  lange erwarteten Jugendworkshop des MZvD. Um ca. 15 Uhr wurden alle Seminarleiter vorge­stellt bzw. Ände­rungen  bekannt gegeben  (Jan Becker fehlte wegen einer Stimmbandentzündung). Mit einer Re­kordteil­nehmerzahl von etwa 90 Teilnehmern (davon ca. 10 Mäd­chen) konnten nun die vier zau­berhaften Tage be­ginnen. Zunächst hielt Steffen Taut einen Vortrag über das „Ablenken mit Verstand“.  Anhand praktischer  Beispiele,  wie dem Talerfang  oder einem einfachen Manipula­tionsgriff,  vermittelte er uns die Grundlagen der Ablen­kung. Selbst beim spä­teren Abendessen wurde noch reichlich weiterge­zaubert. Anschlie­ßend begann der Close Up Abend, bei dem Mün­zen, Seile, Karten und Becher­spiele zum Einsatz kamen. Am nächsten Morgen hatten wir das erste Se­minar bei Mark Gettmann und Florian Severin über „Zauberei im Fernsehen“. Sie erklär­ten, wel­che Tricks im Fernsehen gezeigt werden könnten und was man bei den Verträgen mit den Sendern berücksichtigen sollte. In die­sem Zusammen­hang erzählten die beiden auch von ihren Erfahrun­gen bei der 1. Staffel von „The Next Uri Gel­ler“. Am Nachmittag folgte das Seminar von Astrid Gloria über „Kreativität in der Zauberkunst“. Sie be­sprach mit uns einen Standard­trick (Ver­schwindende Sektflasche) und wir überlegten uns danach in der Gruppe, wie man diesen mit ei­nem pas­sen­den und individuellen Vortrag verse­hen könnte. Abends war die Je­kami-Bühnengala, bei der jeder Künstler die Möglichkeit bekam, seine Zau­berkunst unter Beweis zu stel­len. Martin Lübcke z.B. verwan­delte mei­nen 50 €-Schein in einen 500 €-Schein. Am Samstag folgten weitere Se­minare von Susanne Seewald über das Thema „Wie man sich auf der Bühne ver­hält“ und nachmit­tags „Münzen durch den Tisch“ von Steffen Taut. Mein per­sönliches Highlight war die öf­fentliche Gala des letzten Abends mit beeindru­ckenden Zau­berern wie Matthias Mat­thiasen, Alexander Merk, Astrid Gloria und vielen mehr. Es war ein gelunge­ner Abschluss der ver­gan­genen vier ereignisreichen Tage. Am Sonntagmorgen gab es eine Reflexion mit einigen Verbesserungs­vor­schlägen für zu­künftige Workshops, dann hieß es Ab­schied nehmen. Nochmals ganz herzlichen Dank an den Verein. Durch eure großzügige finan­zielle Unterstützung  habt ihr mir dieses zauberhafte Wo­chenende ermöglicht!     Markus                         

        

Ganz aktuelle Termine findet man unter      www._Magische-Nordlichter.de

 

Monatstreffen am 20. Juni: mw-Verlag und Wittus Witt präsentieren den englischen Zauberkünstler Marc Oberon (Close-up und Mental). Eintritt 20 Euro

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Donnerstag, den 24.06.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teil­neh­men.

 

20.06.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. mw-Verlag und Wittus Witt präsentieren den englischen Zauberkünstler Marc Oberon (Close-up und Mental). Eintritt 20 Euro

 

18.07.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Gläser und Flüssigkeiten

 

15.08.2009: Magische Nordlichter:       S  O  M  M  E  R  P  A  U  S  E

 

 

Rundbrief Juli / August 2009

 

Liebe Nordlichter,

 

der Sommer hat uns schon sehr viele heiße Tage beschert und die Schulferien haben auch schon begonnen – in diesem Jahr viel früher als sonst. Aber unsere Sommerpause lässt noch etwas auf sich warten. Erst wenn die Ferien längst vorbei sind, legen wir im August den Zau­berkoffer in den Schrank und uns in die Sonne. Vorher aber treffen wir uns noch einmal im Juli. Bis dahin also viele Grüße        Fred

 

Monatstreffen im Juli

Wir wollen auf die Sommerpause anstoßen, darum lautet das Thema „Gläser und Flüssigkeiten“. Um sicherzustellen, dass wir nichts davon auf den guten Teppich des Hauses schütten, wird die Veranstaltung im Garten des Berenberg-Gossler-Hauses stattfinden – natürlich nur bei schönem Wetter.                          Klaus-Joachim Schröder

 

Monatstreffen im August

Wegen der Sommerpause findet im August kein Monatstreffen statt.

 

Monatstreffen im Juni

Auf Einladung von Wittus Witt war er mit dem PKW und seiner charmanten Be­gleitung aus England nach Hamburg gekommen: Marc Oberon. Nun war er im Ver­einsheim der Magi­schen Nordlichter und ca. 70 Augen verfolgten die Vorbereitun­gen zu seinem Seminar. Meine mit gemischten Gefühlen. Marc packte aus vielen Behältern unzählige Requisiten aus, über­prüfte sie kritisch, ord­nete sie auf den Tischen an, kon­trollierte noch einmal das eine oder andere Kar­tenspiel und wirkte dabei trotz seiner lässigen Dreiviertelhose etwas nervös. Als er sich umgezo­gen hatte und von Klaus vorge­stellt worden war, begann er sogleich mit seiner Show.

Das hatte ich befürchtet: Schon wieder ein Kartentrick­ser! Und schon wieder eine Routine, die kein Mensch nachmachen kann. Marc ließ sich in atemberaubendem Tempo von mehr als zehn Zuschauern nacheinander beliebige Karten­werte nennen und jedes Mal hielt er fast im selben Moment die genannte Karte in seiner Hand – jedes Mal auch noch durch eine andere Art der Präsentation. Mal hatte er sie ein­fach in der Hand, mal lag sie oben auf dem Stapel, dann glitt sie wie im Fahr­stuhl nach oben aus dem Päck­chen oder wurde von den vier Herzdamen einfach umzin­gelt. Das sah wie wirkliche Zauberei aus. Wie viele Jahre täglichen Trainings müssen wohl hinter so einem Kunst­stück stecken? Aber weit ge­fehlt! Marc hatte uns gerade sein „Master deck“ vorgeführt, mit dessen Hilfe man dieses anspruchsvolle Kunststück nachmachen kann, ohne Jahre der Übung zu ver­geuden. Ge­nial einfach - ein­fach genial!! Nicht nachzu­machen, aber dennoch sehr hübsch anzuse­hen war seine preisgekrönte Close-up-Dar­bietung, bei der viele Dinge aus dem Nichts erschienen und sich in der Hand von Marc vergrößerten und ver­goldeten oder auf bisher nicht gesehene Art und Weise schwebten. Da­nach folgten dann aber wirk­lich nur noch er­lernbare Kunst­stücke, wie die Durchdringung zweier „Karten­ringe“, das Springen eines Rings von einem Finger zum ande­ren oder eine Fülle von Mentalkunststücken, die ich alle­samt als schnell, klar und gepäckarm ein­stufe. So konnte Marc vor­hersagen, welche Plätze seine drei Testpersonen nach ei­nem Stuhl­wech­sel einnehmen würden. Er  konnte die Far­ben der aus einem un­durch­sichti­gen Beutel he­raus­ge­nom­me­nen Ku­geln benennen,  wusste, dass bei einem ge­spielten Massaker die Katze als einziges von drei Tie­ren über­leben würde, kannte sogar den Namen der Katze und die Farbe ihres Hals­bandes, obwohl der Zu­schauer bei­des frei benannt hatte. Trotz der Sprachbarriere – Marc  kennt nur wenige deutsche Wörter – war er dank der guten Englischkenntnisse der Nordlichter und der freundlichen Übersetzung von Wittus Witt im­mer bereit, die Fragen der Zuschauer um­fassend und geduldig zu beantworten.

Auch zeigte er viel Geduld, wenn eine Vorhersage mal nicht so ausfiel, wie er sie sich gewünscht hatte, und war sogar in der Lage, spon­tan eine andere, viel sicherere Methode anzu­wenden. Schade nur, dass auch diese danebenging, weil aus einem Ring ein Würfel wurde: Quasi die dreidimen­sionale Quadratur des Krei­ses, die sich wahrlich nicht vorhersagen lässt. Aber Ho­tel-Zimmernummern oder Jahreszahlen stellten für Marc gar kein Problem dar.

Ohne jetzt viel von der Tricktechnik verraten zu wollen, kann ich sagen, dass die Mental­kunststücke und besonders die Dreifach-Vorhersagetafel eine ganz besondere Anziehungskraft auf mich ausübten. Aber auch Hennings Vorhersage, dass wir die Zeit für die Tischreservierung beim Griechen ein­halten würden, traf voll ins Schwarze und so fand der äußerst gelungene Nachmittag auch noch einen schönen Abschluss.                            Fred

 

Textfeld: Anfang Juli verstarb unser Zauberfreund Gerd Sonntag.

 

 

 

 

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Ganz aktuelle Termine findet man unter      www._Magische-Nordlichter.de

 

Monatstreffen am 18. Juli, 14 Uhr: Thema: Gläser und Flüssigkeiten

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Mittwoch, den 26.08.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teil­neh­men.

 

18.07.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Gläser und Flüssigkeiten

 

02.07.-30.08.2009: GOP Hannover: Manuel Muerte und Silvana Busoni: „Lachboden“

 

15.08.2009: Magische Nordlichter:       S  O  M  M  E  R  P  A  U  S  E

 

19.09.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Voraussichtlich Workshop „Becherspiel“

 

06.-08.11.2009: Westerdeichstrich bei Büsum: Sim Sala Thing. Treffen der Zauberer im Norden. Seminare mit Henning Köhlert, Norbert Hadwiger und Michael Kommnick, Je-ka-mi und Flohmarkt. Teilnahmegebühr inkl. Seminarheft: 50 €. Anmeldung unter Michael Kommnick, Tel.: 040 68915400       Info: www.simsalabimzauber.de

 

 

 

 

Wir wünschen allen

Magischen Nordlichtern

und ihren Verwandten und Bekannten

eine erholsame Sommerpause.

(Vergesst nicht,

das Kaninchen zu füttern!)

 

Textfeld: Der nächste Rundbrief
erscheint im September.

 

 

 

Rundbrief September 2009

Liebe Nordlichter,

ich hoffe, ihr habt euch bei bestem Sommerwetter erholt und neue Kraft fürs Zaubern getankt. Wenn ihr beim Grillen den einen oder anderen Becher ge­leert habt, dann seid ihr bestens gerüstet, denn mit Bechern wollen wir nach der Sommerpause spielen. Trinkt also den letzten Tropfen aus, poliert die Din­ger und bringt sie am Sonnabend mit. Bis dahin also viele Grüße                     Fred

 

 

Monatstreffen im September

Wie wandern die Bälle beim Becherspiel, wie verschwindet ein Ball und vor allem: Wie kommt diese Zitrone eigentlich unter den Becher? Ich glaube, dass wir dieses Problem am 19. September in einem kleinen Workshop lösen können.             Klaus-Joachim Schröder

 

 

Neues vom Römer

Per Zufall hatte ich es in der Kreiszeitung gelesen: Unser beliebter Bauchredner Andreas Römer kommt nach Bremen! Am 4. September trat er im Kultursalon der GEWOBA in Bremen in der Vahr auf. Natür­lich waren Sonja und ich pünktlich da, so dass wir einen Platz in der ersten Reihe des mit ca. 80 Personen ausverkauften kleinen Saals beka­men. Andreas bot ein Soloprogramm, das zweimal 60 Minuten dauern sollte. In Wirklichkeit waren es aber zweimal 75 Minuten. Er überzog also glatt um 25 %. Von mir aus hätte er auch bis in die frühen Morgen­stunden weitermachen können, wenn mein Zwerchfell das mitgemacht hätte. Wir sahen das gesamte bekannte Programm plus zwei neue Figu­ren: Ein frisch gebackener Mönch trat im ersten und zweiten Teil auf und hatte noch so gewisse Probleme mit den Inhalten und Begriffen sei­nes neuen Wirkungskreises. So suchte er z.B. seine fehlende Tonsur auf dem Kopf von Andreas oder vertrat die Ansicht, Jesus konnte übers Wasser laufen, denn wenn er ertrunken wäre, dann gäbe es in den Kir­chen keine Kreuze, sondern Aquarien. Die zweite neue Figur war eine Kreuzung aus Schwein und Hund, nämlich der Innere Schweinehund. Allein die Idee für eine solche Figur ist schon genial. So, wie eben die ganze Show. Andreas plauderte, ließ seinen „Bauch reden“, zauberte so ganz nebenbei auch noch und war immer äußerst nah am Publikum. Er hatte sich die Namen mehrerer Gäste gemerkt und bezog sie immer wie­der ein.  Insgesamt bot er einen Abend voll toller Unterhaltung, bei der kein Auge trocken blieb. Absolute Spitzenklasse!        

                     Fred

Monatstreffen im Juli

Der angekündigte Garten war durch eine andere Veranstaltung belegt, so dass un­sere Flüssigkeiten nun doch den Teppich unseres Vereinsheimes in leichte Aufre­gung versetzten. Klaus verstand es aber, ihn zu überlisten, indem er erst einmal gar nichts mit Flüssigkeiten am Hut hatte, sondern eine geschickte Ablenkung in Form eines chinesischen Stäbchens aus der Tasche zog. Mit diesem trockenen Requisit durchstach er den bereits mit einem Loch versehenen Papierstreifen, was an sich ja noch nichts Aufregendes ist. Als er aber das Loch einfach von dem einen Ende des Streifens zum anderen verschob, da wollten wir denn doch das Geheimnis ergründen. Klaus hatte das vorausge­sehen, denn er hatte für jeden der 20 Nordlichter einen Papierstreifen und ein Essstäbchen – beides in einer netten, selbst gebas­telten Verpackung – mitgebracht. Nach einem kurzen Miniworkshop ging es dann aber doch zum Thema weiter. Klaus putzte zwei staub­trockene indische Wasserbecher mit einem Tuch sauber, um gleich darauf Unmengen von Wasser aus diesen Bechern in einen durchsichtigen Kübel zu gießen. Eine kurze Erinnerung an Kalanags Bar machte uns Appetit auf leckere Drinks, blieb aber tro­cken. Dafür gab es Werrys Blitzcocktail (zum Ansehen, pro­bieren wollte keiner) zu bestaunen: Klaus stülpte zwei leere Becher mit den Öff­nungen aneinander, schüttelte dieses Ge­bilde kurz (der Fach­mann spricht wohl von „shaken“) und schon hatte er zwei Getränke gemixt. Und wie ver­treibt man sich beim Genießen eines solchen Getränkes die Zeit? Am besten mit einer Zeitung! Die durfte bei unserem Thema natürlich nicht fehlen. Klaus hatte gleich drei Versionen mitgebracht: Zunächst goss er einen ganzen Krug Milch in die Zeitung und war froh, dass er einen Clip mitgebracht hatte; so konnte er zur Sicherheit die Tütenspitze unten verschließen – der Teppich dankte es ihm. Danach versuchte er das Publikum zu täuschen, indem er einen Plastikbecher in die Tüte stellte. Zu unserer allgemeinen Schadenfreude nahm er den Becher in einem Anfall von Schusseligkeit aber wieder aus der Zeitung heraus und goss das Wasser in die Tüte. Als er seinen Fehler bemerkte, stellte er das Glas schnell in die Zeitung zurück, um es sogleich rand­voll gefüllt wieder herauszuholen. Es war also nichts passiert.

Als dritte Variante durfte die klas­sische „Wasserzeitung“ natürlich nicht fehlen. Auch der Trichter, mit dessen Hilfe man aus dem Ellbogen eines Zuschauers Wasser pumpen kann, gehört wohl im­mer noch zum Thema „Flüssigkeiten“. Etwas mo­derner und auch wohl unbekannter ging es mit einer Wasserflasche weiter. Klaus behauptete steif und fest, er habe das enthaltene Wasser hypnotisiert, denn er konnte die unverschlossene Flasche kopfüber über Burkhardts Kopf halten. Trotz umfangreicher Sicherheitsvorkehrungen passierte nichts Vorhersehbares: das Wasser blieb in der Flasche, die Haare blieben trocken (der Schirm auch) und Klaus konnte die ganze Angele­genheit noch toppen. Er steckte nämlich einen Minizauberstab durch die offene Öffnung der Fla­sche. Der hölzerne Stab schwamm sogleich nach oben, aber die Flasche blieb stur und behielt das gesamte Wasser in ihrem Bauch. Auch das folgende Expe­riment ging ohne Unfall über die Bühne: Klaus zog ein gro­ßes Seidentuch durch eine Röhre. Das ist an sich noch nicht besonders spektakulär. Wenn man aber bedenkt, dass er vorher ein gefülltes Milchglas in die besagte Röhre gestellt hatte, dann kommt man doch schon ins Grübeln. Klaus be­endete seine unterhaltsame Vorführung mit einem weiteren Tuch, das er rot in ein Glas steckte, um es grün wieder her­auszuholen – ein etwas anderer Waschvorgang. Ebenso verwunderlich war die rote Flüssigkeit, die sich in ein rotes Tuch verwandelte.

Weniger verwunderlich war der weiße Ouzo beim Griechen, der sich in Nichts verwandelte und trotzdem den Teppich trocken ließ.     Fred

 

 

 

Monatstreffen im Oktober

Kunststücke mit Gummiringen sind in den letzten Jahren populär gewor­den, unter anderem durch Michael Ammar und Don Harland. Beim Mo­natstreffen im Oktober werden wir die verschiedenen Effekte zusam­mentragen und üben.                                         Klaus-Joachim Schröder

Ganz aktuelle Termine findet man unter      www.Magische-Nordlichter.de

 

Monatstreffen am 19. September, 14 Uhr: Thema: Workshop „Becherspiel“

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Mittwoch, den 30.09.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teil­neh­men.

 

19.09.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Workshop „Becherspiel“

 

05.10.2009: Hannover, Apollokino: Desimo: „WUNSCHLOS oder GLÜCKLICH“

 

17.10.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Gummiringe

 

28.10.2009: Magischer Zirkel Hamburg: Dirk Losander: Schweben

Ort und Zeit bitte beim Zirkel erfragen.

 

06.-08.11.2009: Westerdeichstrich bei Büsum: Sim Sala Thing. Treffen der Zauberer im Norden. Seminare mit Henning Köhlert, Norbert Hadwiger und Michael Kommnick, Je-ka-mi und Flohmarkt. Teilnahmegebühr inkl. Seminarheft: 50 €. Anmeldung unter Michael Kommnick, Tel.: 040 68915400       Info: www.simsalabimzauber.de

 

30.11.2009: Hannover, Apollokino: Desimo: „WUNSCHLOS oder GLÜCKLICH“

 

 

 

Jeden 2. Donnerstag im Monat findet im Fool’s Garden, Lerchenstraße 113, Tel. 040 436582, eine MAGIC OPEN STAGE statt. Zauberer und andere Künstler stellen sich zur gemeinsamen Bühnenvorstellung ein. Eintritt 5 Euro, Einlass 19 Uhr.

Künstler, die mitmachen wollen, melden sich vorab unter Tel. 040 22813212

 

 

 

 

Rundbrief Oktober 2009

 

Liebe Nordlichter, Ferienzeit – Umbauzeit. Ich bin mal wieder am Basteln in meinem Dachgeschoss. Dennoch muss der Rundbrief ja auch noch geschrieben werden. Also werde ich trotz allgemeiner Erschlaffung jetzt noch ein wenig die Tasten und meine grauen Zellen quälen. Ich hoffe aber, dass mein Hand­werker mit den bisher geplanten Arbeiten bis nächsten Freitag fertig wird, damit ich pünktlich zum Monatstreffen kommen kann. Ich hoffe, dass auch ihr zahlreich von den Gummibändern an­gezogen werdet. Außerdem hat Christiane ja noch ein paar Überraschungen für uns. Bis dahin also viele Grüße,   Fred

 

Textfeld: IMPRESSUM: 
Der Monatsbrief der Magischen Nordlichter e.V. erscheint monatlich jeweils vor dem Monatstreffen für alle Mitglieder kostenlos.
Redaktion: 
Fred Husmann
Auf dem Lockhorn 35
27211 Bassum
Tel.: 04241-3402
Fax:  04241-979353
E-Mail: 
Fred.Husmann@ewetel.net

Beiträge sind erwünscht per Post, FAX oder Anlage zur 
E-Mail (WORD- oder andere TXT-Datei).
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Herbert Witthöft

Redaktionsschluss ist am 
letzten Wochenende des vorangegangenen Monats.

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Monatstreffen im Oktober

Kunststücke mit Gummiringen sind in den letzten Jahren populär gewor­den, unter anderem durch Michael Ammar und Dan Harlan. Beim Mo­natstreffen im Oktober werden wir die verschiedenen Effekte zusam­mentragen und üben. Vor­her habt ihr aber noch die Gelegenheit, das eine oder andere Schnäpp­chen zu machen. (Nähere Informationen siehe weiter unten.)                 Klaus-Joachim Schröder

           

Monatstreffen im November

Im November widmen wir uns der Mentalmagie. „Der Mentalist ver­zichtet bewußt auf alle Hilfsmittel, er arbeitet anscheinend nur mit dem Kopf, …“ (Zmeck, J.: Handbuch der Magie, S. 253). Manchmal braucht man aber auch besondere Brieftaschen, Umschläge oder Kästchen. Also nicht nur mental, sondern auch persönlich am 21.11.2009 erscheinen.

                                                                          Klaus-Joachim Schröder

 

Buxtehuder Zauberkeller

Leider stellt der Buxtehuder Zauberkeller seinen Verkauf ein. Alles wird mit einem Rabatt bis zu 50% verkauft. Ich bringe am 17.10.2009 alles mit, was noch da ist. Falls ihr vorher Fragen habt, könnt ihr mich unter Tel. 04161 996399 erreichen.                            Christiane Stöhr

 

Veranstaltungstipp aus der/für die Provinz

Am 17.10. um 19.30 Uhr tritt Konrad Stöckel mit dem Programm "Schmidt-Mitternachtsshow" (mit Don Clarke, Dennis Schleußner, Danny Daniels etc.) in Stade (Stadeum) auf.           Henning

 

Bei dem Sim Sala Thing hat sich eine kleine Änderung ergeben. Das zweite Seminar wird nicht von Norbert Hadwiger gegeben. Ich habe stattdessen Joklari verpflichten können. Es sind auch noch Plätze frei.

                                                                             Michael Kommnick

Monatstreffen im September

Zwei Dutzend Teilnehmer und eine Überraschung – so ließe sich das Monatstreffen im September zusammenfas­sen, denn passend zum Thema „Becherspiel“ hatte Sonja wieder einen Gast mit­gebracht, dieses Mal aus England: Der Profizauberer Mark Shortland, der sie für einige Tage in Bruchhausen-Vilsen besuchte, hatte sich spontan bereit erklärt, mit nach Hamburg zu fahren, um bei den Nordlich­tern seine Chop-Cup-Routine zu zeigen. Da er außerdem noch et­was von Hamburg sehen wollte, machte er den Auftakt zu unserem Treffen. Mark lud uns auf ein kleines Spiel ein: Wo ist der Ball? Doch so einfach gestaltete sich die Suche nicht, denn der kleine Schelm war mal auf, mal unter dem Becher und meistens lagen die Zuschauer mit ihren geäußerten Vermutun­gen voll daneben. Rich­tig überrascht waren wir natürlich, als statt des Balls eine Zitrone aus dem Becher rollte, um gleich darauf einem ausge­wachsenen Apfel Platz zu machen! Nach dieser netten Einleitung, die Mark sogar mit eini­gen tags zuvor eingeübten deutschen Wörtern spickte, ging es dann in den angekündigten Work­shop. Hierzu teilten wir uns in zwei Gruppen. Klaus übernahm die eine Hälfte im blauen Saal, während unser Mitglied Larsini alias Lars Braun mit der an­deren Truppe im Vereinsraum blieb. Lars hatte uns zuvor im Plenum schon eine Variante des Chop-Cups gezeigt, bei der statt des Bechers und des Balls eine herkömmliche Tasse und ein (gelie­hener) Geldschein zum Einsatz kommen. Der Schein wird zu einem „Ball“ gerollt und übt dadurch eine gewisse Anziehungskraft aus, mit der dann die Routine möglich wird. Nun zeigte er uns seine erprobte Becherspiel-Routine, bei der allerlei mit den Bechern, den Bällen und dem Zauberstab passiert, bevor als krönender Ab­schluss auf jedem Becher eine Zitrone liegt.

Die nötigen (Er-)Kenntnisse zu diesem Kunststück lieferte Lars uns mit Hilfe dreier durchsichti­ger Plastikbecher (Für eine richtige Vorführung sollte man sie allerdings tunlichst durch „echte“ Becher ersetzen!). Lars und Klaus hatten genügend Becher und Bälle mitgebracht, so dass im An­schluss an die Erklärungen ausreichend Gelegenheit zum Üben war.

Aber auch bei Klaus waren alle eifrig damit beschäftigt, das neu Erlernte in die Tat umzusetzen, so dass man woh0l mit Recht behaupten kann, dass dieses Monatstreffen ein gelungener Anfang für möglichst viele Nachfolge-Workshops war.       Fred

 

 Ganz aktuelle Termine findet man unter      www.Magische-Nordlichter.de

 

Monatstreffen am 17. Oktober, 14 Uhr: Thema: Gummiringe 

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Die Oktober-Sitzung fällt aus.

Der Termin für November wird noch bekannt gegeben.

 

17.10.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Gummiringe 

 

28.10.2009: Mag. Zirkel HH, Bühne 62, Budapester Str. 37, 20 Uhr: Dirk Losander: Schweben

 

06.-08.11.2009: Westerdeichstrich bei Büsum: Sim Sala Thing. Treffen der Zauberer im Norden. Seminare mit Henning Köhlert, Klaus-Joachim Schröder und Michael Kommnick,

Je-ka-mi und Flohmarkt. Teilnahmegebühr inkl. Seminarheft: 50 €. Anmeldung unter

Michael Kommnick, Tel.: 040 68915400       Info: www.simsalabimzauber.de

 

21.11.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Mentalmagie

 

21.11.2009: Magischer Zirkel HH, Bühne 62, Budapester Str. 37, 19 Uhr: Jury Obrezkow

 

26.-28.11.2009: Hamburg, Quatsch Comedy Club: u.a. mit Astrid Gloria

 

30.11.2009: Hannover, Apollokino: Desimo: „WUNSCHLOS oder GLÜCKLICH“

 

 

Jeden 2. Donnerstag im Monat findet im Fool’s Garden, Lerchenstraße 113, Tel. 040 436582, eine MAGIC OPEN STAGE statt. Zauberer und andere Künstler stellen sich zur gemeinsamen Bühnenvorstellung ein. Eintritt 5 Euro, Einlass 19 Uhr.

Künstler, die mitmachen wollen, melden sich vorab unter Tel. 040 22813212

 

 

 

Rundbrief November 2009

 

Liebe Nordlichter,

beim letzen Monatstreffen haben wir uns mit den Gummibändern ja ganz schön die Finger verbo­gen. Da ist es an der Zeit, dass wir die Hände einmal in den Schoß legen und nur den Kopf betäti­gen. Na ja, so ganz stimmt das natürlich nicht, denn nur Uri Geller behauptet, dass er übernatürli­che Kräfte besitzt. Wir hingegen bleiben auf dem Boden der Tatsachen und benutzen auch schon mal das eine oder andere Gimmick – und natürlich auch unsere Hände. Ihr könnt also ohne Hem­mungen zum Monatstreffen kommen, auch dann, wenn ihr nicht in der Lage seid, nur mit Hilfe eurer Gedanken Gegenstände zu verbiegen oder sonst wie zu verändern. Bringt einfach alles mit, was zum Thema passt. Bis dahin also viele Grüße,   Fred

 

 

Monatstreffen im November

Im November widmen wir uns der Mentalmagie. „Der Mentalist ver­zichtet bewußt auf alle Hilfsmit­tel, er arbeitet anscheinend nur mit dem Kopf, …“ (Zmeck, J.: Handbuch der Magie, S. 253). Manch­mal braucht man aber auch besondere Briefta­schen, Umschläge oder Kästchen. Also nicht nur mental, sondern auch persönlich am 21.11.2009 erscheinen.                            Klaus-Joachim Schröder

           

 

 

Monatstreffen im Dezember

Was war noch gleich im Dezember? Ach ja, Weih­nachten. Also machen wir eine hübsche Weihnachtsfeier mit zauberhaften Lecke­reien – ein magisch kulinarisches Jah­resendehighlight.                            Fred

                                                                         

 

Sim Sala Thing

Nach Redaktionsschluss erreichte mich ein ausführlicher Bericht von Kai Stupperich über das Sim Sala Thing. Da der Rundbrief schon komplett fertig war, habe ich ein drittes Blatt hinzugefügt.                                                                                       Fred

 

Monatstreffen im Oktober

Den Anfang des Monatstreffens machte dieses Mal Christiane Stöhr. Sie gibt ihren Buxtehuder Zauberkeller auf und hatte noch einige nette Dinge zum Verkauf vorbereitet, die viel Aufmerk­samkeit auf sich zogen und nach und nach ihren Besitzer wech­selten. Nach 30 Minuten waren die interessantesten Artikel an den Mann gebracht und unser eigentliches Thema konnte be­ginnen: Oktober, die Abende wer­den länger, die Gummibänder auch – jedenfalls wenn man daran zieht. Und genau das haben wir bei unserem Monatstreffen getan. Klaus machte zunächst einen Spagat – also jetzt mal symbo­lisch gese­hen – indem er sich trotz sehr guter Vorbereitung vornehm zu­rück­hielt und anderen Akteuren das Feld überließ. Er ließ es sich aber nicht nehmen, die einzelnen Stationen, an denen geübt werden sollte, selbst kurz vorzustellen, so dass wir die Ausführung der Kunststücke vom Meister per­sön­lich gezeigt bekamen. Danach ging es dann in die Kleingruppen. An jeder Station hing ein von Klaus handgefertigtes Poster, so dass jeder gleich wusste, was ihn erwartete. Frei­willige „Zau­berleh­rer“ zeigten dann den „Zauber­lehrlingen“ die Ausführung des jewei­ligen Kunststücks. Den leich­ten Ein­stieg ermöglichte das „Hüpf­gummi“: Ein Gummiband springt von Ring- und Kleinfinger auf Zeige- und Mittelfin­ger, selbst wenn alle Finger­spit­zen mit einem zwei­ten Gum­miband fest mit­einander verbunden sind. Wie man aus „zwei Gummi­bändern“ ein einziges macht, erklärte Hörbie all denen, die es wissen und ler­nen wollten, und wer es geschafft hatte, Gummibänder zu verketten und zu verkreuzen, der durfte sich an den gefährlichen Stunt der Daumen­durchdringung wagen, bei ein Gummiband sicht­bar durch den Daumen des Künst­lers springt, ohne dabei auch nur den kleinsten Tropfen Blut zu hinterlassen. Beim folgenden Kunststück durfte sich der Zu­schauer frei für einen von

vier Fingern des Zauberers entscheiden und schon landete das um die Hand gelegte Gummiband auf genau diesem Finger. Sehr viel Geschick und Übung (und alle zehn Fingerspitzen!) brauchte man, um einen Geldschein auf Kom­mando stu­fen­weise von der obers­ten bis auf die unterste der insgesamt vier Gummiband-Eta­gen sprin­gen zu lassen. Hen­ning hatte viel Geduld mit seinen Lernenden, denn einfach ist dieses nette Kunststück sicher nicht. Doch fleißiges Üben lohnt sich, denn der Effekt sieht einfach ham­mermä­ßig aus.       Was viele im Fernse­hen auf der Groß­bild­wand unse­res Kollegen Copperfield schon gese­hen haben, konnte jetzt jeder für sich üben: Ein Gummiband durch­dringt lang­sam, deutlich sichtbar und vor allem direkt vor den Au­gen des Zu­schauers ein anderes Gummiband – wow, das sollte jeder probieren!

Bei so viel Gummiband-Ak­robatik kann natürlich schnell einmal ein Un­glück passie­ren: das Gummi reißt! Doch keine Panik, ein guter Zaube­rer hat auch das im Griff; ein wenig reiben und rubbeln und schon ist das zerris­sene Gummiband wieder völlig unversehrt. Neun Kunst­stücke mit Gummibändern haben 26 Zaube­rern einen magischen Nachmittag be­schert. Die Leckereien von Christine und die Freundschafts­geschenke von Christiane rundeten das Monatstreffen zauberhaft ab.           Fred   

 

 

 

Textfeld: Anfang November 2009 verstarb unser Mitglied Ralf K.E. Eindorf.

 

 

 

 

 

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Ganz aktuelle Termine findet man unter      www.Magische-Nordlichter.de

 

Monatstreffen am 21. November, 14 Uhr: Thema: Mentalmagie 

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Mittwoch, den 25.11.2009 um 19 Uhr im Woodpecker, Max-Brauer-Allee 86. Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teil­neh­men.

 

21.11.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Mentalmagie

 

21.11.2009: Magischer Zirkel HH, Bühne 62, Budapester Str. 37, 19 Uhr: Jury Obrezkow

 

26.-28.11.2009: Hamburg, Quatsch Comedy Club: u.a. mit Astrid Gloria

 

30.11.2009: Hannover, Apollokino: Desimo: „WUNSCHLOS oder GLÜCKLICH“

 

19.12.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Weihnachtsfeier

 

19.12.2009: Norderstedt, TriBühne, Rathausallee 50, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr): Topas & Roxanne: „Surprise“

 

 

Jeden 2. Donnerstag im Monat findet im Fool’s Garden, Lerchenstraße 113, Tel. 040 436582, eine MAGIC OPEN STAGE statt. Zauberer und andere Künstler stellen sich zur gemeinsamen Bühnenvorstellung ein. Eintritt 5 Euro, Einlass 19 Uhr.

Künstler, die mitmachen wollen, melden sich vorab unter Tel. 040 22813212

 

 

Sim Sala Thing    2. Treffen

Vom 6. bis 8.November 2009 fand in Westerdeichstrich bei Büsum das „2. Sim Sala Thing – Treffen der Zauberer (und derer die es werden wollen) im Norden“ statt.

 

Die Veranstaltung wurde vom - im Oktober 2008 - verstorbenen P.C.Juling initiiert, den viele sicher noch als Verkäufer der „Svengali“-Kartenspiele auf dem Hamburger Fischmarkt in guter Erinnerung haben. Der Name „Sim Sala Thing“ setzt sich zusammen aus Simsalabim und Thing. Der Begriff Thing bezeichnet ein Treffen der alten Germanen, an dem Neuigkeiten ausgetauscht, beraten und Gericht gehalten wurde. Das Sim Sala Thing sollte an die Treffen der alten Germanen anknüpfend eine Begegnung von Zauberern ermöglichen. Michael Kommnick hat das Ganze im Sinne Julings fortgeführt und dieses Jahr zum 2. Mal im „Hotel Mühlenhof“ stattfinden lassen.

 

Unter den etwa 25 Teilnehmern war – neben einer großen Anzahl magischer Nordlichter - erfreu­licherweise auch der Nachwuchs angemessen vertreten - so nahmen u.a. neben den Schwestern Marie und Rena Bejman auch Magic Lucky (Lukas Schiebelmann) sowie Marvinio (Marvin Ohmstedt) und Marcono (Marco Schulz) teil.

 

Am Freitag trafen ab 16.00 Uhr die Teilnehmer ein. Neben den ersten Begrüßungs- und Kennen­lerngesprächen bei Kaffee, Gebäck und Getränken gab es hier auch einen kleinen magischen Flohmarkt, auf dem jeder Mitgebrachtes aus seinem Zauberschrank  (ohne Standmieten!) verkau­fen konnte. Den größten „Stand“ hatte Henning Köhlert, der u.a. günstig Rainbow-Decks mit selbst gesammelten Werbekarten anbot. Ein selbst gebauter „erscheinender Zaubertisch“ wech­selte an­lässlich des Geburtstages von Magic Lucky am Samstag sogar als Geschenk seinen Besit­zer. Wer auf dem privaten Flohmarkt nichts fand, konnte sich am  nächsten Tag am Stand vom Zaubermi­chel mit Effekten versorgen und u.a. Second-Hand-Fachliteratur erwerben.

 

Um 19.30 Uhr startete die „Parade der Zauberer“. Bei diesem „JE-KA-MI“ wurden Preise per Publikumsvotum vergeben, welche von Hendrik Luttmer gespendet worden waren (u.a. eine Ab­bruchkiste).

 

Den 1. Platz belegte Marvinio mit einer charmant vorgetragenen Seilroutine und Multipipe. Bei Magic Lucky erhielten die Zuschauer Nachhilfe im Fach Mathematik ebenfalls mit der Multipipe – was ihm auch gleich den 2. Platz sicherte. Platz 3 wurde von Marie Bejman belegt, bei deren Becherspiel statt Zitronen Plastikenten erschienen, von denen eine sogar abwechselnd in bunten Farben blinkte.

Ebenfalls mit einem - technisch gut dargebotenen - Becherspiel glänzte Marcono.

Thomas Coch zeigte die Homing Card und Hendrik Luttmer eine Schwammballroutine mit 2 Zu­schauern als wandernde Eisbälle sowie eine „Mörder“-Mental-Nummer. Auch alle Seminaristen, Klaus-Joachim Schröder, Henning Köhlert und Michael Kommnick, beteiligten sich beim JE-KA-MI.

 

Der Seminarraum war zwar sehr urig und gemütlich, doch leider sehr schlecht beleuchtet und eine Säule in der Mitte der „Bühne“ behinderte die Sicht. Dafür gab es einen offenen Kamin im Hin­tergrund, der den ganzen Raum in einen mehr oder weniger angenehmen Räuchergeruch versetzte – sehr passend zu einer germanischen THINGstätte. Der schummrigen Beleuchtung wurde spon­tan mittels einer Stehlampe Abhilfe geschaffen. Licht ins Dunkel der magischen Geheimnisse brachten am Sonnabend dann auch die Seminaristen.

Das 1. Seminar mit Michael Kommnick zum Thema „Kellentricks“ startete um 10.00Uhr. Hier gab es vor allem diverse Varianten an Kellen zu bewundern: Punktekellen, Motivkellen mit Häs­chen und Zylinder, Money Paddle mit und ohne Geld, Schieferkellen, Kellen mit Magneten, grüne Blattkellen mit Maikäferfiguren und Riesenkellen. Interessant waren die Hinweise zu Im­promptu-Kellen mit Alltagsgegenständen wie Kugelschreibern, Kaffeelöffeln oder Zimer­mannsbleistiften.  - alles im Seminarheft nachzulesen. Gut aufgenommen wurde auch die Idee des Computer-Viren Suchgeräts, bei dem die „Viren“ mittels Kellen gefangen wurden.

 

Nach einer umfangreichen Mittagspause ging es mit Henning Köhlert weiter, der u.a. eine Mental­nummer mit Strichcode, eine Öl-Wasser Routine mit Karten, eine Ring-Seil-Routine,  Kuli durch Geldschein als Impromptu-Version sowie Las-Vegas-Würfel zeigte. Auch Hennings Semi­narheft überzeugte - wie sein Vortrag - durch die detailreich bebilderte Ausführung.

 

Den Abschluss bildete das Seminar mit Joklari. Klaus-Joachim Schröder zeigte aus jedem Bereich etwas; u.a. eine „20th Agentur Silke-Version“ mit Seidentüchern in den französischen National­farben („Mein französischer Freund“) sowie eine sehr schöne „restauriertes Spring-Seil“-Routine mit „Superknoten“. Alle von Klaus demonstrierten Effekte sind praxiserprobt und günstig selber herzustellen. Von ihm gab es als Erinnerungsstützen eine selbst bebilderte Zeichnung.

 

Einige Teilnehmer reisten schon am Samstagabend ab, um rechtzeitig zum nächsten Seminar mit Jörg Alexander am 08.11.2009 in Castrop-Rauxel zu sein.

 

Die Verbliebenen zauberten und klönten teils bis in den frühen Morgen. Am Sonntag hieß es nach einem gemeinsamen Frühstück Abschied nehmen. Auch wenn P.C. Juling ursprünglich ein jährli­ches Treffen vorgesehen hatte, ist geplant das 3. Treffen in zwei Jahren, also 2011 an der gleichen Stelle stattfinden zu lassen. Wünschen wir dem Organisator, dass es dann noch besser besucht sein wird als dieses Mal.                                                                                         Kai Stupperich

 

 

 

 

 

Rundbrief Dezember 2009

 

Liebe Nordlichter,

statt eines Vorwortes möchte ich an dieser Stelle im Namen des gesamten Vorstandes allen

Magischen Nordlichtern und ihren Verwandten und Bekannten

wünschen. Wer das gerne persönlich hören möchte, der sollte am 19. Dezember zum Monatstreffen kommen. Bis dahin also viele Grüße,   Fred

 

Monatstreffen im Dezember

Wie in jedem Dezember (dieser Monat eignet sich meiner Meinung nach besonders gut dafür) veranstalten wir auch in diesem Jahr wieder eine zauberhafte Weihnachtsfeier. Neben diversen Zaubereien solltet ihr ebenso diverse Kuchen, Kekse, Plätzchen oder andere vorweihnachtli­che Leckereien mit ins Vereinsheim bringen. Aber bitte keine Ge­schenke! (Die kann man besser unten am Auto vergeben, dann erspart man sich das lästige Rauf­schleppen.)                                                  Fred

           

Monatstreffen im Januar

Wer sein gesamtes Geld für Weihnachtsgeschenke und Silvesterknaller ausgegeben hat, für den kommt das Thema unseres ersten Treffens im Jahre 2010 gerade recht: „Talerfang“. Dieses Kunststück, von Nelson Downs „Traum eines Geizhalses“ genannt, ist ein Klassiker der Zauber­kunst. Verständlich, denn wer möchte nicht auch gern Münzen aus der Luft greifen und in einem Behälter (z.B. Sektkühler) sammeln. Als so genannte Zaubertaler haben sich Münzen, wie sie z.B. von Stolina ver­trieben werden (10 Stück für 10 €), als gut erwiesen. Also ganz schnell Weihnachtsge­schenke umtauschen – in Zaubertaler – und ab damit zum Monatstref­fen (16.01.2010).                                    Klaus-Joachim Schröder

Monatstreffen im November

Obwohl wir das Thema Mentalmagie ja eigentlich auch ganz gut von zu Hause aus hätten behandeln können, hatten sich doch 30 Magische Nord­lichter im Vereinsheim versammelt, um ihre geistigen Fähigkeiten magisch zu nutzen. Annemann, der Vater der Mentalmagie, von dem auch der „Bill-switch“ stammt, durfte in Klaus’ einführenden Worten natürlich nicht feh­len. Doch sehr schnell verließen wir die Theorie und kamen zur Praxis. Klaus schnitt nach Anweisung eines Zu­schauers immer neue Abschnitte seines aktu­ellen Einkaufszettels ab und en­dete genau an der Position, die sich denn auch als einzige in seiner Ein­kaufstüte befand: Colorado (nicht nur blond ge­lockte Entertainer machen für diesen Artikel Werbung). Eine weitere Voraussage befand sich in einem Briefumschlag: Nach­dem ihm eine be­kannte Persönlichkeit völlig un­gezwungen genannt worden war, präsentierte Klaus ein Foto dieser Person – im zarten Kindesalter. Dass Mentalmagie auch lustig sein darf, hatten wir nun gesehen. Aber es ging noch wei­ter: Klaus beeinflusste einen Zuschauer derart, dass dieser eine Zahl zwi­schen Null und sechs nannte, die genau zu der Anzahl der Finger passte, die Klaus un­ter einem Tuch verbor­gen gehalten hatte! Außerdem kannte er im Voraus die Antwort auf die Frage: „Wissen Sie, was auf der Rückseite dieser Karte steht?“ Ein recht bekanntes Kunststück ist die Damenvorher­sage (z.B. von Joro). Bei Klaus handelte es sich um Könige, die sich dann allerdings doch als Buben entpuppten. Aber der Kern der Voraussage war na­türlich richtig. Nach dieser Num­mer mit Riesen­karten für Schwer­sichtige und Kurzhörige strapa­zierte Klaus un­sere Augen mit Mi­nikarten, deren Farbenpracht er uns durch wieder­holtes Umste­cken verdeut­lichte. Erst als er an einer vom Zuschauer be­stimmten Stelle aufhörte, muss­ten wir feststel­len, dass just

diese Farbe hinten auf der Packung zu sehen war. Eine schöne Über­einstimmung, für deren Erklä­rung wir Klaus auch nicht lange löchern mussten. Ein Wunderwerk der Technik durfte in Klaus’ Sammlung natürlich auch nicht fehlen: In einer schönen Holzschatulle befanden sich zwei uhren­ähnliche Zahlenschlösser. Nachdem ein Zuschauer eine Zahlen­kombination einge­stellt und den Deckel sorg­fältig verschlossen hatte, konzentrierte sich Klaus voll und ganz auf die Kiste. Und siehe da, schon bald ging ihm ein Licht auf und er konnte die Zahlen einwand­frei nennen. Auch Hörbie hatte sich mental vorbereitet und außer seinem Kopf auch noch ein Kartenspiel mitge­bracht. Letzteres war mit einem Gummiband gesichert und machte eine Runde durch den Zuschauer­raum. Dabei durften mehrere Gäste das Kartenspiel an beliebiger Stelle aufklappen und sich die ge­sehene Karte merken. Zum Schluss konnte Hör­bie alle ge­wählten Karten nennen. Wolf konnte aus einer zer­rissenen Zeitung immer noch die Überschrift eines Artikels auf ei­nem der Schnipsel nennen und einen Buchtest mit drei Büchern und einem Kartenspiel legte er noch obendrauf. Wolfgang war schon längere Zeit etwas unruhig gewesen. Nun wollte er uns zeigen, was wahre Mentalkunst ist, denn die hatte er bislang noch nicht so recht entdecken können. Also mani­pulierte er Lorenzo und ein Kartenspiel mittels sei­ner Mentalkraft derart, dass der Zuschauer aus sei­nem Kartenspiel genau die zwei Karten heraus­suchte, die auch Wolfgang in seinem Spiel gewählt hatte. Jedenfalls theoretisch, denn irgendetwas ging leider schief. Nach längerer Recherche konnte Wolfgang den Fehler dann aber lokali­sieren, was ja irgendwie auch ganz hilfreich ist. Klaus hatte dann noch ein Gewinnspiel parat, bei der zwei Zuschauer Geld gewin­nen konnten. Aber eben auch nur theoretisch, denn es stellte sich bald heraus, dass die beiden Zuschauer – besser gesagt, ihre frei gewählten Umschläge – Nieten waren und dass in dem für Klaus verbleibenden Kuvert der einzige Fünfziger steckte. Eine sehr schöne Nummer zeigte uns Markus mit einem Riesenkartenspiel,

aus dem sich eine Zuschauerin fünf Karten aussuchen durfte. Obwohl diese fünf Karten mitten aus dem Spiel genommen wurden und Markus ihre Vorderseiten nie zu Gesicht bekam, konnte er dennoch alle Karten in der richtigen Reihenfolge nennen. Wenn das man nicht irgendwie mit Zauberei zu tun hat. Mir hat dieser Nachmittag gezeigt, dass Mentalmagie auch ohne Löffelverbiegen und ohne gruf­tige Krähenflüsterer sehr unterhaltsam sein kann. Und ein wenig Spaß darf bei der Zauberei doch auch dabei sein, oder?                                       Fred    

 

 

TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE          TERMINE

       Ganz aktuelle Termine findet man unter      www.Magische-Nordlichter.de

 

Monatstreffen am 19. Dezember, 14 Uhr: Weihnachtsfeier 

 

Das „Zauberlabor“ der Ma­gischen Nordlichter findet an jedem 2. und 4. Dienstag im Mo­nat um  19 Uhr im Berenberg-Gossler-Haus statt. Ansprechpartner ist K.-J. Schröder   (Tel.: 040 218490).

 

Jugendgruppe der Magi­schen Nordlichter: am 2. und 4. Dienstag im Monat um 17.00 Uhr.

Informationen bei unse­rem Jugendwart Klaus-Joachim Schröder  (Tel.: 040 218490).

 

Nächste Vorstands­sit­zung der Magischen Nord­lichter: Donnerstag, den 28.01.2010 um 19 Uhr im Restaurant Eckhardt, Paul-Nevermann-Platz 4, 22765 Hamburg, Tel.: 040 387340‎

Magische Nordlichter können ohne Voran­mel­dung teil­neh­men. Neue Adresse beachten!!

 

19.12.2009: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Weihnachtsfeier

 

19.12.2009: Norderstedt, TriBühne, Rathausallee 50, 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr): Topas & Roxanne: „Surprise“

 

11.01.2010: Hamburg, Alma Hoppes Lustspielhaus: Desimo: „WUNSCHLOS oder GLÜCKLICH“

 

12.01.2010: Hannover, Apollokino: Helge Thun: „Helge und das Udo – bis einer heult“

 

12.01.2010: Hamburg, Glacischaussee 4, Fliegende Bauten: Sascha Grammel: „Hetz mich nicht“. Bauchrednershow. Beginn: 20 Uhr, Einlass 90 Minuten vor Beginn. Karten unter 47110633. Info unter www.fliegende-bauten.de.                                                      Achtung, für diesen Termin gibt es nur noch wenige Karten. Aber es gibt einen Zusatztermin am 14.02.2010

 

16.01.2010: Magische Nordlichter: Monatstreffen. Thema: Talerfang

 

14.02.2010: Hamburg, Glacischaussee 4, Fliegende Bauten: Sascha Grammel: „Hetz mich nicht“. Bauchrednershow. Beginn: 20 Uhr, Einlass 90 Minuten vor Beginn. (siehe oben)

 

 

 

Jeden 2. Donnerstag im Monat findet im Fool’s Garden, Lerchenstraße 113, Tel. 040 436582, eine MAGIC OPEN STAGE statt. Zauberer und andere Künstler stellen sich zur gemeinsamen Bühnenvorstellung ein. Eintritt 5 Euro, Einlass 19 Uhr.

Künstler, die mitmachen wollen, melden sich vorab unter Tel. 040 22813212

 

 

 

 

 

Impressum für den Rundbrief der Magischen Nordlichter e. V.:

Der Monatsbrief der Magischen Nordlichter e. V. erscheint monatlich jeweils vor dem Monatstreffen für alle Mitglieder kostenlos.

 

Redaktion:

Fred Husmann,

Auf dem Lockhorn 35

27211 Bassum

Tel.: 04241-3402

Fax: 04241-979353

E-Mail: Fred.Husmann@ ewetel

 

Beiträge sind ausdrücklich erwünscht! Bitte per Post, FAX oder als Anlage zur E-Mail (Word- oder andere TXT-Datei).  Redaktionsschluss ist das 1. Wochenende im Monat.

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Rübenkamp 291, 22337 Hamburg,

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Stand: 11.12.2009

 

 

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Stand: 11. Dezember 2009